BUND Landesverband Niedersachsen

BUNDmagazin

Das BUNDmagazin ist die Mitgliederzeitschrift des BUND. Der Landesverband veröffentlicht regelmäßig eine Regionalbeilage.

BUNDmagazin 2/2020

  • Editorial
  • Insektenschutz
    Artenvielfalt - Wir streiten für Insekten | Für mehr Vielfalt
  • Standpunkt: Mobilität der Zukunft - Mehr Mut zur Innovation!
  • Aktuelles: Mehr Schutz für Fledermäuse | Niedersachsen spart Plastik | Ein Plan für die Asse
  • Naturschutz: BUND-Projekt Begrüntes Hannover - Grüne Dächer
  • Aktiv im BUND: Die BUND-Gruppe Rotenburg - Baumeister für Wildbienen
  • Aktiv: Universum Kleingarten | Eine Wand für Schwalben
  • BUND-Einrichtungen: Watt Welten - Das Meer neu erleben
  • BUNDjugend: Neue Gruppen - Juhu, wir wachsen!
  • Mitmachen: Ökotipps im Garten | Video-Trips in die Natur | BUND-Einrichtungen helfen | Natur zuhause erleben

BUNDmagazin zum Download (PDF-Format)



Editorial:

LIEBE FREUND*INNEN DER ERDE,

aufgrund der dramatischen Entwicklung beim Artensterben haben wir die Landesregierung im Sommer 2019 aufgefordert, endlich wirksame Maßnahmen zur Rettung der Artenvielfalt in Niedersachen zu ergreifen. Unsere Initiative hat bewirkt, dass Umweltminister Olaf Lies und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast zu Verhandlungen über ein Maßnahmenpaket für mehr Artenvielfalt eingeladen haben.

Nach mehreren Dialogrunden mit BUND und Nabu, Landvolk und Landwirtschaftskammer ist inzwischen ein Vertragsentwurf entstanden, der zentrale BUND-Forderungen beinhaltet. Noch ist ein erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen nicht garantiert, der Einsatz lohnt sich jedoch in mehrfacher Hinsicht:  Verbesserungen im Naturschutz-, Wasser- und Waldgesetz des Landes sind ebenso Bestandteil wie neue Förderprogramme und zusätzliche Finanzmittel im hohen zweistelligen Millionenbereich für Maßnahmen im Naturschutz. Bei einer Einigung würden bereits ab 2021 erheblich mehr Gelder für Schutz und Entwicklung der biologischen Vielfalt bereit stehen. Das wäre ein Meilenstein für den Artenschutz in Niedersachsen!

Unabhängig vom Ausgang der Gespräche würdigt der BUND, dass alle am Dialog Beteiligten die Debatte zur Rettung der Artenvielfalt ernsthaft und auf Augenhöhe führen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit.



Heiner Baumgarten
Landesvorsitzender 


INSEKTENSCHUTZ

Auch bestimmte Arten der Azurjungfern sind stark gefährdet.

RETTE SIE, WER KANN!

Auch in Niedersachsen gehen Tag für Tag immer mehr Lebensräume und Arten unwiederbringlich verloren. Der Rettungsplan ist längst bekannt. Reißen wir das Ruder rum!


ARTENVIELFALT - WIR STREITEN FÜR INSEKTEN

Seit Monaten verhandelt der BUND mit Politik und Landwirtschaft über mehr Insektenschutz in Niedersachsen. Es ist das Ringen wert.

Auch Niedersachsen ist vom Artenschwund massiv betroffen. Das massenhafte Sterben von Insekten stellt eine Bedrohung für ganze Ökosysteme dar und gefährdet unsere Lebensgrundlagen.

Die immer intensivere Landnutzung, die Versiegelung und Zerschneidung von Landschaften vernichtet die Lebensräume vieler Arten. Etwa die Hälfte aller in Roten Listen bewerteten Tier- und Pflanzenarten in Niedersachsen ist inzwischen als gefährdet eingestuft. Die Gründe für den Artenschwund sind bekannt, ebenso die Handlungsmöglichkeiten.

Mit einem Forderungspapier für Insektenschutz und Artenvielfalt hat der BUND Niedersachsen deutlich gemacht, dass er sofort verbindliche und wirksame Maßnahmen für mehr Insektenschutz und Artenvielfalt erwartet. Dies erfordert zum einen Änderungen im Naturschutz-, Wasser- und Waldgesetz des Landes. Allein ordnungsrechtliche Maßnahmen werden jedoch nicht ausreichen, um das Artensterben zu stoppen. Deshalb fordern wir eine deutliche Ausweitung von Förderprogrammen, die den Bewirtschafter*innen zusätzlich Anreize bieten, freiwillig und über die neuen Gesetzesvorgaben hinaus mehr für die Arten- und Lebensraumvielfalt in der Fläche zu leisten. Die Landesregierung muss zusätzlich Gelder in zweistelliger Millionenhöhe pro Jahr in die Hand nehmen, um die nötigen Programme zu finanzieren und Einschränkungen für Bewirtschafter*innen auszugleichen.

