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BUND Niedersachsen
Newsletter August 2018

Liebe Naturschutzfreunde, 

rettet unser Wasser! Mit dieser Botschaft lädt der BUND derzeit Bürger*innen zum Schutz unserer Gewässer ein. Anlass der Kampagne ist die Wasserkonferenz in Wien, zu der am 20. und 21. September die Umweltminister*innen der EU-Mitgliedstaaten reisen. Umweltschützer*innen in ganz Europa befürchten, dass die bestehenden Gesetze zum Schutz unserer Flüsse, Seen und Meere auf den Prüfstand gestellt und auf Drängen der  Agrarlobby und Industrie stark verwässert werden. Dabei werden die Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie seit Jahren in Deutschland – und ganz besonders in Niedersachsen – weit verfehlt. Um Strafen in Milliardenhöhe zu vermeiden, könnten die strengen EU-Regelungen nun aufgeweicht werden – anstatt den Schutz unserer Gewässer endlich konsequent umzusetzen!

Beteiligen Sie sich deshalb an den BUND-Aktionen zum Wasserschutz. Mitmachideen finden Sie unter www.bund-niedersachsen.de.

Viele Grüße vom BUND Niedersachsen

Dr. Tonja Mannstedt 

     
 
     
     
BUND besucht Asse

Der Vorstand des BUND Niedersachsen hat am 8. August die Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel besichtigt und sich über den Fortschritt der Rückholung des eingelagerten radioaktiven Mülls infomiert. In dem ehemaligen Salzbergwerk wurden zwischen 1967 und 1978 radioaktive Abfälle eingelagert. Der BUND setzt sich für eine zügige und atommüllfreie Schließung des Bergwerkes ein.  

Richtig gebaut!

Der BUND Rotenburg stellt in den kommenden drei Jahren 45 Muster-Nisthilfen für Wildbienen an Schulen, Kindergärten, Rathäusern, Behörden und Firmen mit Publikumsverkehr auf. Damit möchten die BUND-Aktiven darauf hinweisen, dass die im Handel angebotenen "Insektenhotels" zum größten Teil unsinnig sind. Die Muster-Nisthilfen sind hingegen mit Materialien bestückt, die sich für Wildbienen eignen: künstliche Steilwand, Bienenstein, Hohlstrangfalzziegel, Buchenholz, Pappröhrchen und Schilfhalme. Die Aktion wird von der Bingo-Umweltstiftung und dem Landkreis Rotenburg gefördert.

Reich an Fischen

Welche Fischarten leben in den Gewässern im Elbvorland? Gibt es Fische, die dort laichen? Und wie attraktiv sind Auengewässer für Angelnde? Zusammen mit dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) untersucht das BUND-Auenzentrum auf Burg Lenzen derzeit, wie sich die unterschiedliche Anbindung von Auengewässern an die Elbe auf die Fische auswirkt. Die Vernetzung zwischen Fluss und Aue ist wichtig, da durch den Wechsel der Wasserstände wertvolle Laich- und Aufwuchsgebiete entstehen. Die bisherigen Resultate sind spannend: Die Forscher*innen entdeckten in einigen Gewässern ein im Vergleich zum Vorjahr komplett anderes Artenspektrum. Mehr...

1.111.111-te Gast in TorfHaus

Alice Peil und ihre Familie staunten nicht schlecht, als sie im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus als 1.111.111-ter Gast von Leiterin Heike Albrecht-Fechtler (ganz rechts) mit einem Geschenk überrascht wurden. Die Urlauberin aus Nordrhein-Westfalen freute sich über eine für Wildbienen attraktive Heilziest-Staude, einen TorfHaus-Buff und eine Wanderkarte. Das Besucherzentrum infomiert seit 2009 über den Harz, seine Bergwälder und Hochmoore. Mehr...

FreiRaum ♥ StadtTraum

Wie sieht deine Traumstadt aus? Wo wünscht du dir mehr Freiräume und wie würdest du die gestalten? Auf dem diesjährigen JANUN-Herbstspektakel vom 28.-30. September entwickeln junge Menschen in Hildesheim gemeinsam ihre Utopie von einer l(i)ebenswerten Stadt. Dich erwarten zahlreiche Workshops zu den Schwerpunkten Mobilität, Wohnen und Zusammenleben sowie praktische Workshops zum Ausprobieren und aktiv werden. Mehr Infos: www.bundjugend-niedersachsen.de

Filmtipp: Worauf warten?

Ab dem 20. September kommt der französische Film "Worauf warten wir noch?" ins Kino. Er handelt von der kleinen elsässischen Stadt Ungersheim, die 2009 ein partizipatives Demokratieprogramm startet, das alle Aspekte des täglichen Lebens umfasst: Ernährung, Energie, Verkehr, Wohnen, Geld, Arbeit und Schule. Es zielt darauf ab, die Nahrungsmittelproduktion zu verlagern, um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern und erneuerbare Energien zu fördern. Ein Jahr lang hat Marie-Monique Robin die Auswirkungen des Transitionsprozesses auf die Gemeinde beobachtet und dokumentiert. Holen Sie den Film in Ihr Lokalkino. Mehr...

Foto: déjà-vu film

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