Anti-Atomkraft: Geplante Demonstrationen und Aktionen

Auf dieser Seite veröffentlichen wir alle Aktionen gegen Atomkraft, die dem BUND Landesverband Niedersachsen bekannt sind. Der Newsletter vom BUND-Bundesverband enthält auch regelmäßige Informationen zu solchen Aktionen. Hier können Sie ihn abonnieren.

Wir werden die Landes- und die Bundesregierung weiter unter Druck setzen und weiter für eine nachhaltige Energiepolitk eintreten: ohne Atomkraft.

Mahnwachen und Demos in Niedersachsen und Bremen

Dies sind einige Mahnwachen in Niedersachsen und Bremen, von denen der BUND Landesverband Niedersachsen Kenntnis hat. Diese Auswahl wird fortlaufend aktualisiert. Die meisten Mahnwachen sollen regelmäßig weitergehen.

Göttingen: Jeden Montag gibt es auch weiterhin um 18 Uhr eine Mahnwache am Gänseliesel. Verschiedene Göttinger Gruppen und Verbände organisieren sie Mahnwachen und sind vor Ort, um zu demonstrieren.

Hameln: Regelmäßiges "Rattenscheuchen" an jedem 1. Samstag im Monat in der Hamelner Fußgängerzone. Dazu lädt das Anti-Atom-Plenum-Weserbergland die Hamelner Bürger ein. Treffpunkt ist der Brunnen in der Osterstraße. Mit Kochtöpfen, Kochlöffeln und allerhand anderem Krachgerät wollen die Teilnehmer ihre Meinung zu den AKW kundtun: Abschalten! Mehr Informationen gibt es bei der Kreisgruppe Hameln-Pyrmont.

Hannover: Bislang jeden Montag Mahnwache am Kröpcke auf, 18:00 bis 18:30 Uhr. Vom 20.6. an wegen der Bauarbeiten am Kröpcke verlegt ans Schillerdenkmal.

Helmstedt: Jeden Montag treffen sich Atomkraftgegner auf dem Marktplatz in Helmstedt von 18.00 bis 18.30 Uhr zur Mahnwache. Weitere Informationen bietet die Internetseite der BUND-Kreisgruppe Helmstedt.

Königslutter: In Königslutter gibt es weiterhin Proteste gegen Atomkraft. jeden Montag treffen sich BUND-Aktive und andere Atomkraftgegner von 18 Uhr bis 18.30 Uhr auf dem Marktplatz und halten eine Mahnwache. Weitere Informationen bietet die Internetseite der BUND-Kreisgruppe Helmstedt.

Lüneburg: Bis auf weiteres wird in Lüneburg jeden Montag um 17 Uhr vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) demonstriert.

Nienburg: Mahnwache jeweils von 18 bis 18.30 Uhr an der Ecke Stahnwall/Lange Straße am Springbrunnen. Die Mahnwache soll mindestens bis zum Ende des "Moratoriums" der Bundesregierung weiterlaufen. Der neuste Stand wird jeweils kurzfristig auf der Internetseite der BUND-Kreisgruppe Nienburg bekannt gegeben: www.bund-nienburg.de (Rubrik "Aktuelles"). 

Osterholz-Scharmbeck:  In Osterholz-Scharmbeck treffen sich weiterhin jeden Montag von 18 Uhr bis 18.30 Uhr BUND-Aktive und andere Atomkraftgegner zu einer Mahnwache am Marktplatz.

Syke: Im Nordkreis Diepholz treffen sich jeden Montag von 18 bis 18.30 Uhr vor dem Kreishaus in Syke BUNDler und andere Bürger zu einer Mahnwache.

Wilhelmshaven: Das Aktionsbündnis Jade-Region gegen Atomkraft, dem auch die regionalen BUND-Gruppen angehören,  ruft jeden 2. Donnerstag um 18 Uhr zum Anti- Atom-Alarm an der „Rambla“ (zwischen Nordseepassage und Fußgängerzone) auf. Mehr Informationen gibt es hier.


