BUNDmagazin 1 / 2017

Text und Redaktion: Dr. Tonja Mannstedt

Weitere Autoren dieser Ausgabe: Petra Bernardy (pb), Katja Helbig (kh), Maren Ihnen (mi), Jakob Klucken (jk),Vera Konermann (vk), Michael Kralemann (mk), Eckart Krüger (ek), Ann-Kathrin Schmidt (as), Clara Waldermann (cw), Dr. Marita Wudtke (mw)

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Editorial - Windkraft und Naturschutz im Spannungsfeld Klimaschutz - Artenschutz

Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler. Foto: BUND
Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler. Foto: BUND

Seit Jahren wogt der Konflikt um Windkraft und Naturschutz. Böswillige Unterstellungen zu Abhängigkeiten und Käuflichkeiten werden genau so wenig ausgelassen, wie persönliche Diffamierungen. Der BUND hat bereits früh auf die Folgen des drohenden Klimawandels hingewiesen und fordert neben dem Ende der Atomenergie einen Ausstieg aus der kohlenstoffbasierten Energiegewinnung. Ein Temperaturanstieg von 1,5°C im jährlichen Mittel hört sich nach wenig an, ist aber für den Klimahaushalt ein Alptraum: Die Verteilung der Niederschläge verändert sich, Polkappen tauen, Meere versauern, Korallenriffe sterben, Stürme nehmen zu und zerstören weite Küstenlebensräume. Der Klimawandel stellt das Überleben ganzer Populationen infrage.

Wo Windkraftanlagen betrieben werden, sterben Insekten, Fledermäuse und Vögel durch Rotorblätter. Deshalb muss in jedem Einzelfall vorab eine Verträglichkeitsprüfung durchgeführt werden, die die Einflüsse auf die Umwelt analysiert. Behördlich wird sodann entschieden, ob die Windkraftanlage an dem jeweiligen Standort genehmigungsfähig ist. Nicht immer sind diese Entscheidungen aus unserer Sicht naturschutzfachlich korrekt abgewogen. Dann geht der BUND in Widerspruch oder klagt – teils mit Erfolg, teils ohne. Manchmal schließen wir Vergleiche und erreichen so eine substantielle Verbesserung für den Schutz der Natur durch zusätzliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen – oft in schnöden Euros ausgedrückt.

Der BUND sieht die Windkraft derzeit als einen wichtigen regenerativen Energieträger an. Aber klar ist auch: Windkraftstandorte müssen größtmögliche Rücksicht auf die Umwelt nehmen. Die Alternative zu dieser regenerativen Energieform kann sich jeder in den Braunkohletagebauten in Helmstedt, Brandenburg, Sachsen oder Nordrhein-Westfalen anschauen: Für diese Art der Stromerzeugung wurden und werden immer noch ganze Dörfer und Landschaften weggebaggert und zerstört.

Ihr
Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler, Landesgeschäftsführer


BUND lehnt Fracking in Niedersachsen ab - Im Land der Fracs


Niedersachsen ist das Herz der Erdgasgewinnung in Deutschland: Rund 95 Prozent der deutschen Erdgasvorkommen befinden sich hier. Auch beim Fracking ist das Land Vorreiter. „Das wird sich auch durch die neue Gesetzgebung, die am 11. Februar 2017 in Kraft getreten ist, nicht ändern“, befürchtet Frackingexpertin Dorothea Steiner aus dem Vorstand des BUND Niedersachsen. „Die Erdgasindustrie hat angekündigt, baldmöglichst die nächsten Fracking-Genehmigungen zu beantragen, aber bislang wurden weder Kommunen und betroffene Bürger noch Umweltverbände ausreichend informiert.“

Seit 1961 gab es bundesweit rund 300 Fracs. Das Gesetzespaket, das im vergangenen Sommer im Bundestag verabschiedet wurde, hat das uralte, bisher gültige Bergrecht reformiert und das Naturschutz- und Wasserhaushaltsgesetz mit einbezogen. Unkonventionelles Fracking in Trinkwasserschutzgebieten ist jetzt verboten, deutlich erschwert wurde eine Gewinnung von Gas aus Schiefer-, Ton-, Mergel- und Kohleflözgestein. Probebohrungen sollen allerdings unter bestimmten Bedingungen möglich sein. Anders sieht es beim konventionellen Fracking aus: Im Sandstein darf weiterhin gefrackt werden – das hatte die Industrie gefordert. Eingeschränkt wird dieses, häufig auch als „Tight Gas“ genannte Verfahren nur durch die vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung und das Frackingverbot in Wasserschutzgebieten.

