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BUND Landesverband Niedersachsen

BUNDmagazin

Das BUNDmagazin ist die Mitgliederzeitschrift des BUND. Der Landesverband veröffentlicht regelmäßig eine Regionalbeilage.

BUNDmagazin 1/2019

BUNDmagazin zum Download (PDF-Format)



Editorial:

LIEBE FREUND*INNEN DER ERDE,

Niedersachsen gilt als wichtigstes Agrarland Deutschlands. Dies bezieht sich primär auf die Menge der erzeugten landwirtschaftlichen Produkte. Schaut man auf die Qualität, ist das Land Tabellenletzter. Bemühungen, diesen Platz zu verlassen, sind bei vielen Vertreter*innen der Agrarindustrie, Lobbyisten und Politiker*innen nicht auszumachen. Dabei gäbe es viele gute Gründe für Niedersachsen, bei der Agrarwende in 2019 vorzupreschen. Denn die anstehenden Veränderungen in der EU-Förderpolitik werden sich besonders hierzulande bemerkbar machen und wie schon seit Jahrzehnten vor allem kleine und mittlere Betriebe treffen. Deren Vertreter*innen haben deshalb eindrucksvoll am 19. Januar 2019 in Berlin zusammen mit dem BUND für eine gerechte Agrarreform und eine klimaschonende Landwirtschaft demonstriert. „Wir haben Agrarindustrie satt“ lautete ihr Motto. Die Ministerinnen Klöckner und Otte-Kinast sollten diese Signale ernstnehmen, Umweltschutz, Klimaschutz und Tierwohl in der Landwirtschaft zu ihren Kernaufgaben machen und sich in Brüssel für eine Reform der Förderpolitik einsetzen. Ein grundlegender Wandel in der Agrarpolitik ist dringend notwendig. Nicht nur national, sondern auch im internationalen Kontext. Denn es besteht ein direkter Zusammenhang zu der Regenwaldvernichtung in Südamerika oder der wirtschaftlichen Situation in Afrika. Mit einer Wende von der umweltbelastenden Agrarindustrie zu einer ökologischen und klimafreundlichen Landwirtschaft würde Niedersachsen von der Roten Laterne zum Leuchtturm. 

Heiner Baumgarten
Landesvorsitzender 


Schluss mit der Schweinerei

So glücklich leben nur wenige Schweine in Niedersachsen - die meisten kennen weder Wiese noch Stroh. Foto: BUND

Millionen von Schweinen und Hühnern in Riesenställen, Tausende verlorener Höfe und bundesletzter beim Ökolandbau – nirgendwo ist ein Umbau der Landwirtschaft dringender als in Niedersachsen. 


ZUKUNFT DER AGRARPOLITIK - STILLSTAND ODER AUFBRUCH?

Wir haben es satt: 35.000 Menschen forderten im Januar in Berlin den Aufbruch. Foto: Jörg Farys / www.dieprojektoren.de

Die EU entscheidet derzeit über die Landwirtschaft der Zukunft. Nutzt Niedersachsen die neue Förderperiode endlich für eine Agrarwende? 

In der Europäischen Union wird derzeit die nächste Förderperiode für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum ab 2021 verhandelt, kurz GAP genannt. Das steht nicht für das Loch in den Kassen der EU durch den Brexit, sondern für eine Gemeinsame Agrarpolitik. Sie bietet trotz voraussichtlicher erheblicher Kürzungen Chancen für eine Agrarwende. 

Um die Verteilung der Fördermilliarden wird hart gerungen. Damit sie für einen umwelt- und sozialgerechten, naturerhaltenden und tierschützenden Umbau der Landwirtschaft eingesetzt werden, müssen jetzt die Weichen gestellt werden. Niedersachen hat – nicht nur als wichtiges Agrarland, sondern auch im Naturschutz – viel zu gewinnen und viel zu verlieren.

GELD OHNE LEISTUNG

In der laufenden Förderperiode von 2014-2020 werden in Niedersachsen in der so genannten ersten Säule insgesamt 5,4 Milliarden Euro in Form von Direktzahlungen an Landwirte verteilt. Dieser Anteil soll ab 2021 um etwa 11,5 % sinken. Diese Gelder werden ohne besondere Auflagen ausgezahlt: Wer viele Hektar bewirtschaftet, bekommt viel Geld. Hier fordert der BUND vehement, dass zukünftig ausschließlich umweltverträgliche, klimafreundliche und tierschutzorientierte Leistungen gefördert werden dürfen. Das Land muss Sorge dafür tragen, dass keine Steuergelder mehr für illegale Flächenbewirtschaftungen ausgegeben werden.

So erhalten Landwirte derzeit auch dann 265 Euro Förderung pro Hektar, wenn sie Wegeränder, die für den Naturschutz vorgesehen sind, überpflügen oder Flächen in Überschwemmungsgebieten und auf Hochmooren beackern. Das befeuert Artenschwund und Klimagasemissionen.

