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BUND Landesverband Niedersachsen

BUND begrüßt Glyphosatverbot auf Pachtflächen der Samtgemeinde Artland

08. Dezember 2017 | Artenschutz, Landwirtschaft, Lebensräume, Mitmachen, Umweltpolitik

Den Beschluss des Gemeinderats der Samtgemeinde Artland bei Osnabrück, der die Anwendung des Totalherbizids Glyphosat auf eigenen, verpachteten landwirtschaftlichen Flächen zukünftig verbietet, begrüßt der BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Niedersachsen e.V. ausdrücklich.

Auf kommunalen Flächen in Niedersachsen wie Wegen, Parks und Spielplätzen darf das Pestizid durch Erlass des Landwirtschaftsministeriums schon länger nicht mehr eingesetzt werden. Die landwirtschaftlichen Flächen waren davon bisher allerdings nicht berührt.

„Glyphosat ist ein Totalherbizid, das alle Pflanzen abtötet und damit die Lebensgrundlagen für viele Tiere zerstört. Mit dem Einsatz dieses Stoffes wird ein Beitrag zum rasanten Verlust an Arten und Biomasse in der Kulturlandschaft geleistet. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass dieser chemische Wirkstoff wahrscheinlich krebserregend ist“, so Tilman Uhlenhaut, stellv. Geschäftsführer des BUND in Niedersachsen. „Die Samtgemeinde Artland hat mit ihrem Beschluss ein deutliches Signal für die Reduzierung von Pestiziden in der Landwirtschaft und gegen die Wiederzulassung von Glyphosat auf europäischer Ebene gesetzt.“

Rückfragen zum Thema an:
Tilman Uhlenhaut
stellvertretender Geschäftsführer
Landwirtschaftspolitik
BUND Landesverband Niedersachsen
tilman.uhlenhaut(at)nds.bund.net


Pressekontakt:
Dr. Tonja Mannstedt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
BUND Landesverband Niedersachsen
Tel. (0511) 965 69 - 31
tonja.mannstedt(at)nds.bund.net

Pressemitteilung zum Download (PDF-Format)

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