BUND Landesverband Niedersachsen

Radeln fürs Klima

Vom 4. bis 6. Juni fanden bundesweit und coronakonform zahlreiche Aktionen statt, mit denen der BUND eine klimagerechte Mobilitätswende fordert. Hier herrscht seit Jahren Stillstand. Das muss die nächste Bundesregierung ändern. Auch in Niedersachsen protestierten viele Menschen auf Fahrraddemos und Kundgebungen mit.

In Niedersachsen fordert der BUND seit Langem den Ausstieg aus dem Fernstraßenneubau. Geplante Autobahnen - wie die Küstenautobahn A 20 zwischen Westerstede und Bad Segeberg oder die A 39 bei Wolfsburg - würden Milliarden verschlingen, zusätzlichen Verkehr verursachen und wertvolle Lebensräume zerstören, denn sie verlaufen teils durch geschützte Wald- und Moorgebiete. An dem bundesweiten Aktionswochenende protestierte der BUND gemeinsam mit vielen anderen Umweltverbänden gegen diese desaströsen Bauprojekte: Wir wollen den unnötigen Neubau der A 20 und A 39 stoppen und erreichen, dass Investitionen in eine nachhaltige und klimafreundliche Mobilität fließen.

Mobiltätswende jetzt!

Am 4.-6. Juni beteiligten sich BUND-Gruppen und Aktive bundesweit an Fahrraddemos und coronakonformen Aktionen. Einen Schwerpunkt der Aktivitäten bildeten Proteste gegen die zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen geplante Autobahn A 20. Auch in Ostfriesland und Hannover, in Wilhemhaven und Buchholz, in Lüneburg, Gifhorn und Braunschweig gingen Menschen für eine Verkehrswende auf die Straße. Bundesweit fanden über 50 Aktionen statt, unter anderem an der A 26 in Hamburg, der A 100 in Berlin, der A 1 bei Koblenz, der B 10 bei Landau, der B 19 in Thüringen und an der B 96 in Brandenburg.

Hier finden Sie Eindrücke von den Protesten in Niedersachsen.

Der Protest geht weiter. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Video: Bundesweit fordern Tausende "Mobilitätswende jetzt"

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