BUND Landesverband Niedersachsen

Verkehrswende jetzt: A 20 stoppen!

Tausende radeln fürs Klima und die Verkehrswende – doch Bundespolitik und Landesregierung halten u.a. am Bau der umweltschädlichen Küstenautobahn durch Niedersachsen fest. Wir fordern: Zukunft statt Zement! Keine neuen Autobahnen! Darum klagen wir auch vor Gericht: Helfen Sie mit, die A 20 zu verhindern!

Keine neuen Autobahnen in Niedersachsen!

Die geplante A20 zerstört Naturschutzgebiete und klimaschützende Moore. Der BUND Niedersachsen klagt dagegen.

Die geplante A 20 ist 214 Kilometer lang, 121 davon führen durch Niedersachen. Nach einer aktuellen Studie des BUND u.a. belaufen sich die Kosten auf über 7 Milliarden Euro – sie wird damit doppelt so teuer wie veranschlagt. Der Bau der A 20 ist nicht nur unwirtschaftlich, sondern auch überflüssig:. Auf der geplanten Strecke, oft parallel zur A 1, ist kein hoher Verkehr zu erwarten. Die Schäden für Umwelt und Natur wären dagegen immens.

Dazu Heiner Baumgarten, Landesvorsitzender des BUND Niedersachsen:

„Der Bau der A 20 würde riesige Moorflächen und Marschböden zubetonieren und damit wertvollste Speicher für klimaschädliche Treibhausgase zerstören. Angesichts der aktuellen Unwetterkatastrophen in Deutschland und weltweit als Folgen der Klimakrise sind solche Planungen nicht mehr zu verantworten. Statt in den Neubau klima- und umweltschädlicher Fernstraßen muss in die längst überfällige Verkehrswende investiert werden. Radwege müssen ausgebaut, der Personen- und Güterverkehr gestärkt und das Bus- und Bahnangebot für alle Bürger*innen bezahlbar werden.“

Kämpfen Sie mit uns vor Gericht!

BUND-Aktive beim Protest für nachhaltige Mobilität

Auch mit juristischen Mitteln kämpfen wir für nachhaltige Mobilität: Der BUND Niedersachsen klagt gegen den ersten Teilabschnitt der A 20, in Schleswig-Holstein laufen weitere Klagen. Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits Verstöße gegen das Wasser- bzw. Artenschutzrecht für drei Abschnitte festgestellt. So konnte der Baubeginn in Niedersachsen bisher verhindert werden. Im Dezember 2021 soll vor Gericht über den ersten niedersächsischen Abschnitt ab Westerstede verhandelt werden.

Auf dem Rechtsweg kann die A 20 gestoppt werden!

Klagen Sie mit uns den A 20-Stopp ein!

Unsere Klage zur Verhinderung der Küstenautobahn ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität in Niedersachsen. Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz für die Verkehrswende und den juristischen Kampf mit einer Spende.

Dafür setzen wir Ihre Spende ein

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Wir fordern Vorfahrt für Umwelt und Natur

Rechtzeitig zum neuen Verkehrswegeplan des Bundes protestieren wir gegen neue Autobahnen – und für eine Verkehrspolitik, die Klima und Menschen schützt!

Wir zeigen Wege auf und bewegen etwas

Unsinnige Verkehrsplanungen und machbare, echte Alternativen müssen an die Öffentlichkeit. Dafür melden wir uns in den Medien lautstark zu Wort, nehmen zu Planungen Stellung und sprechen mit Landespolitiker*innen.

Wir kämpfen vor Gericht

Für eine umweltschonende, zukunftsfähige Mobilität in Niedersachsen sind wir aktuell in einem aufwändigen, langwierigen und kostenintensiven juristischen Kampf. Mit einer laufenden Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht soll der Bau der Küstenautobahn A 20 gestoppt werden.

Mehr Informationen

Mehr über umweltfreundliche Mobilität in Niedersachsen erfahren Sie hier.

Helfen Sie mit!

  • Mit 15 Euro
    helfen Sie bei unserem politischen Einsatz für nachhaltige Mobilität.
  • Mit 30 Euro
    unterstützen Sie unsere öffentlichkeitswirksamen Aktionen für die Verkehrswende.
  • Mit 50 Euro
    tragen Sie zur Klage gegen die A 20 vor Gericht bei.

Unser Dankeschön: Die ersten 100 Spender erhalten von uns einen großen BUND-Fahrrad-Wimpel "Wiesen und Wald statt Asphalt".