2./3. Oktober 2011: Mahnwache und Demo am AKW Grohnde

"Atomausstieg" heißt in Grohnde,  dass der Reaktor noch zehn Jahre laufen soll. Doch Sicherheit der Atomkraft ist eine Illusion - in Grohnde genauso wie in Fukushima, beim Reaktorbetrieb genauso wie beim Atommüll. Deshalb ruft ein breites Bündnis rund um das AntiAtomPlenum Weserbergland zur Demonstration gegen Atomkraft und für einen schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien auf. Der BUND-Bundesvorsitzende Hubert Weiger wird nach Grohnde reisen, mitdemonstrieren und am Bahnhof Emmerthal eine Rede halten.

Die Demonstration wird am 2. Oktober, um 14 Uhr, am Bahnhof Emmerthal stattfinden. Um 15 Uhr ist eine Kundgebung am AKW geplant.

Im Anschluss an die Demonstration soll bis zum 3. Oktober eine Dauermahnwache am Atomkraftwerk ein deutliches Zeichen setzen. Dazu wird es unter anderem Musik, ein Kinderprogramm, Diskussionen und ein Aktionstraining geben.

Hier finden den Flyer zur Veranstaltung als pdf zum Herunterladen, die Außenseite sowie die Innenseite mit allen Kurzinformationen.

Weitere Informationen bietet die Seite: www.grohnde-abschalten.de

Atomkraft Schluss! Großdemonstration in über 20 Städten am 28. Mai

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Hunderttausende gehen deshalb in diesen Monaten bundesweit auf die Straße und fordern entschieden den Atomausstieg. Die Bundesregierung aber will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht.

In Wahrheit wird der öffentliche Druck bestimmen, ob jetzt endlich Schluss mit der gesamten Atomindustrie ist. Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war daher noch nie so groß. Wir wollen am 28. Mai mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig!

Kommen Sie zu einer der Großdemonstrationen in Ihrer Nähe und protestieren Sie mit! In (und nahe bei) Niedersachsen gibt es Demonstrationen in folgenden Städten:

Bremen

Hamburg

Hannover

Göttingen

Münster

Wilhelmshaven (siehe nächster Eintrag unten)

Informationen zu Ablauf und Anreise sowie AnsprechpartnerInnen finden Sie beim BUND Bundesverband. Dort gibt es auch Informationen zu allen anderen Demonstrations-Orten bundesweit.

Hier gelangen Sie zur Homepage der Großdemonstrationen am 28. Mai 2011.

28. Mai 2011: Großdemo gegen Atomkraft in Wilhelmshaven „Gefährliches Erbe – Verstrahlt und Verpresst“

Atommülltonnen

Am 28. Mai 2011 treffen sich über 1000 Vertreter/innen aus Politik und Wirtschaft/ Energie sich in Wilhelmshaven auf der 7. Nationalen Maritimen Konferenz. Auch Bundeskanzlerin Frau Merkel wird an dieser Konferenz am 28. Mai 2011 teilnehmen und zusammen wollen Sie über die Zukunft der Region sprechen.
 
Auch das Aktionsbündnis Jade-Region gegen Atomkraft möchte sich am 28. Mai 2011 aktiv einbringen und ruft deshalb zu einer regionalen Großdemo in Wilhelmshaven auf. Wir möchten mit einer bunten, friedlichen aber auch kämpferischen Demonstration, gegen die Atomkraft und die CSS-Verpressung protestieren. Beide Themen sind ein wichtiges Thema dieser Region, einmal durch das AKW Unterweser & der Option Castoren über den Hafen umzuschlagen und zudem ist unsere Region & das Wattenmeer für die CSS-Verpressung im Blickpunkt, wie die Pilotanlage in Wilhelmshaven es zeigt. Liebe Landwirte, Fischer, Familien und Bürger da draußen, jetzt haben wir die Gelegenheit, der Kanzlerin zuzeigen, dass wir mit Ihrer Energiepolitik und deren Vergiftung des Kostbaren Bodens, nicht einverstanden sind. Darum machen Sie sich auf und kommen Sie zur großen Demo nach Wilhelmshaven.
 
