BUND Landesverband Niedersachsen

BUNDmagazin

Das BUNDmagazin ist die Mitgliederzeitschrift des BUND. Der Landesverband veröffentlicht regelmäßig eine Regionalbeilage.

BUNDmagazin 3/2020

  • Editorial
  • Biologische Vielfalt
    Große Räder drehen | Kurz und gut | Im Dialog erarbeitet
  • Standpunkt: Umgang mit der Wasserkrise - Ursachen anpacken statt Symptome bekämpfen
  • Aktuelles: Sicher unterwegs | Mehr Tierwahl, mehr Regionalität | Blühender Auwald
  • Naturschutz: BUND-Projekt Plastikfreie Küste - Plastikfrei im Urlaub
  • Aktiv im BUND: Die BUND-Gruppe Wolfsburg - Jenseits des Autokultes
  • Aktiv: Ein offenes Ohr für Aktive | Von Äpfeln und Bilchen | Ihr Aktions-Sommer 2020
  • BUND-Einrichtungen: Nationalpark-Haus Juist - Ansprechpartner in Sachen Natur
  • BUNDjugend: Vielfalt statt Rassismus
  • Mitmachen: Wir für Artenvielfalt | Termine

BUNDmagazin zum Download (PDF-Format)



Editorial:

LIEBE FREUND*INNEN DER ERDE,

In Diskussionen bekommen die Umweltverbände regelmäßig breite Zustimmung, wenn es um die Dringlichkeit von Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt geht. Diese Zustimmung spiegelt sich aber meist nicht im aktiven Handeln wider.

Der Niedersächsische Weg als Allianz für Artenschutz ist ein wichtiger Schritt, um mehr Verbindlichkeit im Handeln zu schaffen. In der Vereinbarung verpflichten sich Partner aus der Landespolitik, aus der Landwirtschaft und dem Naturschutz, langjährige Forderungen des BUND in Gesetze und Programme umzusetzen, verbunden mit einem fairen Ausgleich für diejenigen, die dadurch wirtschaftliche Einbußen erfahren.

Um das Artensterben zu stoppen ist diese Kooperation ein hoffnungsvoller Anfang. Sie reicht aber bei weitem noch nicht aus. Der gravierende Artenverlust hat viele Gründe: Neben der Intensivierung der Landnutzung führen neue Infrastrukturvorhaben zur Zerstörung von Lebensräumen. Auch die Klimakrise wird Natur und Landschaft massiv verändern.

Der Niedersächsische Weg kann zum Vorbild werden und zeigen, dass Natur- und Klimaschutz als gemeinsame gesellschaftliche Aufgaben wahrgenommen werden müssen. Die Allianz muss nun weiter wachsen um Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere Aufgabe als Umweltverband sehen wir darin, uns weiter beharrlich für den Umwelt- und Naturschutz einzusetzen und dabei den erfolgreich begonnenen Weg des Dialoges weiter zu führen.



Heiner Baumgarten
Landesvorsitzender 


SCHÖNE BUNTE WELT

Je vielfältiger unsere Landschaft ist, desto mehr Tiere und Pflanzen können dort leben.

Für das Verschwinden von Pflanzen, Tieren und Lebensräumen ist vor allem der Mensch verantwortlich - auch dafür, die biologische Vielfalt zu retten.

RETTE SIE, WER KANN!

Auch in Niedersachsen gehen Tag für Tag immer mehr Lebensräume und Arten unwiederbringlich verloren. Der Rettungsplan ist längst bekannt. Reißen wir das Ruder rum!


BIOLOGISCHE VIELFALT - GROSSE RÄDER DREHEN

Um die biologische Vielfalt in Niedersachsen zu retten, müssen wir die Landnutzung neu ausrichten. Jetzt heißt es: miteinander reden und gemeinsam handeln!

Der Verlust der biologischen Vielfalt ist das größte Problem dieses Jahrhunderts. Wissenschaftler*innen warnen seit langen vor den existenziellen Folgen für Mensch und Natur.

Auch in Niedersachsen gehen Bestände von Insekten seit Jahren dramatisch zurück. Übrig bleiben nur noch wenige Arten, die sich teils unkontrolliert ausbreiten, weil natürliche Feinde fehlen. Das Gleichgewicht ist ins Wanken geraten, der Klimawandel beschleunigt diesen Prozess zusehends. In der Bevölkerung steigt das Bewusstsein, dass wir schnell handeln und den Reichtum an Lebensräumen und Arten erhalten müssen, bevor es dafür zu spät ist.

ALLIANZ FÜR ARTENSCHUTZ

Mit BUND-Projekten wie dem Rettungsnetz Wildkatze oder dem Wildbienennetzwerk haben wir in den vergangenen Jahren beachtliche Erfolge im Artenschutz erzielen können. Das zeigt, dass wir bedrohten Arten helfen können, wenn alle an einem Strang ziehen. Doch um die Biodiversität in Niedersachsen für die Zukunft zu sichern, reichen Einzelprojekte nicht mehr aus – wir müssen ganz große Räder drehen und die Landnutzung im gesamten Land neu ausrichten. Mit einer konsequenten Umsetzung der „Allianz für Artenschutz“ könnte Niedersachsen dieses Ziel verwirklichen. Politik, Umweltschutz und Landwirtschaft haben sich im Mai 2020 auf ein umfassendes Maßnahmenpaket für den Natur-, Gewässer- und Artenschutz geeinigt, um den Verlust an biologischer Vielfalt aufzuhalten. Der BUND hat diesen Prozess maßgeblich initiiert und gestaltet.