Was genau ist Fracking? Es ist ein Verfahren, mit dem Erdgas aus undurchlässigem Gestein gelöst wird. Hierfür wird bis zu fünf Kilometer in die Tiefe gebohrt, dann horizontal weiter in die gasführenden Gesteinsschichten. Anschließend wird ein Gemisch aus Quarzsand, Wasser und Chemikalien unter hohem Druck in das Gestein gepresst, das damit aufgesprengt und gasdurchlässig wird. Jeder Frac führt durch die Vertikalbohrungen zu Schäden und Verschiebungen im Boden.

Die Folgen solcher Bohrungen zeigten sich bereits in Niedersachsen: Am 16. Januar musste das Landesbergamt zugeben, dass das Erdbeben im Landkreis Verden vom 22. April 2016 mit einer Stärke von 3,1 auf der Richterskala „sehr wahrscheinlich“ auf die konventionelle Erdgasförderung zurückzuführen sei, bei der auch in bis zu 6.000 Meter tiefen Schichten gebohrt wird. Das Epizentrum lag im Bereich des Erdgasfeldes Völkersen bei Langwedel. Seit 2008 hat dort die Erde 16mal gebebt. Die Erschütterungen beschädigten Häuser und Verkehrswege.
„In diesen Gebieten darf zukünftig überhaupt nicht mehr gebohrt werden“, fordert Steiner. „Es ist unzumutbar, dass zur Erhöhung der Erdgasförderung in alten Feldern weitere Schäden für Mensch und Natur in Kauf genommen werden.“

Widerstand in der Diepholzer Moorniederung gegen Fracking
Widerstand in der Diepholzer Moorniederung gegen Fracking

Aber nicht nur Erdbeben drohen bei weiterem konventionellen Fracking. Der Chemikalien-Cocktail, mit dem das Gestein in der Tiefe aufgebrochen wird, damit das Gas freiwerden kann, enthält giftige Chemikalien. Das Umweltbundesamt listet zahlreiche giftige, das heißt umwelt- und gesundheitsschädliche Substanzen in den Frackingflüssigkeiten auf. Ein Kontakt mit dem Grundwasser ist nicht auszuschließen. Und sind die Frac-Fluide wieder an der Oberfläche, werden sie – teils in löchrigen Pipelines – transportiert und gelagert. Das bedeutet eine große Gesundheitsgefahr durch Emissionen z.B. von Quecksilber und Benzol in Luft und Boden. Nahe Verden und Rotenburg gibt es bereits einen Anstieg von Krebserkrankungen, bei denen ein Zusammenhang mit solchen Emissionen naheliegt. Ärzte und Wasserverbände schlagen längst Alarm und in der Bevölkerung hat sich großer Widerstand gegen weitere Fracs formiert.

„Fracking ist und bleibt eine Risikotechnologie, unabhängig davon, aus welchem Gestein das Gas gewonnen wird. Der BUND wird daher versuchen, Vorhaben in Niedersachsen zu verhindern“, betont BUND-Landesgeschäftsführer Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler. „Eine Gasgewinnung durch Fracking hat keine Zukunft. Anstatt zuzulassen, dass mit hohem Risiko die letzten fossilen Energievorkommen ausgebeutet werden, sollte Niedersachsen besser die Energiewende forcieren.“ Das heißt im Klartext: Energie sparen, Effizienz beim Energieeinsatz steigern und erneuerbare Energien naturverträglich ausbauen. Erst damit verdient sich Niedersachsen das Prädikat ‚Vorreiter‘. (tm)

Titelfoto:
Mit dieser klaren Botschaft protestierten die Einwohner von Bellen im Landkreis Rotenburg vor einer ExxonMobil-Betriebsstätte gegen Gasförderung. Sie bangen angesichts der hohen Krebsrate
im Dorf um ihre Gesundheit.

Veranstaltungshinweis:
Am 23. Februar informiert der BUND Verden zusammen mit dem BUND Niedersachsen über die Auswirkungen der Neuregelungen des Fracking-Gesetzespaketes.
Die Veranstaltung „Erdgasförderung und Fracking - wie viel geht noch?“ beginnt um 19.30 Uhr im Alten Schulhaus Dauelsen, Schulstraße 10, in Verden.
Das Programm finden Sie unter verden.bund.net .

Energiewende durch Energiesparen - Die stille Revolution

Auch Altbauten können sinnvoll gedämmt werden, wie hier mit einer 20 cm dicken Zelluloseschicht
Auch Altbauten können sinnvoll gedämmt werden, wie hier mit einer 20 cm dicken Zelluloseschicht

Wie könnte die Energieversorgung im Jahr 2050 aussehen? Der BUND hat hierzu ein Modell für Niedersachsen entwickelt, das den vollständigen Ausstieg aus fossilen und atomaren Energieträgern möglich macht – wenn es gelingt, den Verbrauch zu halbieren und gleichzeitig deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind zu gewinnen. Während sich die öffentliche Diskussion oft um den Ausbau der erneuerbaren Energien dreht, stellt die Verbrauchssenkung eine eher stille Revolution dar.

