BUND Landesverband Niedersachsen

BUNDmagazin

Das BUNDmagazin ist die Mitgliederzeitschrift des BUND. Der Landesverband veröffentlicht regelmäßig eine Regionalbeilage.

BUNDmagazin 1/2021

BUNDmagazin zum Download (PDF-Format)



Editorial:

LIEBE FREUND*INNEN DER ERDE,

in 2021 werden angesichts von Pandemie und Klimakrise entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Wirksamer Klimaschutz gelingt nur mit einem Dreiklang aus Energiewende, Verkehrswende und Agrarwende. Mit dem Niedersächsischen Weg und dem BUNDEnergieszenario 2050 haben wir gute Grundlagen geschaffen, doch die Umsetzung ist zu zögerlich. Wir erwarten ein deutlich stärkeres Engagement der Bundes- und Landespolitik für die selbst gesetzten Ziele. Die anstehenden Wahlen geben der Politik die Chance, klare Signale zu setzen.

Für eine zukunftsfähige und nachhaltige Energiewende brauchen wir eine stärkere Förderung regenerativer und dezentraler Energieerzeugung und keine Großprojekte wie LNG-Terminals für Flüssigerdgas in Stade oder Wilhelmshaven. Die Verkehrswende kann nur gelingen, wenn natur- und klimazerstörende  Autobahnprojekte wie die A20 und A39 gestoppt und der Rad- und Schienenverkehr massiv ausgebaut werden. Eine nachhaltige Agrarwende braucht faire  Preise bei gleichzeitiger Transparenz der Qualität für landwirtschaftliche Produkte. Die Landesregierung muss sich nun auch auf Bundes- und Europaebene für eine ökologische, natur- und klimaschonende Landwirtschaft konsequent einsetzen.

Mit der anstehenden Neufassung des Landesraumordnungsprogramms werden in Niedersachsen jetzt die planerischen Grundlagen für die künftige Entwicklung geschaffen. Die Landesregierung muss diese Chance nutzen.



Heiner Baumgarten
Landesvorsitzender 


Wald in der Klimakrise

Intakter Wald. Foto: BUND / Wilhelm Nur stabile, naturnahe Waldbestände können den Auswirkungen der Klimaerwärmung trotzen.

Wälder sind unsere wichtigsten CO2-Speicher. Ihr Beitrag zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt muss oberstes Ziel der Waldentwicklung in Niedersachsen sein.


Wald wachsen lassen

Naturnaher Buchenwald im Wendland. Foto: BUND / Wilhelm Naturnaher Buchenwald im Wendland. Foto: BUND / Wilhelm

Der Wald ist Schutzraum und grüne Lunge zugleich. Damit das so bleibt, brauchen die Wälder in Niedersachsen vor allem eines: Chancen für eine naturnahe Entwicklung.

Niedersachsens Wäldern geht es schlecht: Sie leiden unter Stürmen, zunehmender Trockenheit und Massenvermehrungen von baumschädigenden Insekten wie dem Borkenkäfer.

Bei fast allen Baumarten nimmt die Vitalität immer weiter ab, was sie anfälliger für Krankheiten macht. Ein ähnliches Bild zeigt sich überall in Deutschland. Die derzeitige Waldkrise ist nicht allein eine Folge des Klimawandels – auch die Art der Waldbewirtschaftung trägt eine erhebliche Mitverantwortung. In Niedersachsen gibt es zu viele struktur- und artenarme Wälder. Waldböden werden intensiv befahren und vielerorts ist das Waldinnenklima durch Auflichtung und zu starke Holzentnahme beeinträchtigt. Die vorherrschende Bewirtschaftungsform der Wälder in Deutschland ist der Altersklassenwald, bestehend aus einer Abfolge von Pflanzen, Wachstum, Kahlschlag und erneutem Pflanzen. Dies eliminiert die wichtigste Systemeigenschaft natürlicher Wälder: die Kontinuität.

Dem Altersklassenwald als Wirtschaftsform  liegt der Gedanke zu Grunde, die Umwelt und den Wald zu planbaren multifunktionellen Einheiten zu formen. Diese naturferne Vorstellung und ihre Umsetzung hat zu instabilen Forsten geführt, die infolge innerer und äußerer Einwirkungen zusammenbrechen. Ihnen fehlt die Robustheit. Ein großer Teil der vorwiegend ökonomisch orientierten Forstwirtschaft hält unter dem Druck des aktuellen Klimawandels weiterhin an eingriffsintensiven Kulturmaßnahmen fest. Dazu gehören Kahlschlag auf Kalamitätsflächen, hoher Einsatz von Maschinen und Chemie, Einführung neuer Holzarten und kurze Produktionszeiten mit maximalem Holzertrag. Die betriebswirtschaftlichen  Verluste infolge dieser naturfernen Wirtschaftsform werden durch öffentliche Förderung teilweise ausgeglichen. Die von allen Bürger*innen über ihre Steuern zu bezahlenden Hilfen für die Waldbesitzenden sind gerechtfertigt – aber nur, wenn sie zielgerichtet dafür eingesetzt werden,  möglichst naturnahe Wald-Ökosysteme aufzubauen und damit die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden.