AM FALSCHEN ENDE GESPART

Für die zweite GAP-Säule, die der Entwicklung des ländlichen Raums dient, erhält Niedersachsen bis 2020 knapp 1 Milliarde Euro aus dem EU-Haushalt, aufgestockt durch weitere Millionen von Bund und Land. Diese Mittel werden bereits heute zum Teil für den Klima- und Naturschutz und den ökologischen Landbau eingesetzt. Dieser Topf soll nach Plänen der EU-Kommission zukünftig um ganze 28 % schrumpfen. In der Förderperiode 2021-2027 würden dann nur noch 675 Millionen Euro an Niedersachsen ausgezahlt. Diese Kürzungen sind schmerzlich. Wie soll eine Agrarwende so gelingen? 

Hier kommt die niedersächsische Landesregierung ins Spiel. Denn es zeichnet sich ab, dass in der Förderkulisse der EU erhebliche Umschichtungen aus dem Fördertopf der Direktzahlungen in den Topf für Umwelt- und Klimaschutz, ökologischen Landbau und Tierschutz möglich sein sollen. Damit könnten die geplanten Kürzungen in der zweiten Säule ausgeglichen werden. Die Diskussionen um Struktur und Inhalte der neuen GAP sind in vollem Gang. Eine solche Umschichtung ist also noch möglich. Reicht das EU-Geld nicht aus, müssen Land und Bund die Lücken schließen. Die Rahmenbedingungen kann die Landesregierung mitgestalten, sie muss nur aktiv werden. Hier können sich der Umweltminister und die Landwirtschaftsministerin trotz unterschiedlicher politischer Anschauungen als Visionäre hervortun – oder als Bremser und Wirtschaftslobbyisten outen. 

Tilman Uhlenhaut
BUND-Agrarexperte


AKTIV WERDEN!
Die Europawahlen bieten Ihnen die Möglichkeit, sich an die Kandidat*innen zu wenden und die Verwendung Ihrer Steuergelder für eine ökologische Landwirtschaft einzufordern. Für eine Landwirtschaft, die das Klima schützt und Arten wie Lebensräume erhält. Fragen Sie nach!
www.bund-niedersachsen.de/europawahl/  


FORDERUNGEN AN DIE LANDESREGIERUNG

EU-Agrarsubventionen müssen zukünftig vorrangig in den Natur- und Tierschutz und den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft investiert werden. In Niedersachsen sieht der BUND insbesondere drei Schwerpunkte:

VERLUST DER BIOLOGISCHEN VIELFALT STOPPEN

Monokulturen, Nährstoffüberschüsse und verlorene Landschaftsvielfalt sind Hauptursachen des Artenschwundes. Um diesen aufzuhalten, müssen entsprechende Gesetze verabschiedet und durchgesetzt werden. Leistungen der Landwirte für den Landschafts- und Artenerhalt müssen im Rahmen der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik honoriert werden. Allein für die Ausweisung und das Management der Natura 2000-Gebiete werden in Niedersachsen fast 90 Millionen Euro pro Jahr benötigt.

KLIMASCHUTZ DURCH MOORSCHUTZ

Klimaschutz bedeutet in Niedersachsen insbesondere Moorschutz. Mit den Klimaschutzzielen von Paris und Kattowice ist der Ackerbau auf 50.000 Hektar Hoch- und Niedermooren in Niedersachsen nicht mehr vereinbar. Der BUND fordert die Ausweisung aller Hochmoore als Schutzgebiete. Der Abtorfungsstopp und die Umstellung der landwirtschaftlichen Nutzung müssen durch Förderprogramme aus Mitteln der europäischen Agrarpolitik und den Strukturfonds begleitet werden.

UMBAU DER TIERHALTUNG

Der Widerstand gegen industrielle Massentierhaltung und Agrarfabriken wächst. Der Umbau zu einer umwelt- und tiergerechten Haltung kostet viel Geld: Der Wissenschaftliche Beirat des Bundeslandwirtschaftsministeriums bezifferte ihn auf bis zu 5 Milliarden Euro pro Jahr. Niedersachsen muss dies als Zentrum der Massentierhaltung bei der Umschichtung der Agrarzahlungen berücksichtigen und Tierhalter*innen eine neue Perspektive geben. Auch die Weidehaltung – wichtig für Klimaschutz und Artenvielfalt – muss in Niedersachsen gefördert werden. 



NORDSEE - SCHUTZLOS

Schätzungsweise 500 Container gehen jedes Jahr in der Nordsee über Bord - nur ein Bruchteil der Ladung wird später an Land angespült.

Im Januar hat die Landesregierung den Zustandsbericht zur Nordsee vorgelegt. Er zeigt alarmierende Ergebnisse. 

