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BUND Landesverband Niedersachsen

BUNDmagazin

Das BUNDmagazin ist die Mitgliederzeitschrift des BUND. Der Landesverband veröffentlicht regelmäßig eine Regionalbeilage.

BUNDmagazin 4/2019

BUNDmagazin zum Download (PDF-Format)

Editorial:

LIEBE FREUND*INNEN DER ERDE,

der 20. September war ein beeindruckender Tag für die weltweite Klimabewegung. 1,4 Millionen Menschen gingen allein in Deutschland auf die Straße, um für einen wirksamen Klimaschutz zu protestieren. Fridays for Future hatte erstmals Bündnispartner eingeladen, den globalen Klimastreik zu unterstützen. Der BUND war bundesweit und in über 20 Orten Niedersachsens dabei, hat mit mobilisiert und organisiert. Allein in Hannover ist es uns gemeinsam gelungen, fast 40.000 Menschen auf die Straße zu bringen. In einem breiten Bündnis aus Umwelt-, Wohlfahrts-, Kultur- und Entwicklungsverbänden, zusammen mit Gewerkschaften, Kirchen und Unternehmen haben wir ein deutliches Signal gesetzt: Wir brauchen eine ambitionierte Klimapolitik auf Bundes- und Landesebene, die den Mut aufbringt, die Ursachen des Klimawandels anzupacken und nicht nur über die Folgen zu lamentieren. Dazu gehört eine konsequente Wende in der Energie-, Verkehrs- und Agrarpolitik.

Dass selbst diese breite Bewegung nicht ausreicht, um Politik zum Handeln zu bringen, haben die vergangenen Wochen gezeigt: Nach dem laschen Klimapaket der Bundesregierung hat Mitte Oktober auch die Große Koalition in Niedersachsen einen Gesetzentwurf für ein Klimaschutzgesetz vorgelegt, der viel zu vage und damit mangelhaft ist.

Für den BUND heißt das: Der Protest hat gerade erst begonnen. Nun gilt es, dran zu bleiben. Bitte unterstützen Sie auch den neuen weltweiten Klimastreik am 29. November. Mobilisieren Sie in Städten und Gemeinden möglichst viele Menschen und Institutionen, den Streik aktiv unterstützen. Together for Future!



Heiner Baumgarten
Landesvorsitzender 


Alle fürs Klima: Wie hier in Hannover streikten am 20. September weltweit Menschen für den Klimaschutz.

MEHR EHRGEIZ

Tausende von Menschen gehen für den Klimaschutz auf die Straße, doch die Politik handelt nicht. Weichgespülte Klimaschutzgesetze wie in Niedersachsen lehnt der BUND ab.


KLIMASCHUTZGESETZ - ZAHNLOSER TIGER

Mit einem symbolischen Tauziehen zwischen Umweltschützer*innen und Lobbyisten aus Industrie und Landwirtschaft hat der BUND am 23. Oktober in Hannover gegen Symbolpolitik protestiert.

Der BUND fordert wirksamen Klimaschutz in Niedersachsen, nicht ein Gesetz ohne Hand und Fuß.

Seit über einem Jahr drängt der BUND die niedersächsische Landesregierung, Klimaschutz endlich zum Staatsziel zu erklären und ein eigenes Klimaschutzgesetz zu verabschieden. Nun hat die Regierungskoalition geliefert – doch das Ergebnis ist enttäuschend.

Zwar ist die große Koalition bereit, den Klimaschutz und die Minderung der Folgen des Klimawandels in die Verfassung aufzunehmen, und kommt damit einer wesentlichen Forderung des BUND nach. Ansonsten bietet der Mitte Oktober nach Monate langem Ringen vorgelegte Entwurf für ein Klimaschutzgesetz aber keinerlei Anlass zum Lob: Die im Klimaschutzgesetz genannten Ziele sind nicht ehrgeizig genug, ein Großteil der Regelungen bleibt unkonkret und unverbindlich. Offensichtlich ist, dass die jährlichen Reduktionsziele von 55 % bis 2030 und 80-95 % bis zum Jahr 2050 keinen ausreichenden Beitrag liefern, um die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Zudem fehlt die Selbstverpflichtung im Gesetz: Eine Reduktion der Treibhausgase bis 2050 wird lediglich „angestrebt“.

VERBINDLICHKEIT? NEIN, DANKE!