HART UMKÄMPFT

Unsere Forderungen – von BUND und Nabu gemeinsam auf den Weg gebracht – haben einen Dialogprozess mit der  Landesregierung in Gang gesetzt. Da viele Maßnahmen direkt die Landwirtschaft betreffen, haben Umweltminister Lies und Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast neben den Umweltverbänden auch Vertreter*innen von Landvolk und  Landwirtschaftskammer zu den Gesprächen eingeladen. Seit Wochen wird nun hart um Ziele und Maßnahmen gerungen.

Bisherige Gesetzesvorgaben und Rahmenbedingungen, die über Jahrzehnte durch eine verfehlte und Umweltbelange oftmals ignorierende Politik geschaffen wurden, lassen sich nicht ohne  erhebliche Folgen für die Bewirtschafter*innen ändern. Ob die längst überfällige Einführung ausreichend breiter  Gewässerrandstreifen oder Pestizidverbote in Schutzgebieten – es ist ein zähes Ringen um jeden Meter und jede Formulierung. Von uns als Umweltverband  erfordert die Diskussion eine ernsthafte Auseinandersetzung auch mit den wirtschaftlichen Folgen unserer Forderungen für den einzelnen Landwirt oder die Landwirtin in der Fläche.

VOLKSBEGEHREN „ARTENVIELFALT JETZT!“

Parallel zu den Gesprächen hat der BUND in den vergangenen Monaten die Vorbereitungen für ein Volksbegehren begleitet. Pate steht dabei das erfolgreiche Volksbegehren in Bayern, das der BUND ebenfalls tatkräftig unterstützt hat. Kommt es mit der Politik und Landwirtschaft zu keiner gemeinsamen Vereinbarung, in der die wesentlichen Forderungen des BUND umgesetzt werden, wird ein Volksbegehren als legitimes Instrument der demokratischen Willensbildung auf den Weg gebracht. Dann können die Bürger*innen eine Befassung des Landestages mit dem Gesetzentwurf auf diese Weise erzwingen. Bis dahin wird der BUND unermüdlich weiter verhandeln, denn für uns ist klar: Mit jedem Tag, der ohne Handeln vergeht, geht direkt vor unserer Haustür möglicherweise eine weitere Art für immer verloren.

Axel Ebeler
stellvertretender Landesvorsitzender
 

Mehr zum Thema

Zum aktuellen Stand der Verhandlungen:
www.bund-niedersachsen.de/artenvielfalt-jetzt


FÜR MEHR VIELFALT

Die zentralen Forderungen des BUND für mehr Artenvielfalt in  Niedersachsen sind:

MEHR VIELFALT IN DER LANDSCHAFT!

Auf 15 Prozent der Landesfläche soll ein Biotopverbund entwickelt werden. Kernflächen des Biotopverbundes bilden die Schutzgebiete. Wertvolle Lebensräume wie Gewässer, Hecken, Streuobstwiesen, Feldgehölze oder Alleen sollen als Trittsteine und Verbindungsflächen zur Vernetzung der Lebensräume  beitragen. Ausreichend breite Gewässerrandstreifen schützen künftig außerdem vor Einträgen aus Düngung und Pestizideinsatz in Flüsse und Meere.

WENIGER PESTIZIDE, MEHR ÖKOLANDBAU!

Der Pestizideinsatz in Niedersachsen soll durch ein Pestizidreduktionsprogramm erheblich verringert werden. In Schutzgebieten soll der Pestizideinsatz künftig nur noch bedingt erlaubt sein, der Anteil des Öko-landbaus sich schrittweise bis 2030 verdreifachen. Landwirtschaftliche Nutzflächen im Landeseigentum sollen künftig ökologisch bewirtschaftet werden.

ARTENREICHES GRÜNLAND ALS LEBENSRAUM SCHÜTZEN!

Artenreiche Wiesen sollen künftig als Biotope besonders geschützt werden, außerdem ist ein Umbruchverbot von  wertvollem Grünland geplant. Wegen des dramatischen Rückgangs unserer Wiesenvögel – selbst in den Vogelschutzgebieten – werden die Maßnahmen zum  Wiesenvogelschutz erheblich ausgeweitet.

NATURNAHER WALD, MEHR WILDNIS WAGEN!

Im Landeswald, der immerhin ein Drittel der Waldfläche Niedersachsens ausmacht, sollen Natur- und Klimaschutz Vorrang haben – die Nutzung muss dahinter zurückstehen. Außerdem soll im Solling ein mindestens 1.000 Hektar großes Wildnisgebiet ausgewiesen werden.