Beim Kauf von Elektrogeräten ist die Kennzeichnung der Energieverbrauchsklasse bereits eine etablierte Unterstützung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass immer mehr Geräte angeschafft werden und der absolute Verbrauch nicht immer viel unter dem des einfacheren Vorgängergeräts liegt.

Das größte Einsparpotenzial liegt im Wärmesektor, vor allem in Privathaushalten: Denn 70-80 % des Energieverbrauchs eines Haushalts werden für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung benötigt. Und obwohl rund die Hälfte aller CO²-Emissionen durch den Wärmesektor verursacht wird, stammen nur 9 % der erzeugten Wärme aus Holzverbrennung und Biogasanlagen. Die großen Einsparpotenziale liegen eher versteckt im Heizungskeller, in den Wänden oder im Dach. Das sollte bei jeder Renovierung berücksichtigt werden. Eine halbherzige Dämmung ist für Jahrzehnte eingebaut und schreibt einen unnötig hohen Brennstoffverbrauch fest. Derzeit wird jährlich nur 1 % der Gebäude energetisch saniert. Eine Steigerung auf 2,6 % ist erforderlich, um im Jahr 2050 einen vollständig sanierten Bestand zu erreichen. (mk)

Ökotipp:
Ein ökologisch gut gedämmtes Gebäude ist nicht nur eine Versicherung gegen zu erwartende Preissteigerungen für Erdgas und -öl, es schafft auch ein angenehmes Wohnklima, weil niedrige Wandtemperaturen und Luftzug an den Fenstern der Vergangenheit angehören. Zur Unterstützung der Gebäudeeigentümer stehen umfangreiche Fördermittel der Bundesregierung bereit. Für ihre teils komplexe Abwicklung bieten in Niedersachsen Energieberater und zunehmend regionale Energieagenturen eine neutrale Rund-um-Information an. Mehr Infos unter www.klimaschutzniedersachsen.de  .

Ein Plädoyer für eine dezentrale Energieversorgung in Niedersachsen - Das Energienetz von morgen

Der geplante Stromnetzausbau dient nicht allein den erneuerbaren Energien und damit der Energiewende. Er ist wesentlich durch den unflexiblen Weiterbetrieb von Kohlekraftwerken im Grundlastbereich verursacht: Bestehende Atom- und Kohlekraftwerke blockieren damit den Transport von Wind- und Solarstrom. Die Stromnetzplanung ist überzogen und unzureichend, dezentrale Konzepte werden nicht einbezogen. Die großen Nord-Süd-Hochspannungsgleichstromübertragungsleitungen (HGÜ) dienen zentral festgelegten Plänen zum Ausbau der Offshore-Windenergie und dem transeuropäischen Stromtransport von Kohle- und Atomstrom. Durch den Protest gegen Freileitungen wurde erreicht, dass die Erdverkabelung bei einigen Leitungen gesetzlichen Vorrang hat. Aber auch Erdkabel haben erhebliche Auswirkungen auf Natur, Boden – zum Beispiel auf norddeutsche Moorböden – Wald und Grundwasser. Die Frage nach der Notwendigkeit eines Vorhabens ist weiterhin als erstes zu stellen.

Alternativen zum geplanten Stromnetzausbau sind Energieeinsparung und -effizienz, dezentrale und flexible Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Verbindung von Strom- und Gasnetzen. Die Wandlung von Strom in Wasserstoff/Methan („Power-to-Gas“) bietet die Möglichkeit einer Langzeitspeicherung mit höherer Versorgungssicherheit. Das dient gleichzeitig dem Naturschutz. Bestehende Gasleitungen können 5-10mal so viel Energie transportieren wie die geplanten HGÜ-Leitungen. Die Energie kann überall, in KWK-Anlagen in Industrie und im Wohnungsbau, genutzt werden. HGÜ-Leitungen sind hingegen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, derzeit ohne Einspeisungs- und Abzweigmöglichkeiten.

Dezentrale Energiekonzepte sowie Ausbau, bessere Regelung und Erdverkabelung der regionalen Verteilnetze müssen Vorrang haben. Die Bundesregierung will Niedersachsen teilweise zum Netzengpassgebiet erklären und den Ausbau von KWK und erneuerbaren Energien hierzulande bremsen. Der BUND Niedersachsen und die Bürgerinitiativen gegen SuedLink forderten daher im November gemeinsam konkrete Schritte für dezentrale Energiekonzepte in Niedersachsen ein, bei denen Energieeinsparung und regionale Erzeugung von Strom aus Wind- und Sonnenenergie,
Biomasse und Kraft-Wärme-Kopplung eine hohe Versorgungssicherheit mit Flexibilität und hoher Effizienz bieten. Zudem muss die Landesregierung vorangehen, um die Ziele des Runden Tisches
„Energiewende Niedersachsen“ zu erreichen: Stromeinsparung, Strom- und Wärmeerzeugung in KWK vor Ort, Ausbau der erneuerbaren Energien. (mw)

Die aktuelle Novelle des Wassergesetzes - ein Kommentar: Zu zaghaft und ohne Mut

Schade! Mit der Gesetzesnovelle des Niedersächsischen Wassergesetzes hat die Landesregierung die Chance für einen ambitionierten Gewässerschutz vertan. Die bisherige Verfehlung der Bewirtschaftungsziele der Wasserrahmenrichtlinie an den niedersächsischen Gewässern wäre Anlass gewesen, dass der Landesgesetzgeber die ihm zustehenden Spielräume beherzt und „pro Gewässerschutz“ ausnutzt. Doch die Novelle bleibt so sacht, dass zu befürchten ist, dass der von der Richtlinie geforderte gute ökologische Zustand unserer Gewässer auch weiter nur Zukunftsmusik bleibt.

Immerhin! Der Entwurf enthält auch Lichtblicke, so die (Wieder-)Einführung von Gewässerrandstreifen an Gewässern dritter Ordnung, die Möglichkeit zur Ausweisung von Entwicklungskorridoren und die Einführung eines Vorkaufsrechts für Grundstücke an Gewässern.

Aber! Aus dem Hause eines grünen Umweltministeriums hat der BUND mehr Entschlossenheit erwartet. Mit Gewässerrandstreifen von nur 5 Metern Breite bleibt Niedersachsen weit hinter den Regelungen der Landeswassergesetze anderer rot-grün geführter Bundesländer zurück. Dabei hätte gerade Niedersachsen aufgrund der besonders im Nordwesten des Landes intensiven Landwirtschaft und der Überschreitung der Nitrat-Grenzwerte im Oberflächen- und Grundwasser allen Grund, mit ausreichend breiten Gewässerstreifen Vorsorge vor dem Eintrag von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln zu treffen. Nicht einmal die 10-Meter-Randstreifen an Gewässern 1. Ordnung, die es vor den Kürzungen durch den umstrittenen Umweltminister Sander noch gab, wurden wieder eingeführt. Ein deutliches Bekenntnis für einen fortschrittlichen Gewässerschutz ist die Novelle nicht! (vk)

BUND eröffnet neue Ökologische Station im Wendland - Für Moorfrosch und Schwarzstorch

Dumme. Foto: BUND KG Lüchow-Dannenberg
Dumme. Foto: BUND KG Lüchow-Dannenberg

Im November hat die Ökologische Station für die Landgraben-Dumme-Niederung ihre Arbeit aufgenommen. Ziel ist die Verbesserung der Gewässerökologie und Wasserrückhaltung in dem 10.000 Hektar großen Feuchtgebiet nationaler Bedeutung. Die BUND-Station mit ihren Mitarbeitern Petra Bernardy und Eckart Krüger arbeitet in enger Kooperation mit dem Landkreis Lüchow-Dannenberg und der zuständigen Naturschutzbehörde, dem NLWKN. Gefördert wurde der Aufbau vom Niedersächsischen Umweltministerium. Zusammen mit Land und Landkreis verfügt der BUND Niedersachsen in der Landgraben-Dumme-Niederung über erhebliches Flächeneigentum. Die Notwendigkeit einer intensiveren Betreuung ergibt sich aus dem Rückgang der Artenvielfalt, insbesondere der feuchten und nassen Lebensräume. Hier wird an das „Kräuterheuprojekt“ angeknüpft, das artenreiche Wiesenlandschaften durch Flächenankauf erhalten und wichtige Kontakte zu örtlichen Landwirten aufgebaut hat.

Gemeinsam mit der Burg Lenzen in der Brandenburgischen Elbtalaue sowie dem „Grünen Band“ in Sachsen-Anhalt hat der BUND nunmehr einen guten Stand für die Naturschutzentwicklung in der Region. (pb/ek)

BUND gründet Verein in neuem Förderprojekt - Streuobstwiesen gemeinsam schützen

Der BUND Niedersachsen gründet in den kommenden fünf Jahren ein landesweites Netzwerk aus Landwirten, Mostereien, Landschaftspflegeverbänden, Imkern, Jägern, Pomologen, Stiftungen und Privatpersonen, die sich zu einem Streuobstwiesenverein zusammenschließen. Mit diesem EU-geförderten Projekt macht sich der Umweltverband weiterhin für den Erhalt von Streuobstwiesen in Niedersachsen stark.

„Der Verein soll als Sprachrohr, Mittler und Wissensgeber für Streuobstangelegenheiten in ganz Niedersachsen fungieren“, so Projektleiterin Sabine Washof. Ziel ist die Beratung von Vereinen und Privatpersonen bei der Neuanlage und Pflege von Streuobstwiesen und der Einwerbung von Fördergeldern. Die Internetplattform www.streuobstwiesen-niedersachsen.de  wird zum zentralen Instrument für die Netzwerkarbeit umgestaltet. Ferner sind zahlreiche Veranstaltungen und Artenschutzmaßnahmen wie das Anbringen von Nisthilfen geplant. Projektpartner für die Einbindung landwirtschaftlicher Betriebe, Vermarktungsstrategien und die Umweltbildung sind das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) und das Forstamt Sellhorn.
(kh)

Das Ökologiezentrum Radbrucher Forst in der Lüneburger Heide - Über den Wipfeln ist Ruh

Apfelsaft pressen wie in alten Zeiten – im Ökologiezentrum ist die Zeit stehen geblieben. Foto: BUND
Apfelsaft pressen wie in alten Zeiten – im Ökologiezentrum ist die Zeit stehen geblieben. Foto: BUND

Die Wintersonne glitzert im Teich, kleine Eisschollen bilden sich am Rande. Nichts ist zu hören, außer einer Meise im Apfelbaum. Christiane Schubert genießt diese Stille in der Natur. Sie sitzt auf einer Holzbank am Tümpel und beobachtet die schneebedeckte Winterlandschaft. Für eine Rast in der Hängematte, die zwischen zwei Bäumen schaukelt, ist es noch zu kalt. „Im Sommer kann man hier im Ökologiezentrum Radbrucher Forst wunderbar die Seele baumeln lassen“, sagt Christiane Schubert. Als Vorsitzende des BUND Lüneburg kennt sie das Gelände wie kaum eine andere.

Radbruch? Wo liegt denn das? Wenn Sie auf dem Weg von Lüneburg nach Norden in Vierhöfen abbiegen und einige Kilometer durch die weitläufige Heidelandschaft fahren, kommen Sie irgendwann am Ökologiezentrum Radbrucher Forst vorbei. Friedlich liegt das Haus dort, umgeben von Teich, Heide, Wiesen und kleineren Baumbeständen. Die Liegenschaft gehörte früher dem Bundesgrenzschutz. Mit der Wiedervereinigung verlor sie ihre Daseinsberechtigung und wurde Ende der Neunziger Jahre an den BUND abgegeben – auf Wunsch der Gemeinde Vierhöfen, die eine ökologische Weiternutzung wünschte.

Zu Beginn war das Ökologiezentrum eine gemeinsame Einrichtung von BUND Lüneburg und Hamburg, seit 2016 ist das Zentrum im Eigentum des niedersächsischen Landesverbandes. Mit Leben gefüllt wird es im Wesentlichen von den BUND-Ehrenamtlichen aus Harburg und Lüneburg, deren Kreisgruppen sich zum Regionalverband Elbe-Heide zusammengeschlossen haben. Menschen wie Christiane Schubert, die das Zentrum als ein Ort des Naturerlebens erhalten wollen.

Das Ökologiezentrum hat vieles zu bieten: Streuobstwiesen pflegen und Apfelsaft pressen, Frösche, Eidechsen und Molche erforschen, Insektenhotels bauen, Gewölle untersuchen oder ökologische Energieformen in der Praxis kennenlernen. Das Ökologiezentrum versorgt sich nämlich selbst mit Wärme und Wasser. Das Abwasser wird hierfür in einer eigenen Pflanzenkläranlage aufbereitet. Der Schwerpunkt der Umweltbildung liegt auf der Arbeit mit Kindergärten und Schulen. „Unsere Attraktion ist unsere Fledermaus-Wochenstube“, hebt Christiane Schubert hervor. „Nirgendwo sonst in Niedersachsen ist ein größerer Bestand der Mückenfledermaus bekannt.“ Die Mückenfledermaus ist zusammen mit der Zwergfledermaus unsere kleinste heimische Art. Die Tiere haben eine Körperlänge von nur wenigen Zentimetern – und passen damit in eine Streichholzschachtel.

Die winzige Mückenfledermaus ist hier zuhause.
Die winzige Mückenfledermaus ist hier zuhause.

In den Sommermonaten kann man im Zentrum die Aufzucht der Mini-Fledermäuse hautnah miterleben. „Das ist für Kinder und Erwachsene ein unvergessliches Erlebnis, wenn sie hören, wie die Mütter sich um die Kleinen kümmern und mit ihnen kommunizieren“, schwärmt Schubert. Die Mückenfledermaus ist an die Nähe von Wald und Gewässer gebunden. Im Ökologiezentrum fühlt sie sich daher besonders wohl. Tümpel und Laubwald-, Obstbaum- und Kiefernbestände säumen den Garten und die beiden Gebäude des Zentrums.

Bei einer Bestandsaufnahme vor einigen Jahren wurden keine streng geschützten Pflanzenarten auf dem Gelände gefunden. „Das hat den Vorteil, dass sich unsere Besucher auf den Flächen frei bewegen können“, sagt Schubert. Verbotsschilder sucht man hier vergeblich. „Es ist uns wichtig, dass Kinder auf dem Gelände frei herumstromern, die Natur auf sich wirken lassen und in ihrer Schönheit und Wildnis erleben können.“ Dafür bietet das Zentrum Schulklassen und anderen Kindergruppen mehrtägige Aufenthalte an. Eine Jurte zum Übernachten, Seminar- und Aufenthaltsräume haben die Ehrenamtlichen hierfür in den vergangenen Jahren mit viel Einsatz hergerichtet. „Wer einmal einen richtigen Sternenhimmel sehen möchte, der sollte unbedingt mal herkommen!“
(tm)

Ihr Weg zum Ökologiezentrum
Das Ökologiezentrum Radbrucher Forst finden Sie in der Einemhofer Straße 82, 21449 Radbruch, Tel. (041 78) 819 429, info@bund-elbe-heide.de  .
Ob Sie das Zentrum besuchen oder sich hier ehrenamtlich engagieren möchten: Weitere Informationen finden Sie im Netz unter www.bund-elbe-heide.de/lueneburg/oekologiezentrum/ .
Geöffnet ist das Zentrum, wenn das Tor offen steht.
Oder nach Vereinbarung.

Protest gegen die Agrarindustrie aus der Perspektive einer BUND-Gruppe - Wir haben es satt!

800 Kilometer quer durch Deutschland: Auf seinem Weg zur Demo legte Wolfram Höhn (ganz links) vom BUND Ostfriesland mit seinem Traktor Rast auf Burg Lenzen ein.
800 Kilometer quer durch Deutschland: Auf seinem Weg zur Demo legte Wolfram Höhn (ganz links) vom BUND Ostfriesland mit seinem Traktor Rast auf Burg Lenzen ein.

Bereits zum siebten Mal hat der BUND Göttingen an der Demo „Wir haben es satt“ in Berlin teilgenommen. Seit Anbeginn hat die Kreisgruppe für Mitglieder und interessierte Bürger aus der Region eine Busfahrt in die Landeshauptstadt organisiert. „Die Fahrkarten waren schnell vergriffen, wir hätten sogar noch einen zweiten Bus organisieren können“, freut sich Ann-Kathrin Schmidt aus der Göttinger BUND-Geschäftsstelle, die mit der Organisation betraut war. Ausgestattet mit Banner, Fahnen, Hühnerkostümen und bunten Masken zeigten sich die BUND-Aktiven rund um ihr weithin sichtbares Göttingen-Schild hochmotiviert. Von trompetenden Hühnern bis hin zu tanzenden Bienen war im Umzug alles vertreten. „Wir haben mit viel positivem Spirit, aber klarer Kante gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft unseren Beitrag zum Gelingen der Demo geleistet“, sagt Hermann Merkord, Vorstandmitglied des BUND Göttingen. „Für uns ist diese Fahrt auch ein sehr verbindendes Gruppenerlebnis, das motiviert und zusammenschweißt. Wir sind weiterhin dabei!“ (as)

BUND unterstützt Gemeinden bei der Zurückeroberung von Wegrändern - Rettet die Wegraine!

Wegraine durchziehen die intensiv genutzte Agrarlandschaft wie ein Netz. Obwohl sie schmal sind, sind sie ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten der Kulturlandschaft. Zu häufig werden Wegränder, die den Gemeinden gehören, einfach überpflügt und landwirtschaftlich genutzt. Unzählige wertvolle Meter gehen hier der Natur verloren. Dagegen setzt sich der BUND in Niedersachsen zur Wehr. Die BUND-Gruppe Osterholz kann im Streit um diese Biotope nun erste Erfolge vermelden. „Im Herbst haben wir zwei Wegraine in Osterholz-Scharmbeck und Schwanewede als Blühstreifen angelegt, nachdem die Gemeinden ihren Anspruch gegenüber den Landwirten geltend gemacht haben“, berichtet Oliver Kwetschlich vom BUND Osterholz. Vorausgegangen waren intensive Recherchen und Gespräche, um die überackerten Flächen zu lokalisieren und Behörden und Landwirte zu überzeugen. Angesichts von Hunderten überackerten Wegrainen sind die nun zurückgewonnenen 300 Meter Blühstreifen zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, weiß Kwetschlich. „Doch es ist ein wichtiger Anfang, zumal das Thema in der Lokalpolitik oftmals stiefmütterlich behandelt wird.“
(tm)

Zum weiterlesen
In der Broschüre „Wegraine und Gewässerrandstreifen“ stellt der BUND Niedersachsen die Bedeutung von Wegrändern für den Biotopverbund und die rechtlichen Grundlagen ihrer Nutzung vor. Mit dieser Anleitung können Sie auch in Ihrer Gemeinde tätig werden. Erhältlich ist die Broschüre in der BUND-Landesgeschäftsstelle: Tel. (0511) 965 690, bund.nds@bund.de .

Einsatz im Projekt „Netzwerk Wildbienenschutz in Niedersachsen“ - Baggern für Wildbienen


Neuen Lebensraum für Wildbienen schaffen – das war das Ziel eines Pflegeeinsatzes, den die BUND-Gruppe Hannover und der Landesverband Ende November am Badebornteich in der Landeshauptstadt durchgeführt haben. Beim Amphibien-Biotop wurden Sandflächen und Steilwände angelegt, damit im Boden nistende Wildbienen hier zukünftig mehr Nistplätze finden. Mit Hilfe von zehn Freiwilligen wurden 25 Tonnen Sand bewegt, aus denen drei Sandflächen rund um den Teich entstanden sind. Eine etwa 5 x 3 Meter große ebene Fläche wurde ausgehoben und mit ungewaschenem Siebsand aufgefüllt. Auch an zwei geneigten Flächen des Teichufers wurden mehrere Meter lange Hänge ausgebaggert. Um die Steilwände zu stabilisieren, wurde der Sand mit Lehm vermischt und zu einer naturnahen Uferböschung geformt. Aus dem Bodenaushubmaterial wurde anschließend ein kleiner Hügel mit sonnenexponierter Abbruchkante geformt. Jetzt können die Wildbienen einziehen!
(jk)

ENEA-Jugend-Projekt in Tunesien - Für Hirsch und Zeneichen

Im Nationalpark El Feidja konnten im Herbst 2016 die ersten tunesischen Junior Ranger-Gruppen begrüßt werden, unterstützt durch ENEA und BUND Niedersachsen.
Im Nationalpark El Feidja konnten im Herbst 2016 die ersten tunesischen Junior Ranger-Gruppen begrüßt werden, unterstützt durch ENEA und BUND Niedersachsen.

Seit 2013 ist der Verein European Nature and Environment Academy (ENEA) in Kooperation mit dem BUND Niedersachsen im Nordwesten Tunesiens, der Kroumerie, aktiv. Die Bergregion der Kroumerie, die sich bis in den Westen Algeriens erstreckt, ist mit jährlichen Niederschlägen von 1000-1500 mm eines der feuchtesten Gebiete Nordafrikas. Kork- und Zeneichenwälder prägen das Landschaftsbild. 1990 wurde hier der Nationalpark El Feija geschaffen.

Ziel des deutsch-tunesischen Projektes „Junior Ranger Initiative in der Kroumerie“ (JURIK) ist die Implementation eines umfassenden Umweltbildungsprogramms im Gebiet der Kroumerie nach dem Vorbild der Junior Ranger-Gruppen deutscher Nationalparks. Das Projekt baut dabei auf vorangegangene Projekte auf, deren Ziel die Entwicklung von Strukturen und Maßnahmen zur ökologischen und zivilgesellschaftlichen Nachhaltigkeit in Tunesien ist.

JURIK beinhaltet neben der Entwicklung des Umweltbildungsprogramms und Multiplikatorenschulungen auch einen Natur-Erlebnis-Garten im Nationalpark El Feija, der in einem Vorgängerprojekt durch junge tunesische und deutsche Umweltschützer konzipiert worden war. Dieser konnte Ende des Jahres fertiggestellt werden und lädt dazu ein, auf spielerische Weise mit der Natur in Berührung zu kommen. Gleichzeitig stellt der Garten den Ausgangspunkt für verschiedene Umweltbildungsaktivitäten in der Region dar.

In den vergangenen Jahren ist es gelungen, ein Netzwerk aus NGO’s und staatlichen Stellen aufzubauen, die sich gemeinsam um das Vorantreiben von Naturschutz und Umweltbildung in der Region sowie um die Erhaltung des Gartens kümmern. Die Durchführung von Umweltbildungsaktivitäten liegt dabei in der Verantwortung der einheimischen Organisation „Sidi Bou Zitoun“. Bei der Pflege des Natur-Erlebnis-Gartens werden sie von der Forstverwaltung unterstützt.