Die Bedeutung dieser Artenschutzvereinbarung liegt in ihrer Gesamtheit: Nicht klein, klein, sondern im großen Stil werden die Baustellen der vergangenen Jahrzehnte angegangen. Die Landwirtschaft wird naturverträglicher, der Ökolandbau deutlich ausgebaut. Gewässer werden dank breiterer Randstreifen und geringerer Einträge besser geschützt. Für besonders gefährdete Tiergruppen wie Insekten und Wiesenvögel werden zusätzliche Schutzprogramme aufgelegt. Wertvolle Lebensräume wie Streuobstwiesen und artenreiches Grünland wird gesetzlich geschützt. Der Landeswald wird naturnaher und damit Vorbild für Privatwälder. Im Solling darf sich auf 1.000 Hektar Fläche Waldwildnis entwickeln. 15 Prozent der Landesfläche dienen zukünftig dem Biotopverbund und der Vernetzung von Lebensräumen untereinander durch Wegraine, Hecken, Wälder und Gewässer – als Lebensadern für Insekten und viele bedrohte Arten wie Laubfrosch, Wildkatze und Fledermäuse.

GEMEINSAM ANSTATT GEGENEINANDER

Dieser große Umbau kann nur gelingen, wenn Landwirtschaft und Naturschutz zusammenarbeiten. Denn die Landwirtschaft hat hierzulande mit einem Flächenanteil von rund 60 Prozent den größten Hebel am Gelingen dieses Mammutprojektes. Wo die Politik durch Gesetzesänderungen den Rahmen vorgibt und durch Fördertöpfe in Millionenhöhe Mehraufwand belohnt und Ertragseinbußen ausgleicht, müssen Landnutzer*innen und Landschützer*innen gemeinsam nach nachhaltigen und tragfähigen Lösungen suchen. Dass die drei Verbände BUND, Nabu und Landvolk die Artenschutzvereinbarung unterzeichnet haben, zeugt von dem gleichen Wunsch: die Landwirtschaft in Niedersachsen so zu gestalten, dass die Artenvielfalt profitiert. Für einen besseren Dialog zwischen teils verhärteten Fronten auf Landes- wie auf regionaler Ebene wird sich der BUND in den nächsten Jahren weiterhin stark machen. Denn an der Rettung unseres Artenreichtums darf kein Weg vorbeiführen!

Dr. Tonja Mannstedt
Leitung Kommunikation

Kurz & Gut

Die wichtigsten Ziele der „Allianz für Artenschutz“ haben wir in einem Flyer zusammengefasst. Gern können Sie Flyer sowie Poster im DIN A3-Format unter bund@nds.bund.net kostenlos bestellen.

 


IM DIALOG ERARBEITET

Warum der BUND die Allianz für Artenschutz unterstützt, beantwortet Axel Ebeler, stellvertretender Landesvorsitzender des BUND Niedersachsen.

Naturschutz, Landwirtschaft und Politik haben eine Allianz für Artenschutz beschlossen. Wie verlässlich ist dieser Vertrag?

Der Vertrag ist von Ministerpräsident Weil, Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast und Umweltminister Lies seitens der Landesregierung in Abstimmung mit den Regierungsfraktionen unterzeichnet worden. Wir erwarten, dass sich die Politik wie auch die weiteren Vertragspartner an ihre Zusagen halten.

Um die Artenvielfalt steht es schlecht. Wann sind greifbare Ergebnisse dieser Verhandlungen zu erwarten?

Im Herbst 2020 sollen die Entwürfe für das Naturschutz-, das Wasser- und das Waldgesetz zur weiteren parlamentarischen Beratung vorliegen. Auch an den Förderprogrammen für Insekten-, Wiesenbrüterschutz und Ökolandbau wird aktuell gearbeitet, Ergebnisse sind ebenfalls bereits im Herbst zu erwarten.

Warum setzt der BUND stärker auf die Allianz als auf das derzeitige Volksbegehren zur Artenvielfalt?

Mit einer erfolgreichen Allianz können wir für den Naturschutz mehr erreichen: Neben Verbesserungen in den Gesetzen sind zusätzliche Förderprogramme und vor allem die notwendige Finanzierung Bestandteil des Vertrages. Das Volksbegehren kann nur Gesetzesänderungen erwirken.

Hervorzuheben ist, dass die Allianz im Dialog mit der Landwirtschaft erarbeitet wurde. Dies wird die Umsetzung erleichtern. Naturschutz gelingt langfristig nur gemeinsam mit den Landnutzer*innen.

