Die Historie des BUND Niedersachsen ist stark mit dem Widerstand gegen Atomkraft verbunden. Seit seiner Gründung im April 1961 hat sich der Umweltverband massiv gegen diese gefährliche Technologie eingesetzt. Viele Umweltthemen sind im Laufe der Jahre hinzugekommen. Heute ist der BUND breit aufgestellt. Als umweltpolitischer Verband will er vor allem eine nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft voranbringen und sich den großen Herausforderungen der Zukunft stellen: der Begrenzung der Erderwärmung und dem Stopp des nach wie vor ungebremsten Artensterbens. Wir fordern ein Wirtschaften im Einklang mit den natürlichen Ressourcen der Erde - auch für künftige Generationen. Dabei stand seit Anbeginn der Dialog im Mittelpunkt unseres Handelns: Dialog untereinander, vor allem aber auch mit anderen gesellschaftlichen Gruppen, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden. Denn nur so gelingt der ökologische Wandel.
Der BUND ist ein Mitmachverband. Unsere Mitglieder machen ihn stark. Wir können Gesellschaft nur in der Fläche verändern. Die vielen Aktiven vor Ort sind daher die Basis des BUND Niedersachsen. 60 von ihnen stellen wir Ihnen heute beispielhaft für die unzähligen Aktiven im ganzen Land vor. Mit dieser Fotocollage möchten wir ihnen unseren Dank und unsere Wertschätzung für ihr oft jahrzehntelanges Engagement aussprechen. Und noch mehr Menschen zum Mitmachen bewegen – lassen Sie sich inspirieren von 60 guten Gründen, im BUND Niedersachsen aktiv zu sein!
Andrea Krug, seit 2014 beim BUND Niedersachsen tätig - Ich habe mich für den BUND entschieden, weil dieser Umweltverband sinnvolle und erfolgreiche Artenschutzprojekte durchführt, bei denen ich meine Kompetenzen gern einbringe.
Annegret Pfützner, seit 1992 beim BUND Celle aktiv - Meine Motivation ist die Erhaltung der Lebensgrundlagen von Mensch und Natur. Eingestiegen bin ich wegen der zerstörerischen Verkehrsplanung in Celle.
Arnold Becker,
aktiv in der AG Fledermäuse des BUND Region Hannover und Geschäftsführer des BUND-Fledermauszentrum Hannover.
Axel Ebeler, Mitglied seit 1977 und stellvertretender Landesvorsitzender - Ich möchte den BUND als aktiven politischen Umweltverband weiter unterstützen.
Bernd Quellmalz, seit 2016 beim BUND tätig - Mir ist es wichtig, in einer guten Arbeitsatmosphäre mit netten, gleichgesinnten Menschen etwas für den Natur- und Umweltschutz zu erreichen – deshalb BUND.
Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler, ehemaliger Landesgeschäftsführer, heute im Landesvorstand - Ich bin seit Ende der 70er Jahre beim BUND, geworben während des Studiums an der Uni durch Vorlesungen von Prof. Dr. Konrad Buchwald. Am BUND hat mich der Ansatz des Biotopschutzes, d.h. dem Vertrauen auf die großen Selbstheilungskräfte der Natur, wenn wir es denn nur zulassen, fasziniert und der Ansatz: Naturschutz auf der ganzen Fläche. Die Ausweisung zweier Nationalparke durfte ich aktiv begleiten und erlebe immer noch, dass wir es selbst dort stets zu eilig haben, Ergebnisse zu sehen anstatt Entwicklungen zu beobachten und abzuwarten. Die Natur hat ihre ganz eigenen Antworten.
Carlos Kuhlmann, seit 2021 beim BUND Niedersachsen tätig - Sich den BUND als Arbeitgeber zu wünschen, war für mich schon seit Beginn meiner Ausbildung immer ein bisschen wie nach den Sternen zu greifen. Ein Traum. Umso glücklicher bin ich, beim Landesverband Niedersachsen die Möglichkeit bekommen zu haben, die Arbeit und Strukturen in einem so großen Verband kennenzulernen und für den Schutz der Natur und Umwelt einzustehen und zu kämpfen. Schon nach den ersten vier Monaten bin ich sehr begeistert.
Christiane Weber , seit 2008 beim BUND Niedersachsen tätig - Ich wollte etwas zum Umweltschutz beitragen, nachdem ich einige Jahre an der Universität an biologisch abbaubaren Werkstoffen geforscht hatte.
