Die Welt erwärmt sich
Wirbelstürme, Überschwemmungen und extreme Hitze- oder Kälteperioden hat es in der Erdgeschichte schon mehrfach gegeben. Was früher vereinzelte Naturereignisse waren, entwickelt sich mehr und mehr zu einer vom Menschen gemachten Katastrophe.
Vor allem die Industriestaaten heizen der Erde durch die Verbrennung von Erdöl, Kohle und Gas ein. In anderen Regionen der Welt wirkt sich der Klimawandel für Mensch und Tier tödlich aus. Eine der bekannten Folgen: In der Sahelzone werden die Dürreperioden immer länger, das Vieh verdurstet, und auf den kargen Böden wächst nichts mehr.
In Deutschland kommt der Klimawandel langsam und auf leisen Sohlen an. Wenn wir zum Beispiel an lauen Sommerabenden immer öfter die Grillen zirpen hören, denkt kaum jemand daran, dass diese Insekten Krankheitserreger aus Südeuropa importieren, denen unsere Weinreben schlecht Widerstand leisten können. Doch extreme Wetterereignisse wie der Orkan Kyrill, der 2007 erstmals den Bahnverkehr in ganz Deutschland lahm legte oder das Jahrhunderthochwasser an der Elbe (2002) hinterließen Schäden in Milliardenhöhe. Solche extremen Wettereignisse wird es in Zukunft häufiger geben.