Obwohl Klimaschutz eine Querschnittsaufgabe ist und erst durch verbindliche Ziele für alle relevanten Sektoren wirksam wird, bleibt der Gesetzentwurf in diesem Punkt völlig vage: Aussagen zum Bereich Bauen und Sanieren sind zum Beispiel Fehlanzeige. Gerade hier bestehen aber dringender Aufholbedarf und enorme ungenutzte Potenziale. So müsste die jährliche energetische Sanierungsquote im Gebäudebestand von derzeit 1 % auf mindestens 2,5 % angehoben werden, die Nutzung solargeeigneter Dachflächen wäre von derzeit rund 6 % auf mindestens 85 % zu steigern, damit endlich Fortschritte im Klimaschutz erreicht werden. Auch beim dringend erforderlichen Schutz natürlicher Kohlenstoffspeicher bleibt der Gesetzentwurf bei Allgemeinplätzen: Trotz ihrer herausragenden Funktion werden Moore im Klimaschutzgesetz des moorreichsten Bundeslandes nicht einmal erwähnt, ganz zu schweigen von konkreten Zielen wie einem Stopp des Torfabbaus oder der Wiedervernässung von Mooren. Zur Landwirtschaft, die für einen erheblichen Anteil von 28 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, schweigt sich der Gesetzentwurf ebenfalls aus. Dabei ist klar, dass Massentierbestände und Nährstoffüberschüsse deutlich reduziert werden müssen und ein Umbruch von Dauergrünland zu Acker zu verbieten ist, um die Emissionen zu reduzieren.

KEINE KONTROLLE GEWÜNSCHT

Als mangelhaft erweist sich das Papier der Landesregierung auch bei den Vorgaben für die Berichterstattung und Kontrolle der selbst gesteckten Klimaziele. Statt ein unabhängiges Beratergremium unter Beteiligung von Wissenschaft und Gesellschaft einzusetzen und so die nötige Transparenz und Glaubwürdigkeit zu erreichen, will das Land seine Arbeit selbst begleiten. Dazu passt nur zu gut, dass Möglichkeiten zur Sanktion und Nachsteuerung fehlen, wenn die angestrebten Ziele nicht erreicht werden.

Das klare Resümee des BUND lautet daher: So kann Klimaschutz nicht gelingen! Dieser Gesetzentwurf ist ein zahnloser Tiger – damit wird die Landesregierung ihrer Verantwortung für künftige Generationen in keiner Weise gerecht. Für zig Tausende Menschen, die am 20. September zum globalen Klimaprotest in Niedersachsen auf die Straße gegangen sind, ist er ein Schlag ins Gesicht.

Susanne Gerstner
Landesgeschäftsführerin
 

Mehr zum Thema

Das neue Faltblatt "Klimaschutz jetzt!" und das BUND-Forderungspapier für einen wirksamen Klimaschutz finden Sie unter www.bund-niedersachsen.de/klimaschutz/


LAND UNTER?

Über 750 Kilometer erstreckt sich die Nordseeküste von Emden bis Otterndorf. Wie wirkt sich der beschleunigte Meeresspiegelanstieg, von dem der Weltklimarat in seinem jüngsten Sonderbericht ausgeht, auf Niedersachsen aus? Wir fragen Prof. Dr. Johanna Baehr, Expertin für Klimamodellierung von der Universität Hamburg, nach den Folgen einer wirkungslosen Klimapolitik.

Welche Klimafolgen sind im Küstenland Niedersachsen zu erwarten?

Durch den Klimawandel ist nicht nur die Temperatur in der Atmosphäre angestiegen, auch die Wärmeaufnahme der Ozeane hat stark zugenommen. Für den Meeresspiegel bedeutet dies neben einem stärkeren Schmelzen von Eis auch eine zusätzliche Ausdehnung der Meere. Viele Studien erwarten für die nächsten Dekaden einen beschleunigten Temperaturanstieg. Für Norddeutschland könnte dies eine anthropogene Erwärmung von 1-3 Grad bis zum Jahr 2050 bedeuten. Sturmfluten an der Küste, die in der Größenordnung der verheerenden Flut von 1962 liegen, sind damit denkbar.

Aber auch abseits der Küste wird erwartet, dass insbesondere im Winter Niederschläge und Windgeschwindigkeiten zunehmen könnten. Das wird wahrnehmbare Auswirkungen auf alle Bereiche der Landnutzung und Infrastruktur haben. Auf diese Veränderungen - inklusive möglicher Extreme - muss Niedersachsen vorbereitet sein.

Ließen sich diese Klimafolgen vermeiden, wenn Niedersachsen bis 2050 klimaneutral wäre?