Cornelia Booß-Ziegling, seit 2014 aktiv im BUND Region Hannover - Den Klimawandel stoppen, die Artenvielfalt erhalten und Umwelt und Natur zu schützen, geht am besten organisiert.
Doris Gebensleben, Mitglied seit 2017 und beim BUND Wolfenbüttel aktiv - Ich engagiere mich im BUND, weil der Schutz der Wildtiere von Bedeutung ist. Das erfolgreiche Projekt "Rettungsnetz Wildkatze " hat mich überzeugt. Die Biotopvernetzung - dazu gehören auch die Wildtierbrücken - sowie die Wiederherstellung von überlebensnotwendigen Naturschutzflächen war und ist eine entscheidende Grundbedingung dafür.
Dr. Eike Rachor,
Gründungsmitglied des BUND Unterweser 1975
- Mit Freude und Erfolg im Dauereinsatz für Natur und Umwelt - hier vor dem Wollingster See.
Eleonore Lemke, aktiv im BUND seit 2009 - 2014 haben wir die Kreisgruppe Cuxhaven neu gegründet. Eines meiner Hauptbetätigungsfelder ist der praktische Naturschutz in der Arbeit mit Kindern.
Dr. Friedhart Knolle, Mitglied seit 1983 und Vorsitzender BUND Westharz - Im Zuge der Verhinderung der Siebertalsperre durch ein breites Bürgerbündnis kam ich mit dem BUND in Kontakt und habe mich seitdem immer stärker engagiert. Warum ist klar - gemeinsam sind wir erfolgreicher.
Friedhelm Niemeyer, Mitglied seit 1983 und Gründungsmitglied des BUND Diepholz, ehemaliger Leiter der BUND-Einrichtung Diepholzer Moorniederung - Ich bin im BUND aktiv, weil er sich für den großräumigen Schutz von Hochmooren, Heiden und Feuchtwiesen in der Diepholzer Moorniederung und mit bundesweiter Unterstützung für eine hauptamtliche verstärkte Fortführung der ehrenamtlich begonnenen Moorschutzarbeit eingesetzt hat. Das Ergebnis, die BUND-Einrichtung Diepholzer Moorniederung, kann sich überregional und international sehen lassen. Die Klimaschutzfunktion des praktischen Moorschutzes bewirkte einen neuen auch selbstgewählten Aufgabenschub, der in vielfältiger Weise aufgegriffen wird.
Gudrun Becker, seit 2006 in der AG Fledermäuse des BUND Region Hannover aktiv - Ich bin beim BUND aus Überzeugung, weil es ein Verband ist, der sich aktiv in wichtigen Themen engagiert und gleichsam auch die Freiheit gibt, dass die Ortsgruppen regional ihre Themen selbst gestalten können.
Günther Bauermeister, Mitglied seit 1976, seit 1979 aktiv im Landesverband, von 1982 bis 2019 (mit Unterbrechung) im Landesvorstand -
Ich bin 1976 in den BUND-Bundesverband eingetreten, weil ich froh war, endlich einen umfassenden Natur- und Umweltschutzverband gefunden zu haben, der über den Tellerrand des Lokalen hinaus dachte.
Heiner Baumgarten, Mitglied seit Anfang der 80er Jahre, Vorsitzender des BUND Stade und Landesvorsitzender - In den Anfängen lag mein Schwerpunkt vor allem auf dem Schutz der Flusslandschaft Elbe. Später sind viele weitere Themen hinzugekommen wie der Widerstand gegen die A 20, die Abschaltung des AKW Stade als „Schrottreaktor“ und die Verhinderung der Müllverbrennungsanlage Stade.
Helga Habekost, BUND Celle - Bedingt durch eine für die Natur sehr nachteilige Schnellstraßenplanung trat ich in den BUND ein und engagiere mich auf unterschiedliche Weise für den Naturschutz: fotografieren, Stellungnahmen schreiben, Mitgliederverwaltung u.a., denn „Naturschutz ist Menschenschutz“!
Helga Lindschulte, Mitglied seit 2011 und aktiv beim BUND Grafschaft-Bentheim - Ich möchte Fürsprecher sein für die Natur, die Tier- und die Umwelt. Wir müssen die Balance halten, die Natur hat keine Stimme, aber wir brauchen die Natur mehr denn je!