13 Uhr - Ankunft der Teilnehmer und Begrüßung
 
Ort: Adalbertsplatz
 
13.30 Uhr – Beginn der Demonstration

Weitere Informationen gibt es bei der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven:

Ansprechpartner: Imke Zwoch

Brahmsstr. 53

26386 Wilhelmshaven

Tel.: 0 44 21 - 4 44 66

Email: imke.zwoch@bund.net, peter.hopp@bund.net

Internet: www.bund-wilhelmshaven.de

Noch mehr Informationen zur Demo gibt es hier.

Rückblick - Anti-Atom-Aktionen 2011


Atomausstieg JETZT: Super-GAU auch in Deutschland möglich: Infoveranstaltung am 10.5.2011

25 Jahre Tschernobyl - Flyercover

Noch vor fünf Wochen undenkbar, hat sich der Bundeverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), die wichtigste Lobbyorganisation der deutschen Energiewirtschaft, für den Atomausstieg bis 2020 ausgesprochen. Die Grünen bieten 2017, Greenpeace 2015. Aber auch die Regierungsparteien wollen mittlerweile über den früheren rotgrünen "Atomkonsens" hinausgehen.


Spätestens wenn der Bundestag und selbst Lobbyorganisationen nur noch aus atomkritischen Vereinigungen zu bestehen scheinen, ist es Zeit, stutzig zu werden. Erstens: Selbst wenn alle acht "Moratoriums-AKWs" vom Netz bleiben sollten, so ist das zwar ein großer Erfolg, geht aber nicht weit genug. Und zweitens: Auch das ist noch längst nicht entschieden. Die Interessensvertreter der Atomindustrie werden nicht kampflos aufgeben. 


Jetzt den Druck aufrecht zu erhalten, kann die Abschaltung des einen oder anderen AKWs zusätzlich erzwingen.

Oda Becker wird erklären, welche schweren Störfälle auch in deutschen AKWs nicht unwahrscheinlich sind. Oda Becker ist Physikerin und seit vielen Jahren als Gutachterin in Sachen AKW-Sicherheit tätig - und sie ist in der Lage, komplizierte Zusammenhänge so darzustellen, dass sie auch für Nicht-WissenschaftlerInnen verständlich sind. Wenn Ihr wissen wollt, warum KEIN AKW weiter betrieben werden sollte, weil sie letztlich alle Zeitbomben sind:

  • Infoveranstaltung mit Oda Becker am Dienstag, 10.5.2011 um 19h im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4.

25 Jahre Tschernobyl / 6 Wochen Fukushima / ProtesTango am 26. April 2011

  • ProtesTango
  • ProtesTango

Der Anlass - 25 Jahre Tschernobyl - ist ein trauriger, und er ist durch Fukushima ungeahnt aktuell. Dennoch meinen wir, dass Widerstand gegen Atomkraft auch fröhlich sein kann - und sogar muss, denn wenn der Kampf keinen Spaß macht, führt ihn kein Mensch auf Dauer.

In diesem Sinne: "If I can't dance, it's not my revolution!", legen wir Euch die ProtesTango-Aktion von Janun verschärft ans Herz.

atomplenum hannover und Bürgerinitiative Umweltschutz e.V. (BIU)

Generalprobe und weitere Planung:
Montag, 18. April, 17:30-19:00 Uhr, GuTango, Königsworther Str. 12

25. April: 25 Jahre Tschernobyl mahnt - Atomkraftwerke abschalten!

Ein breites Bündnis von Initiativen, Umweltverbänden, Gewerkschaften und evangelischer Jugend ruft zu einer Großveranstaltung am Atomkraftwerk Grohnde auf. Anlässlich des 25. Jahrestages der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl werden am Ostermontag tausende von Teilnehmern erwartet.

Weitere Infos finden Sie hier. Die Seite wird nach und nach aktualisiert, da sich die Demo noch in der Vorbereitung befindet, stehen noch nicht alle Details fest.