Die Klimaprojektionen beruhen neben den Klimamodellen selbst vor allem auf Annahmen darüber, wie sich die Treibhausgasemissionen entwickeln. Die heutigen Emissionen entscheiden darüber, wie das Klima im Jahr 2050 und danach sein wird. Wir haben also jetzt noch eine Steuerungsmöglichkeit – und die Verantwortung für unsere Zukunft. tm

Zur Person

Johanna Baehr leitet die Arbeitsgruppe Klimamodellierung im Institut für Meereskunde der Universität Hamburg. Ziel ihrer Forschungen ist es, die Variationen des Klimasystems mit Hilfe von globalen Klimamodellen besser zu verstehen und Veränderungen in der Zirkulation der Atmosphäre und des Ozeans vorherzusagen. Im November 2019 bewirbt sie sich als stellvertretende Bundesvorsitzende des BUND.



STANDPUNKT

NATURSCHUTZNOVELLE - LETZTE CHANCE

Der Countdown läuft. Wird die Landesregierung die Chance nutzen, dem Arten- und Lebensraumschutz endlich mehr Rechte einzuräumen?

Im August haben BUND und NABU der Landesregierung ein gemeinsames Forderungspapier für Insektenschutz und Artenvielfalt in Niedersachsen übergeben. In Gesprächen hat der BUND deutlich gemacht, dass er bis zum Jahresende verbindliche und wirksame Maßnahmen zum Insektenschutz erwartet. Die aktuell anstehende Novelle des Niedersächsischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz bietet der Landesregierung die Chance zu beweisen, dass ihr der Ernst der Lage bewusst ist. Wie Insektenschutz und Artenvielfalt darin naturschutzrechtlich verankert werden können, hat der BUND in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf gezeigt.

DAS FORDERT DER BUND

Naturschutzgebiete, Natura 2000-Gebiete und geschützte Landschaftsbestandteile müssen als Rückgrat und Zentren der biologischen Vielfalt entwickelt werden. Ein Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden ist damit nicht vereinbar, das Ausbringen von Dünger darf hier nur noch mit Genehmigung der Naturschutzbehörden erfolgen. Auch muss der Katalog gesetzlich geschützter Biotope um Streuobstwiesen, Kleingewässer und artenreiches Grünland erweitert werden.

Der dramatische Verlust von Grünland kann nur durch ein gesetzliches Umbruchverbot für Dauergrünland gestoppt werden. Um der Zerschneidung und Verinselung von Biotopen Einhalt zu gebieten, muss der Biotopverbund auch auf Landesebene gesetzlich verankert werden. Dazu gehören Mindestflächenanteile für den Biotopverbund und der Schutz ausreichend breiter Gewässerrandstreifen als wichtige Lebensräume und Verbundachsen. Auch muss das Gesetz die Landschaftsplanung stärken, damit ausreichend Flächen für den Naturschutz auf allen Planungsebenen von vornherein berücksichtigt werden.

Ob die Landesregierung die Chance zur Nachbesserung der Naturschutznovelle tatsächlich ergreift, bleibt abzuwarten. Wenig optimistisch stimmt ein Antrag zum Wildbienenschutz, den die Regierungsfraktionen im Oktober in den Landtag eingebracht haben. Denn dieser enthält statt konkreter und verbindlicher Schutzmaßnahmen nur unverbindliche Empfehlungen.

Der Stopp des massiven Artensterbens kann und darf nicht auf den Schultern einzelner abgeladen werden. Zu lange hat die Politik in die falsche Richtung gesteuert. Biologische Vielfalt als Lebensgrundlage zu erhalten, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. So müssen ausreichend öffentliche Mittel bereitgestellt werden, um eine natur-, klima- und tierschutzgerechte Landwirtschaft zu fördern. Ziel des BUND ist ein breites gesellschaftliches Bündnis, das die Forderungen für mehr Insektenschutz und Artenvielfalt in Niedersachsen mitträgt. Dafür werden wir weiter werben.

Susanne Gerstner
Landesgeschäftsführerin
 



NEUE AUENWILDNIS ENTSTEHT

Spatenstich: Auwald Hohe Garbe wird an die Elbe angebunden. Foto: D. Damschen / BUND Spatenstich: Auwald Hohe Garbe wird an die Elbe angebunden. Foto: D. Damschen / BUND

Mit einem feierlichen Spatenstich hat Anfang September die Wiederanbindung einer der wichtigsten Auwälder der Unteren Mittelelbe, der Hohen Garbe, begonnen.

An mehreren Stellen im Gebiet wird der Deich geöffnet und somit alte Flutrinnen reaktiviert. So kann der Fluss den Wald wieder regelmäßig durchströmen. Über 10.000 neu angepflanzte Bäume und Sträucher sorgen dafür, dass sich der alte Auwald ausbreitet und sich eine naturnahe Auenlandschaft entwickelt.

Das Vorhaben am Grünen Band zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt wird vom BUND-Auenzentrum auf Burg Lenzen betreut und im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz gefördert. Beim Spatenstich überreichte dessen Präsidentin Beate Jessel dem BUND die Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Gelobt wurde vor allem die vorbildliche Einbeziehung der örtlichen Bevölkerung.