Nutzung mit Mass

Im Gegensatz zum Altersklassenwald ist ein sich stetig verjüngender Dauerwald, in dem Bäume aller Dimensionen kleinflächig bis einzelstammweise vermischt sind, anzustreben. Im Dauerwald werden einzelne Bäume gefällt, wenn sie einen hohen Zieldurchmesser erreicht haben und dadurch eine nachhaltig hohe Wertschöpfung ermöglichen. Trotz des vermeintlich urwaldähnlichen Charakters ist der Dauerwald ein bewirtschafteter Forst.

Vollkommen fremd ist dem Dauerwald der momentan ausgeübte Aktionismus, die aktuellen Waldschäden durch rasche Beräumung geschädigter Bäume und großflächige Wiederaufforstung anzugehen. Ebenso fatal ist jetzt ein hektischer Waldumbau. Aus Sicht des BUND brauchen wir ein neues, ökologisch orientiertes Leitbild, das auf eine naturnahe Waldentwicklung setzt – hin zu mehr Stabilität. Dazu gehören auch Ruhepausen für den Wald, die dem Ökosystem den notwendigen Spielraum geben, selbstregulierend auf die sich abzeichnenden, weiteren Umweltveränderungen zu reagieren.

Axel Ebeler
stellv. Landesvorsitzender und Sprecher AK Wald



Das fordert der BUND

Nicht nur als Lebensraum, auch für den Klimaschutz hat der Wald als eine herausragende Bedeutung. Um das Ökosystem Wald klimaresistent zu machen, muss sich die Bewirtschaftung niedersächsischer Wälder deutlich verändern.

Keine Übereinstimmungen gefunden

Mehr zum Thema

Alle BUND-Forderungen finden Sie im Positionspapier „Niedersachsens Wald in der Klimakrise“ des BUND-Landesarbeitskreises Wald unter
www.bund-niedersachsen.de/wald-in-der-klimakrise .



STANDPUNKT

Strasse. Foto: Adobestock

Verkehrspolitik - Irrsinn A 20

Die geplante Küstenautobahn A 20 hat katastrophale Folgen für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz. Nun ist klar, dass das Neubauprojekt auch  noch doppelt so teuer würde wie geplant.

Das Medieninteresse war groß, als der BUND am 12. Januar gemeinsam mit dem Bündnis der A20-Gegner und Fridays for Future eine aktuelle Studie zu den zu erwartenden Kosten der A 20 vorstellte: Anstatt der im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 veranschlagten Kosten von 3,7 Milliarden Euro würde das Vorhaben voraussichtlich mit mindestens 7 Milliarden Euro zu Buche schlagen. Damit wäre es unwirtschaftlich und die Entscheidung für den Bau unter falschen Annahmen getroffen worden.

Mit der Studie belegt der BUND beispielhaft den Irrsinn milliardenschwerer Neubauten von Fernstraßen. Statt in eine zukunftsfähige und nachhaltige Verkehrsinfrastruktur zu investieren, setzt die Politik nach wie vor auf einen klimaschädlichen und naturzerstörenden Ausbau von Fernstraßen. Die rund 200 Kilometer lange A 20 durch Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist das längste Neubauprojekt des BVWP und ein Desaster für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz: Weit über die Hälfte der geplanten Strecke führt durch Moorgebiete. Millionen Kubikmeter Torf würden durch den Bau zerstört und riesige Mengen klimaschädliches CO2 freigesetzt. Hinzu kämen die Klimaauswirkungen des Straßenbetriebes. Das Vorhaben konterkariert nicht nur die Moorschutzstrategie und das Klimaschutzprogramm 2030 des Bundes, sondern auch das jüngst verabschiedete Klimaschutzgesetz des Landes Niedersachsen.

Auch den gravierenden Verlust an Lebensräumen und Artenvielfalt wird die A 20 befeuern: Zahlreiche nationale und europäische Schutzgebiete und Lebensräume besonders geschützter Arten würden dem Autobahnbau zum Opfer fallen, Lärm, Feinstäube und weitere Emissionen zu erheblichen Mehrbelastungen von Mensch und Natur führen. Angesichts dieser massiven Auswirkungen hat der BUND frühzeitig umwelt- und naturfreundlichere Alternativen zum Neubauprojekt vorgeschlagen: die Beseitigung von Engpässen im Schienennetz, den Ausbau der parallelen Autobahnen bis hin zur Ergänzung bestehender Bundestraßen und der Stärkung von Fährverbindungen. Alle Vorschläge wurden ignoriert. Seit 2018 klagt der BUND Niedersachsen gegen den ersten Teilabschnitt der A 20, in Schleswig-Holstein laufen weitere Klagen. Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits Verstöße gegen das Wasser- bzw. Artenschutzrecht für drei Abschnitte festgestellt.