Axel Ebeler
Stellvertretender Vorsitzender BUND Niedersachsen



STANDPUNKT

UMGANG MIT DER WASSERKRISE - URSACHEN ANPACKEN STATT SYMPTOME BEKÄMPFEN

Bevor der Sommer richtig begonnen hatte, sorgte ein Sonderbericht des Landes Niedersachsen für Schlagzeilen: Versiegte Brunnen, massive Trockenschäden in den Wäldern und Ernteausfälle belegen: Niedersachsen steckt mitten in einer Wasserkrise von gravierendem Ausmaß. Der BUND fordert ein radikales Umdenken im Umgang mit Wasser.

Kontinuierlich sinkende Wasserspiegel und die massive Belastung durch Stickstoffüberschüsse aus der Intensivlandwirtschaft machen unserem Grundwasser zu schaffen. Auch unsere Fließgewässer sind in einem dramatisch schlechten Zustand – nur 2% erfüllen die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie und das 20 Jahren nach Inkrafttreten der Richtlinie.

Die Wasserkrise ist ein menschgemachtes Problem und das in doppelter Hinsicht: Wir haben unsere Auenlandschaften und Moore über Jahrhunderte systematisch entwässert, Gewässer ausgebaut und begradigt, um das Wasser aus den Landschaften schnell abzuführen. Der Klimawandel verschärft die Situation und den dringenden Handlungsbedarf offensichtlich.

Die Große Koalition versucht nun die Folgen zu mildern, baut dabei vor allem auf eine Neuverteilung der knapper werdenden Wasservorräte und auf den Bau technischer Anlagen wie Trinkwasserfernleitungen, Talsperren oder Speicherbecken. Der BUND fordert die Politik dagegen nachdrücklich auf, endlich die Ursachen anzupacken: Nur ein wirksames Klimaschutzgesetz kann die Klimakrise bekämpfen. Unsere Gewässer, Flussauen und Moore müssen renaturiert werden, damit sie wieder als natürliche Schwämme in der Landschaft wirken können. Intakte Flüsse und Bäche, Auwälder, Feuchtwiesen und Moore sorgen nicht nur für die Speicherung und Reinigung des Wassers. Sie gehören auch zu den wertvollsten Hotspots der Artenvielfalt. Unerlässlich ist ein nachhaltiges Wassermanagement in der Landwirtschaft durch erweiterte Fruchtfolgen, humuserhaltende Maßnahmen wie auch wassersparende Beregnungstechnik. Große Wasserverbraucher und -nutzer wie Bergbau, Industrie und Wasserkraft müssen als Verursacher endlich zur Kasse gebeten werden. Zudem ist die Flächenversiegelung zu reduzieren und Niederschlagswasser einer sinnvollen Verwendung oder dem Grundwasser zuzuführen. Neue Talsperren, wie sie immer wieder für den Harz diskutiert werden, lehnt der BUND konsequent ab. Sie zerstören wertvollste Landschaften und zerschneiden unsere Gewässer als Wanderkorridore für Fische und andere Tierarten.

Ende Juni fiel die Entscheidung der EU Kommission: Sie hält an der Wasserrahmenrichtlinie als zentralen Bestandteil der EU-Umweltgesetzgebung unverändert fest. Ein großer Erfolg für den Gewässerschutz in Europa, zu dem der BUND mit seiner Kampagne „Rette unser Wasser“ ganz wesentlich beigetragen hat.

Susanne Gerstner
Landesgeschäftsführerin
 



AKTUELL

Zur Eröffnung des neuen Wildkatzenkorridors bei olfenbüttel waren alle Partner vertreten: Naturschutz, Landwirtschaft, Politik und Verwaltung.

SICHER UNTERWEGS

Im Juli hat der BUND zusammen mit dem Landkreis Wolfenbüttel und dem Rittergut Lucklum einen neuen Wildkatzenkorridor eröffnet.

Rund 3.200 einheimische Bäume und Sträucher werden bis zum Herbst dort angepflanzt. Die 2,3 Hektar große Fläche, auf der das neue Heckensystem entsteht, stellte das Rittergut Lucklum unentgeltlich zur Verfügung. Der BUND begleitet die Umsetzung mit seiner Expertise und unterstützt sie finanziell mit 40.000 Euro dank einer Vielzahl von Spenden.

Eine bessere Biotopvernetzung ist für viele Tierarten überlebenswichtig. Untersuchungen zeigen, dass vegetations- und strukturarme Landschaften Wildkatzen daran hindern, in entfernte Waldgebiete und neue Reviere zu wechseln. Die Waldgebiete von Elm und Asse sind heute wieder Lebensraum der seltenen Wildkatze. Sie liegen jedoch inselartig verteilt zwischen Verkehrswegen, Siedlungen und intensiv genutzten Agrarlandschaften. Ohne Deckung begeben sich die Wildkatzen im Winter nicht auf die Suche nach einem neuen Partner. Die Einrichtung von grünen Korridoren verringert das Risiko auf den Wanderungen erheblich und fördert den notwendigen genetischen Austausch von isolierten Tierpopulationen. Nur dadurch hat die Wildkatze langfristig eine Überlebenschance.

