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Liebe Freund*innen der Erde,

der Schutz unserer Natur braucht endlich mehr Tempo! Angesichts des weiterhin ungebremsten Artensterbens reicht der Schutz noch vorhandener, lückiger Restlebensräume längst nicht mehr aus. Neben dem Erhalt bestehender Schutzgebiete braucht es dringend einen funktionierenden Biotopverbund sowie die Wiederherstellung zerstörter und beeinträchtigter Lebensräume.

Der Niedersächsische Landtag hat am 29. April einen Beschluss zur Stärkung des Biotopverbunds gefasst. Dieses politische Signal begrüßen wir als BUND Niedersachsen ausdrücklich. Gleichzeitig fordern wir eine höhere Verbindlichkeit in der Planung, mehr finanzielle Mittel und geeignete Förderinstrumente, damit die Umsetzung in der Fläche ankommt. Mehr dazu lesen Sie in unserer aktuellen Pressemitteilung.

Auch auf Bundesebene gibt es Pläne zur Wiederherstellung der Natur: Ab Ende April dürfen Bürger*innen mitreden, wie Deutschlands Natur künftig wiederhergestellt werden soll – von frei fließenden Flüssen über gesunde Wälder bis zu städtischen Ökosystemen. Bisher bleibt der nationale Wiederherstellungsplan deutlich hinter den Zielen der europäischen Verordnung zurück. Deshalb ist die Öffentlichkeitsbeteiligung besonders wichtig. Weitere Informationen finden Sie hier. Zur Beteiligung geht es hier.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu informieren und mitzumachen – denn die Natur braucht unsere starken Stimmen und gemeinsames Handeln!

Viele Grüße vom BUND Niedersachsen
Lara-Marie Krauße

 

Inhalt

  • Naturschutz / Artenschutz: BUND auf der Landesgartenschau 2026
  • Naturschutz / Wald: Gipsindustrie - Recycling statt Naturzerstörung
  • Atom: Asse-Atommüll: BUND fordert klaren Rückhol-Zeitplan
  • Über uns: Ein Blick auf unsere Wurzeln
  • Bund-Einrichtungen: Klimabüro-Eröffnung
  • BUNDjugend: Aktiven-Wochenende
  • Gruppen: Petition zur A39
  • Termine
  • Pressemitteilungen
 
BUND auf der Landesgartenschau 2026

„Hier blüht Vielfalt“ ist das Motto der Landesgartenschau 2026 in Bad Nenndorf. Der BUND ist mit einem wildbienenfreundlichen Beet vertreten. Besucher*innen können sich auf Infotafel noch bis zum 18. Oktober über torf- und pestizidfreies Gärtnern, heimische Wildstauden und bienenfreundliche Pflanzen informieren. Zum Weltbienentag am 20. Mai und zum Mittsommertag am 20. Juni bietet der BUND Führungen durch das Naturbeet an. Weitere Infos

Harzer Gipskarst. Foto: Stephan Röhl
Gipsindustrie: Recycling statt Naturzerstörung

Mit Blick auf die angekündigte Schließung des Recycling-Gipswerks in Embsen bei Lüneburg fordert der BUND Niedersachsen den Erhalt des bislang einzigen Recyclinggipsstandortes in Niedersachsen und den sofortigen Stopp neuer Naturgips-Abbaugenehmigungen im Südharz. Stattdessen müsse der Ausbau von Gipsrecycling im Land ambitioniert vorangetrieben werden. Ein Werk aufzugeben, das seit mehr als 40 Jahren erfolgreich Recyclinggips produziert und gleichzeitig neue Abbaugenehmigungen für Naturgips zuzulassen, sei ein fatales Signal für die Natur im Südharz. Weitere Infos

Asse - Ansicht eines Schachtes
Asse-Atommüll: BUND fordert klaren Rückhol-Zeitplan

