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BUND Landesverband Niedersachsen

Hintergründe

Finanzen 2017

Die positive Entwicklung läßt sich auch wieder an den Zahlen für 2017 erkennen:

Finanzen 2016

Mitgliederzuwachs und erhöhtes Spendenaufkommen haben die Einnahmen des BUND Niedersachsen im Jahr 2016 gegenüber 2015 um 11 Prozent gesteigert. Auch Zuwendungen für Projekte und Einrichtungen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Diese Mehreinnahmen kamen direkt dem Schutz der Natur und Umwelt zugute: für Natur- und Artenschutz, für Umweltbildung, Fach- und Informationsarbeit. 

Einnahmen und Ausgaben gesamt: 4.435.663 € 

Satzung des BUND Niedersachsen

Mit unserer Satzung legen wir Regeln für ein demokratisches Miteinander im Interesse des Natur- und Umweltschutzes fest.

  • Welche Ziele verfolgt der BUND?
  • Wie arbeitet der Verband?
  • Wie wird Demokratie im BUND gewährleistet?
  • Welche Gremien und welche Organisationsstrukturen gibt es?

Informationen zum Download:

Regionalisierung

Der BUND Niedersachsen setzt auf Regionalisierung: Benachbarte BUND-Gruppen tauschen sich über überregionale Umweltthemen aus, koordinieren ihre lokalen Aktivitäten im Umweltschutz und planen gemeinsam Aktionen in ihrer Region. Dabei werden sie von einem hauptamtlichen Regionalbetreuer*in unterstützt. Mit diesem neuen Konzept unterstützt der Umweltverband die Ehrenamtlichen in ihrer Naturschutzarbeit, Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort. Die Idee der Regionalisierung ist als Ergebnis des Verbandsentwicklungsprozesses im BUND Niedersachsen zu sehen.

In Niedersachsen sind nach diesem Modell bislang drei Regionen entstanden:

Süd-Niedersachsen

Zur Region Süd-Niedersachsen gehören die BUND-Kreisgruppen Northeim, Hameln-Pyrmont, Göttingen, Holzminden und Hildesheim. Ansprechpartnerin ist Ingunn Böttcher, ingunn.boettcher(at)bund.net 

Weser-Elbe

Die Regionalgeschäftsstelle Weser-Elbe in Bremerhaven unterstützt die Arbeit der ehrenamtlichen BUND-Gruppen und des Regionalverbandes Unterweser in den Landkreisen Cuxhaven, Osterholz und Wesermarsch sowie im Stadtgebiet Bremerhaven. Sie wird von den BUND-Landesverbänden Bremen und Niedersachsen getragen. Ansprechpartner ist Bernd Quellmalz, bernd.quellmalz(at)nds.bund.net , www.bund-weser-elbe.de

Nord-West

Zur Region Nord-West gehören die BUND-Kreisgruppen Ammerland, Friesland und Wilhelmshaven sowie der Regionalverband Ostfriesland. Ansprechpartnerin ist Julia Kaffarnik, julia.kaffarnik(at)nds.bund.net .

Ost-Niedersachsen

Zur Region Ost-Niedersachsen gehören die BUND-Kreisgruppen Braunschweig, Wolfsburg, Wolfenbüttel, Gifhorn, Helmstedt. Ansprechpartnerin ist Martina Edin, martina.edin(at)nds.bund.net  . 

Geestland

Zum Regionalverband Geestland gehören die BUND-Kreisgruppen Oldenburg Land, Delmenhorst, Cloppenburg und Vechta. Ansprechpartner ist Wulf Carius, wulf.carius(at)wendbuedel.de

Für Fragen zur Regionalisierung können Sie sich an die Landesgeschäftsführung wenden.

 

 

Verbandsentwicklung

Im ganzen Land engagieren sich Ehrenamtliche im BUND Niedersachsen, durch politische Lobbyarbeit und zahlreiche Naturschutz-Projekte bewegt der Umweltverband etwas in Niedersachsen. Kurzum, der BUND hat Erfolg, man könnte sagen: Es läuft.

Aber der BUND ist immer weiter gewachsen, und es gibt immer mehr Themen im Land, die der Einmischung bedürfen. Parallel dazu ist der Verband in die Jahre gekommen, schließlich gibt es ihn seit mehr als 50 Jahren. Nach einer so langen Zeit stellt jedes Unternehmen, jeder Verein fest, dass es an manchen Stellen hakt, dass man Strukturen überdenken muss.

Der BUND hat daher einen Verbandsentwicklungsprozess begonnen, bei dem jeder BUND-Aktive – egal ob haupt- oder ehrenamtlich im Einsatz – Vorschläge machen kann, um den BUND handlungsstärker zu machen, das Wir-Gefühl der Aktiven zu stärken und neue, insbesondere jüngere Mitglieder für die Arbeit zu gewinnen.

