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Newsletter Oktober 2026
– 30.10.2026
Lebensräume schaffen
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Liebe Freund*innen der Erde,
unser Jubiläumsjahr neigt sich dem Ende zu. Doch noch ist es nicht vorbei – einmal wollen wir noch gemeinsam anpacken und 65 Jahre Engagement für Umwelt und Natur feiern! Zu unserer letzten Jubiläumsveranstaltung am 28. November in Amelinghausen laden wir Sie herzlich ein!
Gemeinsam pflanzen wir Bäume und Sträucher für die Wildkatze und andere wandernde Arten. Denn naturnahe, strukturreiche Wälder sind unverzichtbar für den Schutz der Europäischen Wildkatze. Los geht es um 10:30 Uhr mit Grußworten und belegten Brötchen im Pavillon des Bauckhofs. Anschließend fahren wir gemeinsam zur Pflanzfläche und packen zusammen an. Mit einer wärmenden Suppe klingt die Mitmach-Aktion aus. Bringen Sie gerne Familie, Freund*innen und Bekannte mit! Damit wir besser planen können, freuen wir uns über eine vorherige Anmeldung.
Sie interessieren sich für die Wildkatze und ihre Lebensräume? Dann haben wir noch einen weiteren, spannenden Tipp für Sie: Am 8. November laden wir zum Kinotag „Wildkatze & Wald“ ins Capitol Theater nach Walsrode ein. Im Rahmen der bundesweiten Woche der Wildkatze erwarten Sie mehrere Filmvorführungen und ein buntes Rahmenprogramm für Jung und Alt. Beim Kinderschminken, am Glücksrad oder beim Tierspurenrätsel können Familien die Natur spielerisch entdecken. Außerdem haben Sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit unserem Projektteam über den Schutz der Wildkatze und die Gestaltung naturnaher Wälder ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Viele Grüße vom BUND Niedersachsen Lara-Marie Krauße
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Inhalt- Atomenergie/Energiewende: Eilantrag gegen Sofortvollzug in Lingen | Endlagersuche: BUND fordert mehr Transparenz
- Landwirtschaft/Gewässerschutz: Agrarstrukturgesetz: Natur- und Klimaschutz mitdenken | Ökologische Station fördert Artenvielfalt am Gewässer
- Meeresschutz/Artenvielfalt: Fischereifreie Zonen: Wattenmeer braucht mehr Schutz
- Naturschutz: Nachhaltigkeitswoche im Ammerland
- BUNDjugend: Schulung: Angebote für Kinder gestalten
- Moorschutz: Moorschutz ist Klimaschutz
- Termine
- Pressemitteilungen
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Eilantrag gegen Sofortvollzug in Lingen
Mit einem Eilantrag geht der BUND Niedersachsen weiter gegen den geplanten Einstieg von Rosatom in die Brennelementefertiung in Lingen vor. Ziel des Eilverfahrens ist es, den am 5. Oktober vom niedersächsischen Umweltministerium genehmigten Sofortvollzug außer Kraft zu setzen und die aufschiebende Wirkung der Klage des BUND gegen den Ausbau der Brennelementefabrik wiederherzustellen. Aus Sicht des Klagebündnisses mit .ausgestrahlt dürfen in Lingen keine Fakten geschaffen werden, solange die Genehmigung nicht juristisch abschließend geprüft ist. Weitere Informationen
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Endlagersuche: BUND fordert mehr Transparenz
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung hat am 27. Oktober neue Arbeitsstände zur Suche nach einem Atommüll-Endlager veröffentlicht. Niedersachsen ist als Bundesland weiterhin am stärksten betroffen. Vor allem die Tongebiete zwischen Rheine und Braunschweig scheinen im Fokus zu stehen. Gleichzeitig wurden überraschend Tongebiete in Süddeutschland ausgeschlossen. Der BUND fordert eine ausführliche Begründung und eine sorgfältige Überprüfung durch die Landesregierung und das zuständige Landesamt. Die Eingrenzung muss ausschließlich nach geowissenschaftlichen Kriterien erfolgen und darf nicht politisch beeinflusst werden. In 15 Monaten sollen ausgewählte Standortregionen feststehen. Der BUND fordert deshalb spätestens im Sommer 2027 einen umfassenden Einblick in den Planungsstand. Weitere Informationen
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Agrarstrukturgesetz: Natur- und Klimaschutz mitdenken
