Atomkraft - Schluss jetzt! Großdemonstration in Berlin am 18. September

Jetzt erst recht…!

Am Sonntag, den 5. September hat sich die Bundesregierung geeinigt, die Atomkraftwerke in Deutschland 14 Jahre länger laufen zu lassen. Dies bedeutet insbesondere für uns Niedersachsen: mehr Atommüll ohne geeignete Endlager, mehr Kinderkrebsfälle rund um die AKWs, mehr Castor-Transporte und riesige Gewinne für die Stromgiganten RWE, E.on, EnBW und Vattenfall zu Lasten einer dezentralen und umweltfreundlichen Energieversorgung.

Atomkraft - Schluss jetzt! Großdemonstration in Berlin am 18. September

Die Bundesregierung will hingegen die geplante Brennelementesteuer auf 6 Jahre begrenzen, und der Schutz vor terroristischen Anschlägen wurde - wie auch die Atommüll-Frage - erst gar nicht weiter behandelt.

Wir sagen: Schluss jetzt!

Schwarz-gelb hat den alten Kampf gegen die Atomenergie wieder angeheizt und eröffnet. Dass die Anti-Atom-Bewegung stark genug ist, diesen Kampf aufzunehmen und am Ende auch zu gewinnen, haben wir letztes Jahr mit 50.000 Menschen in Berlin und im Frühjahr mit 120.000 Menschen bei der Menschenkette gezeigt.

Gorleben stoppen!

Wir widersetzen uns einer unverantwortlichen Entsorgungspolitik für den tödlichen Strahlenmüll. Gorleben wurde aus politischen Gründen und nicht auf Grund geologischer Eignung als Endlagerstandort gewählt. Das Vorbild für Gorleben – das absaufende und vom Einsturz bedrohte Atommülllager Asse II – zeigt, dass von den Sicherheitsbeteuerungen nichts zu halten ist. Gorleben kommt als Atommülllager nicht in Frage.

Jetzt müssen wir dran bleiben!

Am 18. September werden wir das Regierungsviertel in Berlin mit einer Großdemonstration umzingeln. Die Bundeskanzlerin wird nicht die Augen davor verschließen können, dass die Mehrheit der Deutschen Atomkraft ablehnt. Wir sagen „Schluss jetzt!“ und setzen dem Atomlobbyismus den Druck der Straße entgegen.

Dies ist der Startschuss zu einem heißen Aktionsherbst.

  • Kommen Sie am 18. September zur Großdemo nach Berlin. Aus vielen Städten gibt es Busse und Sonderzüge zur Umzingelung des Regierungsviertel.
  • Mobilisieren Sie Freunde und Verwandte zu den Protesten. Unterstützen Sie mit Ihrer Spende den BUND beim Kampf gegen die  Laufzeitverlängerung.
  • Bleiben Sie durch den Klima-Newsletter des BUND-Bundesverbands auf dem Laufenden über Aktionen und Kampagnen gegen Atomkraft.

Der BUND Bundesverband bietet Ihnen alle Informationen rund um die Demonstration, auch Materialien zum Bestellen wie Anti-Atom-Plakate oder Banner zum Herunterladen, um auf der eigenen Homepage auf die Demo aufmerksam zu machen. Auf den Seiten des BUND-Bundesverbandes sind auch Hilfen zur Anreise nach Berlin zu finden.

Alle Informationen rund um die Strecke, die gesamte Organisation der Demonstration und alle Verbände, die zum Protest aufrufen, finden Sie hier: http://www.anti-atom-demo.de

 



  • Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
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