STANDPUNKT

MOBILITÄT DER ZUKUNFT - MEHR
MUT ZUR INNOVATION!

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fordert angesichts der Corona-Krise eine Autokaufprämie, um damit den Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe zu beschleunigen und die Automobilindustrie im Strukturwandel unterstützen. Der BUND hält diesen Vorschlag für deutlich zu kurz gesprungen. Innovation: Fehlanzeige!

Der Verkehr ist nach der Energieerzeugung der größte Emittent an klimaschädlichem CO2 in Niedersachsen. Gleichzeitig liegt der Anteil der erneuerbaren Energien hier nur bei rund 5 % und stagniert seit Jahren. Nimmt die Landesregierung den Klimaschutz wirklich ernst, braucht es jetzt eine Mobilitätswende, die diesen Name auch verdient: Der Straßenverkehr muss deutlich zugunsten eines flächendeckenden und kostengünstigen ÖPNV reduziert werden. Bis 2030 muss der ÖPNV auf ausschließlich emissionsarme Fahrzeuge und Antriebe  auf Grundlage erneuerbarer Energien umgestellt werden.

In unseren Städten ist eine neue Architektur des Straßenraums notwendig. Mehr Stadtgrün und Freiflächen, gute und vor allem sichere Wege für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen auf Kosten des fließenden und ruhenden Autoverkehrs. Das schont nicht nur das Klima, sondern auch die Gesundheit durch weniger Lärm und Schadstoffe und mehr Sicherheit im Verkehr. Mehr  Grün heißt auch mehr Raum für Erholung, Sport und Begegnung und damit Lebensqualität.

Auch in ländlichen Räumen muss deutlich mehr in umweltfreundliche Mobilitätslösungen investiert werden, um gleichwertige Lebensbedingungen zu erreichen und die Zukunftsfähigkeit zu sichern. Dazu gehört ein Ausbau bedarfsorientierter Mobilitätsangebote wie z.B. Rufbuslösungen. Um Verkehr zu vermeiden, müssen Einrichtungen der Daseinsvorsorge auch in den ländlichen Regionen verfügbar sein – ob Supermarkt im Quartier, die Kita im Ort oder der Hofladen im Dorf. Eine Mobilität der Zukunft erfordert ein Umdenken in der Infrastrukturplanung auf allen Ebenen, angefangen beim Bundesverkehrswegeplan. Anstatt des Neubaus von Straßen müssen der Schienenverkehr ertüchtigt, ausgewählte Altstrecken reaktiviert werden. Insbesondere der Güterverkehr mit kontinuierlich ansteigender Transportleistung ist dringend auf die Schiene zu verlagern.

Die im Rahmen der Corona-Krise angekündigten Konjunkturprogramme müssen jetzt die Weichen stellen für wirklich innovative Mobilitätslösungen: von der Abwrackprämie für Altfahrräder, einer Förderung für den Kauf von Lastenrädern oder des 365 €-Nahverkehrstickets. Auch der Bau von Radschnellwegen wäre eine sinnvolle Investition in eine Mobilität von morgen. Elektroautos können nur ein kleiner Teil  der Lösung sein, und auch nur dann, wenn konsequent auf kleine, effiziente Fahrzeuge gesetzt wird, zu 100 % gespeist aus Erneuerbaren.

Susanne Gerstner
Landesgeschäftsführerin
 



AKTUELL

Viele streng geschützte Fledermausarten wie die Bechsteinfledermaus sind auf naturnahe Wälder mit viel Alt- und Totholz und insektenreiche Habitate angewiesen.

MEHR SCHUTZ FÜR FLEDERMÄUSE

Der BUND Niedersachsen und die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr haben im Februar zusätzliche Maßnahmen zum Artenschutz im Rahmen der Ortsumgehung Celle vereinbart.

Die mit dem Straßenbauvorhaben verbundenen Artenschutzkonflikte - insbesondere für Fledermäuse - und weitere Eingriffe in Natur und Landschaft sollen dadurch minimiert und so weit wie möglich kompensiert werden. Zuvor hatte der BUND mit einer Klage Rechtsverstöße in der Planung beanstandet. Mit der Vereinbarung wird eine wichtige Voraussetzung geschaffen, das Klageverfahren zu beenden.

Die Straßenbauverwaltung verpflichtet sich, umfangreiche Flächen zu naturnahen und artenreichen Lebensräumen zu entwickeln. Dies umfasst Eichenmischwälder, Erlen- und Hartholz-Auwälder, Uferröhrichte und Mähwiesen auf insgesamt 17 Hektar. Diese Maßnahmen helfen Fledermäusen und vielen anderen bedrohten Arten.

