Wegraine schützen

Wie ein Netz durchziehen Wegraine die intensiv genutzte Agrarlandschaft. Obwohl die Raine meist schmal sind, haben sie eine große Bedeutung: Sie grenzen auf ganzer Länge an landwirtschaftliche Flächen und bilden ein wichtiges naturnahes Biotop. Sie zu schützen, ist ein wichtiges Anliegen des BUND.

Auf Wegrainen leben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Weil auf den Äckern gepflügt, gedüngt und mit Pestiziden gespritzt wird, sind die ungenutzten, ganzjährig verfügbaren Wegraine besonders wichtig als Lebensräume. Eine vielfältige Struktur aus Gräsern, Stauden, kleinen Gebüschen oder Einzelbäumen schafft dort Nischen für eine große Artenvielfalt.

Doch nicht immer stimmt die tatsächliche Breite der Wegraine mit den im Liegenschaftskataster eingetragenen Grenzen überein. Ackerflächen ragen in die Randstreifen hinein, mitunter werden große Teile des Raines unter den Pflug genommen.

Mit der Broschüre „Wegraine und Gewässerrandstreifen“ appelliert der BUND Niedersachsen an die Verantwortlichen, sich der Problematik anzunehmen und die Wegebreiten so wiederherzustellen, wie sie im Kataster eingetragen sind. Eigentümer der Flächen ist meist die Gemeinde oder ein Realverband. Die Wiederherstellung der katasteramtlichen Wegebreiten kann durchaus zu Konflikten führen. Die Broschüre soll daher einen Überblick über die Rechtslage geben.

Broschüre als PDF herunterladen (ca. 4 MB)

 

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