Intakte Auen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas – und zu den seltensten: Naturnahe Hartholzauen wie solche in der Hohen Garbe bedecken heute nur noch ein Prozent ihrer ursprünglichen Fläche. Mit Hilfe des BUND-Projektes erhält die Elbe rund 400 Hektar Auenlandschaft zurück. Diese tragen als natürliche Rückhalteflächen für Hochwasser auch dazu bei, die Folgen des Klimawandels zu mildern.


NEUE HELFER IM MOOR

Seit September haben die 2.000 Moorschnucken der BUND-Schäferei in der Diepholzer Moorniederung Unterstützung erhalten: 50 Ziegen halten zusammen mit den Schafen den Aufwuchs von Sträuchern und Bäumen in Schach und so die Moore und Sandheiden offen. Das ist wichtig, denn Hochmoore benötigen hohe Wasserstände, Gehölze entziehen ihnen Wasser. Die Tiere helfen somit, Hochmoore als Lebensraum und Kohlenstoffspeicher zu erhalten.



BUND-PROJEKT STREUOBSTWIESEN - SCHÄTZE HINTER KLOSTERMAUERN

Foto: K. Mathan

Im Projekt „Schatztruhe kulturhistorische Obstgärten“ setzt der BUND sich für den Schutz historischer Obstgärten ein

Etwa 2.000 Apfelsorten soll es in Deutschland geben, doch im letzten halben Jahrhundert ist die Vielfalt der Sorten stark gesunken und nur wenige von ihnen sind den meisten Menschen bekannt. Das möchte der BUND ändern.

Der Schutz alter Sorten ist ein wesentliches Bestreben, wenn es um die Erhaltung von Streuobstwiesen geht. Und genau dort setzte das nun endende BUND-Projekt „Schatztruhe kulturhistorische Obstgärten“ an, das der Umweltverband gemeinsam mit dem Niedersächsischen Heimatbund durchgeführt hat. Es widmete sich dem Erhalt kulturhistorischer Gärten und Klostergärten, der genetischen und biologischen Vielfalt von historischen Obstsorten sowie der dort lebenden Tier- und Pflanzenwelt. Aber auch aus Gründen der Heimatpflege und zur Bewahrung des historisch gewachsenen Landschaftsbildes müssen diese Biotope geschützt und gefördert werden.

Zuallererst besichtigten Tier- und Pflanzenexperten wie Pomologen und Ornithologen die ausgewählten Gärten von Kloster Amelungsborn, Kloster Mariensee, Kloster Wülfinghausen, Breidings Garten, Stift Fischbeck und Landschaftspark Villa Klee. Ihre Aufgabe war die Bestimmung der alten Obstbäume und der dort lebenden Arten. Dabei entdeckten sie eine besondere Vielfalt heimischer Vogelarten, aber auch seltene Apfelsorten wie die Kasseler Renette auf Kloster Mariensee oder den Prinzenapfel im Breidings Garten. In einem nächsten Schritt wurden Pflege- und Maßnahmenkonzepte erstellt, die je nach Zustand von Kloster zu Kloster variierten und sich an den ursprünglichen Strukturen und Bepflanzungen orientierten.

Während in Kloster Amelungsborn, Stift Fischbeck und Villa Klee neue Obstbäume gepflanzt wurden, lag in Breidings Garten und Kloster Wülfinghausen der Fokus auf der Kartierung der Sorten und der Pflege bestehender Bäume. Im Kloster Mariensee wurden sogar abgängige und zu dicht stehende Obstbäume entfernt, damit die Bäume nicht mehr in Lichtkonkurrenz zueinander stehen. Zum Wohl der Artenvielfalt wurde das Schnittgut zu einer Benjeshecke aufgetürmt. Bei den Neupflanzungen wurde auf regionale Besonderheiten geachtet: So wurden in Amelungsborn, das in der Rühler Schweiz liegt, ausschließlich lokale Kirschsorten angepflanzt.

Doch nicht nur der Erhalt der Gärten stand im Mittelpunkt des Projektes. Wichtig war zudem eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für diese Kulturlandschaften. Ehrenamtliche Akteure wurden zur Umsetzung der Pflegekonzepte gewonnen und so der Wissensschatz von Anbau und Pflege alter Sorten, der immer weiter verloren geht, weitergegeben. Dafür organisierte der BUND überall in Niedersachsen über 60 Fortbildungsveranstaltungen, bei denen mehr als 500 Teilnehmer*innen Wissenswertes rund um die Themen Obstbaumschnitt, Ornithologie, Wildbienenbestimmung, Kochen mit Streuobst und Bau von Nisthilfen lernten.