NIEDERSACHSEN SPART PLASTIK

Deutschland hat mit rund 14 MillionenTonnen den höchsten Kunststoffverbrauch in Europa. Ein Großteil davon geht auf Produkte zurück, die auch kunststofffrei erhältlich sind.

Hier verbirgt sich ein riesiges Einsparpotenzial. Im Mai startet der BUND Niedersachsen daher das neue Plastik-Projekt „Köpfchen statt Kunststoff“. Der Umweltverband und der Niedersächsische Städtetag laden hierbei Städte und Gemeinden in Niedersachsen zu einem Kunststoffspar-Wettbewerb ein. Das gemeinsame Ziel ist, innovative lokale Lösungen zur Kunststoffvermeidung anzuregen und vorbildliche Kommunen für ihr Engagement auszuzeichnen. Gleichzeitig wird der BUND Ehrenamtliche schulen, die vor Ort Bürger*innen und öffentliche Einrichtungen beim Plastiksparen beraten und vielseitige Aktionen für Verbraucher*innen anbieten.

Gefördert wird das Projekt von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung.


EIN PLAN FÜR DIE ASSE

Nach 10 Jahren hat der Bund endlich einen Plan zur Rückholung der schwach und mittel radioaktiven Abfälle aus der niedersächsischen Schachtanlage Asse II vorgelegt.

Der BUND Niedersachsen begrüßt, dass mit der Veröffentlichung der Bundesgesellschaft für Endlagerung eine Diskussion der Planungen möglich ist. Fragwürdig ist beispielsweise, warum die vorbereitenden Arbeiten bis zum Jahr 2033 dauern sollen und erst dann mit der eigentlichen Rückholung begonnen werden könne.  Der BUND erwartet, dass alle Möglichkeiten geprüft werden, das Verfahren zu beschleunigen.

Die Zwischenlagerung der Abfälle aus der Asse wird voraussichtlich mehrere Jahrzehnte dauern. Daher sind höhere Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Um weitere Verzögerungen bei der Rückholung zu verhindern, ist die Entscheidung für einen Zwischenlagerstandort laut BUND umgehend zu treffen. Auch  eine gesellschaftliche Diskussion mit Bürgerbeteiligung muss jetzt organisiert werden – auch unter Corona-Bedingungen.



NATURSCHUTZ

BUND-PROJEKT BEGRÜNTES HANNOVER - GRÜNE DÄCHER

Der BUND schafft neue Ausblicke – für Natur, Stadtklima und Mensch.

Klimawandel und steigender Flächenverbrauch in einer Großstadt wie Hannover mit einhergehender Bodenversiegelung erfordern einen Ausgleich, um die Biodiversität zu erhalten und das städtische Kleinklima erträglich zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, mehr Grün zu gewinnen. Das ist auch über Sekundärbiotope wie Dachoder Fassadenbegrünungen sowie durch das Öffnen unnötig versiegelter Flächen möglich.

HANNOVER WIRD GRÜNER

Bereits seit Mitte 2012 werden daher in Hannover erfolgreich Gebäudebegrünungen, seit 2017 auch Flächenentsiegelungen gefördert, um das städtische Kleinklima zu verbessern, Niederschläge zurückzuhalten und die Biodiversität sowie die Aufenthaltsqualität in der Stadt für ihre Bewohner*innen zu verbessern. Im Rahmen des gemeinsamen Projektes „Begrüntes Hannover“ von BUND Region  Hannover und der Landeshauptstadt Hannover kann hierfür ein finanzieller Zuschuss beantragt werden. Das Förderprogramm richtet sich besonders an privaten Hauseigentümer*innen und soll einen Anreiz bieten, das direkte Wohn- und Arbeitsumfeld zu begrünen und aufzuwerten.

Das Förderangebot ist sehr beliebt: Bis Ende 2019 wurden über 200  Förderanträge beim BUND eingereicht. Dadurch wurden rund 18.000 m2 Dachfläche, 1.000 m2 entsiegelte Hoffläche und diverse Fassaden begrünt. Zur Verfügung standen bisher über 300.000 Euro Fördermittel. An der Finanzierung sind neben der Landeshauptstadt Hannover auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und die Sparkasse Hannover mit dem Sparkassenbrief N+ beteiligt.

KLIMA- UND ARTENSCHUTZ RUND UMS HAUS

Ein Umdenken für mehr Grün in der Stadt ist überall spürbar, und so  wollen viele Hauseigentümer*innen jetzt nicht nur ihr Wohnumfeld natürlich gestalten, sondern auch einen Beitrag zum Arten- und
Klimaschutz leisten. Begrünte Dächer und Fassaden sind nicht nur eine Augenweide, sondern bieten auch vielen Pflanzen und Tieren – wie Wildbienen – einen Lebensraum. Außerdem senken die Pflanzen an heißen Sommertagen die Temperaturen – auf und unter dem Dach sowie im Straßenraum.

