BUND bietet Vortragsreihe zu Meeresschutzgebiet Doggerbank an
Der BUND bietet im Juli in vier seiner Einrichtungen in Niedersachsen, auf drei ostfriesischen Inseln und in Dorum-Neufeld, Vorträge mit der Meeresschutz-Expertin Isabelle Maus zum Meeresschutzgebiet Doggerbank an. Das Schutzgebiet ist in Gefahr, da dort mit Grundschleppnetzen Fische in großen Mengen gefangen werden. Die gefährlichen Netze verwüsten wichtige Lebensräume und sind eine der größten Bedrohungen für die Artenvielfalt im Meer. Zusätzlich sind große Infrastrukturprojekte, wie Windparks und ein Weltraumbahnhof in unmittelbarer Nähe des Schutzgebiets geplant. Zum Schutz der Doggerbank ist der BUND 2024 vor Gericht gezogen und hat nun eine Petition gestartet.
Isabelle Maus hat Global Management und Komplexes Entscheiden in Südamerika und Bremen studiert. Sie ist begeisterte Taucherin und Expertin für Meeresschutzgebiete und Meerespolitik im BUND-Meeresschutzbüro. An folgenden Terminen informiert sie über die Doggerbank:
- Mittwoch, 23.7.25 um 19:30 Uhr: Watt Welten UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum Norderney. Am Hafen 2, 26548 Norderney.
- Donnerstag, 24.7.25 um 16:30 Uhr: Nationalpark-Haus Juist, Carl-Stegmann-Str. 5, 26571 Juist.
- Dienstag, 29.7.25 um 20:30 Uhr: Nationalpark-Haus Baltrum "Gezeitenhaus", Haus Nr. 177, 26579 Baltrum.
- Donnerstag, 31.7.25 um 18:00 Uhr: Nationalpark-Haus Wurster Nordseeküste, Am Kutterhafen 1, 27639 Wurster Nordseeküste.
Vor Tausenden von Jahren bildete das Doggerland eine Landbrücke zwischen England und dem Festland, bis es in der Nordsee versank. Heute ist die Doggerbank das Herz der Nordsee und das Zuhause für viele Meerestiere geworden: Muscheln, Fischschwärme, Rochen, Wale, sogar Riesenhaie und Delfine. Deswegen wurde die Doggerbank zum Meeresschutzgebiet erklärt. Doch der Schein trügt. Das Meeresschutzgebiet ist nicht wirklich geschützt und ist in Gefahr. Wir müssen dringend handeln und das Herz der Nordsee schützen. Die Teilnehmenden erfahren in diesem Vortrag mehr über die Hintergründe und können mitdiskutieren, wie die Doggerbank in der Nordsee gerettet werden kann.
Die Petition des BUND zum Schutz der Doggerbank kann unter https://aktion.bund.net/doggerbank mitgezeichnet werden.
Bei Rückfragen
Isabelle Maus, BUND-Meeresschutzbüro, Isabelle.Maus(at)bund.net, Mobil: +49 151 729 593 06
Hinweis für die Medien
Bildmaterial für den einmaligen, kostenfreien Abdruck im Rahmen der Berichterstattung zu obiger Meldung gibt es unter https://cloud.bund.net/index.php/s/kLyc3faHYMgqBfj