Gartenschläfer. Foto: Jiří Bohdal

Dem Gartenschläfer helfen

Sie möchten etwas für „Zorro" tun? Das ist gut und wichtig, denn der Gartenschläfer ist deutschlandweit stark gefährdet und gilt in Niedersachsen sogar als "vom Aussterben bedroht". Er braucht dringend unseren Schutz.

So können Sie der kleinen Schlafmaus helfen:

  • Unterstützen Sie unsere Aktionen des zum Schutz des Gartenschläfers und zur Aufwertung seiner Lebensräume. Es werden regelmäßig Freiwillige gesucht, die mit anpacken und unsere Schutzmaßnahmen tatkräftig unterstützen. Zudem können Sie mit einer Spende dazu beitragen, die Bestände des Gartenschläfers zu stärken und seine Lebensräume aufzuwerten.
  • Melden Sie Sichtungen und tragen Sie so zur Erforschung des Gartenschläfers bei: Wenn Sie einen Gartenschläfer entdecken, hilft uns Ihre Meldung, die Verbreitung zu ermitteln.
  • Verzichten Sie auf den Einsatz von Giften: Ob Rodentizide (Mittel gegen Ratten und andere Nagetiere) oder Insektizide - Gartenschläfer nehmen diverse Umweltgifte auf, nicht selten mit tödlichen Folgen.
  • Erhalten oder schaffen Sie natürliche Versteckmöglichkeiten: Höhlenbäume, Wildsträucher und Steinhaufen sind wichtige Rückzugsorte für den nachtaktiven Gartenschläfer.
  • Achten Sie auf insektenfreundliche Pflanzen: Je mehr Insekten, desto besser für den Gartenschläfer, denn Insekten stehen weit oben auf der Speisekarte des kleinen Bilchs.
  • Stellen Sie Nistkästen bereit: Gartenschläfer nutzen Nistkästen vielerorts als Rückzugsort, z. T. auch zum Überwintern. Informationen über besonders geeignete Bilchkästen gibt es hier.
  • Decken Sie Ihre Regentonnen ab: Mit dieser einfachen Maßnahme können Sie Gartenschläfer vor dem Ertrinken bewahren.

Ansprechpartner*innen

Andrea Krug

Tel. (0511) 96 56 9 - 39
Andrea.Krug(at)nds.bund.net

Marc Filla, Portraitfoto. Foto: Kevin Münkel  (Kevin Münkel)

Marc Filla

Tel. (0511) 96 56 9 - 39
marc.filla(at)nds.bund.net

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