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Blick von weit oben auf den Protest gegen die A20.

Liebe Freund*innen der Erde,

der BUND Niedersachsen hat Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für den 6. Abschnitt der geplanten Autobahn A 20 beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Der Verband kritisiert unter anderem Fehler in der Artenschutzprüfung und die unzureichende Berücksichtigung des Habitatschutzes. Moor- und Gewässerökosysteme, die als natürliche Kohlenstoffsenken eine maßgebliche Rolle für den Klimaschutz spielen, wären von der Trasse besonders betroffen. Der BUND kritisiert die A 20 als das umwelt- und klimaschädlichste Neubauprojekt des Bundesverkehrswegeplanes und verweist auf umweltschonendere Alternativen.

Mit einer groß angelegten Protestaktion „Wir machen das Monstrum sichtbar“ hat die Kreisgruppe Rotenburg am 28. Februar bei Bremervörde auf die Dimensionen des Autobahnneubauprojekts der A 20 aufmerksam gemacht. Rund 100 Teilnehmende demonstrierten mit einer über 150 Meter langen Plane, Transparenten und einer Menschenkette gegen die geplante Trasse. Redebeiträge betonten die klimaschädlichen Auswirkungen sowie die Belastungen für Anwohner*innen und forderten eine grundlegende Verkehrswende.

Weitere Informationen und Möglichkeiten, den BUND in seiner Arbeit für klimafreundliche Mobilität und gegen neue Autobahnen zu unterstützen, finden Sie hier.

Viele Grüße vom BUND Niedersachsen
Lara-Marie Krauße

 

Inhalt

  • Moorschutz: Erfolgreiche erste Jubiläumsveranstaltung
  • Energie / Klimaschutz: Geschenke an die Gaslobby stoppen
  • Landwirtschaft / Verbraucherschutz: Gentechnik-Deregulierung verhindern
  • Artenschutz: BUND fordert bundesweites Nachtmähverbot für Mähroboter
  • Artenschutz / Naturschutz: Totholzhecke statt Osterfeuer
  • Mitmachen: FÖJ oder Bundesfreiwilligendienst beim BUND | Ein Dach für den Umweltschutz
  • Bund-Einrichtungen: Auenentwicklung - Positive Bilanz
  • Termine
  • Pressemitteilungen
 
Erfolgreiche erste Jubiläumsveranstaltung

Der BUND Niedersachsen wird in diesem Jahr 65 Jahre alt und feiert dies mit verschiedenen Mitmach-Aktionen an vier verschiedenen Orten in Niedersachsen. Die erste Jubiläumsveranstaltung fand am 28. Februar 2026 im Hollweger Moor statt. Gemeinsam entfernten über 50 engagierte Helfer*innen mehr als 1.000 Birken aus dem Moor und setzten damit ein starkes Zeichen für den praktischen Moorschutz. Beim anschließenden Mittagessen blickten alle zusammen zurück auf 65 Jahre erfolgreiche Moorschutzarbeit des BUND Niedersachsen. Der BUND bedankt sich herzlich für das große Engagement! Weitere Infos und Bilder der Veranstaltung finden Sie hier.

Geschenke an die Gaslobby stoppen!

Der BUND kritisiert die Pläne der Bundesregierung stark, den Einbau von Öl- und Gasheizungen weiter zu ermöglichen und durch Beimischung von Biomethan scheinbare Klimaschutzmaßnahmen zu schaffen. Die Pläne führten zu steigenden Heizkosten und bremsten die notwendige Wärmewende aus. Der BUND fordert stattdessen einen konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien, Wärmepumpen und sozial gerechte Fördermaßnahmen. Um die Pläne der Bundesregierung zu stoppen, hat der Bundesverband des BUND eine online Protestaktion gestartet: Mitmachen können Sie hier!

Obst und Gemüse. Foto: Pixabay.com/pasja1000
Gentechnik-Deregulierung verhindern!

