BUND Landesverband Niedersachsen

Wir haben es satt!

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und gutes Essen kämpft der BUND wieder gemeinsam mit zahlreichen weiteren Organisationen 2022. Die  "Wir haben es satt!"-Demo findet nicht statt. 

Ohne Menschen - dafür online und bildgewaltig

Die Demonstration ist abgesagt!

Bitte bleiben Sie am 22. Januar zuhause.

Zum Auftakt der Grünen Woche, wenn Landwirtschaft und Ernährung in aller Munde sind,  fordern wir von der neuen Bundesregierung einen Neustart der Agrarpolitik. Wir wollen statt einer Demonstration unsere Forderungen in einer Bildaktion deutlich machen. Zusätzlich gibt es einen Online-Staffel-Lauch - schicken Sie uns ein Kurzvideo mit Ihren Forderungen für eine zukünftige Landwirtschaft. Machen Sie mit!

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Online-Aktion 2022

Bei Anklicken werden Sie zu Youtube weitergeleitet.

Machen Sie mit bei der Online-Aktion!

Erstellen Sie Ihr Video mit Ihrem Statement. Wie geht das? Eine Anleitung für die Staffellauch-Aktion erhalten Sie unter https://www.wir-haben-es-satt.de/mitmachen/staffellauch/ 

Wir haben den politischen Stillstand satt!

Wir haben es satt! 

Auf die Straße für Bauernhöfe, Tiere und das Klima

Die Landwirtschaft steckt mitten in der Krise. In der Klimakrise, deren Auswirkungen weltweit zu spüren sind. In der Krise der Artenvielfalt, in der täglich Lebensräume zerstört werden und Insekten aussterben. Und in der Krise des Höfesterbens: Immer mehr Bäuer*innen geben auf, weil sie ruinöse Preise für ihre Lebensmittel bekommen.

Die alte Bundesregierung hat all dem tatenlos zugesehen und immer wieder die Interessen der Agrar- und Lebensmittelindustrie verteidigt. Die Folgen: Die Bauernhöfe werden mit dem Umbau der Tierhaltung allein gelassen. Immer noch werden zu viele Tiere schlecht gehalten und industrielle Megaställe verdrängen zunehmend kleine und mittlere Höfe. Europäische Dumpingexporte zerstören bäuerliche Existenzen im globalen Süden. Weltweit hungern immer mehr Menschen – und auch in Deutschland fehlt vielen das Geld, um gesund und nachhaltig zu essen.

Doch jetzt ist Schluss damit: Wir haben die agrarpolitischen Blockaden satt! 2022 startet eine neue Bundesregierung – unsere Chance für einen Neustart der Agrar- und Ernährungspolitik. Die Vorschläge von Bäuer*innen, Verbraucher*innen und Umwelt- und Tierschützer*innen liegen schon längst auf dem Tisch.

Neustart Agrarpolitik bedeutet: Mehr Verlässlichkeit und Unterstützung für Bauernhöfe! Wer gute Lebensmittel produziert, muss die Unterstützung der Politik erhalten. Und wer in Zukunft ökologischer und tiergerechter produzieren will, soll Hilfe bei der Umstellung bekommen. Fördergelder, die nur Landbesitz belohnen oder Naturzerstörung und Klimakrise vorantreiben, gehören abgeschafft.

Neustart Ernährungspolitik heißt: Mehr Transparenz für Verbraucher*innen! Wer umweltfreundlichund artgerecht produzierte Lebensmittel einkaufen will, muss diese auf den ersten Blick erkennen können. Der Preis dafür muss erschwinglich, aber fair für die Erzeuger*innen sein. Preisdumping auf Kosten von Klima und Artenvielfalt muss gestoppt und gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung sichergestellt werden.

Damit die neue Bundesregierung den Neustart anpackt, braucht es jetzt unseren Druck auf der Straße!

Wir sind die bunte, entschlossene und vielfältige Bewegung, die für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungspolitik demonstriert – und wir haben Agrarindustrie satt! Zum Auftakt der Grünen Woche, wenn Landwirtschaft und Ernährung in aller Munde sind, gehen wir in Berlin auf der Straße und fordern von der neuen Bundesregierung: Blockadepolitik beenden – Neustart Agrarpolitik jetzt!

Rückblick 2021: Aktion Fußabdruck

Rund 10.000 Fußabdrücke erreichten uns für die Aktion. Mit Ihren gemalten, gezeichneten, gestempelten oder gebastelten Fußabdrücken und auch mit vielen Schuhabdrucken gab es eine Aktion (coronagerecht) vor . Ganz viele Fußabdrücke haben wir mit Botschaften für eine Agrarwende erhalten.

Vielen Dank für Ihre Kreativität!

BUND Forderungen

  • Tierfabriken stoppen – Stallumbau fördern & Tierzahlen reduzieren!
  • Klimakrise bekämpfen – Fleischkonsum senken & gesunde Böden sichern!
  • Pestizidausstieg angehen & Gentechnik stoppen – Gesundheit & Insekten schützen!
  • Höfesterben beenden – Bäuer*innen beim Umbau der Landwirtschaft unterstützen!
  • EU-Mercosur-Abkommen stoppen – Menschenrechte statt Freihandelsabkommen!
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