Atomausstieg JETZT: 1. Demo in Grohnde am Ostermontag, 25.4.2011 // Sonder-S-Bahn ab Hannover // 2. Super-GAU auch in Deutschland möglich: Infoveranstaltung am 10.5.2011

25 Jahre Tschernobyl - Flyercover

Liebe Leute,

noch vor fünf Wochen undenkbar, hat sich der Bundeverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), die wichtigste Lobbyorganisation der deutschen Energiewirtschaft, für den Atomausstieg bis 2020 ausgesprochen. Die Grünen bieten 2017, Greenpeace 2015. Aber auch die Regierungsparteien wollen mittlerweile über den früheren rotgrünen "Atomkonsens" hinausgehen (erinnern wir uns: der sah Restlaufzeiten für die einzelnen AKWs bis ca. 2021 vor, aber mit der Möglichkeit der Übertragung von älteren auf jüngere AKWs, so dass das letzte AKW auch deutlich länger hätte laufen können).


Spätestens wenn der Bundestag und selbst Lobbyorganisationen nur noch aus atomkritischen Vereinigungen zu bestehen scheinen, ist es Zeit, stutzig zu werden. Erstens: Selbst wenn alle acht "Moratoriums-AKWs" vom Netz bleiben sollten, so ist das zwar ein großer Erfolg, geht uns aber nicht weit genug. Und zweitens: Auch das ist noch längst nicht entschieden. Die Interessensvertreter der Atomindustrie, die sich derzeit nicht in die Öffentlichkeit trauen, werden nicht kampflos aufgeben. Wir hören schon die Argumente: Es werde Atomstrom aus Frankreich importiert. Die ganze Wahrheit aber ist: Das liegt nicht daran, dass hierzulande nicht genug Strom da wäre. Der Beleg: An kalten, dunklen Wintertagen, wenn der Strombedarf am höchsten ist, hat Frankreich mit seinen vielen AKWs und Stromheizungen in den letzten Jahren erhebliche Schwierigkeiten gehabt, seinen Bedarf zu decken, und hat jeweils große Strommengen aus Deutschland importiert. Weitere abstruse Argumente werden folgen: Der Strom wird exorbitant teuer, die Wirtschaft wird ruiniert,... Auf alle einzugehen, fehlt hier der Platz. Gerne diskutieren wir mit Euch - kommt zu unseren Treffen (Termine erfragen, wir treffen uns derzeit in rascher Folge) oder ladet uns in Eure Organisationen zu Vorträgen und/oder Diskussionen ein (bitte etwas Vorlauf einkalkulieren, die Kalender sind derzeit gut gefüllt).


Genug der Vorrede. Sie soll sensibilisieren dafür, dass der Kampf um den Atomausstieg nicht gewonnen ist, auch wenn es so scheint. Jetzt den Druck aufrecht zu erhalten, kann die Abschaltung des einen oder anderen AKWs zusätzlich erzwingen. Es lohnt sich - mach mit!


 

  • Ostermontag, 25.4.2011, 13h: DEMO in Grohnde mit Umzingelung des AKWs. Die Demo steht im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages an allen AKWs. Grohnde ist nur 45 km Luftlinie von Hannover entfernt.

    Wir haben eine Sonder-S-Bahn organisiert, die ohne Umstieg nach Emmerthal fährt (von dort ist das AKW gut zu Fuß erreichbar). Abfahrt ist um 10h49 in Hannover (Hbf Gleis 1). Die Bahn hält auch in Weetzen (11:00) und Springe (11:12).

    Fahrt alle mit - es ist wichtig, dass wir an diesem Tag bundesweit ein deutliches Zeichen für die Stilllegung der AKWs setzen. Denkt daran, Euch rechtzeitig Fahrkarten zu besorgen - es gelten die regulären Bahn-Fahrkarten, also auch Studi-Ticket, Niedersachsen-Ticket, Schönes Wochenende etc..