Dieser Grüne Korridor wurde durch Ihre Spenden möglich!

MEHR TIERWOHL, MEHR REGIONALITÄT

Ist das Werkvertragssystemen in der Schlachtindustrie durch die Bundesregierung verboten, müssen weitere grundlegende Strukturveränderungen in der Schlachtindustrie und der Massentierhaltung durchgeführt werden.

Dazu hat der BUND zusammen mit anderen Verbänden des Agrarbündnisses Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast aufgefordert.

Die Nutztierhaltung in Niedersachsen muss auf ein nachhaltiges und umweltverträgliches Maß reduziert und wieder in bäuerliche tiergerechte Haltungen mit fairen Preisen entwickelt werden. Die Landespolitik sollte die regionale Lebensmittelverarbeitung und -vermarktung zum Leitbild der Lebensmittelversorgung machen und diese mit sinnvollen Lösungen wie mobilen, dezentralen Schlachtstätten fördern. Der Finanzierung eines Systemumbaus kann eine bundesweite Tierwohlabgabe in Form einer Verbrauchssteuer dienen. Sie sollte bäuerliche tiergerechte Haltungsmethoden bevorzugen und einen Beitrag zur Reduktion des übermäßigen Fleischkonsums leisten.


BLÜHENDER AUWALD

Das BUND-Auenzentrum Burg Lenzen setzt sich dafür ein, in Auenwäldern blühende Krautschichten zu entwickeln.

Im alten Auenwald an der Hohen Garbe erblüht jedes Jahr ein Meer aus Frühblühern in Weiß, Gelb und Grün. In den neu gepflanzten Auenwäldern an der Elbe entwickelt sich hingegen eine artenreiche Krautschicht nur schwer. Das Auenzentrum testet daher drei unterschiedliche Übertragungsmethoden zur Förderung der Artenvielfalt in Nachpflanzungen: mittels Ausbringen von Samen, von Jungpflanzen und durch Übertragung von Boden. Die Ergebnisse werden mit Kontrollflächen verglichen, die im Gebiet der Deichrückverlegung nahe Lenzen liegen. Die bundeslandübergreifende Untersuchungsreihe ist Teil des MediaN-Projektes, in dem sich das BUND-Auenzentrum gemeinsam mit Partnern für den Erhalt von Auenwald an der unteren Mittelelbe einsetzt.



NATURSCHUTZ

BUND-PROJEKT PLASTIKFREIE KÜSTE - PLASTIKFREI IM URLAUB

In der Corona-Krise scheint Plastik ein wahres Comeback zu erleben, nachdem in den vergangenen Jahren viel zur Plastikreduktion unternommen wurde. Ein BUND-Projekt zeigt, dass auch in Zeiten von verschärften Hygieneregeln Plastiksparen möglich und nötig ist.

An der Nordsee finden sich auf 100 Meter Strand im Schnitt fast 400 Müllteile. Ein großer Teil davon besteht aus Einwegprodukten wie Bechern, Tüten und Verpackungen. Tiere verheddern sich oder verwechseln Müllteile mit Nahrung. Im Projekt „Plastikfreie Küste – Inseln als Startpunkt des Wandels“ setzt sich der BUND für Müllvermeidung auf den ostfriesischen Inseln Norderney, Juist und Spiekeroog ein. Gemeinsam mit Vertreter*innen von Gastronomie und Vermietung, Kurverwaltungen, Nationalparkhäusern und lokalen Initiativen soll gerade hier an den Urlaubsorten Müll vermieden werden.

MEHRWEG STATT PLASTIKMÜLL

Zu Projektbeginn stand das Thema „Mehrweg für Coffee-to-go und Takeaway“ im Fokus. Eine Umfrage in der Gastronomie auf Norderney zeigte, dass dort mehr als 90.000 Einwegbecher und 100.000 Einwegboxen pro Jahr benutzt werden. Eine unglaubliche Ressourcenverschwendung, über die der BUND bei einem Workshop vor Ort informierte. Gemeinsam wurde nach Lösungen gesucht: Die örtliche Bürgerstiftung und die Dehoga haben daraufhin mit Unterstützung des BUND den „Ostfrieslandbecher“ als Mehrwegvariante auf Norderney eingeführt.

Praktische Tipps zum Müllvermeiden im Urlaub finden Besucher*innen der Inseln jetzt in einem neuen BUND-Flyer, der in vielen Ferienwohnungen ausliegt. Plastikbewusste Ferienunterkünfte sind zum Beispiel mit Stoffbeuteln, Gemüsenetzen, Gefäßen und Trinkflaschen aus Metall ausgestattet und geben Hinweise zum plastikreduzierten Einkauf vor Ort. So können Urlauber*innen ganz leicht auf Plastik verzichten und die neuen Gewohnheiten mit in den Alltag zuhause nehmen.