Wegen der großen Nachfrage wurde daher Anfang des Jahres die  Förderung verlängert, die Landeshauptstadt Hannover stellt nun weitere Fördermittel zur Verfügung. Wer bis zu 10.000 Euro für eine Begrünungsmaßnahme erhalten möchte, kann bis Ende 2020 beim BUND Region Hannover einen Antrag stellen. Zudem plant die Landeshauptstadt Hannover in Zukunft auch die nachhaltige  Kombination von Gründächern mit Solaranlagen zu fördern. Dies ist sinnvoll, denn die Solaranlagen können von den Kühlungseffekten eines Gründachs profitieren, und die Fläche wird gleich doppelt genutzt.

Jana Lübbert
Projektkoordination "Begrüntes Hannover"

 


MEHR ZUM THEMA

Sie haben Interesse an grünen Dächern? Informationen zum Förderprogramm unter

www.begruenteshannover.de


Wissenswertes

ROBUSTE ÜBERLEBENSKÜNSTLER AUF DEM DACH

Sehr beliebt sind extensive Dachbegrünungen, da sie pflegeleicht sind. Hier dominieren die Sedum-Arten, auch als Mauerpfeffer oder Fetthenne bekannt, die zu der Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehören und an trockenere Extremstandorte angepasst sind, da sie als Sukkulente Wasser speichern können. Die robusten und anspruchslosen Arten benötigen nur wenige Zentimeter Substrat und bieten farbenfrohe Akzente vom Weißen Mauerpfeffer
über die gelbblühende Tripmadam bis zu rosafarbigen Sorten. Diese lassen sich gut kombinieren mit Dachwurz, verschiedenen Nelkenarten, Gräsern, Schnittlauch und mediterranen Kräutern wie Thymian, Majoran und Lavendel.

STRUKTUR FÖRDERT VIELFALT

Nicht nur durch Pflanzenvielfalt, sondern auch von Strukturelementen auf Gründächern profitieren viele Tiere wie beispielsweise Wildbienen. Mit einfachen Mitteln lassen sich durch das Modellieren von Senken und Bulten oder das Aufbringen von Totholz und Natursteinen Nischen, Nahrungs- und Nistmöglichkeiten schaffen. Dies wurde in einer BUND-Vorstudie über das Vorkommen von Stechimmen auf Gründächern in Hannover 2015 zusammen mit dem Insektenexperten Rolf Witt untersucht und bestätigt.



AKTIV IM BUND

BUND-GRUPPE ROTENBURG - BAUMEISTER FÜR WILDBIENEN

Manfred Radtke (links) stellt auf einer Streuobstwiese der Biologischen Schutzgemeinschaft Wümme-Niederung eine Muster-Nisthilfe für Wildbienen auf.

Während sich viele noch zähnefletschend und unversöhnlich gegenüberstehen, setzte der BUND Rotenburg bereits früh auf einen Dialog mit der Landwirtschaft. Anfang des Jahres folgten rund 100 Menschen, darunter überwiegend Landwirte, der Einladung des BUND, über die Düngeverordnung und ihre Folgen zu diskutieren.

Seit die Bundesregierung im Herbst das Agrarpaket beschlossen hat, haben sich die Fronten zwischen Naturschutz und Landwirtschaft verhärtet. „Wenn es hier zu einer Trendwende kommen soll, geht das nur gemeinsam“, sagt Manfred Radtke, Vorsitzender des BUND Rotenburg. „Sich immer nur gegenseitig Vorwürfe zu machen, bringt uns nicht weiter. Wir wollen ausloten, wo es Schnittstellen gibt.“ Das Treffen war hierfür ein guter Anfang, weitere sollen nach der Corona-Pandemie folgen.

EIN MANN, EIN PLAN

Das große Interesse an der Veranstaltung ist der guten BUND-Arbeit vor Ort zu verdanken. Manfred Radtke hat einen entscheidenden Anteil daran. Mit Beginn seines Ruhestandes setzt er sich 2010 ein ehrgeiziges Ziel: Er möchte die BUND-Gruppe im Landkreis wieder aktivieren und Umwelt- und Naturschutzthemen mehr Platz im  öffentlichen Diskurs verschaffen. Dafür motiviert der ehemalige Verwaltungsbeamte Interessierte zur ehrenamtlichen Mitarbeit und gründet eine Ortsgruppe in Rotenburg, die später zur Kreisgruppe wird. „Mitstreiter*innen zu finden, war nie ein Problem“, gibt er ohne Umschweife zu. Bestens vernetzt, sattelfest in der Materie und  durchsetzungsstark – so könnte man sein Erfolgsrezept zusammenfassen.