Der niedersächsische Landtag beriet am 7. Oktober abschließend über das Agrarstrukturgesetz. Es soll den Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen gerechter gestalten und steigende Kauf- und Pachtpreise begrenzen. Der BUND Niedersachsen begrüßt das Gesetz, fordert aber, Natur-, Arten- und Klimaschutz gleichberechtigt mit dem Erhalt bäuerlicher Betriebe zu berücksichtigen. Flächen müssen auch für den Schutz von Böden, Gewässern und Artenvielfalt verfügbar bleiben. Zudem braucht es wirksame Maßnahmen gegen Spekulation und überhöhte Preise. Weitere Informationen
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Fischereifreie Zonen: Wattenmeer braucht mehr Schutz
BUND und NABU begrüßen die geplanten fischereifreien Zonen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, halten das Flächenkonzept des Landes aber für unzureichend. Nur 16 Prozent des Nationalparks sollen fischereifrei werden. Die Verbände fordern, mittelfristig mehr als die Hälfte des Nationalparks von der Nutzung auszunehmen, damit sich geschädigte Meereslebensräume erholen und die Artenvielfalt gestärkt werden kann. Zugleich müssen Bund und Land Fischereibetriebe beim Wandel zu umweltverträglichen Wirtschaftsweisen unterstützen. Mehr Informationen
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Nachhaltigkeitswoche im Ammerland
Der BUND Ammerland beteiligte sich gleich mit vier Veranstaltungen an der ersten Nachhaltigkeitswoche im Ammerland, vom 3. bis 9. Oktober. Auf dem Programm standen die Entkusselung des Hollweger Moors, ein Vortrag zum torfreduzierten und torffreien Gärtnern sowie eine Friedhofsführung und ein Vortrag über Arten- und Klimaschutz im naturnahen Garten. Die Veranstaltungen zeigten, wie Moore geschützt, Treibhausgasemissionen vermieden und Lebensräume für Insekten geschaffen werden können.
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Schulung: Angebote für Kinder gestalten
Wie lassen sich Kinder spielerisch für Wildkatzen, Artenvielfalt und naturnahe Wälder begeistern? In einer kostenlosen Schulung der BUNDjugend Niedersachsen am 16. Januar 2027 von 9 bis 19 Uhr in Hannover lernen junge Menschen ab 16 Jahren, wie sie spannende Bildungsangebote für Kinder gestalten. Anschließend können sie im Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“ gemeinsam mit anderen Teamer*innen eigene Aktionen durchführen. Weitere Informationen
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Ökologische Station fördert Artenvielfalt am Gewässer
Die Ökologische Station Stade begleitet ein neues Prämienprogramm im Schwingetal, das artenreiche Gewässerrandstreifen fördern soll. Sie unterstützt Landwirt*innen dabei, typische Pflanzenarten wie Blutweiderich, Mädesüß und Sumpf-Schwertlilie zu erfassen, prüft die Nachweise und berät zur naturnahen Entwicklung der Flächen. Die Station trägt so dazu bei, wertvolle Lebensräume entlang von Bächen und Flüssen zu erhalten und zu entwickeln. Davon profitieren zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Das Prämienprogramm des Landkreises Stade soll zusätzliche Anreize für Bewirtschaftende schaffen, die Artenvielfalt an den Ufern zu stärken.
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Moorschutz ist Klimaschutz
Unsere Moore sind ein einzigartiger Schatz und ein wertvoller CO2-Speicher – solange sie nass sind. Doch ein Großteil der ursprünglichen Moorflächen wurde entwässert, für den Abbau von Torf oder den landwirtschaftlichen Betrieb. Statt CO2 zu speichern, geben die trockenen Moore nun große Mengen Treibhausgase ab. Das wollen wir ändern! Mit Ihrer Hilfe können wir die letzten Moore Niedersachsens bewahren und geschädigte Moore wieder vernässen. Damit erhalten wir seltene Arten in einem einzigartigen Lebensraum und schützen gleichzeitig das Klima. Unterstützen Sie uns jetzt mit Ihrer Spende oder werden Sie selbst aktiv zum Beispiel bei einem Arbeitseinsatz im Moor!
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Termine
Weitere Termine finden Sie hier.
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