DAS GROSSE REINEMACHEN

Begleitend bietet der BUND auf den Inseln Müllsammelaktionen und Vorträge an, um das Thema vor Ort bei Einheimischen und Urlauber*innen zu verankern. So befreiten im März 2019 auf Spiekeroog 65 BUND-Aktive und Spiekerooger Juniorranger*innen den Inselosten von Müll. In diesem Jahr wurde der Tag des Meeres zum Aktionstag auf Norderney: Hier kamen auch die im Projekt entwickelten Umweltbildungsmaterialien erstmal zum Einsatz: Spiele, Rätsel und Müllsammlungen begeisterten die Kinder.

Durch die Corona-Krise erlebt vor allem Einwegplastik leider eine „Renaissance“, dabei ist auch in Zeiten von Corona ein Verzicht auf Einwegplastik möglich und zum Schutz von Umwelt und Meeren wichtig. Die Nutzung von Mehrwegbehältnissen sollte weiterhin von Vermieter*innen und der Gastronomie offensiv angeboten und von uns Verbraucher*innen nachgefragt werden.

Dorothea Seeger
BUND-Meeresmüllexpertin

 


PLASTIKFREI IM URLAUB

Den Flyer „Plastikbewusste Ferienunterkünfte“ können Sie unter www.bund-niedersachsen.de/publikationen herunterladen.


Wissenswertes

SIND MEHRWEGVERPACKUNGEN HYGIENISCHER?

Ja, denn eine Reinigung mit Seife und heißem Wasser kann sowohl das Coronavirus als auch andere Viren und Bakterien wirksam abtöten. Wichtig ist, dass mit hohen Wassertemperaturen und Spülmittel oder dem Geschirrspüler gründlich gereinigt wird.

SIND EINWEGVERPACKUNGEN HYGIENISCHER?

Nein. Im Vergleich zu ordnungsgemäß gewaschenen Mehrwegverpackungen sind sie nicht sicherer.

KANN ICH WIEDERVERWENDBARE FLASCHEN UND BECHER BENUTZEN?

Auf jeden Fall. Die Nutzung von persönlichen Mehrwegflaschen und -bechern ist kein Problem. Achten Sie darauf, dass die Gefäße nicht mit dem Abfüllhahn in Berührung kommen.

IST DAS WIEDERBEFÜLLEN VON MEHRWEGBEHÄLTNISSEN AUF MÄRKTEN UND IN DER GASTRONOMIE WEGEN CORONA VERBOTEN?

Nein. Das Befüllen von Mehrweggefäßen innerhalb eines Pfandsystems z. B. für Coffee-to-go ist unbedenklich, da die Gefäße vor jedem Gebrauch gründlich gereinigt werden. Auch für selbst mitgebrachte Gefäße besteht kein Verbot. Der Deutsche Lebensmittelverband hat hierfür ein Merkblatt mit Video zur hygienisch einwandfreien Handhabung erstellt.

MEHR INFOS UNTER
www.bund-niedersachsen.de/meeresmuell



AKTIV IM BUND

BUND-GRUPPE WOLFSBURG - JENSEITS DES AUTOKULTS

Der BUND Wolfsburg: Ein sichtbarer Erfolg ihrer Naturarbeit ist die Streuobstwiese in Wolfsburg-Detmerode.

Mit liebevoller Präzision stapelt Mila Schilfröhrchen auf Schilfröhrchen. Die Nisthilfe auf einer Streuobstwiese am Rande von Wolfsburg wird mit neuen Naturmaterialien bestückt, damit sie zukünftig noch mehr Wildbienen zur Eiablage dienen kann.

Alle zwei Wochen treffen sich die Wolfsburger BUND-Aktiven hier oder anderswo zur Naturpflege. Sie nennen das schlicht ihre BUND-AG. Seit Anfang des Jahres ist auch die neu gegründete BUNDjugend-Gruppe mit dabei, die Mila initiiert hat. An den 60 Obstbäumen rund um die Nisthilfe gedeihen die Früchte bereits prächtig und locken viele Anwohner*innen auf die Streuobstwiese.

40 JAHRE UMWELTSCHUTZ

Dass es diese grüne Oase im Südwesten der Stadt heute gibt, ist dem BUND Wolfsburg zu verdanken. Auch gerettete Hecken und naturnahe Bachabschnitte zum Beispiel an der Mühlenriede, die mit Hilfe von zwei Förderprojekten renaturiert wurde, gehen auf ihr Konto – und das seit nunmehr 40 Jahren. Im Herbst wird Jubiläum gefeiert. Vorsitzender ist seit 30 Jahren Gerhard Chrost. Zufrieden schaut der 73-jährige auf das zurück, was der BUND in der kreisfreien Stadt für die Natur erreicht hat. Teils mit landesweiter Wirkung wie beispielweise die Verhinderung eines Hochtemperatur-Reaktors. Auch lösungsmittelhaltige Produkte in den Lackierereien oder die Abfallverbrennung von Volkswagen hat der Physiker mit seinem Team hinterfragt und Verbesserungen erreicht.

