Moorschutz

Foto: Bäuerlicher Handtorfstich - Regeneration

Moore sind dauerfeuchte Lebensräume und kommen als so genannte Nieder- und Hochmoore vor. Niedermoore, die aus Bodenwasser gespeist werden, d.h. aus Grund- und Sickerwasser, sind meist sehr nährstoffreich und mit dichter Vegetation aus Büschen und Bäumen bestanden. Hochmoore sind nährstoffarm und nur aus Regenwasser versorgt. Gräser und Moose bilden die hier typische Pflanzengesellschaft.

Von der gesamtdeutschen Landesfläche entfallen nur insgesamt 10% auf Moore, nicht sehr viel also.

Und wenn man bedenkt, dass in Niedersachsen 17% aller bundesdeutschen Niedermoore und 75% (!) aller bundesdeutschen Hochmoore liegen, dann wird einem klar, welche Verantwortung unserem Bundesland damit zukommt.

 

Unsere Moore sind stark bedroht!

Seit Jahrhunderten vom Menschen genutzt, werden sie heute systematisch trockengelegt und in landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt.


Dabei sind Moore die Heimat vieler seltener Pflanzenarten und beherbergen viele verschiedene Tierarten. Aber nicht nur das. Sie sind auch wichtig für unser Klima. Sie dienen als natürlicher Hochwasserschutz, weil sie große Mengen Wasser speichern können. Außerdem binden sie das Treibhausgas CO<sub>2</sub>.

 

Also: Lasst unsere Moore leben. Denn Moorschutz ist Klimaschutz!

 

Der BUND engagiert sich seit Jahrzehnten in der Diepholzer Moorniederung. Hier erfahren Sie mehr über das erfolgreiche Moorschutz-Projekt.


Weiterführende Informationen:

 



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Jahresbericht 2015

Agrarbündnis Niedersachsen

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