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Gesundheitsrisiko Tiefseebergbau

30. Mai 2023 | Artenschutz (NI), Lebensräume, Meere

Eine neue Studie weist extrem hohe Strahlenbelastungen in seltenen Metallen nach, die in unseren Handys, Laptops & Co. verarbeitet werden.

Manganknollen enthalten viele wertvolle Elemente wie Kupfer und Kobalt und geraten daher zunehmend ins Visier der Elektro- & Stahlindustrie. Ihr aufwendiger Abbau aus 4.000-6.000 Metern Meerestiefe hat nicht nur schädliche Folgen für die Gesundheit der Meere.

Forscher*innen wiesen in der Außenschicht der untersuchten Knollen den Stoff Radium-226 mit teils über 5 Becquerel pro Gramm nach. Die deutsche Strahlenschutzverordnung erlaubt maximal 0,01 Becquerel pro Gramm ohne weitere Prüfung. Damit sind der Abbau, die Verarbeitung und Nutzung der Rohstoffe aus Manganknollen höchst gefährlich!

Deutschland hat Lizenzen im Nordpazifik erworben, um dort zunächst die Umweltauswirkungen des Tiefseebergbaus zu untersuchen. Dabei ist längst klar, dass unsere Meere diese Ausbeutung nicht mehr aushalten. Wir fordern: Tiefseebergbau stoppen!

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