Nicht nur die Agrarwende beschäftigt den BUND seither. Mit viel  Einsatz sorgt die Gruppe für neue Fledermauskästen, Steinkauz-Nisthöhlen und Mauersegler-Kästen. Aktive verteilen alte  Kartoffelsorten, unterstützen Solarprojekte und Aktionen gegen Einweg-Plastiktüten, bepflanzen öffentliche Flächen. Besonders am Herzen liegt Manfred Radtke aber der Schutz der Wildbienen. Im Rahmen mehrerer Projekte werden im gesamten Kreisgebiet 67 Muster-Nisthilfen aufgestellt, unter anderem gefördert von Bingo und Landkreis. Um weitere Akteure ins Boot zu holen, gründet er bei der Stadt den Arbeitskreis Wildbienen und berät seitdem Behörden wie Eigentümer*innen über die richtigen Schutzmaßnahmen. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist ein Wild- und Honigbienen-Lehrpfad in und um Rotenburg. Sein Wissen hat Manfred Radtke in einer Broschüre zusammengestellt, die in 5 Jahren 60.000-mal gedruckt wurde. Nach wenigen Monaten war jede der 8 Auflagen von „Gefährdete Wildbienen“ ausverkauft.

Für den BUND Rotenburg nimmt Radtke Stellung zu Infrastruktur- und Bauprojekten und deckt Umweltmissstände in der Region auf. Wo Beratung nicht fruchtet, geht der BUND auch den Klageweg. Gegen die Landwirtschaftskammer, weil diese gegen das Umweltinformationsgesetz verstößt. Als Konsequenz muss der Landtag das Kammergesetz ändern. Noch offenen Ausgangs sind Klagen gegen den Landkreis wegen der Genehmigung zweier Hähnchenmastanlagen und das Landesbergamt wegen der Genehmigung einer Reststoff-Behandlungsanlage für Exxon Mobil. Auch vor großen Konzernriesen schreckt Radtke nicht zurück. Ein bisschen Zähne fletschen kann er auch. tm


MITMACHEN

Möchten Sie den BUND bei Pflegemaßnahmen oder Aktionen in und um Rotenburg unterstützen? Melden Sie sich gerne bei uns.

www.rotenburg.bund.net



UNIVERSUM KLEINGARTEN

Wer in Zeiten von Corona-Krise und Ausgangsbeschränkungen einen Kleingarten hat, kann sich glücklich schätzen.

Für viele Städter*innen sind ihre Schrebergärten derzeit die einzige Möglichkeit, der häuslichen Enge zu entfliehen. Das gilt insbesondere für Familien mit Kindern, die in ihrem Alltag extrem gefordert sind. Ein eigener kleiner Garten kann im wahrsten Sinne des Wortes ein Stück Freiheit sein. Und wer seinen Garten derzeit nicht nutzt, kann ihn Menschen aus dem Freundeskreis zur Verfügung stellen.

In Hannover setzt sich der BUND seit drei Jahren mit dem Projekt "Universum Kleingarten" für die Ökologisierung von Kleingärten ein, damit die Gärten neben der Erholung auch wieder stärker zum Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern für den eigenen Bedarf genutzt werden. Für den Artenschutz sind sie wichtige
Rückzugsgebiete - nicht nur für Wildbienen. Humusaufbau, begrünter Boden, Kompostkreislauf und Gehölze wirken gegen den Klimawandel. Lassen Sie sich inspirieren! Infos zum Projekt finden Sie unter www.universum-kleingarten.de .


MEHR ZUM THEMA

Infos zum Projekt gibt es auch im Fernseh-Beitrag „NaturNah – Gärtnern mit Profi-Hilfe“ in der NDR-Mediathek.



EINE WAND FÜR SCHWALBEN

Uferschwalbe

Der BUND Grafschaft-Bentheim hat Ende Februar zusammen mit dem Verein Walden Hof in den Dinkelauen eine Sandsteilwand für Uferschwalben angelegt. Diese bietet nun den geselligen Koloniebrütern Gelegenheit zum Nisten am Fluss.

Die Dinkelaue nahe der Mündung in die Vechte dient als Überflutungsfläche bei Hochwasser. Eine kleine Schafherde weidet hier naturnah. Die 10 Meter lange Sandwand wurde entlang einer natürlich entstandenen Abbruchkante geschaffen. Uferschwalben sind eine der drei heimischen Schwalbenarten – neben Rauch- und Mehlschwalbe. Mit einer Länge von 12-13 cm ist sie die kleinste Schwalbenart in Europa. Mit Schnabel und Krallen graben sie sich eine bis zu ein Meter lange Bruthöhle in den Sand. Früher fanden die Vögel an den Ufern der Flüsse reichlich lehmige oder festsandige Steilufer und Abbruchkanten. Durch die Begradigung der Flüsse und die Befestigung der Flussufer ist dieser Lebensraum größtenteils verschwunden. Gegen die Wohnungsnot wurde nun der BUND in der Grafschaft aktiv.