Elisabeth Schwarz
Streuobstwiesenschutz

 


ALTE OBSTSORTEN ALS GENETISCHER POOL - ROBUST UND LECKER

Wiederentdeckt: der Napoleonsapfel. Foto: H. Stolberg

Napoleon war französischer Kaiser und Feldherr, doch der Name ist auch in der Pomologie weit verbreitet: Neben der rotbunten Süßkirsche Napoleon und Napoleons Butterbirne gibt es auch den Napoleonsapfel. Dieser galt lange Zeit als verschollen, wurde aber 2018 im Amt Neuhaus und in der Prignitz von drei Pomologen wiederentdeckt.

Derartige Wiederentdeckungen sind nicht allein für die Bewahrung des Kulturerbes wichtig. „Wir brauchen die alten Sorten, weil wir ihren genetischen Pool auch in der Zukunft für die Weiterentwicklung unseres Obstes benötigen", findet Hermann Stolberg, Pomologe und einer der Wiederentdecker des Napoleonsapfels. Bei der Erhaltung alter Obstsorten geht es um die Vielfalt der Sinneserfahrung, der Augen- und Gaumenfreuden jenseits industriemäßiger Massenproduktion. Zudem sind alte Sorten langlebiger und robuster gegenüber vielen Baumkrankheiten, kommen ohne Pestizide aus und sind sogar für viele Allergiker geeignet. „Moderne Sorten hängen ständig am Tropf der Pflanzenschutzindustrie, sind nicht zukunftsfähig und nicht nachhaltig“, erklärt Stolberg weiter. Der Pomologe ist Mitbegründer des Vereins Streuobstwiesen-Bündnis Niedersachsen.

NAPOLEONSAPFEL

AUSSEHEN gelb-rot gestreift und mittelfestes, saftiges Fleisch

GESCHMACK fein aromatisch

ERNTEZEIT im September/Oktober

HALTBARKEIT bei kühler Lagerung bis April


NEUER KURS ZU STREUOBST

Die Streuobst-Pädagogik-Ausbildung geht in die nächste Runde. Auch 2020 können sich Interessierte wieder zu Streuobst-Pädagog*innen fortbilden lassen. Anmeldungen sind bis zum 15. Januar möglich. Ziel ist es, in ganz Niedersachsen Kinder und Erwachsene für das Thema Streuobst zu begeistern und ein Bewusstsein für diese stark gefährdeten Kulturlandschaften zu schaffen. Der BUND Niedersachsen bietet die einjährige Ausbildung bereits zum siebten Mal gemeinsam mit der Streuobst-Pädagogin Beate Holderied an. Neben theoretischen Inhalten zu den verschiedensten Tier- und Pflanzenarten liefert sie auch praktische Erfahrungen in den Bereichen Didaktik und Artbestimmung.

INFOS UND ANMELDUNG



BUND-GRUPPE WOLFENBÜTTEL - EIN HERZ FÜR BIO-GÄRTEN

BUND-Aktive bauen im Waldgarten am Exer eine Insektennisthilfe auf.

Nach dieser Erde wäre da keine, die eines Menschen Wohnung wär‘ – mit diesem Liedtext im Ohr machten sich die Gäste auf den Heimweg, die am 25. August das 35-jährige Bestehen der BUND-Gruppe Wolfenbüttel feierten. Es war ein Fest des Austausches, des Dankes und der Sinne. Denn gefeiert wurde im eigenen Biogarten, den die BUNDAktiven zu einem Vorzeigeprojekt ökologischen Gärtnerns am Stadtrand von Wolfenbüttel herausgeputzt haben. Anerkennung dafür bekamen sie auch von Landrätin und Bürgermeister.

„Der Biogarten war mein Eingangstor zum BUND“, gesteht Susanne Kracht. Als die heutige Vorsitzende 1989 das Gartenprojekt kennenlernte, war die Biologin sofort begeistert – und ist es bis heute. Die wilden Gärten, wie sie diese Naturoasen liebevoll bezeichnet, sind ein fester Bestandteil der BUND-Arbeit in Wolfenbüttel geworden. Der 4.000 Quadratmeter große Biogarten wurde nach und nach durch Hecken, Hochbeete, Trockenmauern, Streuobstwiese und Nisthilfen ergänzt. Unterschiedliche Umweltbildungsangebote für Kinder und Erwachsene finden regelmäßig hier statt. Auch die BUND-Aktiven treffen sich im Sommerhalbjahr zum Austausch und zur Gartenarbeit im Grünen.

