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Newsletter Januar 2026
– 30.01.2026
Gemeinsam gewachsen - zusammen stark: 65 Jahre BUND Niedersachsen
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Liebe Freund*innen der Erde,
der BUND Niedersachsen wird in diesem Jahr 65 Jahre alt – ein Anlass für uns, Danke zu sagen! Denn was unseren Verband seit seiner Gründung ausmacht, sind die Menschen, die sich engagieren, mitmachen und Verantwortung übernehmen. Als Mitglieder- und Mitmachverband ist der BUND Niedersachsen über Jahrzehnte gemeinsam gewachsen: von 50 Interessierten bei der Gründungsveranstaltung bis hin zu einem starken Netzwerk von 38.000 Unterstützer*innen zwischen Nordsee und Harz.
Unser Jubiläum wollen wir deshalb nicht nur feiern, sondern gemeinsam gestalten. Zum Auftakt ins Jubiläumsjahr laden wir Sie am 28. Februar zu unserer 1. Jubiläumsaktion ins Hollweger Moor ein: Dort entfernen wir zusammen mindestens 65 Birken und setzen ein sichtbares Zeichen für aktiven Moorschutz – ein Thema, das den BUND Niedersachsen seit vielen Jahrzehnten begleitet. Seien Sie dabei, packen Sie mit an und kommen Sie beim gemeinsamen Mittagessen ins Gespräch! Jetzt anmelden
Darüber hinaus haben wir im Laufe des Jahres weitere Jubiläumsaktionen zum Mitmachen geplant: Am 26. September pressen wir gemeinsam 65 Liter Apfelsaft auf einer Streuobstwiese in Südniedersachsen. Am 28. November pflanzen wir zusammen mindestens 65 Bäume und Sträucher für neue Lebensräume in der Lüneburger Heide. Und im Juni findet eine politische Festveranstaltung mit geladenen Gästen in Hannover statt. Alle Termine, Hintergründe und weitere Einblicke in 65 Jahre umweltpolitische Arbeit des BUND Niedersachsen finden Sie auf unserer Jubiläumswebseite.
Die Erfolge der Vergangenheit zeigen: Gemeinsam sind wir gewachsen und haben viel erreicht – und zusammen bleiben wir auch in Zukunft stark! Deshalb laden wir Sie herzlich ein: Merken Sie sich die Termine der Jubiläumsaktionen jetzt vor, seien Sie dabei und feiern Sie mit uns 65 Jahre großartige Zusammenarbeit!
Viele Grüße vom BUND Niedersachsen Lara-Marie Krauße
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Inhalt- Über uns: Rückblick 2025
- Klimaschutz/Mobilität: Infrastruktur-Zukunftsgesetz: Rückschritt mit Ansage
- Meeresschutz/Küstenschutz: Voslapper Groden Nord in akuter Gefahr | Nordsee darf nicht zum Industriegebiet werden | Wattenmeer in Gefahr - helfen Sie mit einer Spende
- Gewässerschutz: Änderung Niedersächsisches Wassergesetz
- Artenschutz: Vortrag - Geflügelpest und Kraniche - wer steckt wen an?
- Umweltbildung: Erfolgreiche Schulung - “Angebote für Kinder gestalten”
- Bund-Gruppen: Watt Welten - Neue Dauerausstellung
- Termine
- Pressemitteilungen
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Jahresrückblick 2025
In einem Jahresrückblick haben wir unsere Erfolge aus 2025 für Sie zusammengestellt. Mitmachaktionen zum Schutz von Gartenschläfer, Wildkatze und Co., Kampagnen zu pestizidbelasteten Blühpflanzen und Ewigkeitschemikalien in unserem Trinkwasser, aber auch Proteste gegen klimaschädliche Infrastrukturprojekte wie CCS, neue LNG-Terminals oder die geplanten Autobahnneubauten A 20 und A 39 prägten das Jahr 2025. Blicken Sie mit uns zurück auf zwölf Monate voller Aktionen, erfolgreicher Projekte und engagiertem Einsatz im Haupt- und Ehrenamt. Den ausführlichen Jahresrückblick lesen Sie hier.
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Infrastruktur-Zukunftsgesetz: Rückschritt mit Ansage
Der BUND Niedersachsen übt scharfe Kritik am geplanten Infrastruktur-Zukunftsgesetz und fordert dessen Ablehnung im Bundesrat. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht vor, Verkehrsprojekte deutlich zu beschleunigen – auf Kosten von Umwelt- und Naturschutz sowie der Beteiligung der Öffentlichkeit. Umweltprüfungen sollen ausgehebelt, Ausgleichspflichten aufgeweicht und Klagerechte von Umweltverbänden massiv eingeschränkt werden. Niedersachsen wäre besonders betroffen, da mit der A 20 und der A 39 zwei besonders umweltschädliche Großprojekte drohen, ohne ausreichende Prüfung vorangetrieben zu werden. Der BUND warnt vor irreversiblen Schäden an Natur und Landschaft und appelliert an Ministerpräsident Olaf Lies, den Gesetzentwurf im Bundesrat abzulehnen. Weitere Infos
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Nordsee darf nicht zum Industriegebiet werden!