BUND-EINRICHTUNG

WATT WELTEN - DAS MEER NEU ERLEBEN

2009 wurde die einzigartige Landschaft des Wattenmeeres von der UNESCO als Weltnaturerbes ausgezeichnet. Mittendrin liegt die Insel Norderney mit ihrer einmaligen Flora, Fauna und Geologie. Schutz und Erhalt der Wattgebiete werden durch den Nationalpark sichergestellt, damit auch noch zukünftige Generationen diesen besonderen Lebensraum mit seiner Artenvielfalt erleben können.

Mit jährlich mehr als 3,5 Millionen Gästeübernachtungen erfreut sich Norderney bei Gästen und Urlauber*innen großer Beliebtheit. Naturschutzinteressen und touristische Belange sind dabei nicht immer deckungsgleich. Dennoch bieten beide Themenbereiche gemeinsam größte Chancen für einen harmonischen, nachhaltigen und damit umweltbewussten Tourismus. Ziel und Aufgabe des Watt Welten-Besucherzentrums ist es daher, die ökologische Bedeutung des Wattenmeeres zu vermitteln und für dessen Schutz zu werben.

Watt Welten ist eine von insgesamt 18 Informations- und Umweltbildungseinrichtungen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und wird in gemeinsamer Trägerschaft vom BUND und der Kommune Norderney geführt. Es richtet sich gleichermaßen an alle Alters- und Bildungsschichten.

Die moderne, erlebnisorientierte Ausstellung mit dem Themenschwerpunkt „Weltnaturerbe Wattenmeer“ bildet das Herz des Besucherzentrums. Informativ und unterhaltsam geht es durch die Ausstellung, in der eine Brücke zwischen den touristischen Bedürfnissen der Urlauber*innen und den Interessen des Naturschutzes geschlagen wird. Sie erfahren beispielsweise, wie das Wattenmeer geschützt oder Offshore-Energie inmitten der Nordsee gewonnen wird. Dabei werden alle Sinne angesprochen, so dass eine Sensibilisierung für die Belange der Umwelt mit Begeisterung und Spaß erfolgt.

Ob mit den Füßen im Watt, dem Kescher in der Hand oder auch mit dem Fahrrad - das umfangreiche Veranstaltungsangebot außerhalb des Hauses ergänzt die Ausstellungsinhalte und macht das Watt Welten-Besucherzentrum zu einem vielfältigen Erlebniszentrum. So wurde die Einrichtung 2016 zum UNESCO-Weltnaturerbe Besucherzentrum ernannt und 2018 als Außerschulischer Lernort des Landes Niedersachsen zertifiziert.

Valeria Bers
Watt Welten-Leiterin



BUNDJUGEND

NEUE GRUPPEN - JUHU, WIR WACHSEN!

Im März hat sich in Osnabrück erneut eine BUNDjugend-Gruppe gegründet.

Der jüngst erweiterte BUND-Naturgarten bietet nun auch explizit für die jungen Aktiven Raum, gemeinsam zu gärtnern, zu gestalten und das eigene Wissen rund um den Naturschutz zu erweitern. Nur wenige Monate zuvor wurde in Hildesheim eine BUNDjugend-Gruppe ins Leben gerufen, auch in Wolfsburg entsteht derzeit eine BUND-Gruppe junger Aktiver. Zudem haben sich in Oldenburg, Hannover und Lüneburg Multiplikator*innen-Teams unseres Bildungsprojektes „Klasse Klima“ gebildet. Und schließlich gibt es natürlich noch unsere bereits länger bestehenden Ortsgruppen in Hannover, Nienburg, Wilhelmshaven/ Friesland und Lüneburg. Wir freuen uns sehr über diese wachsende Zahl an „Punkten“ auf unserer Niedersachsen-Karte!

MACH DEN ANFANG

Immer öfter werden wir gefragt: „Wie gründet man eine BUNDjugend-Gruppe?“ Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich ganz einfach: Für eine BUNDjugend-Gruppe braucht ihr mindestens drei junge Menschen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren. Was ihr dann gemeinsam macht, bleibt euch selbst überlassen: Möchtet ihr eigene Aktionen planen oder erstmal gemeinsam an Aktionen des BUND oder anderer Gruppen teilnehmen? Geht ihr zusammen auf Demos oder rettet ihr lieber Amphibien? Trefft ihr euch einmal die Woche oder einmal im Monat oder einfach dann, wenn es gerade was zu planen gibt? Wollt ihr zusammen (vegan?) kochen, Fahrräder reparieren lernen, ökologisch gärtnern oder mit kreativen Aktionen auf ökologische Probleme hinweisen? Wollt ihr zu landes- und bundesweiten Aktionen und Treffen fahren und so andere Aktive und Gruppen kennenlernen?  Wünscht ihr euch Workshops bei euch vor Ort, in denen ihr lernen könnt, wie ihr zum Beispiel Aktionen plant oder Naturkosmetik herstellt? Ihr entscheidet, wir unterstützen euch dabei!