BILDUNGSARBEIT TRÄGT FRÜCHTE

Vor drei Jahren haben BUND und Bio-Garten in Wolfenbüttel Nachwuchs bekommen: Natur- und gartenbegeisterte Studierende der Ostfalia Hochschule haben rund um den Waldgarten am Exer eine BUND-Ortsgruppe gegründet und betreuen den Garten zusammen mit dem Ökologiereferat des Studentenausschusses AStA. Die jungen Aktiven haben nicht nur ein lebendiges Gartenprojekt mit Streuobstwiese und Lehmofen auf die Beine gestellt, sie engagieren sich auch mit Herzblut bei Klimademos und organisieren Mitmachaktionen oder Filmabende. „Die junge Generation sucht den Austausch mit uns“, freut sich Susanne Kracht. Auch Schüler*innen der Fridays for Future-Bewegung möchten in BUND-Projekten mitwirken.

Die Zusammenarbeit mit anderen ist der BUND-Gruppe wichtig, ja, sie ist sogar essentiell. „Wir arbeiten eng mit den Naturschutzbehörden, Landschaftspflegeverbänden und anderen Naturschutzorganisationen zusammen“, betont die Vorsitzende. Auch die Geschäftsstelle in der Innenstadt teilt sich der BUND mit anderen Verbänden. Ob der Einsatz für ein großflächiges Naturschutzgebiet rund um die Asse, den Höhenzug südlich von Wolfenbüttel, der Protest gegen Massentierhaltungsanlagen im Landkreis, der Amphibienschutz, die Biotopvernetzung, die Pflege der Möllegrube als Lebensraum wärmeliebender Pflanzen, Eidechsen und Libellen oder das Wirken in der Begleitgruppe zur Asse als Endlager für radioaktive Abfälle – der BUND Wolfenbüttel hat sich beharrlich und kooperativ für zentrale BUND-Themen eingesetzt. Damit die Natur, wie wir sie heute kennen und lieben, auch in Zukunft so erhalten bleibt. tm

MITMACHEN

Möchten Sie den BUND in Wolfenbüttel bei Aktionen oder Pflegemaßnahmen unterstützen? Melden Sie sich gerne bei uns.

https://wolfenbuettel.bund.net/



NO PLASTIC!

Rund um den internationalen Coastal Cleanup-Day am 21. September haben BUND-Gruppen in Niedersachsen auf den Plastikwahn und seine Folgen aufmerksam gemacht. Denn kein anderes Land in Europa verbraucht so viel Plastik wie Deutschland. Mit zahlreichen Aktionen und Vorträgen riefen die Aktiven zum Plastiksparen und Müllsammeln auf.

BRAUNSCHWEIG UND WOLFENBÜTTEL

„Plastik in und an der Oker“ lautete der BUND-Aktionstag am 28. September in der Region Ostniedersachsen. Auf Kanutouren sammelten Teilnehmer*innen beträchtliche Mengen an Müll aus der Oker. In Braunschweig und Wolfenbüttel informierten BUND-Aktive über das geringe Recyclingvolumen von Plastik in Deutschland von nur 16 %, über die Pläne der Plastikindustrie, die Produktion in den nächsten Jahren zu verdreifachen, und über Gesundheitsrisiken üblicher Inhaltsstoffe wie Unfruchtbarkeit und Krebs. Auch Tipps zu plastikfreier Kosmetik und Upcycling waren beliebt. Zum Beispiel, wie man aus alten Fahrradschläuchen kleine Stifteköcher bastelt. Den Aktionstag hat der BUND zusammen mit vielen Partnern auf die Beine gestellt, gefördert durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung. Aus den Gesprächen wurde deutlich, dass man noch mehr tun muss – sowohl auf politischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Daher will der BUND in der Region eine Arbeitsgruppe zum Thema Plastik gründen.

MITMACHEN

Möchten Sie in der neuen AG Plastik in Ostniedersachsen mitmachen? Schreiben Sie an info(at)bund-bs.de .

WILHELMSHAVEN

In Wilhelmshaven haben BUND und BUNDjugend das Plastikmüllproblem mit einem Kunstwerk in der Marktstraße sichtbar gemacht. Am 21. September sammelten die Umweltschützer*innen Müll rund um den Banter See. Die Fundstücke – überwiegend Verpackungsmaterial und Einwegartikel – wurden in stundenlanger Arbeit auf der Marktstraße zu einer besonderen Skulptur verarbeitet: einer Welle aus Plastikmüll. Aufmerksamkeit erzeugen und so mit den Menschen ins Gespräch kommen – das funktioniert: Während die einen unermüdlich bastelten, klärten andere die Passanten über den Hintergrund der Aktion auf. Unterstützt wurden sie durch die JadeWale.