Die geplante Küstenautobahn ist ökologisch und ökonomisch eine Katastrophe. Deshalb fordert der BUND die Bundes- und Landespolitik auf, das Vorhaben endlich zu stoppen und stattdessen in eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur zu investieren! Geschieht dies nicht, wird der BUND mit allen Mitteln weiter gegen die A 20 kämpfen.

Susanne Gerstner
Landesgeschäftsführerin
 





AKTUELLES

Mehr Raum für Natur

Die Änderung des Niedersächsischen Landes-Raumordnungsprogramms (LROP) geht in die nächste Phase: Bis zum 19. März hat die Öffentlichkeit Möglichkeit, zum Entwurf des Landes Stellung zu nehmen. Der BUND Niedersachsen übt an einigen der geplanten Änderungen erhebliche Kritik.

Das Landes-Raumordnungsprogramm trifft verbindliche Regelungen, um raumbedeutsame Nutzungen wie Siedlungen, Verkehrswege, Stromtrassen oder die Rohstoffgewinnung aufeinander abzustimmen. Es legt auch Vorrangflächen für Natur und Landschaft fest. Die aktuell  geplanten Änderungen sind umfangreich und haben erhebliche Auswirkungen auf Natur und Landschaft. So sollen Flächen für den Abbau von Naturgips im Südharz bis unmittelbar an die Grenze europäisch geschützter Flora-Fauna-Habitat-Gebiete erweitert werden. Damit wird die einmalige Gipskarstlandschaft des Südharzes, die ein Hotspot der Artenvielfalt ist, einem weiteren Raubbau preisgegeben. Angesichts existierender Alternativen zum Naturgips wie Phosphorgips, Lehm, Holz und andere nachwachsende Rohstoffe und Möglichkeiten des Gipsrecyclings müssen die Planungen zu einer Ausdehnung des Naturgipsabbaus im Harz zurückgenommen werden.

Der stärkere Fokus auf die Nutzung erneuerbarer Energien im LROP ist aus Sicht des BUND positiv zu bewerten. Dennoch hält der Entwurf an zahlreichen Planungen fest, die aus Naturschutzsicht äußerst kritisch zu sehen sind. So führt eine Ausweitung der Offshore-Windenergie vor der Küste Niedersachsens zu massiven Beeinträchtigungen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Die Festlegung neuer Kabeltrassen-Korridore für die Anbindung der Windparks würde zu einem Verlust letzter störungsarmer Räume im Watt führen. Der BUND kritisiert, dass damit die Belastungsgrenzen des UNESCOWeltnaturerbes Wattenmeer überschritten würden.



Mitmachen

Online-Appell: Naturgips gehört in den Südharz!

Unterstützen Sie unseren Protest gegen die Zerstörung der einmaligen Gipskarstlandschaft des Südharzes. Appellieren Sie jetzt an die  Landesregierung, einen weiteren Naturgipsabbau in Niedersachsen zu stoppen und Forderungen der Industrie nach neuen Abbaugebieten eine Absage zu erteilen.

Zur Online-Aktion: www.bund-niedersachsen.de/naturgips-harz



Eine Insel für die Elbe

Die Elbe erhält eine ihrer früher so zahlreichen Flussinseln zurück. Mit der Maßnahme schafft das BUND-Auenzentrum im Dreiländereck Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt Lebensräume einer naturnahen Flusslandschaft.

Der sogenannte „Kälberwerder“ ist auf alten Karten aus dem 18. und 19. Jahrhundert noch deutlich als eine von vielen Flussinseln der Elbe zu erkennen. Diese Inseln sind im Laufe der letzten Jahrhunderte nahezu komplett durch den Ausbau der Elbe für die Schifffahrt verschwunden. Im Rahmen des BUNDProjektes „Lebendige Auen für die Elbe“ wird der Kälberwerder nun wieder zur Insel, in dem eine Nebenrinne des Flusses auf fast zwei Kilometern reaktiviert wird. So wird auch bei niedrigen Wasserständen der Kälberwerder in Zukunft wieder vom Elbstrom umflossen. Das ist wichtig, denn diese selten gewordenen Nebenrinnen bieten besonders abwechslungsreiche und wichtige Lebensräume. Manche Bereiche sind stark durchströmt, andere schwach. So finden verschiedene Fischarten wie Zander und Steinbeißer dort ideale Bedingungen zum Laichen und zur Aufzucht ihres Nachwuchses – eine perfekte Kinderstube also. Auch Libellen und andere Insekten profitieren von diesem besonderen Lebensraum. Für die biologische Vielfalt hat die zurückgewonnene Flussinsel einen großen Wert.





Schon gewußt?