In der EU wird seit einiger Zeit über den zukünftigen Umgang mit Pflanzen aus Neuer Gentechnik (NGT) gestritten. Bewährte Regeln, die Kennzeichnung, Transparenz und eine Umweltrisikoprüfung vorsehen, sollen in Zukunft entfallen – auf Kosten von Umwelt- und Verbraucherschutz. Fordern Sie die deutschen EU-Abgeordneten auf, die Deregulierung Neuer Gentechnik abzulehnen. Hier geht es zur Aktionsseite: Letzte Chance: Gentechnik-Deregulierung verhindern!

Igel. Foto: Tadeusz Lakota, Unsplash
BUND fordert bundesweites Nachtmähverbot

SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben Anfang März einen Antrag zum Schutz von Igeln und anderen Kleintieren vor Mährobotern in den Niedersächsischen Landtag eingebracht. Der BUND begrüßte den Antrag, kritisiert ihn jedoch als unzureichend. Statt nur auf technische Verbesserungen und freiwillige Maßnahmen zu setzen, sei ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter notwendig. Hintergrund ist die nachgewiesene hohe Verletzungs- und Todesrate bei nachtaktiven Tieren durch die Geräte. Kommunale Einzelregelungen reichten nicht aus – notwendig sei eine einheitliche gesetzliche Regelung auf Bundesebene. Weitere Infos

Totholzhecke statt Osterfeuer

Mit Blick auf die Osterfeiertage hat die Kreisgruppe Ammerland eine Benjeshecke auf dem Jaspershof in Westerstede angelegt – ganz nach dem Motto: Totholzhecke statt Osterfeuer. Die Kreisgruppe nutze die Aktion, um auf die Gefahren von Osterfeuer für Wildtiere und ihre klimaschädliche Wirkung aufmerksam zu machen und erklärte, warum Totholzhecken aus ökologischer Sicht eine große Bereicherung darstellen. Die Aktion wurde von der Bingo-Redaktion begleitet und gefilmt. Der Beitrag über tier- und umweltfreundliche Alterativen zum Osterfeuer läuft am Ostersonntag um 17 Uhr im NDR.

FÖJ oder Bundesfreiwilligendienst beim BUND

Die BUNDjugend Niedersachsen und der BUND Niedersachsen bieten ab sofort und ab September verschiedene Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement im Umwelt- und Naturschutz: Neben dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) bei der BUNDjugend mit Schwerpunkt auf Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und eigenen Projekten, können Interessierte auch im Bundesfreiwilligendienst (BFD) praktische Erfahrungen in der Verwaltung und Organisation der Landesgeschäftsstelle sowie in Projekten der Umweltbildung und im Naturschutz sammeln. Beide Programme ermöglichen es, aktiv mitzuarbeiten, Kompetenzen zu erweitern und Einblicke in die Umweltarbeit zu gewinnen. Weitere Infos

Auenentwicklung: Positive Bilanz

Das BUND-Auenzentrum Lenzen zieht eine positive Bilanz des zweiten Regionalgesprächs zur Auenentwicklung in der brandenburgischen Elbtalaue, bei dem sich rund 40 Teilnehmende über den aktuellen Stand informierten und ihre Perspektiven einbrachten. Im Rahmen einer Voruntersuchung werden Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von rund 211 Hektar Auenlandschaft geprüft, darunter die Wiederanbindung von Nebenrinnen, die Entwicklung von Auwäldern und ein angepasstes Grünlandmanagement. Ziel ist es, Lebensräume für zahlreiche Tierarten zu verbessern, den Wasserhaushalt zu stärken und gleichzeitig den Dialog mit der Region aktiv zu gestalten.

Ein Dach für den Umwelt- und Naturschutz

Das Umwelthaus in der Goebenstraße 3a ist ein lebendiger Ort des Engagements und des Austauschs – doch das Haus ist in die Jahre gekommen. Die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten haben zwar begonnen, doch aufgrund fehlender Gelder, konnten nicht alle Maßnahmen in Auftrag gegeben werden. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir die Zukunft des Gebäudes sichern und die Bauarbeiten bis zum Herbst abschließen können – für den Natur- und Umweltschutz in Niedersachsen! Mehr dazu finden Sie hier.

Termine

Weitere Termine finden Sie hier.

 

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Gemeinsam Gewachsen

Die Erde braucht Freunde! Der BUND Landesverband Niedersachsen e.V. finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Bitte unterstützen Sie uns. Vielen Dank! 

 
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