BUND Landesverband Niedersachsen

Mehr Schutz für Böden

Weniger Flächenversiegelung, eine Verringerung von Einträgen aus Pestiziden, Umbruchverbot und die Förderung von Humusaufbau – diese Eckpunkte der neuen Vereinbarung sind gute Nachrichten für Niedersachsens Böden.

Verschiedene Maßnahmen der Vereinbarung schützen direkt oder indirekt unsere Böden. So wird es für erosionsgefährdete Standorte wie Hänge, Flächen in Überschwemmungsgebieten, Standorte mit hohem Grundwasserstand und Moorstandorte zukünftig ein Grünlandumbruchverbot geben. Weniger Einträge aus Düngemitteln und Pestiziden sowie die Förderung von Humusaufbau und Bodenleben fördernde Bewirtschaftungsmethoden sollen in Zukunft die Qualität der Böden verbessern. In Moorgebieten trägt eine moorschonende Bewirtschaftung auch zum Klimaschutz bei.

Besonders gefördert werden soll in Niedersachsen zukünftig

  • eine bodenerhaltende Bewirtschaftung nasser Moorstandorte durch geeignete Kulturen (Paludikulturen, Grünland mit spätem Schnitt, Beweidung mit Robustrassen)
  • die Weidehaltung und Ganzjahresbeweidung
  • der Humusaufbau und das Bodenleben fördernde Bewirtschaftungsmethoden
  • die Zulassung eines hohen Grundwasserstandes in Mooren und Flussauen
  • der Erhalt und die Entwicklung von Biotopen mit extensiver Nutzung wie Trockenrasen, Feucht- und Nasswiesen oder Hutewälder

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