Der Name Kälberwerder deutet auf die einstige Bedeutung der Insel hin: In unseren Breiten ist das Wort „Werder“ bereits seit dem Mittelalter Synonym für Flussinsel.



NATURSCHUTZ

BUND-Projekt Ökologische Nische Friedhof: Vielfalt im urbanen Raum

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung legten Ehrenamtliche auf dem Parkfriedhof Junkerberg in Göttingen Mustergräber mit Wildstauden an.

Das BUND-Projekt "Ökologische Nische Friedhof" hat gezeigt, wie städtische Flächen zu langfristig wertvollen Orten für den Natur- und Artenschutz werden.

In Niedersachsen gibt es mehr als 3.000 Friedhöfe, die zusammengerechnet eine Fläche von knapp 45 Quadratkilometern abdecken. Als grüne Oasen in der Stadt können sie Lebensräume für Insekten und insbesondere für Wildbienen bieten.

Von 2017 bis 2020 machte es sich der BUND im Rahmen des Projekts „Ökologische Nische Friedhof“ zur Aufgabe, diese Lebensräume durch gezielte Artenschutzmaßnahmen aufzuwerten und damit einen Baustein im Kampf gegen das Insektensterben zu bilden.

Am Beispiel von Projektfriedhöfen in Göttingen, Hannover, Braunschweig und Lüneburg wurden insgesamt 18 Mustergräber mit wildbienenfreundlichen Stauden angelegt, 11.500 Quadratmeter Wildblumenwiesen ausgesät und über 1.500 Stauden und Gehölze sowie zwei Streuobstwiesen mit regionalen Obstsorten gepflanzt.

Das Projekt fand landesweit großen Zuspruch. Zahlreiche Friedhöfe informierten sich über die BUND-Empfehlungen und Maßnahmen. In Bad Fallingbostel, Freden, Schwanewede und Westerstede entstanden im vergangenen Jahr in der Folge ebenfalls Wildblumenwiesen, Staudenbeete und Gehölzbereiche zum Schutz der Wildbienen.

Bei den Pflanzungen und Umgestaltungsmaßnahmen hat der BUND die Bedürfnisse der Wildbienen in den Mittelpunkt gerückt und gezielt regionale, heimische Pflanzen ausgewählt. So haben wir vor allem für spezialisierte Wildbienenarten mehr Nahrungsmöglichkeiten und Nistflächen bereitgestellt. Die Erfolge waren schnell zu sehen. Teils seltene Arten konnten bereits im ersten Jahr an den Blüten gesichtet werden. So entdeckte der Wildbienen-Experte Thomas Fechtler in Göttingen auf einer frisch angelegten Fläche gleich sechs solitäre Bienenarten, darunter die Mandibel-Kegelbiene – eine Kuckucksbiene, die in Niedersachsen als vom Aussterben bedroht gilt. Insgesamt wurden auf den vier Projektfriedhöfen 121 unterschiedliche Arten beobachtet, also etwa ein Drittel der niedersächsischen Wildbienenfauna.

Begleitet wurde das Projekt von einem umfangreichen Weiterbildungsprogramm: Um die Pflegemaßnahmen auf den Friedhöfen auch nach Projektende speziell an die Bedürfnisse der bedrohten Arten anzupassen und die Insekten nachhaltig zu schützen, schulte der BUND die Friedhofsgärtner*innen und weitere Mitarbeiter*innen zu den Themen Totholz, Bienenweiden, ökologisches Mähen und Nisthilfen. Bei jeweils zwölf Wildbienenexkursionen und Bestimmungskursen wurde auch die Öffentlichkeit für den ökologischen Wert von Friedhöfen sensibilisiert. So hat das Projekt am Beispiel der Wildbienen gezeigt, welche vielfältigen Möglichkeiten es auch im urbanen Raum für den Schutz seltener Arten gibt. Die neu entstandenen naturnahen Strukturen auf den Friedhöfen sind nun Inspiration für eine insektenfreundliche Gestaltung anderer städtischer Flächen wie Parks und Grünanlagen.

Jakob Klicken-Grabow
Projektleitung

 

Elisabeth Schwarz
Öffentlichkeitsarbeit

 


Zum Nachlesen

Alle Maßnahmen und viele Empfehlungen zum Wildbienenschutz finden Sie in der neuen Informationsbroschüre "Ökologische Nische Friedhof".
www.bund-niedersachsen.de/oekologische-nische-friedhof


Programm für Insekten

Mooshummel. Foto: J. Wübbenhorst Viele Lebensraumspezialisten wie die Mooshummel sind gefährdet. Diese Art besiedelt Feuchtgebiete in Niedersachsen.

Das Land Niedersachsen hat im Januar sein Aktionsprogramm Insektenvielfalt veröffentlicht, eine Sammlung von Handlungsmöglichkeiten, Maßnahmen und Förderprogrammen für mehr  Insektenschutz in Niedersachsen. Eine Bewertung des BUND-Insektenexperten Jakob Grabow-Klucken.