    Weitere Infos unter http://www.tschernobyl25.de

    Einen Flyer zum Ausdrucken (PDF-Format, ca. 350 KB) und weiterleiten findet Ihr anbei. Gedruckte Exemplare könnt Ihr bei Bedarf bei der Bürgeriniatitive Umweltschutz e.V. (BIU) in der Stephanusstr. 25 in Hannover-Linden abholen.

  • Fukushima - das war doch ein Erdbeben. Hier gibt es so starke Erdbeben nicht und auch keine Tsunamis. Da ist was dran, aber jedes AKW hat seine Auslegung gegen Störfälle. Darin steckt schon, dass es auch Störfälle geben kann, die "auslegungsüberschreitend" sind. Vom Bundesumweltministerium gibt es eine Mängelliste, die dankenswerter Weise viele Schwachstellen deutscher AKWs auflistet. Einziger Nachteil: Für Nichtfachleute ist sie schwer zu bewerten. Aber wir helfen:

    Wir haben Oda Becker dafür gewinnen können, uns zu erklären, welche schweren Störfälle auch in deutschen AKWs nicht so unwahrscheinlich sind, wie wir es gerne hätten. Oda Becker ist Physikerin und seit vielen Jahren als Gutachterin in Sachen AKW-Sicherheit tätig - und sie ist in der Lage, komplizierte Zusammenhänge so darzustellen, dass sie auch für Nicht-WissenschaftlerInnen verständlich sind. Wenn Ihr wissen wollt, warum KEIN AKW weiter betrieben werden sollte, weil sie letztlich alle Zeitbomben sind:

    Infoveranstaltung mit Oda Becker am Dienstag, 10.5.2011 um 19h im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4.

    Kommt und macht Euch schlau ;-)

Bleibt noch zu erwähnen, dass Widerstand zwar Spaß macht, aber auch Geld kostet. Eure Spenden können dabei helfen. Spenden bitte an:


BIU e.V.

Postbank Hannover,

BLZ 250 100 30

Konto-Nr.: 3100 99 305


Als Verwendungszweck bitte "Atomkraft Nein Danke" angeben. Spendenquittungen können ausgestellt werden.


Noch wichtiger als Euer Geld ist allerdings, dass Ihr am Ostermontag nach Grohnde kommt. Wir sehen uns am AKW!


Atomfeindliche Grüße

Atomplenum Hannover und Bürgerinitiative Umweltschutz Hannover e.V. (BIU)

Bundesweiter Tschernobyl-Tag am Ostermontag, d. 25.04.2011:

Anti-Atom-Demo

Brunsbüttel abschalten - Machen Sie im Norden mit bei den großen Aktionen und Kundgebungen
Der Protest geht weiter / Breites Bündnis aus Umwelt- und Anti-AKW-Initiativen fordert endgültiges Aus für Brunsbüttel und Brokdorf.


Seit langem laufen für Ostermontag bundesweit Vorbereitungen für Anti-Atomkraft-Demonstrationen an allen Standorten deutscher Atomkraftwerke aus Anlass des 25. Jahrestages des Reaktor-Unglücks von Tschernobyl. Auch rund um das AKW Brunsbüttel werden am 25.4.2011 viele Menschen das Abschalten der Atomkraftwerke fordern. Weil der Osterreiseverkehr an der Fähre Wischhafen-Glückstadt aus Erfahrung zu drei Stunden Wartezeit führt, machen wir die "Aktion Brunsbüttel - auch südlich der Elbe in Otterndorf. Sollte es im AKW Brunsbüttel, das zur Zeit vom Netz genommen ist, oder in Brokdorf eine Katastrophe wie in Fukushima geben, wären weite Teile der Landkreise Cuxhaven und Stade zu evakuieren, da sie im 30 km-Radius um die Reaktoren liegen. Auch diesseits der Elbe wird es deshalb am Ostermontag eine Großdemonstration geben.Ein breites Bündnis aus Umweltverbänden, Parteien, Anti-Atomkraft-Initiativen, Gewerkschaften wie der IG Metall Unterelbe und anderen ruft die Menschen aus der Unterelberegion von Cuxhaven bis Buxtehude auf, sich am 25. April 2011, ab 10 Uhr in Otterndorf, das 18 km von Brunsbüttel entfernt liegt, zu einer Großkundgebung zu versammeln. Vom Schützenplatz an der Stadthalle soll es um 10.45 Uhr in einem Demonstrationszug gemeinsam zum Hafen gehen wo um 5 vor 12, wie gleichzeitig auch auf der gegenüberliegenden Elbseite am AKW Brunsbüttel, Luftballons aufsteigen und eine Kundgebung stattfinden soll.