Heute beschäftigen die BUND-Aktiven vor allem Bau- und Naturschutzmaßnahmen in der dicht besiedelten Stadt sowie fehlende Ausgleichmaßnahmen in Baugebieten. „Nach jahrelangen Bemühungen ist es uns gelungen, dass die Stadt diese Altlasten nun aufarbeiten wird – wir haben ein Auge drauf“, freut sich der langjährige Vorsitzende. Entscheidend sei dabei die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und der Naturschutzverwaltung gewesen. „Der BUND hat einen guten Ruf in der Bevölkerung, denn wir sind immer sorgfältig vorgegangen und haben solide gearbeitet.“

GENERATIONSWECHSEL

Im Sommer möchte Gerhard Chrost den ehrenamtlichen Vorsitz an die jüngere Generation weitergeben – an Christian Schreiter, der zusammen mit Inga Lüdecke die BUND-AG ins Leben gerufen hat, um Naturschutz für alle Wolfsburger*innen erlebbar zu machen. Umweltbildung war von Anfang an ein wichtiger Teil der BUND-Arbeit vor Ort. Den Grundstein dafür legte bereits Chrosts Vorgänger Christoph Stein. Beliebte Angebote wie das Grüne Klassenzimmer, ein Arboretum, Schmetterlingsaktionen, Obstsortenlehrpfad und Apfeltage sind in den vergangenen Jahrzehnten entstanden. Sogar den „Langen Tag der Stadt-Natur“ – eine aufwändige Wochenendveranstaltung mit Naturerlebnissen in der Stadt, die von unterschiedlichsten Partnern wie Naturschutzverbänden, Landwirt*innen, Forst und Feuerwehr mitgestaltet wird – hat die BUND-Gruppe erfolgreich nach Wolfsburg geholt. In Zukunft möchte Christian Schreiter den Fokus noch stärker auf die Jugend legen. Der junge Vater ist überzeugt: „Wenn wir früh den Kindern wertvolle Erfahrungen in der Natur ermöglichen, dann werden sie später zum Naturschutz zurückfinden.“ tm


MITMACHEN

Möchten Sie den BUND bei Pflegemaßnahmen oder Aktionen in Wolfsburg unterstützen? Melden Sie sich gerne bei uns.

wolfsburg.bund.net

 


SCHMETTERLINGEN

Bei den Schmetterlingsaktionen des BUND Wolfsburg erleben Kinder die Entwicklung der bunten Falter hautnah mit. Besonderes Highlight ist das gemeinsame Fliegenlassen der geschlüpften Tiere im Sommer. Zu sehen im Kurzfilm unter https://wolfsburg.bund.net/projektethemen/schmetterlinge/



EIN OFFENES OHR FÜR AKTIVE

Die zahlreichen Aktivitäten der rund 50 BUND-Gruppen zwischen Nordsee und Harz unterstützt seit dem 1. Juni Katrin Reinecke im BUND Niedersachsen.

Als Freiwilligenmanagerin ist sie Ansprechpartnerin für alle BUND-Mitglieder, die vor Ort, in den Projekten oder den Arbeitskreisen des Landesverbandes aktiv werden möchten. Gemeinsam mit den 5 Regionalkoordinator*innen möchte Katrin Reinecke Aktionstage organisieren, Fortbildungen für Aktive anbieten und neue Mitglieder für den BUND gewinnen.

Langjährige Erfahrungen in der Ehrenamtskoordination sammelte die Hannoveranerin zuvor als Bildungsreferentin beim Jugendnetzwerk Janun. Zudem leitet sie mit Begeisterung Seminare und Workshops zu bildungsökologischen Themen.


VON ÄPFELN UND BILCHEN

Am 26. September lädt das BUND Naturerlebnis Katlenburg die Baumpaten der örtlichen Streuobstwiese und deren Familien zu einem Apfelfest und einer Gartenschäfer-Entdeckungstour ein.

Besucher*innen erfahren, welchen Wert Streuobstwiesen für die Tierwelt und den Menschen haben und wie man sie schützen kann. Wo Gartenschläfer rund um Katlenburg leben und wie es um den Schutz der kleinen Bilche steht, vermittelt BUNDArtenschutzexpertin Andrea Krug auf einer Exkursion durch Feld und Flur. Dabei werden Spurentunnel und Höhlenbäume gemeinsam auf Hinweise untersucht.



IHR AKTIONS-SOMMER 2020

In den kommenden Wochen stehen verschiedene Aktionstage rund um den Umwelt- und Naturschutz an. Nehmen auch Sie daran teil: allein, in Familie, mit Freunden oder zusammen mit dem BUND. Natürlich unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regelungen.

22. AUGUST, GLOBALER ERDÜBERLASTUNGSTAG

Ab diesem Tag übersteigt die menschliche Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen die jährliche Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser Ressourcen. Wir weisen auf die Endlichkeit natürlicher Ressourcen hin!

18. SEPTEMBER, PARKING DAY

Internationaler Aktionstag , an dem Parkplätze im öffentlichen Straßenraum vorübergehend zu kleinen grünen Oasen umgestaltet werden. Wir hinterfragen die Fläche, die dem Autoverkehr eingeräumt wird, und regen andere Formen der Nutzung an.

