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BUND Landesverband Niedersachsen

Kleiner Bilch in Not

Die Bestände des Gartenschläfers gehen stark zurück. Warum, ist noch völlig unbekannt. In einem bundesweiten Projekt geht der BUND geht dieser Frage auf den Grund. Auch in Niedersachsen setzt sich der Umweltverband für den Schutz des kleinen Bilches ein.

Gartenschläfer. Foto: Jiří Bohdal Gartenschläfer. Foto: Jiří Bohdal

Der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) ist das in den letzten Jahrzehnten wohl am stärksten im Bestand zurückgegangene Nagetier Europas.  Und obwohl Deutschland eine besondere Verantwortung für die Erhaltung der Gartenschläfer hat, existieren kaum aktuelle Daten zur Verbreitung der Tiere. Auch in Niedersachsen sind natürliche Vorkommen nur im Nationalpark Harz bekannt. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Beobachtungen in einzelnen, waldnah gelegenen Gebäuden (z.B. Jugendherberge, Waldhütten). Hier setzt der BUND gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft und der Universität Gießen in seinem aktuellen Projekt "Gartenschläfer in Deutschland" an: Mit Hilfe von standardisierten Untersuchungen wird dem Ausmaß und den Ursachen des Artrückgangs auf die Spur gegangen.

Auf dieser fun­dierten Wissens- und Datengrundlage werden im Zuge des Projektes ein bundesweites Schutzkonzept sowie regionale spezifische Maßnahmenkataloge entwickelt und umgesetzt. Parallel dazu werden Schutzmaßnahmen bereits von Anfang an über die gesamte Laufzeit des Projekts um­ge­setzt. Dazu gehört, Versteckmöglichkeiten durch Höhlenbäume oder Nistkästen zu schaffen und zum Verzicht auf Rattengift aufzurufen, dem viele Tiere zum Opfer fallen.

Das sechsjährige Projekt hat im Oktober 2018 begonnen. Es wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt und aus Mitteln der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert.

Gefördert durch die Bingo Umweltstiftung Niedersachsen Gefördert durch die Bingo Umweltstiftung Niedersachsen

Ansprechpartnerin

Andrea Krug

Tel. (0511) 96 56 9 - 39
Andrea.Krug(at)nds.bund.net

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