Biotop- und Flächenschutz

Der tägliche Flächenverbrauch in Deutschland liegt mit leicht abnehmender Tendenz derzeit bei etwa 100 Hektar pro Tag (2010). Das heißt: Jede Sekunde zwölf Quadratmeter, jeden Tag 100 Fußballplätze, jedes Jahr ein Gebiet so groß wie zwei Drittel der Fläche des Bodensees: Das ist die Fläche, die in Deutschland zugebaut, betoniert oder geteert wird. Aber erst langsam entwickelt sich der Flächenfraß zu einem Thema in den Medien und politischen Gremien.

Um den Flächenverbrauch einzudämmen, muss auf allen politischen Ebenen gehandelt werden: In der Steuerpolitik, bei der Gemeindefinanzierung und Bauförderung sowie bei der Bauleitplanung muss umgedacht werden. Die Wiederverwertung von Flächen vor Ort muss künftig oberste Priorität haben.

Der BUND Niedersachsen ist auch im Biotopschutz stark engagiert. Zahlreiche Kreisgruppen kümmern sich aktiv um kleinere Biotope, die beispielsweise Lebensraum für Amphibien bieten. Der Landesverband Niedersachsen hat zuletzt einen Schwerpunkt gesetzt auf das Biotop Streuobstwiese, für dessen Erhalt er sich einsetzt. Mehr zum aktuellen Streuobst-Projekt finden Sie hier.

Weitere Projekte des BUND Niedersachsen sorgen dafür, dass wertvolles Feuchtgrünland erhalten bleibt - auch dies ist aktiver Biotopschutz. Aktiv ist der BUND Niedersachsen an der Sude und auf seinem Natur-Bauernhof Wendbüdel.



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