Die Meeresforschung der Universität Oldenburg hat seit 2011 einen neuen Wissenschafts- und Ausbildungsstandort: Die Forscher haben im Umweltzentrum Wittbülten eine Heimat gefunden, zu dessen Trägern der BUND Niedersachsen gehört. Die neuen Labore und das Forscherhaus sind das Ergebnis einer Kooperation des Instituts für Chemie und Biologe des Meeres (ICBM) mit dem Spiekerooger Nationalpark-Haus Wittbülten.
Das neue Gebäude bietet einen großzügigen Kursraum und zwei gut ausgestattete Forschungslabore. Direkt daneben befindet sich das Forscherhaus, in dem WissenschaftlerInnen und Studierende während ihrer Studienaufenthalte untergebracht werden können. Das Meeresforschungslabor soll nicht nur Wissenschaftlern für ihre Arbeit dienen. Auch Schülern und Lehrern steht die Einrichtung zur Verfügung. Das Labor solle zudem Standort für Lehrerfortbildung sein.
Neben der Universität Oldenburg, die sich mit 50 Prozent an den Baukosten beteiligt hat, trugen die Europäische Union, die N-Bank, die niedersächsische BINGO-Stiftung, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Wattenmeerstiftung und die Heinrich-Pferdmenges-Stiftung zum Gelingen des Projekts bei. Als Gesellschafter tragen und unterstützen neben der Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog als Initiatorin des Projekts auch der BUND-Landesverband Niedersachsen sowie die Gemeinde und die Kurverwaltung Spiekeroog die Einrichtung.
Eine Kurzinformation zu den Forscherrräumen finden Sie hier.
Mehr Informationen zum Umweltzentrum Wittbülten finden Sie hier: http://www.wittbuelten.de/