Wie bewerten Sie das Programm aus Expertensicht?

Erfreulicherweise benennt das Aktionsprogramm sehr deutlich bestehende Defizite und ein breites Spektrum an Handlungsfeldern. Die Maßnahmentabelle zeigt gute Ansätze. Allerdings sind viele dieser Maßnahmen Fortführungen und Intensivierung bereits bestehender Aktivitäten, wie die Förderung von Agrarumweltleistungen. Das Insektensterben konnten wir so noch nicht bremsen. Wir müssen daher – über das vorgelegte Programm hinaus – noch weitere Maßnahmen zum Insektenschutz voranbringen.

Welche Maßnahmen sind denn für den Schutz von Insekten besonders sinnvoll?

Die meisten gefährdeten Insektenarten sind Spezialisten, die besondere Lebensräume benötigen – wie die Moor-Mauerbiene (Osmia laticeps), eine Art, deren letztes bekanntes Vorkommen  Mitteleuropas bei uns in Niedersachsen liegt. Daher müssen wir gezielt Maßnahmen umsetzen, die zum Fortbestand und zur Ausbreitung dieser Insekten beitragen. In Niedersachsen muss eine landesweite und kontinuierliche Erfassung aufgebaut werden, die es bisher mit Ausnahme von Arten der FFH-Richtlinie und des Monitorings für die Wasserrahmenrichtlinie nicht gibt. Ohne diese Daten fehlt uns das Wissen, um Arten mit besonderen Lebensraumansprüchen zu schützen.

Wo hat das Aktionsprogramm noch Lücken?

Ein großes Fragezeichen steht hinter der kurzfristigen Erreichbarkeit der Ziele. Es fehlt nicht nur an einem umfassenden Erfassungsprogramm, sondern ganz besonders an Fachleuten. Von großer Bedeutung ist auch eine professionelle Evaluierung: Diese zeigt uns, ob die Maßnahmen wirksam sind und welche noch verbessert werden müssen.



AKTIV IM BUND

BUND-Gruppe Westharz - 40 Jahre den Brocken im Blick

Der Vorstand des BUND Westharz vor seiner Geschäftsstelle: Marco Rehberg, Friedhart Knolle, Regina Matschkus, Katja und Oliver Wulff, Sabine Seifarth. Nich im Bild: Matthias Kumitz und Michael Reinboth.

Auf den Wiesen zwischen imposanten Eichenwäldern glitzert der Schnee, jeder Schritt knirscht leise auf dem gefrorenen Weiß. Sonst ist nichts zu hören. Diese Ruhe liebt Friedhart Knolle. Seit er als Schulkind eine der zahlreichen Höhlen im Südharz besucht hat, ist seine Liebe für diese einzigartige Gipskarstlandschaft entbrannt.

Es ist ein Hotspot der Artenvielfalt, den er und seine BUND-Mitstreiter*innen unbedingt erhalten wollen – ein wahrer Kraftakt, denn die Industrie giert nach dem Naturgips im Berg, der günstiger zu gewinnen ist, als den Rohstoff zu recyceln oder durch Alternativen zu ersetzen. Friedhart Knolle ist dennoch zuversichtlich, dass sie einen weiteren Gipsabbau im Harz verhindern können. Mit Hartnäckigkeit und überzeugenden Argumenten hat der BUND seit seiner Gründung vor 40 Jahren bereits andere Erfolge im Westharz erreicht, die anfangs unmöglich schienen: So wurde in den 80er Jahren der Bau einer Talsperre an der Sieber verhindert, die zu einem Vorzeige-Fließgewässer entwickelt wurde, und eine Sanierung der gefährlichen Hinterlassenschaften des Bergbaus und der Rüstungsindustrie zweier Weltkriege erwirkt, damit Flüsse und Böden von giftigen Stoffen befreit werden. Auch an der Gründung des Nationalparks Harz war der BUND maßgeblich beteiligt.

Kontinuität und gute Vernetzung

Viele Aktive arbeiten seit Jahrzehnten im BUND-Regionalverband Westharz, der 2013 aus den Gruppen Goslar und Osterode hervorgegangen ist.  Zusammen mit Marco Rehberg und fünf Beisitzer*innen bildet Knolle den Vorstand, der für regen Austausch nach innen in die verschiedenen Arbeitskreise und nach außen zu Behörden, Politik und anderen Verbänden sorgt. Zusammen mit dem Nabu hat der BUND eine Anlaufstelle für die Öffentlichkeit in der Goslarer Altstadt geschaffen. Er agiert dabei gleichermaßen als Anwalt der Natur und betroffener Bürger*innen: In Oker-Harlingerode und damit auch in der Kurstadt Bad Harzburg hat er mit seiner Aktivgruppe „Gesunde Luft“ zum Beispiel einen Dioxin-Skandal bei Harz-Metall sowie mit der Ortsgruppe Bad Harzburg Unregelmäßigkeiten bei der Lagerung von Pestizidprodukten aufgedeckt. „Wir nutzen unser Recht auf Einsicht in Umweltinformationen nach dem Umweltinformationsgesetz, um Unternehmen und Gesetzesverstöße öffentlich zu machen“, sagt
Katja Wulff, Sprecherin der Ortsgruppe.