19. SEPTEMBER, COASTAL CLEANUP DAY

Internationaler Tag zum Müllsammeln an Stränden. Viele BUND-Gruppen nehmen jedes Jahr daran teil und organisieren Sammelaktionen. Wir weisen auf die Problematik vermüllter Meere und Flüsse hin!



BUND-EINRICHTUNG

NATIONALPARK-HAUS JUIST - ANSPRECHPARTNER IN SACHEN NATUR

Das Nationalpark-Haus Juist informiert über das Wattenmeer, seine Tiere und Pflanzen, Gezeiten und Gefahren.

Welcher Vogel ist das, der immer mit schnellen, aufgeregten Trippelschritten an der Wasserkante entlang rennt? Was sind die schwarzen ravioliförmigen Dinger, die am Strand herumliegen? Ist dieser gelbe Stein, den ich am Strand gefunden habe, Bernstein? Mit diesen oder ähnlichen Fragen kommen täglich Tourist*innen ins Nationalpark-Haus auf der Insel Juist. Vor 30 Jahren wurde das Haus als eine von 18 Informationseinrichtungen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer eröffnet. Seit 1995 wird die Einrichtung gemeinsam vom BUND Niedersachsen und der Inselgemeinde Juist betrieben.

Die besondere Natur der Inseln im Wattenmeer sowie das gesunde Klima locken jedes Jahr viele Tausend Urlauber*innen auf die Insel Juist, die mitten im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer liegt. Bei Spaziergängen durch die Natur, die oft so ganz anders ist als zuhause, tauchen viele Fragen auf. Die Mitarbeiter*innen im Nationalpark-Haus stehen hierfür bereit und beantworteten auch die obigen Fragen: ein Sanderling, Eikapseln des Rochens, meistens nein. Das Nationalpark-Haus Juist ist somit wortwörtlich der zentrale Ansprechpartner in Sachen Natur auf der Insel.

In der familiengerechten Dauerausstellung können Gäste sich über die Besonderheiten des Lebensraumes Wattenmeer informieren, in den Meerwasseraquarien verschiedene Nordseebewohner beobachten oder das Skelett von Waltraud bestaunen, einem 10 Meter langen Zwergwal, der 2001 an den Juister Strand gespült wurde. Da an Ausstellungen heute andere Ansprüche gestellt werden, wird das Innere des Nationalpark-Hauses im kommenden Winter neu gestaltet und die Ausstellung im Frühling 2021 in neuem Glanz wiedereröffnet.

Spannende und unterhaltsame Einblicke in den einzigartigen Naturraum bietet auch das umfangreiche Veranstaltungsangebot des Hauses mit Wattwanderungen, vogelkundlichen Beobachtungen, Salzwiesenführungen und Kindertheater. In den Monaten August und September können Sie sich auf eine Nationalpark-Erlebnisfahrt zur Vogelinsel Memmert freuen.

Jens Heyken
Leiter Nationalpark-Haus Juist


HIER FINDEN

Nationalpark-Haus Juist

Carl-Stegmann-Str. 5
26571 Juist
Tel. (04935) 15 95

www.nationalparkhaus-juist.de


NATIONALPARKERLEBNISFAHRT ZUR VOGELINSEL MEMMERT

18.08.2020, 13:45-20:15 Uhr

HEIN, DER EINSIEDLERKREBS (KINDERTHEATER)

19.08.2020, 17:30 Uhr

MITTEN IN NEPTUNS VORGARTEN (SALZWIESENFÜHRUNG)

20.08.2020, 10:30 Uhr

WALTRAUDS REISE

Möchtest du wissen, wie die Zwergwaldame an den Strand von Juist kam? Ein Kurzfilm erklärt es dir: www.nationalparkhaus-juist.de



BUNDJUGEND

VIELFALT STATT RASSISMUS

Was denkst du, wenn du ‚Afrikaner*in‘ liest? Was sind deine Assoziationen? Und wie ist es mit Asiat*innen? Amerikaner*innen? Araber*innen?

Unsere Gedanken sind, auch wenn wir das gar nicht wollen, voller Stereotype, Vorurteile und Rassismen, die sich in unserer Gesellschaft verfestigt haben. Stereotype gegenüber BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) sind dabei überwiegend negativ konnotiert. Dieses Gedankengut prägt Kommunikation und Verhalten. So wurde mir, einer weißen Studentin, noch beigebracht, die Namen auf den Klingelschildern zu studieren, bevor ich mich für eine Wohnung entscheide.

FÜR EINE SOLIDARISCHE UND GLEICHBERECHTIGTE GESELLSCHAFT

Psychologisch betrachtet ist das Einordnen von Lebewesen und Situationen in Schubladen ein Stück weit ganz gut. Die Einordnung einer Kreuzotter als ‚potentiell gefährlich‘ kann überlebenswichtig sein. Doch für eine wirklich solidarische und gleichberechtigte Gesellschaft ist die Überwindung pauschaler und wertender Schubladen der Schlüssel zum Überleben und für gesellschaftliche Chancengerechtigkeit.

