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BUND Landesverband Niedersachsen

Wir schützen unser Wasser!

Jeder hat ein Recht auf sauberes Wasser. Aber um unsere Gewässer steht es schlecht. Es wird Zeit, sich für unsere Lebensgrundlage einzusetzen. Rettet das Wasser!

Die BUND-Kampagne "Rette unser Wasser" weist auf die erschreckend schlechte Qualität vieler Gewässer hin. Gleichzeitig ist sie ein Aufruf an alle Bürger*innen, selbst etwas für den Schutz von Flüssen, Seen und Grundwasser zu tun.

Und neue Gefahr droht! Auf der EU-Wasserkonferenz, die am 20./21. September 2018 in Wien stattfindet, soll die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) auf den Prüfstand gestellt werden. Neben den Umweltminister*innen werden auch Interessengruppen aus Wirtschaft, Landwirtschaft und Umwelt vertreten sein. Umweltverbände befürchten, dass hier die strengen Regelungen und Forderungen der Wasserrahmenrichtlinie im wahrsten Sinne des Wortes verwässert werden sollen. Damit dies nicht geschieht, muss sich die Bundesumweltministerin für die Umwelt und die Menschen einsetzen und sich klar zu einem starken Wasserschutz bekennen.

Schicken Sie eine Botschaft an Bundesumweltministerin Svenja Schulze!

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) - bereits im Jahre 2000 implementiert - fordert, in einzelnen Schritten die Oberflächengewässer bis zum Jahre 2027 in einen "guten ökologischen Zustand " zu versetzen. Davon ist Niedersachsen noch weit entfernt: Nur 2 Prozent aller Gewässer im Land erfüllen diese Anforderung. Daher fordern wir die Landesregierung endlich zum Handeln auf!

Direkt vor Ort und zum Mitmachen

Gewässerschutz bedeutet, Menschen für den Schutz unserer Flüsse und Bäche, Seen und Meere zu sensibilisieren und Mißstände aufzudecken. Gewässerschutz bedeutet auch, selbst tätig zu werden: natürliche Flussläufe wiederherstellen, Uferbereiche naturnah gestalten und die Wasserqualität verbessern, damit Flüsse und Seen wieder reich an Tieren und Pflanzen sind.

Beides kann nur mit Ihrer Unterstützung realisiert werden. Machen Sie mit!

Hier finden Sie Projekte und Aktionen in ganz Niedersachsen, bei denen sich der BUND vor Ort für den Schutz unserer Gewässer einsetzt.

Weser-Elbe: Aktion Wasser - Für lebendige Gewässer

Schulung Umweltstation Iffens. Foto: Bernd Quellmalz / BUND Schulung Umweltstation Iffens. Foto: Bernd Quellmalz / BUND

Wie hoch ist die Belastung meines Badesees? Kann ich das Wasser aus meinem Hausbrunnen ohne Bedenken trinken? Welche Tiere und Pflanzen leben im Bach?

Das Projekt "Aktion Wasser" schult interessierte Bürger*innen in der Untersuchung und Beurteilung von Gewässern. Die Ergebnisse der Datenerfassungen werden im Internet vorgestellt.

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Emsagenten - dem Nitrat auf der Spur

100 ehrenamtliche Emsagent*innen nehmen Wasserproben aus Bächen, Flüssen und Seen und messen den Nitratgehalt. Ziel ist, eine flächendeckende Untersuchung der Ems und des gesamten Wassereinzuggebietes des Flusses vorzunehmen.

Das Bürgerwissenschaftsprojekt "Emsagenten - Mission Gewässerschutz" wird gemeinsam von BUND, NABU und WWF durchgeführt und ist ein Baustein des Projektes "Zukunftsperspektive Tideems". Es soll auf die Belastung der Gewässer hingewiesen werden.

Schauen Sie sich schon einmal die bisherigen Ergebnisse an.

Grafschaft Bentheim: Vechte und Vechteaue

Vechte. Foto: W. Oppel, BUND Vechte. Foto: W. Oppel, BUND

Ein gelungenes Konzept zur Renaturierung von Teilen der Vechte und der Vechteaue. Mit Hilfe von Kommunen und Behörden wurden Kompensationsflächen entlang des Gewässers gelegt und für die Renaturierung und gleichzeitig für die Einbindung von Tourismuszielen zur Verfügung gestellt.

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Cuxhaven - Grove

Grovewald. Foto: Rolf Döscher / BUND Grovewald. Foto: Rolf Döscher / BUND

Der renaturierte Teil des Baches Grove - die Altgrove - verläuft in einem kleinen Wäldchen. Parallel dazu verläuft außerhalb des Waldes die gradlinig ausgebaute, weiter eingetiefte neue Grove. Dort hat die BUND Kreisgruppe Cuxhaven dazu beigetragen, dass einige weniger ausgebaute Bereiche wieder Kiesbetten aufweisen, wo inzwischen auch Neunaugen und Meerforellen gelaicht haben. 

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Projekt Krebsschere

Weibchen der Grünen Mosaikjungfer bei der Eiablage an Krebsschere. Foto: Stephan Geschke Weibchen der Grünen Mosaikjungfer bei der Eiablage an Krebsschere. Foto: Stephan Geschke

Die Libelle "Grüne Mosaikjungfer (Aeshna viridis)" benötigt für ihre Eiablage und damit zur Arterhaltung die Wasserpflanze Krebsschere. Die Krebsschere ist im Bestand gefährdet. Das Krebsscheren-Projekt hat zum Ziel, das Überleben der Grünen Mosaikjungfer in Ostfriesland zu sichern.

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Unterweser: Renaturierung des Wollingster Sees

Wollingster See. Foto: Eike Rachor / BUND Wollingster See. Foto: Eike Rachor / BUND

Durch den Nährstoffüberschuss im Wasser drohen Heideseen zu zuwachsen und zu verlanden. Betroffen ist auch der Wollingster See. Der BUND hat das Wiesenstück, in dem der See liegt, mit Hilfe von Spenden erworben. So kann der Nährstoffeintrag in unmittelbarer Nähe verhindert werden. Die vom Aussterben bedrohten Wasserlobelien und Brachskraut konnten bereits wieder angesiedelt werden.

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Nienburg: Messungen zur Wasserqualität

Wasserprobe vor typischem Graben. Foto: BUND Nienburg Wasserprobe vor typischem Graben. Foto: BUND Nienburg

Aktive der BUND Kreisgruppe Nienburg nahmen im Frühjahr 2018 in kleinen Gewässern flächendeckend Wasserproben. Die Ergebnisse sind alarmierend.

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Ökologische Station Landgraben-Dumme-Niederung: Renaturierung Alte Dumme

Foto: BUND KG Lüchow Dannenberg Foto: BUND KG Lüchow Dannenberg

Im Süden des Landkreises Lüchow-Dannenberg liegt die Landgraben-Dumme-Niederung. Das ehemalige Zonenrandgebiet wurde bis zur Öffnung der innerdeutschen Grenze kaum von Industrie und Verkehr beeinflußt, so dass vielerorts kleinteilige Biotope erhalten blieben. Doch auch hier ist bereits ein Rückgang der Artenvielfalt zu verzeichnen. Durch Renaturierungsmaßnahmen soll ein natürlicher und qualitativ guter Gewässerzustand erreicht werden.

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Kontakt

Gewässerexpertin
Vera Konermann
Tel. (0511) 96 56 9 - 75
vera.konermann(at)nds.bund.net  

Informationen zu Projekten in den Kreisgruppen
Renate Marcus
Tel. (0511) 96 56 9 - 0
bund.nds(at)nds.bund.net

 

 

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