BUND Landesverband Niedersachsen
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Die Hohe Garbe an der Elbe (RANA/Meyer)

Ihre Stimme für die Elbaue

Die Hohe Garbe gleicht einer Halbinsel im Elbstrom, auf der sich ein rund 200 Hektar großer Auwald erstreckt. Mit ihren Eichen und Flatterulmen und einem hohen Anteil an Alt- und Totholz bietet sie einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren einen Lebensraum. Im Projekt „Lebendige Auen für die Elbe“ engagiert sich das BUND-Auenzentrum Burg Lenzen für den Erhalt dieses Naturjuwels vor unserer Haustür. Dafür wurde es wie 11 weitere Projekte für das Monatsprojekt im Wettbewerb "Biologische Vielfalt" der UN-Dekade nominiert. Stimmen Sie mit ab!

Logo Save Bees and Farmers

Rettet die Bienen!

Der BUND unterstützt die Europäische Bürgerinitiative "Save Bees And Farmers". Ihr Ziel ist es, Lebensmittel zukünftig so herzustellen, dass Bürger*innen, Bäuerinnen und Bauern und die Artenvielfalt profitieren. Um die Bienen und die Gesundheit der Menschen zu schützen, fordert die Initiative die EU-Kommission auf, den Einsatz synthetischer Pestizide bis 2035 schrittweise zu beenden und die Landwirte bei der Umstellung zu unterstützen. Setzen Sie ein Zeichen für eine Agrarwende und Artenvielfalt. Jede Stimme zählt. Jetzt mitmachen!

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BUND-Aktion zum Klimaschutz mit Weltkugel in Hannover
Mehr Klimaschutz jetzt!

Am 27. November rollten BUND-Aktivist*innen in Hannovers Innenstadt eine 3 Meter große, mit Luft gefüllte Weltkugel über ihre Köpfe hinweg - als Zeichen der Verantwortung, die wir für die Zukunft der Erde haben. Sie riefen Passanten zur Teilnahme am globalen Klimastreik auf, zu dem Fridays for Future am 29. November aufgerufen hatte. Der BUND Niedersachsen unterstützte den Protestzug in Hannover mit Weltkugel, Banner und Fahnen. In Niedersachsen nahmen Tausende von Bürger*innen in über 70 Städten am Klimastreik teil.

Die Politik wird ihrer Verantwortung für den Klimaschutz nicht gerecht. Auch auf der Klimakonferenz in Madrid konnte sich die Weltgemeinschaft zu keiner substantiellen Lösung durchringen. Nur ein internationaler Emissionshandel wurde vorerst verhindert.

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Neue Website des Streuobstwiesen-Bündnisses Niedersachsen
Streuobstwiesen neu im Netz

Die Homepage vom Streuobstwiesen-Bündnis Niedersachsen hat ein neues Layout: übersichtlich, informativ und aktuell. Der Verein, dessen Mitbegründer der BUND Niedersachsen ist, informiert über die Streuobstwiese und ihre Tier- und Pflanzenwelt. Auch Möglichkeiten der Obstverwertung, Baumkrankheiten und Fördermaßnahmen werden erklärt. Wer nach Veranstaltungen, Baumschulen, Mostereien, Streuobstpädagogen und Umweltbildungseinrichtungen sucht, wird schnell fündig. Folgen Sie dem Bündnis auch auf Facebook. Mehr...

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Klimatools: BUND baut Dämme im Uchter Moor
Klimatools baut Dämme im Moor

Das Große Moor im Landkreis Nienburg ist zu trocken und verbuscht immer mehr. Damit geht der Offenlandcharakter des Hochmoores verloren, die trockenen Moorböden setzen große Mengen an CO2 frei. Das BUND-Projekt Klimatools schafft Abhilfe und etabliert wieder die moortypischen Wasserstände. Nachdem in 2019 der Birkenaufwuchs auf den Projektflächen entfernt wurde, erfolgen jetzt Dammbauarbeiten. Durch die Kammerung der Flächen soll möglichst viel Wasser im Moor gehalten werden. Mehr...

