In der Europäischen Union stehen in diesem Herbst wichtige Entscheidungen und Diskussionen über die Zukunft der Gentechnik in der Landwirtschaft an. Nach der BASF-Kartoffel „Amflora“ sollen weitere Gentechnikpflanzen für den Anbau zugelassen werden. Die Kommission will Mitgliedsstaaten gleichzeitig die Entscheidung über den Anbau selbst überlassen. Zudem bereitet sie Regelungen vor, die nicht zugelassene GVOs in Futtermitteln erlauben würden und arbeitet an sogenannten Grenzwerten zur gentechnischen Verunreinigung von herkömmlichem Saatgut.
Die Bewegung für gentechnikfreie Nahrung und Landwirtschaft wächst,
nicht nur in Europa. Um die erfolgreiche Arbeit vor Ort auch europäisch zu koordinieren, sind alle Organisationen, Initiativen und Institutionen, die sich für gentechnikfreie Lebensmittel und Landwirtschaft einsetzen, dazu eingeladen, sich an der diesjährigen Konferenz “Gentechnikfreies Europa 2010” zu beteiligen.
Am 16. September werden die gemeinsamen Forderungen im Europäischen Parlament der Öffentlichkeit und den Institutionen in Brüssel präsentiert. Die folgenden zwei Tage werden in Ghent Erfahrungen, Ideen und Strategien ausgetauscht, kommende Herausforderungen diskutiert und gemeinsame Aktionen zu GVOs und anderen relevanten Themen vorbereitet.
Mehr dazu finden Sie auf folgender Webseite:
www.gmo-free-regions.org/gmo-free-conference-2010.html