Durch die Lage am Harz und im Dreiländereck hat sich der BUND Westharz nicht nur mit Fragen des Wald- und Biotopschutzes, sondern auch mit den Auswirkungen des Mauerfalls und Umweltproblemen im Osten beschäftigt – und den Aufbau von BUND-Gruppen in den neuen Bundesländern unterstützt. Auch der Schutz der Gipskarstlandschaft ist ein Ziel, das der Regionalverband im Schulterschluss mit den BUND-Aktiven in Thüringen und Sachsen-Anhalt verfolgt. Denn Naturschutz kennt keine Grenzen. tm


MITMACHEN

Möchten Sie den BUND im Westharz unterstützen? Melden Sie sich gerne bei uns.
www.bund-westharz.de


Apfelbäume für Insekten

Aktiv auch in Zeiten von Corona: Ehrenamtliche pflanzen regionale Apfelbaumsorten im Ammerland. Foto: BUND / Grube

Dass Anpflanzungen für mehr Artenvielfalt auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen möglich sind, zeigt der BUND Ammerland: Vier Aktive aus zwei Haushalten pflanzten kurz vor Weihnachten sechs Apfelbäume auf einer Magerwiese in Moorburg bei Westerstede.

Gewählt wurden regionale Sorten wie Reitländer, Roter Papenburger, Wildeshauser Goldrenette, Ostfriesischer Herbstcalvill, Pannemanns Tafelapfel sowie ein besonders blühfreudiger Wildapfel, der eine gute Bestäubung der Bäume garantiert. Der Ortsbürgerverein Moorburg kann in einigen Jahren hier Obst ernten und Apfelsaft herstellen. Damit möchte der BUND Bürger*innen anregen, ebenfalls Obstgehölze im eigenen Garten zur Aufwertung der biologischen Vielfalt zu pflanzen.

Die Magerwiese wurde 2017 gemeinsam von Jägerschaft Ammerland, BUND Ammerland und Ortsverein Moorburg auf einem Acker angelegt und in Teilen mit Blühsträuchern bepflanzt. Die nektarreichen Gehölze dienen als Nahrungsquelle und Nistplätze für Insekten und Vögel und stärken den lokalen Biotopverbund.



Leserbrief

Endlagersuche

Beim schwach- und mittelradioaktiven Müll wird unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit ein Verschiebespiel gespielt, wo Müll von ungeeigneten Standorten in ein ungeeignetes Zwischenlager in Würgassen gebracht werden soll. Von dort soll er zum Schacht Konrad transportiert werden, sobald dieser geöffnet wird. Sollte Schacht Konrad die Lizenz entzogen werden, bleibt der Müll vermutlich bis zum Sankt-Nimmerleinstag in einer Hochwasser und Erdbeben bedrohten Region neben einer Tiefflugzone mit prekärer logistischer Anbindung in einer wunderschönen Landschaft, die vom Tourismus lebt.

Was Frau Gerstner in ihrem Artikel über fehlende Transparenz und Beteiligungsmöglichkeit schreibt, spiegelt genau das wider, was wir hier im Weserbergland erleben. Hier haben wir es statt mit der BGE mit der BGZ (Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung) zu tun, und auch die ist in ihrem Gebaren aalglatt und verschlagen. Kein Wunder, wurde doch anscheinend eine Gesellschaft der Atomindustrie einfach umbenannt. Auch hier wird behauptet, nach wissenschaftlichen Kriterien vorzugehen, eine Farce. Die Forderung nach dem erforderlichen bestmöglichen Standort wird zugunsten des am einfachsten Verfügbaren fallen gelassen. Leider wird über das, was hier passiert, im Artikel nicht berichtet, dabei ist es ein Lehrstück dafür, wie es nicht sein sollte.
Satya Hamed

Im Artikel haben wir uns mit dem Zwischenbericht Teilgebiete zur Endlagersuche auseinandergesetzt. Mit der Problematik der Zwischenlager befasst sich der BUND ebenfalls seit Jahrzehnten. Im August 2020 ist dazu eine neue Studie erschienen, die anmahnt, dass die Situation der 15 deutschen Zwischenlager für radioaktive Abfälle weiterhin teils äußerst heikel ist: Genehmigungen fehlen, Sicherheitsvorkehrungen sind unzureichend, es gibt kein schlüssiges Gesamtkonzept. Deshalb fordert der BUND mit großer Vehemenz ein belastbares Zwischenlagerkonzept – transparent und unter Einbeziehung der Öffentlichkeit. Die aktuelle Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle darf nicht zu dem Trugschluss führen, dass das Zwischenlagerproblem bald Geschichte sei.