Helga Schühle, Mitglied seit 30 Jahren und im BUND Unterweser aktiv - …weil man nur gemeinsam etwas für Naturschutz und Umweltschutz erreichen kann.
Zum Beispiel verhindern wir seit über 15 Jahren gemeinsam mit vielen Menschen entlang der geplanten A20 Trasse das umweltschädlichste Autobahnprojekt im Bundesverkehrswegeplan.
Hermann Merkord, Mitglied seit 1998 und Vorsitzender des BUND Göttingen - Mir ist früh deutlich geworden, dass der BUND lokal wie überregional für den Natur- & Umweltschutz eine wichtige außerparlamentarische Kraft ist, frei von Koalitionszwängen. Zudem hat der BUND Niedersachsen eine tragfähige und für das persönliche Engagement hilfreiche innere Struktur aufgebaut. Der BUND ist für mich ein erfreulich dynamischer und jung gebliebener Verein, in dem man gut engagiert alt werden kann.
Imke Zwoch, Mitglied seit 1990 und Vorsitzende des BUND Wilhelmshaven - Ich habe mich damals für den BUND entschieden als basisdemokratisch organisierten Mitgliederverband, der klare Positionen bezieht und sich konkret einmischt und auch strategische Partnerschaften mit anderen Interessensverbänden eingeht, z.B. im Bereich Mobilität (Fahrtziel Natur) oder Landwirtschaft (AbL / Wir haben es satt), ohne sich "kaufen zu lassen" durch Konzerne oder Wirtschaftsinteressen.
Iris Uhlenhake, seit 2020 beim BUND Niedersachsen tätig - Ich arbeite gern für den BUND, weil ich mit meiner Arbeit einen Beitrag für den Umweltschutz leisten möchte und der BUND einer der größten Natur- und Umweltschutzverbände Deutschlands ist, weil meine Aufgaben sehr vielseitig sind und ich täglich mit vielen interessanten Menschen und Themen in Kontakt komme und weil das Arbeitsklima sehr angenehm und von Wertschätzung und Respekt geprägt ist.
Jakob Grabow-Klucken, seit 2016 beim BUND Niedersachsen tätig - Ich arbeite beim BUND, weil ich hier die Möglichkeit habe, meine Leidenschaft für Wildbienen zu leben und Projekte von der Idee bis zur Umsetzung entwickeln kann.
Johanne Sailer, Mitglied seit 1986, ehemalige Vorsitzende des BUND Nienburg - Umweltpolitisches Interesse spielte für mich die größte Rolle, vor 35 Jahren Mitglied im BUND zu werden. Gemeinsam mit vielen zuverlässigen Mitstreiter*innen z. B. den Freisetzungsversuch mit gentechnisch verändertem Raps zu verhindern, war eine sehr große Herausforderung. Große Wertschätzung durfte ich mit der Verleihung der Konrad Buchwald-Medaille 1997 erfahren, die ich stellvertretend für unser starkes Team für diesen Erfolg entgegennehmen durfte. Das sich im gleichen Jahr anschließende Volksbegehren "Gentechnikfrei aus Niedersachsen" fand bundesweit Beachtung und war ebenso erfolgreich. Dankbar bin ich, mit so vielen Engagierten auch in weniger spektakulären Projekten zusammengearbeitet zu haben.
Katharina Lohrie, Mitglied seit 1994 und im Vorstand des BUND Heidekreis - Ich engagiere mich im BUND, um anderen die Augen zu öffnen für die Schönheit und Verletzlichkeit unserer Natur!
Kira Nadler, seit 2017 bei der BUNDjugend aktiv und im Landesvorstand - Die BUNDjugend kann eine "Einstiegsdroge" für alle sein, die sich nachhaltig engagieren wollen. Junge Menschen bei der aktiven Gestaltung einer zukunftsfähigen Entwicklung ihrer Mitwelt zu unterstützen - dafür arbeite ich in der BUNDjugend.
Leo Treder, seit 2015 bei der BUNDjugend aktiv - So richtig habe ich die BUNDjugend auf dem Wir haben es satt-Wochenende kennengelernt und mochte die Stimmung und die Menschen. Inzwischen engagiere ich mich hauptsächlich zu Themen rund um Soziale Gerechtigkeit und Verbandentwicklung – damit wir in den nächsten 60 Jahren noch viel bunter, politischer und sichtbarer werden.
