ExxonMobil will CO₂ unter der Nordsee verpressen und dafür den Meeresboden untersuchen. Das lehnt der BUND ab und hat gemeinsam mit anderen Umweltverbänden am 6. Juli eine umfassende Stellungnahme gegen den Antrag des Mineralölkonzerns eingereicht. Die geplanten Tests mit Schallkanonen würden Schweinswale aus ihrem Zuhause vertreiben, in dem sie längst durch zu viel Unterwasserlärm beeinträchtigt sind. Auch Fische und andere Meerestiere leiden. Zudem birgt die Speicherung von CO₂ hier und an anderen Orten große Risiken für die Ökosysteme. Und ist für den Staat sehr teuer. Dieses Geld wird dringend für wirkungsvollen Klimaschutz gebraucht.
Carbone Capture and Storage (CCS) schützt das Klima nicht. Statt die Zeit mit Scheinlösungen zu verschwenden, sollten Politik und Industrie aus ihrer Transformations-Trägheit erwachen und mit Lösungen ins Handeln kommen, die wirklich den Klimaschutz voranbringen. Viele Bürger*innen wünschen sich genau das. Sprechen Sie mit Ihren Freund*innen, Nachbar*innen und Bekannten über den Klimawandel. Nur, wenn immer mehr Menschen ihre Stimme für eine positive Veränderung erheben, können wir die Entscheidungsträger*innen zum Handeln bewegen.
Viele Grüße vom BUND Niedersachsen
Lara-Marie Krauße