BUND-EINRICHTUNG

BUND-Hof Wendbüdel - Anders wirtschaften

Der BUND Niedersachsen hat im Jahr 2002 den BUND-Hof Wendbüdel erworben, um hier als ökologisch landwirtschaftlicher Betrieb wirtschaftlichen Naturschutz zu betreiben. Historisch war der Hof eine Grenzstation zwischen Oldenburg und Hannover: Die Adresse, der Grenzweg, und die Flurbezeichnung Wendbüdel für Wendebeutel weisen noch heute auf die Zollstation hin.

Beim Kauf war der Hof ein heruntergewirtschafteter landwirtschaftlicher Betrieb mit 12 ha Land sowie maroden Gebäuden und Maschinen. Heute sind fast alle Gebäude ökologisch mittels Lehmbau und Strohisolierung saniert – dank großer ehrenamtlicher Unterstützung. Auf dem weitläufigen Gelände finden sich zudem Mietwohnungen und Seminarräume, die für die Umweltbildung genutzt werden. Über 120 Obstbäume hat der BUND auf dem Hofgrundstück gepflanzt. Auch ein Wildbienenlehrpfad sowie zahlreiche Futterplätze und Nistmöglichkeiten für Wildbienen wurden angelegt. Als Lernbauernhof spielt Wendbüdel eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von nachhaltiger Landwirtschaft für Kindergarten- und Schulkinder: Sie lernen hier, Schafe zu scheren und aus der Wolle selber Filz zu machen.

Umweltschonende Landwirtschaft

Der Schwerpunkt des Betriebes liegt in der Pflege ökologisch wertvoller Niederungsflächen in den Flussauen der Wildeshauser Geest. Damit seltene Pflanzen und Tiere auf diesen Flächen entlang der Hache, Delme und Hunte dauerhaft geschützt sind, dürfen sie nur behutsam bewirtschaftet werden. Der Hof versorgt inzwischen 150 ha Feuchtgrünland auf rund 100 Einzelflächen, die überwiegend in Naturschutzgebieten liegen. Die Flächen werden nur zweimal im Jahr gemäht, da sich eine zweimalige Mahd positiv auf zahlreiche schützenswerte Arten des Grünlandes auswirkt. Ziel ist eine artenreiche Wiesenvegetation, Wiesenvogel- und Heuschreckenfauna. Entscheidend ist hierfür auch der Mahdzeitpunkt: Der erste Schnitt wird erst nach dem 1. Juni durchgeführt, der zweite ab Ende August, damit die Flächen kurzrasig in den Winter gehen.

Die Naturschutzflächen werden grundsätzlich nur abgeerntet und nicht gedüngt. Trotzdem fallen jedes Jahr zwischen 2.000 und 3.000 Rundballen bei der Ernte an. Deren Verwertung erfolgt vor allem in der kleinen hofeigenen Biogasanlage mit 50 kW Leistung und Trockenfermentations-Technik, in der ausschließlich das gewonnene Erntematerial fermentiert wird. Der erzeugte Strom wird verkauft, die anfallende Wärme in den Hofgebäuden genutzt. Der Rest der Ernte ernährt eine kleine hofeigene Schafherde im Winter oder wird als Tierfutter an Ökobetriebe verkauft.

In 2021 bietet der Hof neben dem Landwirtschaftsbetrieb, die sehr viel Arbeitskraft bindet, auch wieder Seminare für alternative Energiewirtschaft, Lehmbau, Obstbaumveredelung und -schnitt sowie Wildbienenschutz an. Schauen Sie doch mal bei uns vorbei!

Dr. Wulf Carius
Regionalbetreuer Wildeshauser Geest



Hier finden Sie uns

BUND-Hof Wendbüdel

Grenzweg 8
27243 Prinzhöfte
info(at)wendbuedel.de
www.wendbuedel.de



BUNDJUGEND

#climatechance

Mit #ClimateChange möchte die BUNDjugend Niedersachsen gemeinsam mit dir neue Wege gehen und denken und mehr klima- und umweltfreundliche Gewohnheiten im Alltag etablieren.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Gewohnheiten prägen bis zu 50 % unserer Verhaltensweisen und machen Sinn, denn das erworbene Verhalten  entlastet unser Gehirn. Schwierig wird es, wenn unsere Gewohnheiten mit unseren Wünschen und Zielen kollidieren.

Kritische Lebensereignisse eignen sich besonders, um seine Gewohnheiten zu verändern. Anstöße von außen und gegenseitige Unterstützung können dir helfen, dich deinem Gewohnheitstier zu stellen. Daher veranstaltet die BUNDjugend Niedersachsen auch in diesem Jahr ein Klimafasten vom 1.-31. März unter dem Motto #Climate-Chance.