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Feuerwerksmüll
Mitmachen: Work after Party!

Wer böllern kann, kann auch aufräumen – unter diesem Motto lädt der BUND Wilhelmshaven seit 2018 zu einer Aufräumaktion am Neujahrsmorgen ein. Machen auch Sie mit! Nehmen Sie für Ihren Neujahrsspaziergang einen großen Müllsack mit und sammeln Sie zurückgebliebene Feuerwerksüberreste ein. Insbesondere an Stellen, die die städtischen Kehrmaschinen nicht erreichen. Denn der zurückgebliebene Müll verschmutzt mit seinen enthaltenen Chemikalien die Umwelt, gelangt in Böden und Gewässer. Kleinteile können von Wildtieren und Vögeln verschluckt werden und zum Tod führen. Plastikreste zerfallen zu Mikroplastik und reichern sich in der Umwelt an.

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Aufruf zur WHES 2020 in Berlin

Wir haben es satt!

Auch in 2020 starten wir ins neue Jahr mit einer Demo für gutes Essen und gute Landwirtschaft: Am 18. Januar geht es in Berlin auf die Straße. Im neuen Jahr stehen wichtige Entscheidungen an: EU-Agrarreform, Mercosur-Abkommen, Klimaschutz. Die Politik bewegt sich viel zu langsam. Lassen Sie uns den Druck weiter erhöhen und fordern Sie mit Zehntausenden in Berlin auf der Wir haben es satt!-Demo: Macht endlich eine Politik, die uns eine Zukunft gibt! Unter www.wir-haben-es-satt.de können Sie Material zum Mobilisieren bestellen und Ihre Anreise zusammen mit anderen organisieren.

Flussmündungen schützen

Ästuare sind von herausragendem Wert. Doch viele ästuartypische Tier- und Pflanzenarten sind heute gefährdet - durch Schifffahrt, Deichbau, Landwirtschaft, Fischerei, Freizeitaktivitäten und Tourismus. Die europäischen Mitgliedsstaaten stehen vor der großen Herausforderung, diese Interessen mit dem Naturschutz in Einklang zu bringen. Das ist Thema der Tagung „Renaturierung europäischer Ästuare: Erfahrungen und Erfolge“, zu der BUND, Nabu und WWF am 14. Februar 2020 einladen. Sie findet als Abschlussveranstaltung des gemeinsamen Projektes „Zukunftsperspektive Tideems in Leer statt. Mehr Infos und Anmelden

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BUND Niedersachsen

Newsletter Dezember 2019

 

Liebe Freund*innen der Erde, 

wagen wir einen Blick zurück: Als vor einem Jahr 36.000 Menschen in Berlin und Köln für Klimaschutz und Kohleausstieg auf die Straße gegangen sind, waren wir Umweltverbände von dem Zuspruch begeistert. Keiner konnte sich damals vorstellen, dass dies erst der Anfang einer riesigen Protestwelle war. Heute sind es Millionen, die für mehr Klimagerechtigkeit ihre Fahnen schwenken, Protestschilder aus der Menge emporheben und in Sprechchören eine sofortige Energiewende fordern.

Laut einer Emnid-Umfrage wünschen sich 84 Prozent der Deutschen, dass die Bundesregierung mehr für den Klimaschutz tut. Dazu passt nicht so recht, dass in 2019 jedes dritte, neu zugelassene Fahrzeug in Deutschland ein SUV oder Geländewagen war. Wenn ich mir zu Weihnachten etwas wünschen könnte, dann dass Statussymbole, die die Umwelt massiv schädigen, weniger Bedeutung in unserer Gesellschaft haben. Und dass Dingen, die die Natur uns schenkt, ein höherer Wert beigemessen wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen besinnliche, erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

Viele Grüße vom BUND Niedersachsen
Dr. Tonja Mannstedt 

 
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