Verbandsentwicklung

Im ganzen Land engagieren sich Ehrenamtliche im BUND Niedersachsen, durch politische Lobbyarbeit und zahlreiche Naturschutz-Projekte bewegt der Umweltverband etwas in Niedersachsen. Kurzum, der BUND hat Erfolg, man könnte sagen: Es läuft.

Aber der BUND ist immer weiter gewachsen, und es gibt immer mehr Themen im Land, die der Einmischung bedürfen. Parallel dazu ist der Verband in die Jahre gekommen, schließlich gibt es ihn seit mehr als 50 Jahren. Nach einer so langen Zeit stellt jedes Unternehmen, jeder Verein fest, dass es an manchen Stellen hakt, dass man Strukturen überdenken muss.

Der BUND hat daher einen Verbandsentwicklungsprozess begonnen, bei dem jeder BUND-Aktive – egal ob haupt- oder ehrenamtlich im Einsatz – Vorschläge machen kann, um den BUND handlungsstärker zu machen, das Wir-Gefühl der Aktiven zu stärken und neue, insbesondere jüngere Mitglieder für die Arbeit zu gewinnen.

 

Von innen und außen gut beraten

Externe Experten der Socius Organisationsberatung halfen dem BUND, eingefahrene Verhaltensmuster zu erkennen und verkrustete Strukturen neu zu ordnen. Intern wurde der Prozess durch eine Steuerungsgruppe geleitet, die aus Vertretern von Vorstand, Mitarbeitern und Kreisgruppen bestand. 45 Haupt- und Ehrenamtliche BUND-Aktive waren bei der Auftaktveranstaltung dabei. Fünf Fachgruppen erarbeiteten Ideen, etwa für eine bessere Kommunikation zwischen den BUND-Gremien, zu folgenden Themenfeldern:

  • Neue Aktive
  • Kommunikation
  • Fokussierung
  • Verbandskultur
  • Modernisierung der Strukturen

 

Phase zwei: Erprobung

Erste Ansätze diskutierten die Arbeitsgruppen beim Kreisgruppentreffen auf Burg Lenzen im November 2013. Fast 80 BUND-Aktive aus den Kreisgruppen, der Landesgeschäftsstelle, dem Landesvorstand und den Einrichtungen waren nach Lenzen gekommen, um intensiv zu beratschlagen, wie der BUND künftig handlungsstärker werden kann. Die Teilnehmer konnten mithilfe von Rollenspielen die Arbeit im BUND aus unterschiedlichen Perspektiven analysieren und effektive Strategien bei möglichst geringem ehrenamtlichen Aufwand zu überlegen. Die wichtigste Erkenntnis des Arbeitstreffens überraschte kaum: Der regelmäßige Austausch über gut funktionierende Kommunikationswege ist das „Nonplusultra“ für effektives Arbeiten.

In den folgenden Monaten wurden die Ergebnisse des Verbandsentwicklungsprozesses im Arbeitsalltag umgesetzt und auf ihre Funktionalität überprüft. Weitere Arbeitstreffen folgten. Inhalte und Ergebnisse der Arbeitsgruppen sowie Kurzbeschreibungen ihrer Themenfelder können BUND-Aktive auch im BUND-Intranet ansehen.

Wer mithelfen will, den BUND schlagkräftiger und attraktiver zu machen, ist herzlich eingeladen, seine Ideen einzubringen und den Verbandsentwicklungsprozess mitzugestalten. Sie können sich per E-Mail anmelden an: ve(at)nds.bund.net  

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