Gartenschläfer zum "Wildtier des Jahres 2023" gewählt

21. November 2022

Der Gartenschläfer kam ursprünglich in weiten Teilen Europas vor. Doch seine Bestände sinken dramatisch – vor allem in seinen natürlichen Lebensräumen. Der BUND, die Universität Gießen und die Senckenberg Gesellschaft sind auf Spurensuche nach dem Gartenschläfer. Ihr Ziel: Das Aussterben der Schlafmaus mit der Zorro-Maske zu verhindern.

Daher freuen wir uns sehr, dass der Gartenschläfer zum "Wildtier des Jahres 2023" ernannt wurde. Denn es ist wichtig, dass noch mehr Menschen von diesem kleinen Bilch erfahren und sich für den Schutz der vom Aussterben bedrohten Tiere einsetzen.

Vor allem die intensive Forstwirtschaft, das Insektensterben, aber auch der Einsatz von Rattengiften und Pestiziden setzen der Art stark zu. Im Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ werden Maßnahmen unternommen, um dem Gartenschläfer in Niedersachsen neuen Raum zum Leben zu geben. So werden beispielsweise am kommenden Freitag, 25. November, Sträucher und Bäume in der Nähe von Goslar für den kleinen Bilch gepflanzt. Denn Gartenschläfer sind als nachtaktive Winterschläfer auf solche Versteckmöglichkeiten angewiesen, dichte Hecken etwa aus Schlehe, Eberesche oder Brombeere bieten nicht nur Deckung, sondern auch die passende Nahrung aus Früchten, Samen und Insekten.

Die Deutsche Wildtierstiftung ernennt jedes Jahr das „Wildtier des Jahres“.

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