LANGEOOG

Auf der Nordseeinsel Langeoog führte der BUND am 2. Oktober eine Müllsammelaktion mit Vertreter*innen der Evangelischen Landeskirchen durch. Deren Umweltbeauftragte trafen sich zur Herbsttagung auf Langeoog und wollten einen aktiven Beitrag zum Meeresschutz leisten. Unterstützt durch Nationalpark-Ranger*innen und junge Freiwillige aus ganz Niedersachsen wurden die Strände vom Müll befreit. Die Aktion fand im Rahmen des BUND-Projektes „Plastikfreie Küste – Inseln als Startpunkt des Wandels“ statt.





BURG LENZEN - PERLE AM GRÜNEN BAND

Foto: D. Damschen / BUND

Zwischen Cuxhaven und Bremerhaven den Seeadler auf Beutezug erleben, durch Auenwildnis streifen oder zum Vogelzug wilde Gänse und Kraniche beobachten – Burg Lenzen bietet einzigartige Naturerlebnisse mitten im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe.

Ein Aufenthalt auf Burg Lenzen bedeutet immer auch eine Zeitreise zwischen bewegter Vergangenheit und Zukunftsvisionen: Die Ursprünge der Burg reichen zurück bis in die Zeit der Slawen im 9. Jahrhundert. Seit 1993 ist die Burg im Eigentum des BUND Niedersachsen und wird seither zum Europäischen Zentrum für Auenökologie, Umweltbildung und Besucherinformation entwickelt. Zehn Jahre später hielt das offizielle Besucherzentrum des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe-Brandenburg Einzug in die Burggebäude. In der historischen Fachwerkscheune und im Burgturm gewähren die Dauerausstellungen Einblicke in die Natur- und Kulturgeschichte der Lenzener Elbtalaue. Die Ausstellung „Flusslandschaft am Grünen Band“ zeigt auf über vier Etagen typische Lebensräume und charakteristische Arten des Biosphärenreservates. Im direkten Umfeld der Burg Lenzen sind die Ergebnisse der Projektarbeit des BUND-Auenzentrums eindrucksvoll erlebbar: Exkursionen in die Lenzener Elbtalaue oder ins Grüne Band im Vierländereck verbinden Naturgenuss mit interessanten Erkenntnissen über Naturschutz und nachhaltige Regionalentwicklung im Biosphärenreservat. Auch über die Elbe hinaus setzt sich das BUND-Auenzentrum für die Zukunft unserer Flüsse und Auen ein. Mit der Entwicklung und Umsetzung modellhafter Projekte werden ökologischer Hochwasserschutz gefördert, neue Auwälder gepflanzt und Flusslandschaften als Hotspots der Artenvielfalt geschützt.

Das Team des BUND-Besucherzentrums nimmt die Gäste mit in die Auenwildnis an der Elbe: in das wertvolle Auwaldgebiet in der Hohen Garbe, einem der letzten Hartholzauwälder an der Elbe, und zu geführten Kanu- oder Radtouren in die erste große Deichrückverlegung Deutschlands. Ein besonderes Highlight ist der denkmalgeschützte Burgpark mit dem Natur-PoesieGarten und dem AuenReich. Hier werden an sechs Stationen die Leistungen einer Flussaue und ihre beeindruckende Biodiversität präsentiert. Interaktive Sinnes- und Erlebnisstationen laden zum Relaxen, Staunen und Mitmachen ein. Mittendrin steht das BioHotel Burg Lenzen, ein beliebtes Ziel für mehrtägige Bildungsreisen und für Familien, die abwechslungsreiche Erlebnisangebote suchen. Kulturelle Veranstaltungen wie regionale Feste, Märkte und Theateraufführungen runden das vielfältige Jahresprogramm ab.

 

LENZENER BURGWEIHNACHT

7.12.2019, ab 14.00 Uhr

Weihnachtlicher Markt mit Bühnenprogramm für Kinder und Erwachsene

BURGMUSIK

20.12.2019, 19.00 Uhr

Klassische Klaviermusik mit kulinarischen Köstlichkeiten

Geschäftsführerin
Trägerverbund Burg Lenzen



BUNDJUGEND - SOMMERCAMP 2019 - AB ANS MEER

Unser BUNDjugend-Camp auf Langeoog war das große Highlight in diesem Sommer. Vom 13.-16. Juni haben wir auf der Insel gezeltet, das wilde Leben im Watt erkundet, Müll gesammelt, uns über nachhaltigen Aktivismus ausgetauscht, im Meer geschwommen, gesungen, getanzt und eine wunderbare Zeit gehabt.