Der Nordsee geht es schlecht. Müll, Überdüngung und Überfischung machen dem sensiblen Ökosystem schwer zu schaffen. Das Meer vor unserer Haustür ist weit entfernt vom guten ökologischen Zustand, der bis 2020 erreicht sein muss. 

Weltweit landen nach wie vor 10 Millionen Tonnen Kunststoffmüll in unseren Meeren, die Folgen sind dramatisch: Tiere verhungern mit Mägen voll Plastik, werden stranguliert, verheddern sich in Netzen. Mikroplastik gelangt in die Umwelt und in unsere Nahrung. Zwar gibt es erste gute Ansätze wie die EU-Plastikstrategie, in der Umsetzung wird statt konsequenten Verboten aber noch viel zu viel auf Freiwilligkeit gesetzt, während sich der Staat aus der Verantwortung stiehlt.

Auch die Überdüngung der Nordsee hat nach wie vor extreme Ausmaße, Hauptursache ist die industrielle Landwirtschaft. Sie produziert weiterhin Unmengen an Nährstoffüberschüssen, die über unsere Flüsse ins Meer gelangen. Giftige Schaumalgenblüten, trübes Wasser und die Zerstörung natürlicher Lebensräume sind die Folgen. Eine konsequente Umsetzung der Dünge-Verordnung und die dringend notwendigen unabhängigen Kontrollen stehen für Niedersachsen aus.

Überfischung, Schadstoffe und Veränderungen ihres Lebensraums setzen unseren heimischen Fischbeständen massiv zu. Etwa der Hälfte der untersuchten Arten geht es schlecht, fast ein Drittel konnte wegen mangelhafter Datenlage nicht einmal bewertet werden. Selbst in den Schutzgebieten fehlen Rückzugs- und Ruheräume für Fische und andere Meerestiere, stattdessen findet ungeregelter Raubbau an der Meeresnatur statt. Innerhalb von Schutzgebieten müssen jedoch Schutzziele an erster Stelle stehen, Ruhezonen ohne jegliche Nutzung sind dringend erforderlich! 

DIE NORDSEE IST EINE MEERESAUTOBAHN

Mit der Schiffshavarie Anfang Januar wurde auf dramatische Weise deutlich: Immer größere Megaliner degradieren die Nordsee zur Meeresautobahn. Havarien, bei denen Tausende Tonnen Müll im Meer landen, Gefahrgut-Container über Bord gehen, Mikroplastik und Weichmacher das Meer und die Küsten vergiften, werden billigend in Kauf genommen.

Angesichts der nach wie vor desolaten Situation der Nordsee fordert der BUND neben sofortigen, konkreten Schutzmaßnahmen eine Offenlegung, in welchem Zeitraum und mit welchen finanziellen Mitteln die Bundes- und Landesregierung die Ziele der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie erreichen will. Es muss Schluss damit sein, dringend notwendiges Handeln nur von einem 6-Jahres-Zyklus auf den nächsten zu verschieben. Das Meer braucht Schutz – jetzt! 

Susanne Gerstner
Landesgeschäftsführerin



Aktuelles

Die Goldgrube im Neustädter Moor wird wiedervernässt, damit moortypische Arten zurückkehren. Foto: BUND-DHM

Moorland

Moorschutz ist Klimaschutz. Warum beides eng zusammenhängt, zeigt der BUND Niedersachsen in seinem neuen Projekt Moorland®: In dem knapp vierjährigen Schutzprojekt wird der Umweltverband Moore in Niedersachsen wiedervernässen.

Intakte Moore dienen als wertvolle CO2-Speicher, während entwässerte Moore erhebliche Mengen des Treibhausgases freisetzen. Eine Wiedervernässung trägt daher nachhaltig zu Natur- und Klimaschutz bei. Die im Laufe des Projektes vorgesehene Renaturierung des Moores „Goldgrube“ kann beispielsweise den Ausstoß von über 100 Tonnen Treibhausgase pro Jahr verhindern.

Die „Goldgrube“ ist Teil eines Hochmoores in der Diepholzer Moorniederung, dem Neustädter Moor. Durch die Wiedervernässung von nicht kultivierten Moorbereichen und extensiv bewirtschafteten Flächen wird die einzigartige moortypische Flora und Fauna wiederbelebt. Im Vorläuferprojekt des BUND Bremen konnte bereits das Dorumer Moor im Landkreis Cuxhaven erfolgreich wiedervernässt werden. Weitere Moore in Niedersachsen sollen im Projektverlauf folgen. Bürger*innen und Unternehmen können durch Spenden aktiv am Projekt teilhaben, in dem sie die kostenaufwendige Vernässung mitfinanzieren. Sie helfen dadurch, Treibhausgase einzusparen, und verbessern ihre Klimabilanz.

Seit dem 1. Januar ist das Projektbüro von Moorland® in die BUND-Einrichtung Diepholzer Moorniederung integriert. Ermöglicht wird das Moorschutzprojekt durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung und weitere Fördermittelgeber.