Anlässlich des internationalen Nordsee-Gipfels am 26. Januar in Hamburg fordert der BUND, den Ausbau der Offshore-Windenergie strikt an den ökologischen Belastungsgrenzen der Nordsee auszurichten. Erneuerbare Energien sind für den Klimaschutz unverzichtbar, dürfen jedoch nicht auf Kosten des Meeresschutzes gehen. Die bereits stark belastete Nordsee braucht wirksam gesicherte Meeresschutzgebiete, an den Ökosystemen ausgerichtete Ausbauziele und die konsequente Einhaltung europarechtlicher Vorgaben. Notwendig sind zudem eine enge Kooperation der Nordsee-Anrainer sowie die verbindliche Reduzierung kumulativer Belastungen durch Infrastruktur, Schifffahrt, Öl- und Gasförderung, Fischerei und Militär. Umweltverbände und Zivilgesellschaft müssen frühzeitig und transparent beteiligt werden. Weitere Infos
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Voslapper Groden Nord in akuter Gefahr
In seiner Sitzung am 21. Januar hat der Stadtrat Wilhelmshaven der Änderung der Naturschutzgebietsverordnung sowie des Bebauungsplans für den Voslapper Groden Nord zugestimmt. Damit droht eines der wertvollsten Natura-2000- und EU-Vogelschutzgebiete Niedersachsens für industrielle Vorhaben faktisch entwertet zu werden. BUND, NABU und Deutsche Umwelthilfe kritisieren die Entscheidung scharf: Für sie bedeutet der Beschluss die Zerstörung eines europaweit bedeutenden Lebensraums zugunsten fossiler Infrastruktur – ohne geeignete Ersatzflächen für seltene und bedrohte Arten. Das Schutzbündnis hat rechtliche Schritte angekündigt und bereitet angesichts eines möglichen vorzeitigen Maßnahmenbeginns einen Eilantrag vor, um irreversible Eingriffe in das Schutzgebiet zu verhindern. Weitere Infos
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Änderung Niedersächsisches Wassergesetz
Der BUND Niedersachsen begrüßt die Pläne des Landes, das Wassermanagement zu stärken und Wasserentnahmen künftig besser zu steuern. Auch das vorgesehene Verbot neuer Erdgasbohrungen in Wasserschutzgebieten bewertet der Verband positiv. Kritisch sieht der BUND jedoch, dass Bauvorhaben für den Küsten- und Hochwasserschutz pauschal als Vorhaben von „überragendem öffentlichen Interesse“ gelten sollen. Damit droht der Wegfall von Umweltverträglichkeitsprüfungen – mit gravierenden Folgen etwa für den Nationalpark Wattenmeer. Der BUND fordert deutliche Nachbesserungen, eine stärkere Berücksichtigung naturbasierter Lösungen sowie den Erhalt der aufschiebenden Wirkung von Widersprüchen und Klagen, um irreversible Schäden an Natur und Umwelt zu vermeiden. Weitere Infos
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Vortrag: Geflügelpest und Kraniche – wer steckt wen an?
Der BUND-Kreisverband Nienburg lädt am 5. März 2026 um 18 Uhr zu einem öffentlichen Vortrag von Kranich-Experte Günter Nowald ins Nienburger Kulturwerk ein. Thema sind die massiven Auswirkungen der Geflügelpest H5N1 auf tausende rastende Kraniche, die im vergangenen Jahr auch in der Region Nienburg betroffen waren. Der Referent beleuchtet mögliche Infektionswege, die Rolle der intensiven Geflügelhaltung und die Frage, ob die Epidemie den langjährigen Aufwärtstrend der Kranichbestände gefährden könnte. Günter Nowald ist Leiter des Erlebniszentrums „Kranichwelten“ und Geschäftsführer von „Kranichschutz Deutschland“.
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Erfolgreiche Schulung: „Angebote für Kinder gestalten“
Ende Dezember fand in Barnstorf die dritte Schulung „Angebote für Kinder gestalten“ im Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“ statt. Teamer*innen, Gruppenleiter*innen und Interessierte setzten sich intensiv mit der Frage auseinander, wie Kinder Natur wahrnehmen und wie Bildungsangebote altersgerecht, kreativ und motivierend gestaltet werden können. In praktischen Übungen, Spielen und Rollenspielen lernten die Teilnehmenden vielfältige Methoden kennen, reflektierten ihre Rolle als Gruppenleitung und tauschten wertvolle Erfahrungen aus. Weitere Schulungen sind bereits geplant: Mehr zu den Angeboten der BUNDjugend
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Watt Welten: Neue Dauerausstellung
Das Nationalparkhaus Watt Welten eröffnet am Sonntag, den 29. März 2026 seine grundlegend erneuerte Dauerausstellung. Unter dem Motto „Das Wattenmeer im Wandel – früher, heute, morgen“ erwartet die Besucher*innen ein modernes, interaktives und erlebnisreiches Ausstellungskonzept für Groß und Klein. Nach der Schließzeit vom 27. Oktober 2025 bis 28. Februar 2026 lädt das Besucherzentrum damit zu einem ganz neuen Museumserlebnis ein, das die Dynamik des einzigartigen Naturraums Wattenmeer anschaulich vermittelt.
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Wattenmeer in Gefahr – helfen Sie mit Ihrer Spende!
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Termine
Weitere Termine finden Sie hier.
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