Madita Fehse, seit Kindertagen dabei und Mitgründerin der BUNDjugend Nienburg - Ich engagiere mich im BUND und der BUNDjugend, weil ich der Meinung bin: 1. dass die Umwelt und Natur weiterhin geschützt werden müssen und noch mehr Schutz sowie unseren Respekt verdienen, 2. weil das Artensterben keine Normalität sein sollte, 3. der Klimawandel die größte reale Bedrohung der Zeit und Welt ist, 4. um Menschen zu erreichen und ihnen die Aktualität und Dringlichkeit des Klimawandels zu verdeutlichen, 5. weil ich glaube, dass man selber noch viel tun kann, um nachhaltiger zu leben und andere dazu motivieren kann dies auch zu tun und sich zu engagieren, 6. um die Gesellschaft zum Umdenken zu bewegen, und 7. um andere Aktivist*innen kennenzulernen, die die gleiche Meinungen und Ziele haben, um sich dann auszutauschen und sich gemeinsam zu engagieren.
Manfred Michel, Mitglied seit 2011 und Vorsitzender des BUND Gifhorn - Im BUND bin ich Mitglied seit dem Atomunfall von Fukushima im Jahr 2011. Ich engagiere mich, weil durch einen Naturschutzverband die drängenden Fragen der Gesellschaft wie Klimakrise, Verkehrswende, Agrarwende und Artensterben wirkungsvoller in den Blick der Öffentlichkeit gerückt werden können, als das die Politik je vermag.
Marcus Limprecht-Heusner, Mitglied seit 2019 - Ich bin Mitglied beim BUND geworden, weil er die erste Organisation war, für die ich nicht von Mitarbeiter*innen von Direktmarketing-Agenturen, sondern von eigenen BUND-Mitgliedern auf der Straße geworben worden bin. Und da mir Themen wie Umweltschutz, Erhalt der Artenvielfalt und Energiewende schon immer wichtig waren und der Jahresbeitrag als Studierender für mich erschwinglich ist… wie hätte ich da nein sagen können!?
Margarete Becker,
aktiv in der AG Fledermäuse des BUND Region Hannover - Ich engagiere mich täglich in der Pflege verletzter Fledermäuse, weil mir der Artenschutz dieser besonderen Tiere sehr am Herzen liegt.
Dr. Marita Wudtke, bis 2019 beim BUND Niedersachsen tätig - Mitzuwirken, um dem BUND als Anwalt der Natur eine deutliche Stimme für ein gedeihliches Sein und Werden von Mensch und Mitwelt zu geben!
Martin Hagemeyer, seit 2020 bei der BUNDjugend aktiv - Ich engagiere mich bei der BUNDjugend, da ich mich hier für die Belange einsetzen kann, die mir besonders wichtig sind! Beim Klimaschutz, Schutz der Biodiversität und Verhinderung von Ressourcenausbeutung handelt es sich nicht um bloße Partikularinteressen, sondern diese Themen sind inzwischen zu veritablen Menschheitsfragen geworden. Unsere Mutterorganisation, der BUND, steht für mich für konsequentes und wirksames Engagement in diesen Angelegenheiten. Er unterstützt uns Jugendliche bei der Umsetzung eigener Projekte. Bei der BUNDjugend erfahren wir außerdem viel Freiraum, sodass wir eigene Schwerpunkte setzen können. Besonders wichtig ist mir hierbei die soziale Gerechtigkeit, sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene. Gemeinsam mit der BUNDjugend und dem BUND glaube ich, Veränderungen in der Gesellschaft bewerkstelligen zu können.
Matthias Köhler, Mitglied seit 1984 und Vorsitzender des BUND Hildesheim - Warum ich mich im BUND engagiere? Weil man da Menschen trifft, mit denen man die Welt verändern kann.
Michael Kralemann, seit 1990 aktiv, Mitgründer und Sprecher des Landesarbeitskreises „Energie und Klimaschutz“ - Ich bin im BUND wegen der ganzheitlichen Sichtweise aus Umwelt- und Naturschutz und wegen der Möglichkeiten, als Teil eines großen Verbands etwas zu bewegen.
Prof. Michael Rode, aktiv seit 2009 im wissenschaftlichen Beirat und stellvertretender Landesvorsitzender - Meine Motivation: Schutz von Natur und Umwelt als gesellschaftliche Aufgabe.
