BUND Landesverband Niedersachsen

Für Klimaschutz, gegen neue Autobahnen!

Es ist Zeit für eine Verkehrwende! Der BUND fordert auch in Niedersachsen eine klimagerechte Mobilitätswende - mit zahlreichen Aktionen gegen die geplanten Autobahnen A 20 und A 39. Unterstützen Sie unseren Protest: für Klimaschutz und Naturschutz!

In Niedersachsen fordert der BUND seit Langem den Ausstieg aus dem Fernstraßenneubau. Geplante Autobahnen - wie die Küstenautobahn A 20 zwischen Westerstede und Bad Segeberg oder die A 39 bei Wolfsburg - würden Milliarden verschlingen, zusätzlichen Verkehr verursachen und wertvolle Lebensräume zerstören, denn sie verlaufen teils durch geschützte Wald- und Moorgebiete.

28.08.2021: Aktionstag gegen A 20 / A26 in Stade

Am 28. August rief ein breites Bündnis von Umweltverbänden, darunter BUND Niedersachsen, Fridays for Future und Moor bleibt Moor, zu einer Protestaktion gegen die geplante A 20/A26 auf. Die Küstenautobahn ist mit einer Länge von über 200 Kilometern das größte und umweltschädlichste Autobahnprojekt Deutschlands. Mit dem Neubau würden wertvollste Naturlandschaften zerstört. Besonders verheerend ist die bewusst in Kauf genommene Vernichtung von Mooren, durch die über die Hälfte der Strecke verlaufen soll. Dabei kann kein Ökosystem pro Fläche mehr schädliche Treibhausgase binden als Moore!

Die A20/A26 ist also nicht nur umwelt- und klimapolitisch völlig irrsinnig. Sie ist auch ökonomisch ein Desaster.

Insgesamt folgten rund 400 Teilnehmer*innen dem Aufruf.

Aufruf zum Download

Radeln fürs Klima

An einem Aktionswochenende vom 4.-6. Juni protestierten viele Menschen bundesweit mit coronakonformen Aktionen gegen desaströse Straßenneubauprojekte. Auch in Niedersachsen beteiligten sich viele BUND-Aktive zusammen mit dem BUND Landesverband an Kundgebungen und Fahrraddemos. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Umweltverbänden forderten wir, den unnötigen Neubau von Autobahnen und Fernstraßen zu stoppen und stattdessen Investitionen in eine nachhaltige und klimafreundliche Mobilität fließen zu lassen.

Einen Schwerpunkt der Aktivitäten bildeten Proteste gegen die zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen geplante Autobahn A 20. Demonstrationen in Lüneburg, Gifhorn und Braunschweig richteten sich gegen den Bau der Autobahn A 39. Auch in Ostfriesland und Hannover, in Wilhemhaven und Buchholz gingen Menschen für eine Verkehrswende auf die Straße. Bundesweit fanden über 50 Aktionen statt, unter anderem an der A 26 in Hamburg, der A 100 in Berlin, der A 1 bei Koblenz, der B 10 bei Landau, der B 19 in Thüringen und an der B 96 in Brandenburg.

Hier finden Sie Eindrücke von den Protesten in Niedersachsen.

Video zum bundesweiten Aktionstag

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