Sie befinden sich hier:

Artenschutz

Foto: Insektenhotel
Insektenhotel. Foto: INDABAS GbR

Die Vernichtung der Artenvielfalt findet nicht nur im Regenwald in Südamerika, Südostasien und in den Savannen Afrikas statt – sie passiert jeden Tag auch hier in Niedersachsen.

Haben Sie sich nicht auch schon gefragt, wohin die Spatzen verschwunden sind? Warum es nur noch so wenige Libellen und Schmetterlinge gibt? Und warum fällt es den Störchen so schwer, bei uns in Niedersachsen zu brüten?

Durch zunehmende Zersiedelung und die fortschreitende Industrialisierung und Intensivierung der Landwirtschaft verlieren viele Tiere in unseren Kulturlandbereichen ihre Nahrungsgrundlage oder Unterschlupfmöglichkeiten. Dabei kann dagegen so viel getan werden!


Machen auch Sie mit. Schützen Sie Tiere in ihrem Alltag. Mit nur wenig Aufwand können Sie zuhause etwas für den Tier- und Artenschutz tun. Falten und zerschneiden Sie Ihren Müll doch einfach, damit sparen Sie Platz im Müllsack und verhindern zudem, dass sich Tiere auf den Müllhalden darin verfangen und sterben können(*. Stellen sie im Garten Insektenhotels auf – selbstgebaut von Ihnen und Ihren Kindern sind diese nicht nur günstiger als gekaufte, sie sehen sogar schöner aus und sind immer ein Hingucker. Und vor allem – verzichten Sie im eigenen Garten auf Pflanzenschutzmittel. Damit tun Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes und helfen gleichzeitig dem Artenschutz.


Es gibt so viele Möglichkeiten – packen wir’s an!


Weiterführende Informationen zum Thema:

Projekte:

(* Müllkippen sind für viele Wildtiere ein wahres Schlaraffenland, sie stürzen sich begierig auf die Nahrungsreste, die von uns weggeworfen werden. Leider bergen Müllkippen aber auch tödliche Gefahren.

Pro Jahr gehen Millionen von Wildtieren zu Grunde, weil sie sich in unserem Müll verfangen.

  • Wildtiere bleiben mit dem Kopf in Dosen und Eimern hängen und ersticken elendig 

  • Gummiringe und Drähte schnüren den Tieren Hals und Gliedmaßen ab

  • Glasscherben und Kronkorken verletzen die Pfoten der Tiere 

  • Rehe, Hasen und Vögel verheddern sich in Schlingen, Schnüren, Draht und Plastikbändern. 

Unser Tipp: Versuchen Sie, Müll zu vermeiden, indem Sie z. B. nur Mehrwegflaschen verwenden. Verzichten Sie vor allem auf Kunststoffe, benutzen Sie z. B. einen Einkaufskorb oder Jutetaschen. Falten und zerschneiden Sie in den Bereichen, in denen Müllvermeidung nicht möglich ist, alles so, dass es keine Gefahr für die Tiere darstellt. Zerkleinern Sie Folien, falten Sie Getränkekartons zusammen, etc. Die Tiere werden es Ihnen danken.



Suche

Metanavigation: