Ostermontag: BUND-Fahrradtreck zum AKW Grohnde

Foto: Fahrradtreck

„Abschalten“, mit dieser Forderung umzingelten rund 20.000 Bürgerinnen und Bürger vor allem aus den Regionen Hannover und Hameln am Ostermontag das Atomkraftwerk in Grohnde an der Weser. In ganz Deutschland hatten sich insgesamt rund 120.000 Menschen anlässlich des 25. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl mit Bussen, Autos, Fahrrad-Konvois und Treckern zu den Atomstandorten auf den Weg gemacht. Die BUND Kreisgruppe Hameln-Pyrmont hatte gemeinsam mit dem ADFC zu einem Fahrradtreck aufgerufen: 444 TeilnehmerInnen radelten gemeinsam bei strahlendem Sonnenschein von Hameln zum Kundgebungsort am Kraftwerk, um dort in einem Meer von gelben Fahnen mit der roten Anti-Atom-Sonne und bei zeitweilig aufkommender Volksfeststimmung gegen die Atomenergie zu protestieren.

Die Kundgebung begann mit einer Schweigeminute zum Gedenken der Opfer der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima, später riefen Tausende von Menschen immer wieder „Abschalten, abschalten!“. Ralf Hermes von der BUND-Kreisgruppe Hameln-Pyrmont zeigte sich beeindruckt von der großen Resonanz in der Bevölkerung auf die Anti-Atom-Aufrufe. „Es haben sich sehr viele Menschen quer durch alle Generationen, Schichten und Gruppierungen am Protest beteiligt“, sagte der BUND-Kreisgruppen-Vorsitzende erfreut. Die Anti-Atom-Stimmung in der Bevölkerung beschere auch dem BUND neue und engagierte Leute: „Bei den BUND-Aktiven herrscht Aufbruchstimmung!“


Mehr Infos zum Tschernobyl-Tag und zum Fahrradtreck nach Grohnde im Internet unter www.hameln-pyrmont.bund.net


Anti-Atomkraft: Jetzt nicht lockerlassen und mit dem BUND auf dem Laufenden sein!

Für die nächsten Wochen und Monate sind überall weitere Anti-Atom-Proteste geplant. Der BUND Landesverband informiert unter www.bund-niedersachsen.de über alle Demos, Aktionen, Mahnwachen in Niedersachsen und Bremen.


Foto: Fahrraddemo


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