Der Klimawandel beeinflusst auch das Wetter und das Leben in Deutschland. Wissenschaftler rechnen mit diesen Folgen:
- Die Jahresmitteltemperatur wird sich bis 2100 um 1,5 bis 3,7 °C erhöhen.
- Die sommerlichen Niederschläge verringern sich durchschnittlich um 30 Prozent und im Nordosten und Südwesten Deutschlands sogar noch stärker.
- Seit den 1950er Jahren nahm die Schneedeckendauer im süddeutschen Flachland um 30-40 Prozent ab.
- Die Hitzewelle 2003 führte zu ca. 7000 zusätzlichen Todesfällen in Deutschland. Zecken und mit ihnen die Borreliose verbreiten sich verstärkt aus.
- Potenziell besteht auch die Gefahr eines Wiederauftretens von Malariainfektionen.
- Die Erwärmung von Seen sowie Nord- und Ostsee führt zu einer verstärkten gesundheitsschädlichen Blaualgenblüte.
- Die Fichte ist vom Klimawandel besonders betroffen. Sie bevorzugt feuchte, kühle Standorte und ist wenig trockenheits- und hitzetolerant.
- In Kieferwäldern wird sich die Waldbrandgefahr erheblich erhöhen.
- 2004 waren 72 Prozent aller Bäume geschädigt. Ein Großteil der Schäden wurde vom "Rekordsommer" 2003 hervorgerufen.
- Besonders betroffen sind seltene Arten (Rote-Liste Arten), sowie kälte- und feuchtigkeitsliebende Arten. 5 bis 30 Prozent der Pflanzen- und Tierarten in Deutschland sterben voraussichtlich durch den Klimawandel aus.