Such dir dein Thema und überlege dir, wie du deine Gewohnheiten ändern willst. Teile deinen Entschluss Freund*innen, deiner Familie und Bekannten  mit. Melde dich jetzt unter www.bundjugend-niedersachsen.de zu unserer Auftakt- und Abschlussveranstaltung an und lausche unserem Podcast. Wir freuen uns auf dich! Kira Nadler


Tipps & Tricks

  1. Sich hinterfragen: Mache dir bewusst, warum du diese Gewohnheit langfristig ändern möchtest.Was hat dich bis jetzt davon abgehalten?
  2. Alternativen überlegen: Lass dich von anderen inspirieren. Halte fest, was dir besonders an deiner Handlungsalternative gefällt und wie sie dich bereichert.
  3. Bewirb deine Ziele: Bastele dir eindeutige und höfliche Erinnerungshilfen, die dich im Alltag beim Durchhalten unterstützen.
  4. Dran bleiben: Setz dir realistische Ziele und klare Teilzielsetzungen auf dem Weg dorthin. Schaff dir neue Routinen, um das neue Verhalten zu fördern.
  5. Nicht vergessen: Belohne und feiere dich selbst!
  6. Gemeinsam aktiv: Such dir Mitstreiter*innen – zum Beispiel bei #ClimateChance.

Podcast #climatechance

Die BUNDjugend Niedersachsen spricht mit jungen Menschen über Konsum, Ernährung, Mobilität, Müllvermeidung, Energie und vieles mehr. Die 6 Folgen findest du ab März unter: www.bundjugend-niedersachsen.de

Termine #climatechance

Auftaktveranstaltung

14. Februar 2021, 18 Uhr

Abschlussveranstaltung

07. April 2021, 18 Uhr

Weitere Termine:

www.bundjugend-niedersachsen.de



MITMACHEN

Weniger Kunststoff im Alltag

Sie nervt das ganze Plastik überall – ob im Alltag oder verstreut in der Natur? Sie würden sich gerne mit kleinen Aktionen und Veranstaltungen für mehr Umweltbewusstsein im Umgang mit Kunststoff engagieren? Dann haben Sie vielleicht Interesse an den Online-Workshops zu „Weniger Kunststoff im Alltag – umweltbewusst und aktiv“.

Diese bietet der BUND Niedersachsen von Februar bis April im Rahmen des neuen Projekts „Kommunaler Wettbewerb – Köpfchen statt Kunststoff“ an. Beim Wettbewerb laden wir niedersächsische Städte und Gemeinden ein, sich mit innovativen Ideen und Konzepten zur Kunststoffreduktion im öffentlichen Raum zu bewerben. In den Workshops vermittelt der BUND spannendes Hintergrundwissen zum Wertstoff Plastik und den damit verbundenen globalen Umweltproblemen. Sie erhalten viele Anregungen für Aktivitäten in Ihrem Umfeld, um andere für das Plastik-Problem zu sensibilisieren und Ihre Kommune bei der Kunststoffvermeidung zu unterstützen. Die Workshops werden online von Referent*innen aus den Bereichen Umweltschutz, Kinder- und Erwachsenenbildung, Kunst und Ehrenamt durchgeführt. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos. Melden Sie sich jetzt an!


Anmeldung und weitere Infos:

www.bund-niedersachsen.de/kunststoff-schulung


Ökotipp

Wer sich in der Natur bewegen und gleichzeitig etwas gegen die Vermüllung der Landschaft tun möchte, kann Plogging gehen: Jogging und dabei Müll aufheben.


TERMINE

Mi. 17.02., 18.00-20.00 Uhr: Historische Obstbäume in Niedersachsen
Online-Vortrag

18.02.-20.04.: Weniger Kunststoff im Alltag
Online-Workshops an verschiedenen Terminen

Fr. 19.02.: 7. Globaler Klimastreik von Fridays For Future

25.06.-27.06.: Jahresvertreter*innenversammlung BUND Niedersachsen
Nienburg

 

 

Mehr Infos und weitere Termine:

www.bund-niedersachsen.de/termine



IMPRESSUM

Herausgeber:

BUND Landesverband Niedersachsen e.V., Goebenstraße 3a, 30161 Hannover, Tel.: (0511) 965 69 - 0, Fax: (0511) 66 25 36, bund.nds(at)bund.net, www.bund-niedersachsen.de

Redaktion:

Dr. Tonja Mannstedt (tm)
Tel.: (0511) 965 69 31, Redaktion(at)nds.bund.net

Die nächste Ausgabe erscheint Mitte Mai 2021.

Der BUND Niedersachsen benötigt für seine Arbeit über die Mitgliedsbeiträge hinaus Ihre Unterstützung. Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto der Bank für Sozialwirtschaft

IBAN: DE76 2512 0510 0008 4984 04
BIC: BFSWDE33HAN

oder spenden Sie über unser Online-Formular.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Spenden sind steuerlich absetzbar.

 

BUND-Bestellkorb