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BUND Landesverband Niedersachsen

Das richtige Ei kaufen

Ostern dürfen Eier natürlich nicht fehlen: ob als Frühstücksei, gefärbt oder als Backzutat. Damit Sie die richtige Wahl im Supermarkt treffen, gibt es einiges zu beachten.

Wer wissen möchte, woher die Eier kommen und wie die Haltungsbedingungen der Hennen sind, sollte auf den Code, der sich auf jedem Ei befindet, Acht geben. Die erste Ziffer gibt die Haltungsform an:

0 = Ökologische Haltung
6 Hennen pro qm2, 18cm Sitzstange, 4qm2 Freigang, ökologisches Futtermittel

1 = Freilandhaltung
Wie Bodenhaltung mit 4qm2 Freigang, kein ökologisches Futter

2 = Bodenhaltung
Geschlossener Stall mit Etagen, 9 Hennen pro qm2 (bei Etagen 18 Hennen pro qm2), Futterherkunft ungenau

3 = Käfighaltung
Hennen bis 2kg haben 800qm2 zu Verfügung, bei mehr Gewicht 900qm2

Produkte, in denen Eier aus Käfighaltung verarbeitet wurden, müssen nicht gekennzeichnet werden. Deshalb besser immer Bio-Lebensmittel kaufen, in denen Ei enthalten ist.

Darauf folgen zwei Buchstaben, die für das jeweilige Herkunftsland stehen. „DE“ in diesem Fall für Deutschland. Die nächsten beiden Ziffern geben Informationen über das Bundesland:

01 = Schleswig Holstein

02 = Hamburg

03 = Niedersachsen

04 = Bremen

05 = Nordrhein-Westfalen

06 = Hessen

07 = Rheinland-Pfalz

08 = Baden-Württemberg

09 = Bayern

10 = Saarland

11 = Berlin

12 = Brandenburg

13 = Mecklenburg-Vorpommern

14 = Sachsen

15 = Sachsen-Anhalt

16 = Thüringen

Die letzten Ziffern stehen für die Betriebs- beziehungsweise Stallnummer, aus dem das Ei kommt.

Wir empfehlen, regionale Bio-Eier zu kaufen, da die Hennen dort den besten Standard haben und die Transportwege kürzer sind. Nur mit der Ziffer "0" gestempelte Eier garantieren den meisten Platz und Auslauf für die Tiere. Je höher die Zahl auf dem Ei, desto geringer sind die Standards: Während die Ziffer "1" noch Freilandhaltung ausweist, leben die Hühner bei "2" in Bodenhaltung schon sehr beengt und ohne Auslauf. Ziffer "3" bedeutet Käfige mit 13 Tieren je Quadratmeter. In Deutschland werden noch immer 11 Prozent der Legehennen in solchen Drahtkäfigen gehalten.

Eier aus einen Demeter- oder Bioland-Betrieb tragen eine entsprechende Kennzeichnung auf der Verpackung.

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