Grundschleppnetz-Verbot in Schutzgebieten

05. August 2026

Die Studie “The value of bottom trawling in Europe” (2026) von Millage et al. beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Kosten der #Grundschleppnetzfischerei in Europa und zeigt: Diese zerstörerische Fischereimethode kostet uns deutlich mehr, als sie uns einbringt. Wer hätte das gedacht? 

Die Forscher*innen betonen auch, dass insbesondere Meeresschutzgebiete vor der Grundschleppnetzfischerei geschützt werden müssen, um ihre Artenvielfalt und Klimaschutzfunktion zu erhalten. Zu viele Schutzgebiete in Europa, auch in Deutschland, werden noch regelmäßig mit Grundschleppnetzen durchpflügt. Schauen Sie sich die Studie doch auch mal an.

So setzen wir uns für den Schutz der Schutzgebiete ein:

  • Mit unserer Doggerbank-Klage fordern wir einen Stopp für Grundschleppnetze im Nordsee-Schutzgebiet Doggerbank.
  • Als Teil der Projekte WILD sowie RewildingDoggerbank arbeiten wir national und international an Natur-Wiederherstellungsmaßnahmen im Herzen der Nordsee.
  • Und im Projekt APOC analysieren wir u.a. mit @awiexpedition, welche Bereiche des Meeresbodens in der Nordsee besonders klimarelevant sind und vor menschlichen Einflüssen geschützt werden müssen. Denn Klimaschutz am Meeresboden endet nicht an Schutzgebietsgrenzen. Auch kohlenstoffreiche Schlickböden brauchen Schutz vor Grundschleppnetzen!

Zur Übersicht

BUND-Bestellkorb