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BUND Landesverband Niedersachsen

Der Gartenschläfer

Der Gartenschläfer ist in Not. Seine Bestände gehen seit Jahrzehnten zurück. Auch in Niedersachsen ist er selten geworden. Mit einem neuen Schutzprojekt will der BUND den Rückgang stoppen. Deutschland hat eine besondere Verantwortung, da hier große Teile des Weltbestands leben. Darum braucht der Gartenschläfer auch in Niedersachsen unseren besonderen Schutz.

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Gartenschläfer. Foto: Dana Sipkova Gartenschläfer. Foto: Dana Sipkova

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Früher war der Gartenschläfer in vielen Regionen Niedersachsens verbreitet. Nicht nur hierzulande, in ganz Europa gehen die Bestände seit 150 Jahren immer stärker zurück. In einigen Ländern Europas ist der Gartenschläfer bereits ausgestorben oder vom Aussterben bedroht. In den übrigen Bereichen sind die Bestände zumeist stark zurückgegangen. Was fehlt der kleinen Schlafmaus? Wir wissen es nicht. Zu wenig ist über ihre Biologie, Ökologie und Genetik bekannt.

Der Gartenschläfer lebt in Wäldern, Weinbergen und Gärten und kommt sowohl im Tiefland als auch im Mittelgebirge vor. Während er im Südwesten Deutschlands bislang noch regelmäßig auftritt, gehen seine Bestände in den Hochlagen der Mittelgebirge drastisch zurück. Damit könnte auch das Vorkommen im Harz – das einzige natürliche bekannte Vorkommen in Niedersachsen – vom Aussterben bedroht sein.

Bislang existieren in Deutschland nur regionale Aktivitäten zum Schutz des Gartenschläfers. Das neue BUND-Projekt „Gartenschläfer in Deutschland“ möchte die Ursachen für den Rückgang der Tiere näher beleuchten und Maßnahmen entwickeln, um die Bestände der Tiere nachhaltig zu sichern. Es bündelt und koordiniert Schutzmaßnahmen in den Bundesländern, vernetzt Akteure und stellt den Wissenstransfer sicher. Damit will der BUND -  gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft und der Universität Gießen und gefördert durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt - verhindern, dass der Gartenschläfer aus unseren Wäldern und Gärten verschwindet. Und zeigen, wie wichtig auch kleine und wenig bekannte Tierarten für die biologische Vielfalt in Deutschland sind.

Der Gartenschläfer ist relativ unbekannt. Dies liegt an seiner versteckten Lebensweise: Der kleine Bilch ist nachtaktiv und hält einen langen Winterschlaf. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über die Schlafmaus und stellen Ihnen vor, wie Sie der Art helfen können.

Ansprechpartnerin

Andrea Krug

Tel. (0511) 96 56 9 - 39
Andrea.Krug(at)nds.bund.net

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