Auch hier wird ebenfalls ein großes Bündnis zur selben Zeit vor dem Atomkraftwerk Brunsbüttel demonstrieren.

Die Katastrophe von Japan zeigt noch einmal auf tragische Weise, wie verheerend diese Technik und wie dringend der Ausstieg aus der Atomkraft ist. Der Protest und das Engagement jedes Einzelnen ist jetzt gefragt, um der Politik zu zeigen, dass die Bevölkerung nicht mehr bereit ist, die derzeitige Atompolitik hinzunehmen.

Die Fäden für die Vorbereitungen laufen bei Marlis Brandt, Tel. 04751/2362, zusammen.

Mit folgendem Zug soll von Buxtehude bis Caddenberge zur Demonstration nach Otterndorf gefahren werden.

Buxtehude, ab 08:38 Uhr
Horneburg, ab 8:45 Uhr
Stade ab 08:56 Uhr
Hammah ab 09:02 Uhr
Himmelpforten ab 09:07 Uhr
Hechthausen    ab ab 09:12 Uhr
Hemmoor ab 09:18 Uhr
Wingst ab 09:25 Uhr
Cadenberge ab 09:29 Uhr
Otterndorf Ankunft 09:37 Uhr

www.bund-stade.de
www.bundcuxhaven.jimdo.com
www.gruene-kv-stade.de
www.gruene-kv-cuxhaven.de
www.gjstade.de

10. April 2011 - Achtung - Anti-AKW-Kurzentschlossen: Wer fährt mit?

Anti-Atom-Fahrrad

Wir laden zu einer Probedemofahrt (Fahrradtour) zum Kernkraftwerk Grohnde ein:
Sonntag, 10.04.2011, Abfahrt um 10.00 Uhr vom Tönebönplatz in Hameln.

Strecke: Tönebönplatz - Tündern - Kirchosen - Kernkraftwerk. Kurze Redebeiträge am Tönebönplatz und am Kernkraftwerk. Rückweg über den Weserradweg.

Wer mag sollte seine Anti-Akw-Fahne mitbringen!

Ziel: Protest gegen AKW-Verlängerung / Gedenken an Fukushima / Vorbereitung/Testfahrt für den Fahrradtreck am Tschernobyltag Ostermontag.
Gemütliche Fahrt mit Meinungsaustausch und Aufgabenabsprache / Ideenbörse zur Vorbereitung Demofahrt / Tschernobyltag am Ostermontag

Organisation: BUND Kreisgruppe Hameln-Pyrmont, Berliner Platz 4, 31785 Hameln. Am Ostersonntag zusammen mit dem ADFC Hameln-Pymront und den Weserbergland-Liegeradfahrern.

Einfach mitfahren - Du bist herzlich eingeladen! 

WEITERSAGEN.....

2. April 2011: Schüler rufen zur Demonstration in Hannover auf!

Aus aktuellem Anlass hat das Diakonie-Kolleg in Hannover einen Thementag veranstaltet zu der Katastrophe in Japan und dem Thema Atomkraft allgemein. Eines der Ergebnisse dieses Tages ist, dass die Schüler gegen Atomkraft in Hannover  demonstrieren wollen, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen. Die Demonstration findet am Samstag, 2. April,  um 12.00 Uhr, statt. Das Motto: „Deutschland (ver)strahlt?“

Die Demo startet am Steintorplatz und endet später wieder am Steintor. Dort gibt es Ansprachen und ein Kulturprogramm. Mehr Informationen gibt es hier.