DIGITAL VERNETZEN

Darüber hinaus – und gerade in Zeiten von Corona – vernetzen sich unsere Aktiven natürlich auch digital. Da Treffen vor Ort erstmal nicht mehr gut möglich sind, setzen wir uns nun noch mehr online für unsere Ziele ein, veranstalten Webinare und tauschen uns über nachhaltige Lebensweisen aus.


MEHR INFOS

Romina Ranke, romina(at)bundjugendniedersachsen.de

 

NEUE BILDERGALERIE

Die BUNDjugend Niedersachsen hat jetzt einen Flickr-Account. Dort könnt ihr unsere schönsten Fotos aus den vergangenen Jahren anschauen:
www.flickr.com/photos/bundjugendnds/

ONLINE-TERMINE

Unser aktuelles Programm mit Webinaren und digitalen Treffen findest du auf unserer Website:
www.bundjugend-niedersachsen.de



MITMACHEN

ÖKOTIPPS IM GARTEN

Jetzt im Frühling gibt es im Garten viel zu tun. Wie Sie Ihren Garten und Balkon natur- und klimafreundlich gestalten  können, erklärt der BUND Niedersachsen in einer neuen Video-Reihe.

Zwar ist die Landwirtschaft das Haupteinsatzgebiet für Pestizide, doch auch Haus- und Kleingärtner*innen greifen nicht selten eifrig zur Giftspritze. Damit schädigen sie die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Auch der Einsatz von Torferde ist beim Hobby-Gärtnern immer noch weit verbreitet. Mit „Ökotipps im Garten“ zeigt der BUND Alternativen auf und liefert einfache praktische Ideen im Einklang mit Mensch und Natur.

UNSERE NEUE VIDEOREIHE
www.bund-niedersachsen.de/oekotipps


VIDEO-TRIPS IN DIE NATUR

www.bund-niedersachsen.de/natur-zuhause


BUND-EINRICHTUNGEN HELFEN

www.bund-niedersachsen.de/onlinespende
Bitte als Spendenzweck "Einrichtungen" auswählen. Vielen Dank!


NATUR ZUHAUSE ERLEBEN

In Zeiten von #WirbleibenZuhause bringen uns die BUND Nationalpark-Häuser und Besucherzentren die Natur nach Hause. Auch sie sind von der Corona-Krise schwer betroffen.

Not macht erfinderisch: Wegen der Corona-Krise mussten im März auch die acht Nationalpark-Häuser und Besucherzentren in Trägerschaft des BUND Niedersachsen für Besucher*innen schließen. In der Zeit, wo an der Nordsee, im Harz und in den Elbauen niemand mehr in die BUND-Einrichtungen kommen kann, bringen uns die Häuser einfach die Natur nach Hause. Per Video-Trip können Sie so auf virtuelle Wattwanderungen gehen, z.B. auf Baltrum oder Norderney. Auch die Wildnis rund um das TorfHaus im Harz oder die Natur rund um Burg Lenzen an der Elbe lassen sich so erleben.

Mit der Krise sind auch die BUND-Einrichtungen in eine schwierige Situation geraten und brauchen Hilfe, um ihre wichtige Arbeit für Umweltbildung und Naturschutz weiterführen zu können. Durch die lange Schließung fehlen Einnahmen. Instandhaltung und die Pflege z.B. der Aquarientiere müssen jedoch fortlaufend gesichert sein. Mit einer Spende können Sie dazu beitragen, die Nationalpark-Häuser und Besucherzentren zu erhalten. Helfen Sie mit!




IMPRESSUM

Herausgeber:

BUND Landesverband Niedersachsen e.V., Goebenstraße 3a, 30161 Hannover, Tel.: (0511) 965 69 - 0, Fax: (0511) 66 25 36, bund.nds(at)bund.net, www.bund-niedersachsen.de

Redaktion:

Dr. Tonja Mannstedt (tm), Romina Ranke (BUNDjugend),
Tel.: (0511) 965 69 31, Redaktion(at)nds.bund.net

Die nächste Ausgabe erscheint Mitte August 2020.

Der BUND Niedersachsen benötigt für seine Arbeit über die Mitgliedsbeiträge hinaus Ihre Unterstützung. Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto der Bank für Sozialwirtschaft

IBAN: DE76 2512 0510 0008 4984 04
BIC: BFSWDE33HAN

Vielen Dank! Spenden sind steuerlich absetzbar.

 

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