NORDERNEY PLASTIKFREI

Umweltschonender Konsum ist eine der größten Herausforderungen beim Meeres- und Klimaschutz. Denn jeder Pappbecher, jede Take-Away-Verpackung verursacht klimaschädliches CO2 und Plastikmüll im Meer.

Der BUND setzt sich in seinem Projekt  „Plastikfreie Küste“ dafür ein, dass gastronomische Betriebe und Ferienunterkünfte auf plastikfreie Alternativen und Pfandsysteme umsatteln. Welche Wege hierfür zu meistern sind, hat der Umweltverband auf Norderney in einem Workshop am 23. Januar mit 30 Teilnehmer*innen diskutiert. An dem Podium nahmen Vertreter*innen von Stadt, Kurverwaltung, Hochschule und Einzelhandel sowie Gastronomen der ostfriesischen Insel teil. Expert*innen stellten Mehrwegsysteme von Spiekeroog und dem ostfriesischen Festland vor und zeigten Hürden durch Hygienevorschriften auf. 

„Das Interesse auf Norderney an Mehrwegsystemen ist groß, nicht zuletzt, weil Plastikmüll am Strand dem Tourismus schadet und Gäste Maßnahmen gegen Meeresmüll mehr und mehr einfordern“, fasst Organisatorin Dorothea Seeger zusammen. „Der Workshop zeigte aber auch, dass bei den Kommunen bislang ein*e richtige* r Ansprechpartner*in fehlt, der oder die den Umstieg auf Mehrweg vorantreibt und interessierte Betriebe bei der Planung und Logistik unterstützt.“ Die Dringlichkeit wurde erkannt. Eine BUND-Umfrage bei Café und Gastronomiebetrieben auf Norderney ergab jüngst, dass allein hier jährlich mindestens 90.000 Kaffeebecher und 127.000 Einwegboxen ausgegeben werden. Bundesweit sind es sogar 3 Milliarden Einwegbecher und über 500 Millionen Takeaway- Verpackungen. Tendenz steigend.



NATURSCHUTZ

BUND-PROJEKT BACHRENATURIERUNG: MEHR KIES FÜR DIE KLEINE BACHMUSCHEL

Der BUND hat einem Mühlenbach im Wendland eine Bachschleife zurückgegeben und damit Lebensraum für seltene Arten in naturnahen Fließgewässern geschaffen.

Die Kleine Bachmuschel war einst die häufigste Fließgewässermuschel in Mitteleuropa. Heute ist sie in Niedersachsen extrem selten geworden. Nur in der Lüneburger Heide und im Wendland sind noch überlebensfähige Populationen vorhanden. Auf etwa 200 Altmuscheln schätzen Naturschützer*innen den Bestand im Schnegaer Mühlenbach in Lüchow-Dannenberg.

Die Bachmuschel benötigt saubere, strukturreiche Gewässer und noch wichtiger: Wirtsfische wie die Bachforelle. Ohne diese kann sich die unscheinbare Süßwassermuschel nicht fortpflanzen. Um die Lebensbedingungen für Bachforelle, Kleine  Bachmuschel und weitere Arten zu verbessern, wurde auf Initiative der Ökologischen Station Landgraben-Dumme-Niederung, einer Einrichtung des BUND, ein 250 Meter langer Mäander des Schnegaer Mühlenbaches wieder an den Bachlauf angeschlossen. Dieser war bei einer Flussbegradigung in früheren Zeiten abgeschnitten worden. Der Einbau von Kies und Findlingen im Bach erhöht heute die Dynamik des Gewässers: Schnell fließende und ruhige Strömungsbereiche wechseln sich ab, die vielfältigen Strukturen sorgen nun für ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume im Mühlenbach.

Nicht nur frühere Begradigungen, auch Bodeneinträge durch Erosion aus den bewirtschafteten Flächen machen dem Schnegaer Mühlenbach zu schaffen. Die eingeschwemmten Sedimente decken die Sandbänke im Fluss zu, töten Fischlaich und Jungmuscheln ab und beeinträchtigen die ökologische Funktion des Baches. Mit der Wiederanbindung des Mäanders konnte auch dieses Problem entschärft werden: Jetzt verläuft der Bach wieder in seinem alten Bett, das inmitten eines Eichen- Buchen-Waldes abseits der bewirtschafteten Flächen liegt.

Seit zwei Jahren setzt sich die Ökologische Station des BUND für den Schutz und die Renaturierung von Gewässern in der Dummeniederung ein. Der Mäanderanschluss wurde durch die finnische EKOenergie gefördert, einem internationalen Netzwerk von Umweltorganisationen für Artenvielfalt und Gewässerschutz. Mit den ersten Erfolgen gibt sich der BUND noch lange nicht zufrieden: In Planung sind bereits die Ausweisung von breiten Randstreifen und der Bau von Sandfängen in den zufließenden Gräben. Damit sollen Bachforelle, Kleine Bachmuschel, Fischotter und Libellen wieder einen geeigneten Ort zum Leben finden. 