2. April 2011: Bremer Antiatom-Demo "Energiewende jetzt"

Der BUND Bremen ruft zu einer Anti-Atom-Demonstration am 2. April 2011 in Bremen auf. Los geht es um 11 Uhr am Bahnhofsvorplatz. Um 12 Uhr findet eine große Kundgebung auf dem Marktplatz statt. Mehr Informationen zur Demo finden Sie beim BUND Bremen.

26. März 2011: Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München

Die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima führt der ganzen Welt erneut vor Augen: Es gibt keine sichere Nutzung der Atomkraft! Jetzt heißt es "Konsequenzen ziehen – Atomkraft abschalten", auch bei uns in Deutschland.

Die Bundesregierung hat ein Moratorium beschlossen: Alle deutschen Atomkraftwerke werden innerhalb von drei Monaten einer erneuten Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Die sieben ältesten Kraftwerke werden während dieser Zeit abgeschaltet, die ersten sind bereits vom Netz.

Ein Moratorium reicht nicht – aussteigen statt aussitzen!

Der BUND und seine Partnerorganisationen fordern eine endgültige Stilllegung aller Atomkraftwerke!

Der Moment für eine Energiewende ist genau jetzt: Erneuerbare Energien, Energie sparen und Energieeffizienz sind die einzige Antwort auf die Ereignisse in Fukushima.

Kommen Sie zur Demonstration am 26.3. – auch in Ihrer Nähe

Das Anti-Atom-Bündnis, dem auch der BUND angehört, ruft zu zeitgleichen Großdemonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München auf.

Alle weiteren Informationen zu den Großdemonstrationen zum Ablauf etc. gibt es beim BUND Bundesverband.

21. März: Demo in Nienburg - ATOMKRAFTWERKE RICHTIG ABSCHALTEN!

Aufruf von BUND, NABU und NaturFreunde zur Demo am 21. März

Die Nienburger Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und NaturFreunde rufen alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Landkreises Nienburg zu einer gemeinsamen Demonstration und Kundgebung gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke in Deutschland auf.

Treffpunkt ist am Montag, 21. März, der Marktplatz am Rathaus Nienburg um 18.00 Uhr; die Abschlusskundgebung findet um 18.30 Uhr am Springbrunnen bei der Filmeckkreuzung statt.

Mit Entsetzen und großer Betroffenheit verfolgen die Umweltverbände die Ereignisse in Japan. Sie fordern Bundeskanzlerin Merkel auf, die acht ältesten und gefährlichsten Atomkraftwerke in Deutschland sofort und endgültig vom Netz zu nehmen und die übrigen Reaktoren dann schrittweise ebenfalls stillzulegen. 

Atomkraft ist keine Lösung – das Undenkbare kann immer wieder geschehen. Daher reicht es nicht aus, die Laufzeitverlängerungen bis nach den Landtagswahlen auszusetzen. Es muss jetzt gehandelt werden. Die Förderung der erneuerbaren Energien muss wieder Vorrang haben, so die Umweltverbände in ihrem Aufruf zur Montagsveranstaltung in Nienburg.

12. März: Atomausstieg in die Hand nehmen! Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart

Banner: Anti-Atom-Menschenkette

Am 12. März wollen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation „ausgestrahlt“, Campact, Robin Wood und die Naturfreunde Deutschlands mit mehreren zehntausenden Teilnehmern zwischen dem Atomkraftwerk Neckarwestheim und der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart eine Menschenkette gegen die Atomkraft bilden.

Der BUND möchte damit zwei Wochen vor der Landtgaswahl in Baden-Württemberg ein Zeichen gegen Atomkraft setzen - für das Land Baden-Württemberg und für ganz Deutschland.

Mehr Informationen gibt es hier.