Doch die Insel selbst ist durch den Klimawandel bedroht. Davon hat uns eindrücklich Familie Recktenwald berichtet: Sie hat gemeinsam mit neun anderen Familien eine Klima-Klage beim Europäischen Gericht eingereicht. Bei unserer Wattwanderung wurde uns nochmal eindringlich bewusst, wieviel auf dem Spiel steht und wie wertvoll das Ökosystem Wattenmeer ist. Die zugleich schlichten und berührenden Schlussworte unseres Wattführers werden uns noch lange in Erinnerung bleiben: „Das Wattenmeer ist unser gemeinsames Erbe. Lasst es uns erhalten!”

FOTOS UND BERICHT
www.bundjugend-niedersachsen.de


BUNDJUGEND - KLASSE KLIMA

Mit „Klasse Klima – Her mit der coolen Zukunft!“ bringt die BUNDjugend deutschlandweit Klimaschutz an Schulen.

In diesen Sommer ist das Projekt auch in Niedersachsen erfolgreich gestartet, gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. In Projekttagen und AGs unterstützen junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren Schüler*innen der 5.-13. Klasse dabei, für den Klimaschutz aktiv zu werden. Du möchtest Multiplikator*in werden und nach einer Schulung in Zweierteams Projekttage leiten? Du möchtest „Klasse Klima“ an deine Schule oder in deine Klasse holen? Du möchtest einfach mehr über das Projekt erfahren? Dann melde dich bei unserer Regionalkoordinatorin Jana Höbermann, jana.hoebermann(at)bundjugend.de

 

VOR ORT AKTIV

Seit diesem Sommer setzen sich auch in Wilhelmshaven BUNDjugend-Aktive mit kreativen Aktionen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein. Am 25.11. ist die Gründung der BUNDjugend Hildesheim geplant. Wenn du Lust hast, ebenfalls in einer BUNDjugend-Ortsgruppe aktiv zu werden, dann schau mal auf unsere Website oder melde dich einfach direkt bei uns.

info(at)bundjugend-niedersachsen.de



DIE EMS IM OHR

Von nun an gibt es fünf gute Gründe, auf dem 43 km langen Rundweg im Landkreis Leer um die Ems vom Fahrrad abzusteigen: Das sind die 5 Hörstationen der neuen Audiotour Ems im Ohr. Ergänzt wird sie durch die Ausstellung Die Tideems – früher* heute*zukünftig. Beide Angebote sind im Rahmen des Projektes „Zukunftsperspektive Tideems“ von BUND, NABU und WWF entstanden. Sie informieren lebendig und anschaulich über den Schutz der Ems und stellen ihre Veränderungen vor. Besucher*innen erfahren, wie eine intakte Ems den Klimawandel verlangsamen kann und wie viel Wellnesspotential bald in ihr steckt.

MEHR ZUM THEMA

Die Ausstellung ist bis zum 27. November in der Naturschutzstation Ems in Moormerland zu sehen. Weitere Termine und Audiotour-Download unter www.bund-niedersachsen.de/tideems



MEDIEN

AFFENTHEATER

Mehrheiten kann man nur gewinnen, wenn man die Menschen davon überzeugt, etwas selbst zu wollen, anstelle es zu müssen, heißt es im Vorwort. Der Autor plädiert für eine neue Naturschutzstrategie, einen konstruktiven Mitmach-Naturschutz. Von A wie Allmende bis Z wie Zusammenarbeit findet man in dem sehr umfangreichen, aber durchaus lesenswerten Band eine Fülle von Denkanstößen. Der ehemalige Forstdirektor liefert neben den bewährten auch neue konzeptionelle Ansätze.

AFFENTHEATER

Wolf-Eberhard Barth
2018, 763 Seiten, 39,80 €, Deutsche Literaturgesellschaft



AKTIV AUF INSTAGRAMM

Seit Oktober ist der BUND Niedersachsen auch auf Instagram. Hier finden Sie bunte Eindrücke unserer neuesten Aktionen, vielseitigen Projekte und Einrichtungen.

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TERMINE

Sa. 30.11., 7-9 Uhr: Einsteigerseminar für Wildkatzenbotschafter*innen
Walsrode

Sa. 18.1., 16-18 Uhr: Wir haben Agrarindustrie satt!
Demo in Berlin



IMPRESSUM

Herausgeber:

BUND Landesverband Niedersachsen e.V., Goebenstraße 3a, 30161 Hannover, Tel.: (0511) 965 69 - 0, Fax: (0511) 66 25 36, bund.nds(at)bund.net, www.bund-niedersachsen.de

Redaktion:

Dr. Tonja Mannstedt (tm), Tel.: (0511) 965 69 31, Redaktion(at)nds.bund.net
BUNDjugend: Milla Semisch

 Die nächste Ausgabe erscheint Mitte Februar.

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