PETRA BERNARDY
Ökologische Station
Landgraben-Dumme-Niederung

ECKART KRÜGER
Ökologische Station
Landgraben-Dumme-Niederung


KLEINE BACHMUSCHEL (Unio crassus)

  • LÄNGE: 5-6, selten bis 10 cm
  • AUSSEHEN: elliptisch, dickwandig, meist dunkel bis schwarzbraun, Hinterende gleichmäßig gerundet, nicht nierenförmig
  • NACHWUCHS: Bachmuscheln werden mit 3-5 Jahren geschlechtsreif. Die Männchen geben ihre Spermien ins freie Wasser ab, die Weibchen strudeln diese mit dem Atemwasser ein. Die befruchteten Eier entwickeln sich in den Kiemen der weiblichen Muscheln zu Larven.
  • LEBENSRAUM: sommerkalte, kiesgeprägte Bäche mit mäandrierenden, dynamischen und ruhigen Abschnitten
  • GEFÄHRDUNG: hochgradig gefährdet, in Deutschland und Niedersachsen vom Aussterben bedroht 


BACHFORELLE (Salmo trutta f. fario)

  • GRÖSSE: bis 60 cm lang und 3 kg schwer
  • AUSSEHEN: meist grau grün, charakteristische roten Tupfen auf den Seiten, oft weiß eingefasst, Rückenflosse mit dunklen Punkten
  • LEBENSRAUM: Die Bachforelle besiedelt nur sauerstoffreiche, schnellfließende und reich strukturierte Gewässer mit Pflanzenpolstern, Steinen, Erlenwurzeln und Uferüberhängen zum Verstecken - und vor allem mit Kies
  • LEBENSWEISE: Forellenweibchen graben ihre Eier in Kiesbetten ein. Die Larven verbleiben in den Kieslücken, bis sie sich zu Jungforellen entwickelt haben. Bachforellen ernähren sich von Insekten, Krebsen und Kleinfischen.
  • GEFÄHRDUNG: in Niedersachsen gefährdet 



AKTIV IM BUND

Bahn frei für Fische & Co.: Dank einer Sohlgleite können wandernde Arten die Vechte leichter flussaufwärts schwimmen. Foto: W. Oppel / BUND

DIE BUND-GRUPPE GRAFSCHAFT-BENTHEIM: TIEF IM WESTEN

Stadt, Land, Fluss - überall ist der BUND in der Grafschaft Bentheim für Natur und Umwelt aktiv.

176 Einzimmerapartments hat der BUND in der Grafschaft Bentheim zu vermieten. Bevorzugt an gesellige Pärchen mit erdbraunem Gefieder, gegabeltem Schwanz und Fortpflanzungswillen. Rund 90 Uferschwalben haben das Angebot bereits angenommen und damit der Art zu einem deutlichen Bestandszuwachs verholfen, nachdem sie im äußersten Westen Niedersachsens sehr selten geworden war.

Damit die künstliche Nistwand auch weiterhin von den wendigen Flugkünstlern bewohnt wird, haben ehrenamtliche Helfer die Niströhren im Dezember gereinigt und mit neuem Sand verfüllt. Über 50 Meter ist die künstliche Uferschwalbenwand in Schüttorf breit. Die BUND-Gruppe hat sie vor 4 Jahren gemeinsam mit dem Nabu aus Fertigbauteilen errichtet, ergänzt durch einen flachen Teich, offenen sandigen Bereichen und Röhrichten. Die Flächen hat die Stadt Schüttorf im Zuge einer Kompensationsmaßnahme zur Verfügung gestellt.

Ein Erfolgsmodell, wie der langjährige BUND-Vorsitzende Walter Oppel früh erkannt hat. Der ehemalige Realschullehrer ist nicht nur die Antriebsfeder der BUND-Gruppe, bestens vernetzt und überall bekannt. Er hat vor allem ein Gespür dafür, unterschiedliche Partner an einen Tisch zu holen, um der Natur wieder mehr Raum zu geben. Zahlreiche Flächen hat der BUND in der Grafschaft Bentheim in enger Zusammenarbeit mit der dortigen Naturschutzstiftung, dem Landkreis, Gemeinden und Landeigentümern auf diese Weise für den Naturschutz zurückgewonnen. Ehrenamtliche der Kreisgruppe haben Wiesen, Hecken, Kleingewässer und Streuobstwiesen angelegt und betreuen die Flächen seit vielen Jahren. Auch um den 1,3 Hektar großen Wald der Realschule Bad Bentheim kümmert sich die Gruppe zusammen mit Schüler*innen. Für seinen Naturschutzeinsatz hat Walter Oppel im November 2018 das Bundesverdienstkreuz erhalten.

