Obstwiesenberater*innen unterstützen bei der fachgerechten Pflege von Streuobstwiesen. Zum ersten Mal bietet der BUND Niedersachsen eine kompakte Ausbildung zur*zum Obstwiesenberater*in an. In der Ausbildung lernen die Teilnehmer*innen, worauf es bei der Streuobstwiesenpflege und dem Streuobstwiesenschutz ankommt. Interessierte können sich ab sofort für die Ausbildung bewerben.
Ausbildungsinhalte
In elf Modulen befassen sich die Teilnehmer*innen etwa mit der Geschichte der Streuobstkultur, der Anlage von Streuobstwiesen & Sorten, Pflanzung und Pflanzschnitt, praktischen Möglichkeiten zur ökologischen Aufwertung sowie Ernte und Vermarktung.
Nach Abschluss des Kurses beherrschen die Obstwiesenberater*innen die Grundlagen des Obstbaumschnittes. Sie können etwa Nachbarinnen, Freund*innen und lokalen Organisationen als Ansprechpartner*innen rund um Streuobstwiesen zur Verfügung stehen und bei der Obstbaumpflege mitwirken.
Die Ausbildung beginnt im kommenden November und dauert insgesamt ein Jahr. Sie umfasst zwölf Seminartage.
Zum erfolgreichen Abschluss gehört der Nachweis zu erbringender Praxisstunden (12 Stunden). Hierzu bieten der BUND Niedersachsen und das Streuobstwiesen-Bündnis Niedersachsen e. V. regionale Möglichkeiten an.
Die Ausbildung findet im Landkreis Schaumburg, Modellregion im Projekt „Besonders gestreute und gepflegte Räume“, statt. Maximal 20 Teilnehmer*innen können an dem Kurs teilnehmen.
Interessierte können sich bis zum 30. Oktober über ein Formular bewerben, indem sie drei Fragen zu ihrer Vorerfahrung und Motivation beantworten.
Mehr Informationen und zur Bewerbung:
Werden Sie Obstwiesenberater*in
Die Ausbildung zur*zum Obstwiesenberater*in ist Teil des fünfjährigen BUND-Projekts „Besonders gestreute und gepflegte Räume“. Es wird von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert.
