Auf dem Weg zu einem noch besseren BUND Niedersachsen

Rund 30.000 Mitglieder und Förderer unterstützen den BUND Niedersachsen. Im ganzen Land engagieren sich Ehrenamtliche, und neben politischer Lobbyarbeit bewegt der BUND konkret etwas mit vielen Projekten. Kurzum, der BUND hat Erfolg, man könnte sagen: Es läuft.

Aber der BUND ist immer weiter gewachsen, und es gibt immer mehr Themen im Land, die der Einmischung bedürfen. Parallel dazu ist der Verband in die Jahre gekommen, schließlich gibt es ihn seit mehr als 50 Jahren. Nach einer so langen Zeit stellt jedes Unternehmen, jeder Sportverein oder jedes Ehepaar fest, dass es an manchen Stellen hakt, dass man Strukturen überdenken muss.

Der BUND-Vorstand hat deshalb beschlossen, einen Verbandsentwicklungsprozess zu starten, bei dem jeder BUND-Aktive – egal ob haupt- oder ehrenamtlich im Einsatz – seine Meinung sagen und Vorschläge machen kann, um den BUND handlungsstärker zu machen, das Wir-Gefühl der Aktiven zu stärken und neue, insbesondere jüngere Mitglieder für die Arbeit zu gewinnen.

Rudi Piwko, socius gGmbH

Externe Experten der Socius Organisationsberatung helfen dem BUND dabei, eingefahrene Verhaltensmuster zu erkennen und verkrustete Strukturen neu zu ordnen. Intern wird der Prozess durch eine Steuerungsgruppe geleitet, die aus Vertretern von Vorstand, Mitarbeitern und Kreisgruppen besteht.

45 Haupt- und Ehrenamtliche BUND-Aktive waren bei der Auftaktveranstaltung dabei. Herausgekommen sind fünf Fachgruppen, die folgende Themenfelder bearbeiten:

  • Neue Aktive
  • Kommunikation
  • Fokussierung
  • Verbandskultur
  • Modernisierung der Strukturen

Diese Gruppen erarbeiten Ideen, etwa für eine bessere Kommunikation zwischen den BUND-Gremien. Erste Ansätze werden die Arbeitsgruppen beim Kreisgruppentreffen auf Burg Lenzen im November mit Vertretern der Kreisverbände diskutieren. Nach diesem Austausch werden konkrete Ergebnisse in der alltäglichen Praxis umgesetzt. Abschließend folgt eine Phase, in der geprüft wird, ob die Änderungen funktionieren und alte Muster nicht schon wieder auftauchen.

Wer mithelfen will, den BUND schlagkräftiger und attraktiver zu machen, ist herzlich eingeladen, seine Ideen einzubringen und den Verbandsentwicklungsprozess mitzugestalten. Sie können sich per E-Mail anmelden an: ve@nds.bund.net

Inhalte und Ergebnisse der Arbeitsgruppen sowie Kurzbeschreibungen ihrer Themenfelder können BUND-Aktive auch im BUND-Intranet ansehen.

17. November 2013

BUND-Treffen in Lenzen: Kommunizieren, diskutieren, miteinander sprechen

Fast 80 BUND-Aktive aus den Kreisgruppen, der Landesgeschäftsstelle, dem Landesvorstand und den Einrichtungen sind Mitte November in die BUND-Burg nach Lenzen an der Elbe gekommen, um intensiv zu beratschlagen, wie der BUND künftig handlungsstärker werden kann. Die große Teilnehmerzahl zeigt, wie wichtig den BUND-Aktiven das Vorankommen ihres Verbands ist. Denn alle wissen, wie viel zu tun ist, um Umwelt und Natur in Niedersachsen zu schützen und zu erhalten. Die Teilnehmer konnten mithilfe von Rollenspielen die Arbeit im BUND aus unterschiedlichen Perspektiven analysieren und Verbesserungsvorschläge machen, um künftig mit möglichst wenig Aufwand der Ehrenamtlichen am meisten für Niedersachsen zu erreichen.

Die wichtigste Erkenntnis dieses Arbeitstreffens überraschte kaum: Der regelmäßige Austausch über gut funktionierende Kommunikationswege ist das „Nonplusultra“ für effektives Arbeiten einer jeden großen Gruppe.

In den kommenden Monaten sollen erste Ergebnisse des Verbandsentwicklungsprozesses im Arbeitsalltag umgesetzt werden, und im Frühjahr ist ein weiteres Arbeitstreffen geplant.

Mehr Details zur Verbandsentwicklung, zum Programm in Lenzen sowie Vorschläge der Arbeitsgruppen können BUND-Mitglieder im BUND-Intranet einsehen.

Wer am Verbandsentwicklungsprozess teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail anmelden: ve@nds.bund.net

Intensive Arbeit für einen stärkeren BUND - Lenzen November 2013

Auftaktveranstaltung: Kennenlernen, Diskutieren, Lösungen suchen

Fotos: socius gGmbH



  • Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
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Jahresbericht 2015

Niedersachsen


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