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Liebe Freund*innen der Erde,

vor 10 Tagen hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung ihren Zwischenbericht über potenzielle Gebiete für ein atomares Endlager veröffentlicht. Allen ist klar, dass wir ein sicheres Endlager für hochradioaktiven Müll brauchen. Dass der ungeeignete Salzstock Gorleben nicht mehr als Standort in Frage, ist ein riesiger Erfolg für die Anti-Atom-Bewegung in Niedersachsen und den BUND, der seit vier Jahrzehnten gegen diese Fehlentscheidung gekämpft hat.

Doch jenseits dieser Freude bleibt viel Kritik am Verfahren bestehen. Nicht, weil 80 Prozent der Fläche Niedersachsens als Teilgebiete gelten. Das war angesichts der zahlreichen Salz- und Tonvorkommen fast zu erwarten. Da aber mehr als die Hälfte des Bundesgebietes zum Teilgebiet erklärt wurden, ist die Aussagekraft des Berichtes gering. Damit verlagert man wichtige Entscheidungen auf nachgeordnete Schritte im Verfahren, die jedoch keine Möglichkeit für Bürgerbeteiligung mehr vorsehen. Der BUND kritisiert zudem, dass die jetzige Auswahl für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar ist: Der aktuelle Bericht gibt nicht den Blick auf alle Informationen frei, da zahlreiche entscheidende Daten im Besitz von Privatunternehmen sind.
Ohne Mitsprache und Transparenz wird das nix! Mit diesem Appell setzt sich der BUND vor allem in Niedersachsen für eine ernstgemeinte Beteiligung ein.

Viele Grüße vom BUND Niedersachsen
Dr. Tonja Mannstedt

 
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Parking Day: Stadtfläche anders nutzen

Was wäre, wenn wir die vielen Parkplätze im öffentlichen Raum nicht als Stellplätze für Autos, sondern als Begegnungsraum genutzt würden: für Sitzflächen, als Raum für Kunst, Gastronomie oder Fahrräder, als Pflanzinsel für Obst und Gemüse oder gar als Lebensraum für Insekten? Dass dies mit Hilfe einer Verkehrswende möglich ist und dazu bei Bürger*innen gut ankommt, zeigte der BUND Niedersachsen zusammen mit anderen Verbänden am Parking Day in Hannover. Am 18. September verwandelten BUND-Aktive Parkbuchten auf dem E-Damm in Erlebnis-Räume mitten in der Stadt.

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Besserer ÖPNV

Ein gut finanzierter und attraktiver öffentlicher Nahverkehr ist das Rückgrat der Mobilitätswende. Nur so können der Autoverkehr reduziert und die CO2-Emissionen im Verkehr deutlich verringert werden. Daher fordern BUND Niedersachsen und ver.di in Niedersachsen-Bremen gemeinsam eine Neuausrichtung der Verkehrs- und Investitionspolitik im Land, die die Bedürfnisse der Menschen und nicht den Autoverkehr in den Mittelpunkt stellt. Zur besseren Finanzierung des ÖPNV müssen zukünftig Gelder aus dem Fernstraßenneubau umgewidmet werden: Ein Bauverzicht der A 20 oder A 39 würde Milliarden freisetzen für den Ausbau des ÖPNV in der Fläche, die Reaktivierung von Bahnstrecken und eine faire Bezahlung aller Beschäftigter.

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Rettet Elbe und Wattenmeer!

Gleichwohl die Rechtmäßigkeit der Elbvertiefung vom Gericht bestätigt worden ist, ist der Protest vor Ort ungebrochen. Der BUND Cuxhaven ruft daher in einem breiten Bündnis aus Parteien, gesellschaftlichen Organisationen und Bürger*innen am 9. Oktober zu einer Demonstration gegen die Elbvertiefung auf. Sie kritisieren, dass jährlich Millionen Kubikmeter Schlick aus der Elbe vor den Stränden Cuxhavens abgeladen werden, die die Natur nachhaltig schädigen. Die Kundgebung mit Menschenkette beginnt um 16 Uhr an der Alten Liebe in Cuxhaven. Mehr...

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Ab in die Natur!

Die Herbstferien stehen vor der Tür. Eine gute Gelegenheit, um Niedersachsens Natur zu entdecken. Der BUND bietet spannende Führungen und Radtouren, interaktive Ausstellungen und abwechslungsreiche Lehrpfaden zwischen Nordsee und Harz an. Vielerorts können Sie den beeindruckenden Vogelzug von Kranichen miterleben. Eine Übersicht der Nationalparkhäuser und Einrichtungen des BUND finden Sie unter www.bund-niedersachsen.de/einrichtungen.

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Filmtipp: I am Greta

Am 16. Oktober kommt ein neuer Dokumentarfilm über die Klimaschutz-Aktivistin Greta Thunberg ins Kino. Mit gerade einmal 15 Jahren hat die Schülerin im Sommer 2018 in Stockholm allein ihren „Schulstreik fürs Klima“ begonnen und damit die „Fridays for Future“-Bewegung mit Millionen Unterstützer*innen rund um den Erdball initiiert. Der Film ist auch in Niedersachsen zu sehen.

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BUND gegen Gipsabbau im Südharz

Der BUND hat gestern ein neues Gutachten zum Ausstieg aus dem Naturgipsabbau bis 2045 vorgestellt. Anlass sind die verstärkten Bemühungen der Gipsindustrie, den Wegfall von REA-Gips aus der Kohleverstromung durch neue Naturgips-Abbauflächen zu kompensieren. Der BUND fordert strengere Regelungen für Gips-Recycling und den verstärkten Einsatz alternativer Baustoffe. Nur so kann der Naturgipsverbrauch nachhaltig reduziert und die einzigartigen Landschaften geschont werden. Seit langem setzt sich der BUND Niedersachsen zusammen mit den anderen Landesverbänden für den Schutz der europaweit einmaligen Gipskarstlandschaft im Südharz ein. Eine Umstellung der Branche auf Recycling- und Sekundärgipse sowie nachwachsende Rohstoffe wird im Südharz noch nicht konsequent genug umgesetzt.

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Mitmachen: Kein Müll am Strand!

Fischernetze, Becher, Schuhe… Jeden Tag kommt neuer Müll an den Strand. Einiges davon findet man auf den ersten Blick. Doch manchmal muss man auch etwas genauer hinschauen. Der BUND lädt am 12. Oktober zu einer Strandmüllsammelaktion für Familien am Strand von Juist ein. Beim Sammeln beantworten Mitarbeiter*innen des Nationalpark-Hauses Juist Fragen rund um das Thema Meeresmüll und runden die Aktion mit Bewegungsspielen ab. Die Aktion findet unter den derzeit geltenden Hygieneauflagen statt. Der Treffpunkt ist um 10 Uhr am Nationalpark-Haus Juist.

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Termine

Unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln bietet der BUND vereinzelt wieder Veranstaltungen in Niedersachsen an. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Termine finden Sie hier.

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Vogelzug im Wattenmeer

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