RUHE AN DER VECHTE

Ein besonderes Anliegen der BUND-Gruppe ist seit Jahrzehnten der Schutz der Vechte, die vom Münsterland bis in die Niederlande fließt. Nitratbelastungen, Uferbegradigungen, Hochwasserprobleme – sie blieben auch hier nicht aus. Die Grafschaft ist eine Hochburg der Massentierhaltung. Dennoch arbeitet der BUND seit über 30 Jahren konsequent daran, das Vechtetal als Lebensraum für selten gewordene Vogel-, Fisch- und Amphibienarten zu sichern. Kiebitze und Austernfischer brüten inzwischen wieder in der Aue, auch der Fischotter wurde schon gesichtet.

Die Bemühungen des Umweltverbandes mündeten in ein grenzüberschreitendes EU-Projekt, dessen Idee Walter Oppel aus den Niederlanden mitgebracht hat: „Rust en Drukte steht für Ruhe und Betriebsamkeit im Vechtetal. Naturschutz, Landwirtschaft, Entwicklung der Kommunen und Tourismus sollen hier Hand in Hand gehen.“ Die Rechnung geht auf: Für die radbegeisterten Niederländer ist das Vechtetal bereits heute ein attraktives Ausflugsziel. Auch die Uferschwalben können schon ein Lied davon singen. tm


MITMACHEN

Möchten Sie den BUND bei Pflegemaßnahmen und Aktionen in der Grafschaft Bentheim unterstützen? Melden Sie sich gerne bei uns.

http://www.bund-grafschaft-bentheim.de



AKTIV

NEUE BÄUME ALTER SORTEN

„Hildesheimer Saftrenette“ und „Winterzitronenapfel“ haben BUND-Aktive im Februar auf einer Streuobstwiese bei Gronau im Landkreis Hildesheim gepflanzt.

Sie gesellen sich zu anderen alten, regionalen Apfelbaumsorten. Insgesamt 60 hochstämmige Obstbäume und Sträucher sollen es bis zum Ende des dreijährigen Projektes werden. Mit den Anpflanzungen stellt der BUND Hildesheim eine ehemalige Obstwiese wieder her, die heute überwiegend als Grünland genutzt wird. Dadurch sollen die Artenvielfalt erhöht und der Lebensraum langfristig erhalten werden. Auch sichert das von der Bingo-Umweltstiftung geförderte Projekt den Fortbestand alter, regional vorkommender Obstsorten und zeigt, wie vielfältiger diese gegenüber modernen Züchtungen sind.  


BIENENRETTER*IN GESUCHT

Im BUND-Projekt „Wildblumenwiese am Wegesrand“ entwickeln Bienenfreund*innen im Zusammenspiel mit Gemeinden, Landwirtschaft und anderen Partnern  Wegeseitenränder zu Wildblumensäumen, auch im Siedlungsbereich.

Diese Flächen bieten Bienen und anderen Insekten Nahrung und Nistplätze. Über 20 Aktive in der Region Weser-Elbe engagieren sich bereits in dem Projekt und betreuen rund 10 Wegränder und andere Blühflächen in Beverstedt, Brake, Geestland, Hagen, Loxstedt und Schiffdorf. Damit schaffen sie nicht nur neuen Lebensraum, sondern sind auch Vorbild. Sie zeigen: Naturschutz beginnt vor der eigenen Haustür. 

MITMACHEN

http://www.bund-weser-elbe.de/mitmachen



Leserbriefe

WALDSCHUTZ NUR AUF DEM PAPIER?

Die sogenannte moderne Forstwirtschaft ist längst auf das naturschutzpolitische Steckenpferd "naturnahe Waldbewirtschaftung" aufgesprungen. Was wir hiermit langfristig erreichen, sind zu einem Großteil von Rot-Buche dominierte, dunkle Wälder, auch weil die von Ihnen angeprangerten Kahlschläge weitestgehend fehlen. Dem guten Kaisermantel und vielen anderen, eher licht- und wärmebedürftigen Arten kommen solch drastische Maßnahmen wie Kahlschläge allerdings sehr entgegen. Auf einmal ist Licht im Wald, Blütenpflanzen, die in unserer Naturlandschaft ohne Einfluss des Menschen höchstwahrscheinlich ein marginales Schattendasein fristen oder gar fehlen würden, kommen zur Blüte und bieten ihm Nahrung.

Ich würde mir einen stärkeren und konstruktiven Dialog wünschen, statt weiter den ohnehin schon recht verhärteten Frontenkampf - Naturschutz vs. Forstwirtschaft - zu führen, der mit solchen Beiträgen leider geschürt wird.