 

Von innen und außen gut beraten

Externe Experten der Socius Organisationsberatung halfen dem BUND, eingefahrene Verhaltensmuster zu erkennen und verkrustete Strukturen neu zu ordnen. Intern wurde der Prozess durch eine Steuerungsgruppe geleitet, die aus Vertretern von Vorstand, Mitarbeitern und Kreisgruppen bestand. 45 Haupt- und Ehrenamtliche BUND-Aktive waren bei der Auftaktveranstaltung dabei. Fünf Fachgruppen erarbeiteten Ideen, etwa für eine bessere Kommunikation zwischen den BUND-Gremien, zu folgenden Themenfeldern:

  • Neue Aktive
  • Kommunikation
  • Fokussierung
  • Verbandskultur
  • Modernisierung der Strukturen

 

Phase zwei: Erprobung

Erste Ansätze diskutierten die Arbeitsgruppen beim Kreisgruppentreffen auf Burg Lenzen im November 2013. Fast 80 BUND-Aktive aus den Kreisgruppen, der Landesgeschäftsstelle, dem Landesvorstand und den Einrichtungen waren nach Lenzen gekommen, um intensiv zu beratschlagen, wie der BUND künftig handlungsstärker werden kann. Die Teilnehmer konnten mithilfe von Rollenspielen die Arbeit im BUND aus unterschiedlichen Perspektiven analysieren und effektive Strategien bei möglichst geringem ehrenamtlichen Aufwand zu überlegen. Die wichtigste Erkenntnis des Arbeitstreffens überraschte kaum: Der regelmäßige Austausch über gut funktionierende Kommunikationswege ist das „Nonplusultra“ für effektives Arbeiten.

In den folgenden Monaten wurden die Ergebnisse des Verbandsentwicklungsprozesses im Arbeitsalltag umgesetzt und auf ihre Funktionalität überprüft. Weitere Arbeitstreffen folgten. Inhalte und Ergebnisse der Arbeitsgruppen sowie Kurzbeschreibungen ihrer Themenfelder können BUND-Aktive auch im BUND-Intranet ansehen.

Wer mithelfen will, den BUND schlagkräftiger und attraktiver zu machen, ist herzlich eingeladen, seine Ideen einzubringen und den Verbandsentwicklungsprozess mitzugestalten. Sie können sich per E-Mail anmelden an: ve(at)nds.bund.net  

Mehr als 50 Jahre BUND Niedersachsen!

Der BUND Landesverband Niedersachsen setzt sich seit über 50 Jahren für Natur und Umwelt ein. Der Vorgänger des heutigen Landesverbands, der „Bund für Naturschutz und Landschaftspflege e.V.“ (BfNuL), wurde am 25. April 1961 in Hannover gegründet. Das hat der Landesverband mit mehr als 200 Gästen im Mai 2011 gefeiert.

Mehr Informationen zum Download:

 

Die Geschichte des BUND Niedersachsen

Schon in den 1950er Jahren erkannte Regierungsdirektor und Naturfreund Dr. Hans Heider die Notwendigkeit, den amtlichen Naturschutz in Niedersachsen durch breit angelegtes öffentliches Naturschutzbestreben zu unterstützen und zu ergänzen. Durch die schnelle technische und wirtschaftliche Entwicklung ergaben sich in zunehmendem Maße starke Beeinträchtigungen für die Natur und Umwelt.

Derzeit schon sehr erfolgreiche Beispiele von engagierter Bürgerbeteiligung in anderen Bundesländern, besonders in Bayern, wiesen auf einen effizienteren Naturschutz und auf Verbesserungen der rechtlichen Grundlagen des Naturschutzes hin.

Mit Fachleuten wie Prof. Dr. Ernst Preising, Prof. Dr. Konrad Buchwald und anderen plante Dr. Hans Heider die Beteiligung der Öffentlichkeit am Naturschutz auf breit angelegter regionaler und politischer Ebene.

1961 rief er alle naturkundlich interessierten Vereine und Gruppen, Persönlichkeiten und Behörden in Hannover und Niedersachsen auf, durch Zusammenarbeit einen aktiven Naturschutz als Daueraufgabe zu entwickeln. Im April 1961 wurde dann der gemeinnützige Verein "Bund für Naturschutz und Landschaftspflege in Niedersachsen e.V." in Hannover gegründet.

Von Anfang an fanden Veranstaltungen statt. Veröffentlichungen, Informationsschriften, Öffentlichkeitsarbeit und Ortsbegehungen in zu schützendem Gelände machten die Arbeit des Vereins aus. Der Verein betrieb aktive Mitgliederwerbung und suchte Spender, um eine finanzielle Grundlage für die Arbeit zu schaffen. Ein besonderer Schwerpunkt lag in der Förderung und Organisation von Jugendgruppen. Ziele der Vereinsarbeit waren die Erhaltung, Förderung und Entwicklung der Natur und Landschaft als Grundlage allen Lebens.

Im Laufe der Jahre und der extremen Zunahme der Umweltproblematik ergaben sich immer neue Arbeitsfelder für den Naturschutz. Traditionelle Aufgabenbereiche wie der Biotop- und Artenschutz mussten ergänzt werden um Themen wie Reinhaltung der Luft, Lärmminderung, Abfallbeseitigung, nachhaltige Entwicklung in allen Wirtschaftsbereichen und viele mehr.

1975 wurde in Marktheidenfeld auf Bundesebene der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegründet. Derzeit war der Bund für Naturschutz und Landschaftspflege der Landesverband von Niedersachsen. Im Laufe der Jahre entstanden in jedem Bundesland Landesverbände sowie Kreis- und Ortsgruppen mit verschiedenen Arbeitsschwerpunkten.

In Niedersachsen unterstützen inzwischen mehr als 33.000 Mitglieder und Förderer die Arbeit des BUND Niedersachsen in rund 140 Kreis- und Ortsgruppen sowie Regionalverbänden. Ein großer Teil der Mitglieder und Förderer ist selbst aktiv, schützt und bewahrt die Natur und gestaltet moderne Umweltpolitik mit.

Auch nach 50 Jahren Verbandsgeschichte steht fest: Der BUND mischt sich ein, er ist Anwalt der Natur!

 

 

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