15. Januar 2011: Demonstration gegen Atomtransport in Emmerthal

15.1.2011 (Samstag), 13 Uhr, Bahnhof Emmerthal bei Hameln: Demonstration gegen die nächsten Atomtransporte durch Niedersachen in Emmerthal auf der Hautpstaße zum AKW Grohnde bei Hameln. Bunte und fantasievolle Sitzprobe vor dem Atomkraftkwerk Grohne. Stühle, Luftmatratzen, Sofas, Barhocker, Strohballen oder sonstige Sitzgelegenheiten sollen mitgebracht werden. Beginn der Demo: 13 Uhr, Bahnnhof Emmerthal

Rückblick: Anti-Atom-Aktionen 2010

6. Oktober 2010, ab 17 Uhr: Umzingelung des Stuttgarter Landtags

Der von der schwarz-gelben Bundesregierung geplante Ausstieg aus dem Atomausstieg ist auch eine Folge des massiven Eintretens der baden-württembergischen Landesregierung für längere AKW-Laufzeiten. Ministerpräsident Mappus hat sich zuletzt als atompolitischer Scharfmacher der Republik präsentiert.  Der BUND Baden-Württemberg ruft daher mit einem breiten Bündnis von Atomkraftgegnern dazu auf, in Stuttgart auf die Straße zu gehen. Hier finden Sie alle Informationen.

9. Oktober 2010: Aktions- und Menschenkette gegen Atomkraft in München

Gleich nach dem Oktoberfest wird es in München wieder voll, wenn Atomkraftgeger in Bayern auf die Straße gehen, um im CSU-Land gegen die Verlängerung der Laufzeiten zu demonstrieren. In Anlehnung an die große Menschenkette im April in Norddeutschland wird dann auch in Bayern eine große Menschenkette gebildet bei der süddeutschen KettenreAktion.

23. Oktober 2010: Castor-Strecken-Aktionstag, Demonstration in Hannover

Anti-Atomgruppen entlang der Castor-Strecken rufen zum Protest entlang der Strecke auf, bevor der Castor rollt. Auch BUND-Kresigruppen machen dabei mit. Alle Informationen dazu gibt es hier. In Hannover ruft an diesem Tag der BUND Region Hannover gemeinsam mit vielen weiteren Akteuren zur Demonstration in der Landeshauptstadt auf. Hier finden Sie alle Informationen dazu.

In Celle findet am Aktionstag eine Kundgebung unter dem Motto „Atomkraft? Schluss jetzt!“ statt. Veranstalter ist das Celler Forum gegen Atomenergie, Beginn ist um 11.55 Uhr vor dem Hauptbahnhof. Alle Infos finden Sie hier. Die Celler Bürgerinitiative hat auch einen Bus gechartert, der am 6. November Demonstranten nach Gorleben bringen wird. Auch dazu finden Sie mehr Informationen auf der Internetseite.

28. Oktober 2010: Protestkette am Bundestag: Keine Stimme für Atomkraft!

Am 28. Oktober stimmt der Bundestag über die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ab. Mit einer Protestkette direkt am Reichstagsgebäude in Berlin zeigen Demonstranten zum Start der Abstimmungsdebatte ihr NEIN zur Atomkraft. Die Forderung: keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke! Atomkraft abschalten! Die Aktion wurde initiiert vom BUND, campact und den Naturfreunden. Es beteiligen sich AG Schacht Konrad, attac, Anti-Atom-Berlin, Bündnis 90/Die Grünen, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace Berlin, IPPNW, Die Linke, Nabu, SPD u.a. Mehr Infos gibt es hier.

6. November 2010: Proteste und Kundgebungen während des Castor-Transports

Der Castor rollt wieder und viele Demonstranten werden diesen Tag nutzen, um zu zeigen, dass sie Atomkraft ablehnen. Im Wendland wird es eine große Protestkundgebung gegen die geplanten Castortransporte nach Gorleben geben. Die Auftaktkundgebung findet am 6. November um 13 Uhr in Dannenberg statt. Hier können Sie sich den BUND-Aufruf zur Demo anschauen. Alle weiteren Informationen zum Castor, zur Anreise oder zum BUND-Treffpunkt vor Ort, finden Sie gebündelt auf den Seiten des Bundesverbands.

Rückblick: Aktionen 2010




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