Tierfabriken verhindern – Der BUND gibt Ihnen Hilfestellung!

In den vergangenen Jahren boomte der Bau von Massentierhaltungsanlagen in Niedersachsen, vor allem für die Hähnchenmast. Es entstanden riesige Anlagen mit vielen zehntausenden Tieren. Entsprechend groß ist der Anfall an Kot und Gülle und der damit einhergehende Gestank.

Für die Anwohner kann das zu einer großen Belastung werden. Geruch, Lärm und zunehmende Transporte können zudem den Wert ihrer Grundstücke mindern. Doch nicht nur die Bürger werden belastet, sondern auch die Umwelt: vor allem durch Ammoniak. Der Schadstoff stammt zu einem sehr großen Teil aus der Intensivtierhaltung und ist klimaschädlich.

Viele BUND-Gruppen wehren sich vor Ort gegen diese Entwicklung, betroffene Bürgerinnen und Bürger schließen sich zu Initiativen zusammen und versuchen, die Genehmigung industrieller Tierfabriken zu verhindern.

Leitfaden gegen Massentierhaltung aktualisiert

Aufgrund des Widerstands der Bevölkerung, niedriger Preise für Schweine und Auflagen für den Bau neuer Ställe ist die Entwicklung neuer Massentierhaltungsanlagen in letzter Zeit zurückgegangen. Ein erster Erfolg! Damit es so weitergeht, hat der BUND-Bundesverband den hilfreichen Leitfaden gegen Massentierhaltung im Juli 2015 überarbeitet und stellt ihn hier als PDF-Datei frei zur Verfügung.

Viel Erfolg beim Kampf für eine tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung!

Fallbeispiele der BUND-Kreisgruppen

Am 26. Januar 2012 verhandelte das Verwaltungsgericht Hannover über die Klage des BUND Niedersachsen gegen die immissionschutzrechtliche Genehmigung des Landkreises Hildesheim für die Schweinemastanlage in Diekholzen. Der Prozess endete mit einem Vergleichsvorschlag des Gerichts: Der Landwirt muss bis Ende 2012 eine wirksame Filteranlage nachrüsten und den Güllebehälter auf dem Hof abdecken. Akzeptiert er diesen Vergleich nicht, wird das Gericht aller Voraussicht nach die Genehmigung für die Anlage aufheben.

Zur Pressemitteilung zum Thema

 

Im Januar 2012 hat der BUND Region Hannover einen Erfolg mit einer  Stellungahme gegen einen Hähnchenmaststall in Springe-Boitzum erzielt. Das Projekt war nach Auffassung des BUND u.a. deshalb rechtswidrig, weil bei Inbetriebnahme der Hähnchenmastanlage durch die Emissionen gesetzlich geschützte Biotope und ein FFH-Gebiet beeinträchtigt werden würden. Doch diese Beeinträchtigungen wurden nicht einmal geprüft. Die Region als Genehmigungsbehörde hatte leider darauf verzichtet, dem Antragsteller eine Umweltverträglichkeitssprüfung zur Auflage zu machen.

Zur Stellungnahme des BUND Region Hannover
Zur Pressemitteilung zum Thema



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