Dr. Michaela Dölle, Göttingen 


Der Solling ist das zweitgrößte zusammenhängende Waldgebiet in Niedersachsen (nach der Göhrde). Was wir hier tagtäglich von an kurzfristiger Leistungsorientierung ausgerichteter Waldwirtschaft erleben müssen, ist unbeschreiblich. Dahinter stecken seit Jahrzehnten gut eingespielte und nicht kontrollierte Methoden der omnipräsenten wie allmächtigen Niedersächsischen Landesforsten. Eine Behörde, in der Filz und Seilschaften generationenübergreifend funktionieren, weil das Personal hier lokal meist selber Forstdienstleister, konventioneller Landwirt und Jäger in Personalunion ist. Es wird gerodet, zerfahren, bejagt, Lebensräume zerstört, Landschaft für immer verändert. Schuld ist dann höhere Gewalt wie "Kyrill" oder "Friederike", die massivste Eingriffe jederzeit noch auf Jahre danach rechtfertigen. Die Landesforsten sollten dringend einem neutralen Kontrollgremium unterstellt werden, welches Arbeitsmethoden, Arbeitsleistung, Ertrag und anhängigen Umweltschutz ins Auge fasst. Nicht nur hier im Solling.

Julius Otto Röber, Dassel 


SCHREIBEN SIE UNS!

Die Redaktion freut sich über jede Zuschrift, behält sich aber Kürzungen vor.
Redaktion(at)nds.bund.net 


BUND-EINRICHTUNGEN

TorfHaus informiert zu jeder Jahreszeit über die Natur im Harz.

NATIONALPARK-BESUCHERZENTRUM TORFHAUS: IM WILDEN HERZEN

Vor 10 Jahren öffnete das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus erstmalig seine Türen. Inmitten der wildromantischen Wald- und Bergwelt gelegen, war die Einrichtung von Anfang an auch ein wichtiger Anziehungspunkt für Naturliebhaber und Naturschützer: Fast 1,2 Millionen Besucher*innen haben sich seitdem hier über Naturdynamik und einzigartige Hochmoore, die vielfältige Geologie des Harzes und die Bedeutung des Grünen Bandes informiert.

Das Besucherzentrum wird federführend vom BUND Niedersachsen betrieben und setzt die erfolgreiche Arbeit des Nationalparkhauses Altenau-Torfhaus fort, das bereits 1995 eröffnete. Nicht nur die große Beliebtheit des Infozentrums mit seiner interaktiven Ausstellung, dem nachhaltigkeitsorientierten Nationalpark-Laden und der persönlichen Betreuung am Infocounter tragen zum Erfolg bei. Auch die Entwicklung draußen in der Natur bietet hochaktuelle Themen. Die Vermittlung und Moderation der ablaufenden dynamischen Entwicklungen in den Wäldern des Nationalparks liegt dem BUND-Team dabei ganz besonders am Herzen. Infolge von Monokulturwirtschaft und Klimaveränderungen wandeln sich die Fichtenbestände durch Borkenkäfer-Massenvermehrungen rasant. Im Nationalpark gilt das Motto: Natur Natur sein lassen. „Im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus haben wir die Chance, viele Menschen für die Nationalpark-Philosophie zu begeistern und Akzeptanz zu schaffen für den radikalen und regional großflächigen Wandel ehemaliger Fichtenforste hin zu einer artenreichen, lebendigen und abwechslungsreichen Wildnis“, sagt Heike Albrecht-Fechtler, Leiterin der Einrichtung.

Dies erreicht das BUND-Team auch mit Hilfe eines vielseitigen Umweltbildungsangebotes mit über 400 Veranstaltungen im Jahr. Nicht nur Vorträge, Seminare, geführte Wanderungen in die Bergwildnis, Hochmoorexkursionen, Bildungsurlaube und Wildniscamps, sondern auch Betriebsausflüge und Schulveranstaltungen bietet das Zentrum ganzjährig an. Spannende Angebote nehmen die faszinierenden wilden Tiere Luchs und Wildkatze, aber auch die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland in den Fokus. Und wer mit seiner Gruppe etwas ganz Besonderes erleben möchte, folgt dem Ruf der Wildnis und bucht eine ganztägige Wildnisexkursion. Denn die Bergwildnis des Harzes – sagenumwoben, wild und schön – ist immer eine Reise wert.

HEIKE ALBRECHT-FECHTLER
Zentrumsleitung
 


HIER FINDEN SIE UNS

Torfhaus 8, 38667 Torfhaus
Tel. (05320) 331 79-0
post(at)torfhaus.info
www.torfhaus.info

 

 

 

 



TERMINE

  • 15.03.2019, 12.30 Uhr: Wilder Nationalpark Harz - Kleines Wildnisabenteuer rund um Torfhaus. Für Jung und Alt.
  • 09.04.2019, 10.00 Uhr: Das Grüne Band - Vom Todesstreifen zur Lebenslinie
  • 16.04.2019, 10.00 Uhr: Der Ruf der Wildnis - Kehren die Wölfe zurück in den Harz?  