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat am 14. April über die Konsequenzen eines möglichen Verbleibs der radioaktiven Abfälle in der Asse informiert. Der BUND Niedersachsen wertet die Ankündigung der BGE, den Start der Rückholung auf unbestimmte Zeit zu verschieben, als schweren Vertrauensbruch und bezweifelt, dass der Atommüll überhaupt aus dem maroden Bergwerk geborgen werden soll. Der Verband fordert Landes- und Bundesregierung auf, die BGE an ihren gesetzlichen Auftrag zu erinnern und die Rückholung des radioaktiven Abfalls mit höchster Priorität voranzutreiben und verbindlich abzusichern. Weitere Infos

Ein Blick auf unsere Wurzeln

Der BUND Niedersachsen setzt sich seit mehr als sechs Jahrzehnten für Umwelt- und Naturschutz ein. Wie wurde er zu einem Teil des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland? Und wie viele Mitglieder und Unterstützer*innen machen ihn heute aus? Ein Zeitstrahl zum 65-jährigen Jubiläum informiert über Meilensteine. Gleichzeitig beleuchtet die Unterseite auf der Homepage des BUND Niedersachsen die Gründungsgeschichte aber auch kritisch.

Klimabüro-Eröffnung

Am 10. April hat das BUND-Klimabüro in Hannover-Linden eröffnet. Zur Eröffnungsfeier kamen Oberbürgermeister Belit Onay, die Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Region Hannover, Dr. Annika Mannah, sowie die Vorsitzende des BUND Niedersachsen, Susanne Gerstner. Das Klimabüro hat ab sofort regelmäßig geöffnet. Dort bietet die Kreisgruppe Hannover Beratungen rund um Energiesparmaßnahmen, Hitzeschutz im städtischen Lebensraum, Ernährung und Gesundheit, Artenvielfalt und Wasser an. Weitere Infos

BUNDjugend zum Aktiven-Wochenende vereint

Beim Aktiven-Wochenende der BUNDjugend haben die engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen neuen Vorstand gewählt. Zudem standen eine Vogelstimmen-Wanderung, ein Waldspaziergang mit Umwelt-Pädagogik und ein Awareness-Workshop auf dem Programm. Weitere Infos

Petition zur A39

Das Verkehrswende-Bündnis Lüneburg fordert in einer Petition den sofortigen Stopp des Neubaus der A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg. Das Bündnis warnt vor gravierenden wirtschaftlichen, ökologischen und klimaschädlichen Folgen und ruft dazu auf, sich per Unterschrift gegen das milliardenschwere Projekt auszusprechen. Der geplante Autobahnneubau sei weder wirtschaftlich sinnvoll noch verkehrlich notwendig und gefährde einzigartige Natur- und Kulturlandschaften. Zur Petition: www.openpetition.de/a39-stoppen

Zukunft statt Zement

Der Bau neuer Autobahnen und Bundesstraßen zerstört Wälder, Moore und Wiesen, zählt zu den größten Klimasündern, belastet das Grundwasser und bringt Lärm und Abgase in bislang unberührte Natur. Deshalb setzen wir uns in Niedersachsen seit vielen Jahren gegen den Bau der A20 und A39 ein, auch mit juristischen Mitteln. Im März haben wir Klage gegen den 6. Abschnitt der geplanten Autobahn A20 beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Das heißt: In den nächsten Monaten werden Ausgaben für Gerichts- und Anwaltskosten auf uns zukommen. Diese können wir ohne zusätzliche Unterstützung nicht stemmen. Stärken Sie uns bitte mit Ihrer Spende den Rücken, damit wir für Natur und Umwelt bis zur letzten Instanz gehen können! 

Weitere Infos

Termine

Weitere Termine finden Sie hier.

 

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Erfolge 2025

Die Erde braucht Freunde! Der BUND Landesverband Niedersachsen e.V. finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Bitte unterstützen Sie uns. Vielen Dank! 

 
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