Im Rahmen des JURIK-Projektes haben fünf wechselseitige Besuche mit unterschiedlichen Teilnehmer*innen aus Tunesien und Deutschland stattgefunden. Bei einem 10-tägigen Aufenthalt in Goslar im Juli 2016 lernten die Tunesier das deutsche Junior Ranger-Programm kennen und nahmen an verschiedenen Umweltbildungsaktivitäten teil. „Viele der Umweltbildungsspiele lassen sich auch in Nordafrika gut umsetzen“, weiß die JURIK-Mitarbeiterin Maren Ihnen. Zudem entstand ein Kurzfilm über ein zweitägiges Feldprojekt zum Thema „Wasser“, das die Junior Ranger-Gruppe „Die Wölfe“ aus Braunlage vorbereitet hatte. Vor allem die Wasseruntersuchungen mit Becherlupen, pH-Streifen und allen Sinnen bereiteten den Teilnehmer*innen viel Spaß, ebenso die Suche nach Tieren, die im und am Wasser leben.

Beim Besuch im tunesischen El Feidja wurden das Wasserprojekt, die dortigen Quellen und Feuchtgebiete erkundet. Die tunesischen Teilnehmer*innen konnten dabei ihre Erfahrungen aus Deutschland an Kinder und Jugendliche weitergeben. Sie haben bereits im Rahmen des Projekts zwei Junior Ranger-Gruppen gegründet: „Cerf“ (Hirsch) und „Zeen“ (Zeneichen).
(mi)

UNSER PARTNER
Der Verein ENEA fördert den Umwelt- und Naturschutz durch europäische und transnationale Projekte, Aktionen und Bildungsangebote nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Er ergänzt die Arbeit des BUND Niedersachsen. Informationen zu den Aktivitäten des Vereins finden Sie unter www.enea-net.eu .

BUNDjugend Landschaftswandler.in - Neue Broschüre

Zum Abschluss des Projektes Landschaftswandler.in gibt die BUNDjugend Niedersachsen die Broschüre „Starte dein Wandelprojekt“ heraus, die Einblicke in Aktionen und Hilfestellungen für die Umsetzung eigener Events bietet. Rund 40 Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen führte Landschaftswandler.in gemeinsam mit BUND-Gruppen und Kooperationspartnern in den vergangenen drei Jahren durch. Die kostenfreie Broschüre kann bei der BUNDjugend Niedersachsen bestellt werden:
Tel. (04131) 247 28 32 oder info@bundjugend-niedersachsen.de  .
(cw)

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Die „Blaue Mauerbiene“ gewinnt

Rendevous von Blauer Mauerbiene und Salbeiblüte - dieses Foto hat die Jury überzeugt. Foto: Hans-Jürgen Sessner
Rendevous von Blauer Mauerbiene und Salbeiblüte - dieses Foto hat die Jury überzeugt. Foto: Hans-Jürgen Sessner

Im Fotowettbewerb „Wildbienen fliegen auf Niedersachsen“ wurden im Dezember die Gewinner ausgewählt: Mit seinem Foto der Blauen Mauerbiene (Osmia caerulescens) gewann Hans-Jürgen Sessner den ersten Platz, gefolgt von Peter Walter mit einer Sandbiene und Janina Voskuhl mit einer Maskenbiene.

Die Entscheidung ist der Jury schwer gefallen, denn alle der 150 eingesandten Fotos sind kleine Meisterwerke – vor allem im Wissen darum, wie schwer es ist, die flinken Wildbienen überhaupt vor die Kamera zu bekommen. „Durch den homogenen Hintergrund ist es Hans-Jürgen Sessner sehr gut gelungen, den Blick auf den Bildinhalt zu lenken. Der Kontrast zwischen dem grünen Hintergrund und der blauvioletten Blüte trägt zusätzlich dazu bei. Die Mauerbiene in der Salbeiblüte, aufgenommen in dem Moment, wo die Biene Nektar saugt und sich dadurch die Staubgefäße der Pflanze auf den Hinterleib absenken, versinnbildlichen die gegenseitige Abhängigkeit von Blütenbesucher und Pflanze. „Ohne Bienen keine Blüten, ohne Blüten keine Bienen“, so die Jury.

Das Gewinnerfoto wurde zusammen mit den Bildern der Plätze 2 bis 12 in einem Kalender veröffentlicht.
Sie können sie unter www.bund-niedersachsen.de bewundern.
(kh)

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Neuer Kurs für Streuobstpädagogen

Der BUND Niedesachsen bietet im März zum vierten Mal eine Ausbildung zum Streuobst-Pädagogen an. Ziel ist es, Multiplikatoren auszbilden, die in ganz Niedersachsen Menschen in Schulen und Vereinen für das Thema Streuobst begeistern. Die Ausbildung besteht aus mehrtägigen Seminaren und richtet sich an ehrenamtlich Aktive und Pädagogen. Sie vermittelt Wissenswertes rund um den Lebensraum Streuobstwiese und wird zusammen mit der Referentin Beate Holderied aus Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts „Zusammenarbeit zur Erhaltung von Streuobstwiesen in Niedersachsen“ durchgeführt. Programm und Anmeldung unter www.streuobstwiesen-niedersachsen.de  .
(tm)

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