Wenn wir eine Zukunft fordern, die die Bedürfnisse von allen aktuellen und zukünftigen Generationen global berücksichtigt, dann gehört die Überwindung des heute und hier vorhandenen Rassismus in uns dazu. Viele Aktive der BUNDjugend Niedersachsen haben sich in den letzten Wochen intensiv mit Rassismus kritischem Denken auseinandergesetzt. Wir haben uns eingelesen, weitergebildet und unser Weiß-sein reflektiert. Im Juli haben wir mit erfreulich vielen Teilnehmenden ein zweiteiliges, antirassistisches Online-Training durchgeführt. Wir hinterfragen unsere Privilegien und wollen sie für unsere Rassismuskritik nutzen.

UNSER ZIEL: EINE VIELFÄLTIGERE BUNDJUGEND

Mit mehreren Social Media-Aktionen haben wir uns solidarisch erklärt mit antirassistischen Bewegungen, wie ‚Black Lives Matter‘. Doch dies sind für uns nur erste Schritte: Langfristig wollen wir von einer vornehmlich weißen zu einer diverseren Umwelt- und Naturschutzbewegung wachsen. Denn: Wir wollen nicht nur  Vielfalt auf der Wiese, im Moor, auf dem Berg, im Wald, in der Senke und im Meer. Wir wollen auch eine gesellschaftliche Vielfalt! Kira Nadler (Landesvorstand BUNDjugend Niedersachsen)

 

RASSISMUS GEHT UNS ALLE AN!

Weitere Informationen, Links sowie Lektüre und Filmempfehlungen zum Thema Anti-Rassismus und Critical Whiteness unter www.bundjugend-niedersachsen.de/antirassismus


WIR LEBEN AUF PUMP

Am 22. August ist der Earth Overshoot Day, der globale Erdüberlastungstag. Die BUNDjugend wird auch in diesem Jahr vielfältige Aktionen durchführen, um auf den Ausverkauf der Erde hinzuweisen. Wenn du Lust hast, daran mitzuwirken, melde dich bei uns.

Kontakt: romina@bundjugendniedersachsen.de

Weitere Termine: www.bundjugendniedersachsen.de



MITMACHEN

WIR FÜR ARTENVIELFALT

Was wäre unsere Welt ohne diesen schier unbegreiflichen Reichtum an Tieren, Pflanzen und Naturräumen? Diese Artenvielfalt zu erhalten, liegt BUND-Mitgliedern am Herzen. Inspirieren wir uns gegenseitig mit guten Ideen!

Ob Balkon oder Garten, ob Landeigentümer*in, Pächter*in oder Mieter*in, ob Verbraucher*in, Lebensmittelerzeuger*in oder Händler*in – egal, wo Sie leben oder arbeiten, jede*r kann etwas tun, damit unser Lebensumfeld, ob in der Stadt oder auf dem Land, wieder Rückzugs- und Lebensort für Tiere und Pflanzen wird.

Schicken Sie uns Fotos Ihrer Blühwiese, Nisthilfe, Benjeshecke, torffreien Beete oder vom Blumentopf auf Ihrem Balkon und vieles mehr an artenvielfalt(at)nds.bund.net . Schreiben Sie uns, warum auch Ihnen Artenvielfalt so wichtig ist. Alle Einsendungen veröffentlichen wir in einer bunten Fotogalerie unter www.bund-niedersachsen.de/wir-fuer-artenvielfalt. Hier finden Sie auch Hinweise zum Datenschutz und den Teilnahmebedingungen. Wir freuen uns auf vielseitige Eindrücke aus jedem Winkel Niedersachsens!


TERMINE

Sa. 15.08., 13.30-17.30 Uhr: Veredelungsworkshop des Streuobstwiesen-Bündnisses Niedersachsen
Gut Adolphshof in Lehrte

Mi. 02.09., 18.00-21.00 Uhr: Online-Vortrag: Einführung in die ökologische Mahd

Sa. 07.11., ab 16.00 Uhr: Abschlussveranstaltung Fotowettbewerb „Wildbienen fliegen auf Niedersachsen 2020“
Landesmuseum Hannover

 

Mehr Infos und weitere Termine:

www.bund-niedersachsen.de/termine



IMPRESSUM

Herausgeber:

BUND Landesverband Niedersachsen e.V., Goebenstraße 3a, 30161 Hannover, Tel.: (0511) 965 69 - 0, Fax: (0511) 66 25 36, bund.nds(at)bund.net, www.bund-niedersachsen.de

Redaktion:

Dr. Tonja Mannstedt (tm), Romina Ranke (BUNDjugend),
Tel.: (0511) 965 69 31, Redaktion(at)nds.bund.net

Die nächste Ausgabe erscheint Mitte November 2020.

Der BUND Niedersachsen benötigt für seine Arbeit über die Mitgliedsbeiträge hinaus Ihre Unterstützung. Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto der Bank für Sozialwirtschaft

IBAN: DE76 2512 0510 0008 4984 04
BIC: BFSWDE33HAN

Vielen Dank! Spenden sind steuerlich absetzbar.

 

BUND-Bestellkorb