Mila Milic, Mitglied seit 2019 - Ich bin der Überzeugung, dass die Aussage „Nehmen und geben“ gelten sollte. Wir erhalten von der Erde so viel Wertvolles und als Dank sollten wir respektvoll bzw. verantwortungsbewusst mit ihr umgehen. Daher sehe ich es als meine Aufgabe und die Aufgabe eines jeden Menschen, sich für den Umwelt- und Naturschutz einzusetzen. Dies kann man am besten in einer Natur- und Umweltschutzvereinigung machen, da man mehr Unterstützung erhält und leichter engagierte umweltbewusste Personen treffen und Ideen sowie Wissen austauschen kann.
Monika Niemeyer, Mitglied seit 1992 und im Vorstand des BUND Stade - Es war mir schon immer ein Anliegen, einen Beitrag dafür zu leisten, die natürlichen Lebensgrundlagen für unsere Kinder und Enkel - soweit es noch geht! - zu erhalten.
Nach der Teilnahme am Lehrgang "Wohn- und Umweltberatung" war für mich klar, im Umweltbereich zu arbeiten. So kam ich zum BUND Stade, der als Umweltverband die Möglichkeit bot und bietet, sich gemeinsam mit anderen Aktiven in unterschiedlichen Bereichen für Natur und Umwelt einzusetzen.
Ralf Hermes, Mitglied seit 1988 und bis 2018 Vorsitzender des BUND Hameln-Pyrmont - Die Natur braucht eine Lobby, gerade auch vor Ort. Es braucht Menschen, die sich ideenreich in der Gemeinde mit Rat und Tat für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen. Das war von Anbeginn für mich eine Herzenssache und ist es auch heute noch.
Reinhard Löhmer, seit 1972 aktiv, von 1980 bis 2019 stellvertretender Landesvorsitzender - Ich habe mich immer für einen konsequenten Arten- und Lebensraumschutz der Moore eingesetzt. Daraus ergibt sich u.a. das Engagement im Verband, um die Ziele des Arten- und Naturschutzes zu erreichen.
Backhaus, Renate, ehemalige Landesvorsitzende - Wenn man wie ich im Landkreis Lüneburg wohnt, sozusagen vor den Toren von Gorleben, dann kommt man nicht am Thema Atomenergie vorbei. Der BUND war der einzige Verband, der damals den sofortigen Atomausstieg gefordert hat, deshalb bin ich 1986 BUND Mitglied geworden.
Aus meinem Engagement vor Ort gegen die Atomkraftnutzung habe ich Zusammenhänge erkannt, die sich in allen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes wiederfinden lassen. Bei Themen, die neu in der Gesellschaft auftauchen, hatte ich immer wieder die Möglichkeit, auf ein breites Wissen im Verband und seinem wissenschaftlichen Beirat zurückzugreifen und mich weiterzubilden. Ich war und bin fest davon überzeugt, dass es eine Alltagskompetenz gibt, eine Kompetenz, die sich aus dem täglich notwendigen Handeln ergibt.
Dr. Renate Keil, Mitglied seit über 10 Jahren und Leitung des Fledermauszentrums Hannover und der AG Fledermäuse des BUND Region Hannover.
Renate Marcus, seit 2001 beim BUND Niedersachsen tätig - Ich schätze besonders die umweltpolitische Arbeit, die der Verband leistet. Vor allem bin ich froh, den gefährdeten Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräumen eine Stimme geben zu können und unterstütze sehr gerne die vielen ehrenamtlich aktiven Menschen in Niedersachsen, die sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen.
Rolf Runge, Mitglied seit 1986 und Vorsitzender BUND-Regionalverband Ostfriesland - Mein Motiv: Eine lebenswerte Welt!
Romina Ranke, seit 2013 bei der BUNDjugend aktiv und seit 2017 beim BUND Niedersachsen tätig - Junge Menschen sind von der ökologischen Krise in besonderer Weise betroffen und zugleich sind ihre Möglichkeiten der Einflussnahme noch immer viel zu begrenzt. Ich möchte daran mitwirken, Räume zu schaffen, in denen junge Menschen sich ausprobieren, sich organisieren und für ihre Vision von einer gerechteren Welt aktiv werden können. Die BUNDjugend bietet als unabhängige und basisdemokratische Jugendorganisation den idealen Ort dafür.
Stefan Walingen, Mitglied seit 2002 und im Landesvorstand - Ich bin beim BUND aktiv, weil es Spaß macht, sich mit netten Gleichgesinnten für Natur und Umwelt einzusetzen.
