Untersuchungen des BUND Thüringen zur Habitatnutzung der Europäischen Wildkatze haben gezeigt, dass schon vegetations- und strukturverarmte Landschaftsstreifen von wenigen hundert Metern Breite die Katzen daran hindern, in entfernte Waldgebiete bzw. neue Reviere zu wechseln.
Bei den Versuchen sich neue Reviere zu erschließen, kommen vorwiegend junge Kater sprichwörtlich unter die Räder, was die Zahl der gemeldeten Totfunde deutlich macht. Der Straßenverkehr bedeutet heute die größte Gefährdung für die Wildkatzen.