BUNDJUGEND

Foto: BUNDjugend

#FRIDAYSFORFUTURE - ES GEHT UM UNSERE ZUKUNFT!

Im Herbst hat sich die 15-jährige Greta Thunberg ganz allein vor das schwedische Parlament gesetzt, um für Klimagerechtigkeit zu demonstrieren. Sie konnte nicht ahnen, dass sie damit eine weltweite Bewegung von Schüler*innen starten würde! 

Von Schweden bis Australien streiken Schüler*innen für Klimaschutz und ihre Zukunft. Am 18. Januar gingen allein in Hannover 2.300 junge Menschen auf die Straße. Die BUNDjugend Hannover war ganz vorne dabei – unterstützt durch die neu gegründete BUNDjugend Nienburg. Auch in Göttingen, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück, Braunschweig, Hildesheim und an vielen anderen Orten in Deutschland gab es Aktionen unter dem Slogan #Fridays-ForFuture!

 

 


GEMEINSAM KLIMAFASTEN 

Am 6. März beginnt die Fastenzeit und damit das Klimafasten der BUNDjugend. Wer mitmachen möchte, kann sich ein eigenes Fastenthema suchen und 40 Tage lang vegan, vegetarisch oder möglichst plastikfrei leben. Weitere Ideen zum Klimafasten findet ihr unter www.bundjugend-niedersachsen.de.

In diesem Jahr laden wir nicht nur junge BUND-Aktive ein, mitzumachen, sondern alle BUND-Mitglieder. Unsere Idee: Wir bilden Zweierteams aus BUND und BUNDjugend, die sich das gleiche Fastenziel gesetzt haben. So könnt ihr euch gegenseitig motivieren, am Ball zu bleiben, über eure Erfahrungen austauschen und gern auch auf unsere Website davon berichten.

MITMACHEN

Schreibt bis zum 20. Februar an info(at)bundjugend-niedersachsen.de


BUNDJUGEND KENNENLERNTREFFEN WILHELMSHAVEN

16.04.2019, 14.30 Uhr
im Wattenmeer Besucherzentrum, Südstrand 110b

POWER ON - DIE ZUKUNFTSKONFERENZ

01.-03.03.2019
Jugendherberge Ostkreuz, Berlin
Mehr Infos unter www.bundjugend.de



MITMACHEN

Foto: BUND / A. Hennemuth

UNTERRICHT IM GRÜNEN 

Am 19. März startet der sechste Ausbildungsjahrgang für Streuobst-Pädagog*innen in Niedersachsen.

Ziel der Ausbildung ist, Menschen in ganz Niedersachsen für Streuobstwiesen zu begeistern. Denn Streuobstwiesen sind wahre Oasen der Artenvielfalt und beheimaten bis zu 5.000 Tierarten. Der Unterricht findet in fünf Blöcken und meist direkt auf der Streuobstwiese statt. Das Angebot richtet sich vor allem an ehrenamtlich Aktive und Pädagog*innen und ist Teil des EU-Projekts „Zusammenarbeit zur Erhaltung von Streuobstwiesen in Niedersachsen“.

INFOS UND ANMELDEN

http://www.streuobstwiesen-niedersachsen.de


GUT INFORMIERT

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter: Wir informieren Sie monatlich, wie sich der BUND in Niedersachsen, regional und lokal für den Schutz der Natur und Umwelt einsetzt.

Der Newsletter enthält Infos zu unserer politischen Arbeit, unseren Projekten in ganz Niedersachsen, Tipps zu Veranstaltungen und nachhaltigem Handeln, Mitmach-Aktionen und vieles mehr. 

ANMELDEN

www.bund-niedersachsen.de/newsletter

 



TERMINE

    • Fr. 15.02, 10 - 16 Uhr: Obstbaumschnittkurs im Kloster Amelungsborn. Bevern im Landkreis Holzminden
    • Sa. 09.03., 11-14 Uhr: Müllsammelaktion auf Spiekeroog, Nationalparkhaus Wittbülten
    • 16., 17., 23., 30.03, 11-14 Uhr: Wildbienen entdecken und erkennen. Hannover, Lüneburg, Göttingen, Braunschweig
    • Do. 21.03., ab 19 Uhr: Spurensuche Gartenschläfer (Vortrag). Haus der Natur, Bad Harzburg

    Mehr Infos und weitere Termine:
    www.bund-niedersachsen.de/termine 



    IMPRESSUM

    Herausgeber:

    BUND Landesverband Niedersachsen e.V., Goebenstraße 3a, 30161 Hannover, Tel.: (0511) 965 69 - 0, Fax: (0511) 66 25 36, bund.nds(at)bund.net, www.bund-niedersachsen.de

    Redaktion:

    Dr. Tonja Mannstedt (tm), Tel.: (0511) 965 69 31, Redaktion(at)nds.bund.net
    BUNDjugend: Romina Ranke

    Die nächste Ausgabe erscheint Mitte Mai.

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