Susanne Gerstner, Mitglied seit 2004, Landesgeschäftsführerin - Der BUND setzt sich aktiv mit den Herausforderungen für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz auseinander: Wir packen gemeinsam an, suchen den Dialog mit Gleichgesinnten und anders denkenden, arbeiten an kreativen Lösungen. Die BUND-Gemeinschaft gibt Raum für Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft auch für künftige Generationen.
Susanne Grube, Mitglied seit Anfang der 80er Jahre und Vorsitzende des BUND Ammerland - Der BUND setzt sich sehr ernsthaft mit der Zukunft unseres Planeten auseinander und betrachtet dabei nicht nur eine Seite. Das gefällt mir, deshalb bin ich dabei.
Thomas Emmenthal, Mitglied seit 2016 und im BUND Wolfsburg aktiv - BUND-Mitglied bin ich geworden, da ich den Umweltschutz in Deutschland und insbesondere vor Ort als extrem wichtig erachte. Mein Einsatzbereich ist die praktische Arbeit: Ich versuche, mich um die Biotoppflege zu kümmern. Mitte 2020 bin ich auch in den Vorstand unserer Ortsgruppe gewählt worden.
Udo Paepke, Mitglied seit 2013 und Vorsitzender des BUND Verden - Ich engagiere mich, weil ich im BUND die Möglichkeit habe, etwas für den Naturschutz umzusetzen.
Uwe Peter, Mitglied seit 1975 und aktiv beim BUND Unterweser - Ich bin dabei, weil es mir Freude macht, mich mit einer Gruppe von Gleichgesinnten für Natur und Umwelt einzusetzen - hier vor dem Sieverner Bach.
Uwe Vahldieck, Mitglied seit 1981, aktiv im BUND Region Hannover - Der BUND ist eine starke, wichtige und einflussreiche Umwelt- und Naturschutzorganisation. Es ist sehr schön für mich, dort aktives Mitglied zu sein.
Uwe Voigts, Mitglied seit 1984, Gründungsmitglied und im Vorstand des BUND Friesland - Da ich im wunderschönen Friesland am Meer mit seinen Wäldern, Wiesen und Mooren wohne, wollte ich immer schon meinen Beitrag zur Erhalt dieser Landschaft und dem Naturschutz beitragen.
Volker Nebelsieck, seit der Gründung des BUND Niedersachsen aktiv - Schon von Kindesbeinen an habe ich ein Leben lang gesät, gepflanzt, Nistkästen gebaut, Vögel beringt, Schmetterlings-Sammlungen angelegt und mir ein großes Wissen über die Natur erarbeitet. Als 1961 der BUND in Niedersachsen gegründet wurde, waren die Erhaltung und Förderung der Natur und Landschaft als Grundlage allen Lebens unsere gemeinsamen Ziele. Denn angesichts der noch vorhandenen Kriegs- sowie der Natur- und Umweltschäden aufgrund des Nachkriegs-Wirtschaftswunders sah ich dringenden Handlungsbedarf. Nachdem 1975 auf Bundesebene daraus der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland gegründet worden war, kamen weitere Aufgabenbereiche hinzu. Der BUND mischt sich ein - er ist Anwalt der Natur!
Wiebke Fischer, Mitglied seit 2014 und im Landesvorstand - Im BUND mitzuwirken ist mir wichtig, weil der Verband praktischen Naturschutz mit politischer Lobbyarbeit für unsere Umwelt kombiniert und damit einen wichtigen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft für ALLE Menschen leistet!
Dr. Wolfgang Wesely, Sprecher des LAK „Greening der Wirtschafts- und Strukturpolitik“ - Ich bin seit 40 Jahren im BUND dabei! Angeregt wurde ich seit 1975 durch Demonstrationen gegen das erste geplante Atomkraftwerk im baden-württembergischen Weinort Wyhl. Es folgten Aktivitäten gegen das Waldsterben und für den technischen Umweltschutz im BUND und viele Jahre als Landesschatzmeister. Im Landesarbeitskreis „Greening der Wirtschafts- und Strukturpolitik“ geht es mir ganz aktuell um die Verhinderung einer dramatisch zunehmenden Schädigung unserer Lebensgrundlagen infolge des Klimawandels und des Artensterbens durch einen öko-sozialen Wandel im Sinne eines ökologischem Paradigmenwechsels unserer Industriegesellschaft, beruhend auf einer neuen Produktverantwortung.