BUND Niedersachsen warnt vor Abschwächungen beim Verbrenner-Aus

16. Dezember 2025 | Energie (NI), Energiewende, Mobilität, Mobilität (NI), Umweltpolitik (NI)

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++ Pressekommentar ++

Vor der Veröffentlichung des Vorschlags der EU-Kommission zur Abschwächung der CO2-Flottengrenzwerte kritisiert Dr. Tonja Mannstedt, Geschäftsführerin des BUND Niedersachsen, eine Aufweichung beim sogenannten Verbrenner-Aus: 

"Abgeschwächte Vorgaben und Ausnahmen für Plug-in-Hybride erschweren es, die Klimaziele einzuhalten und nehmen der Industrie Planungssicherheit. Sie schwächen den Klimaschutz und die Industrie gleichermaßen. Die heutige Entscheidung in Brüssel stellt die Weichen für die Elektromobilität in Europa. Verwässert die EU das Verbrenner-Aus, riskiert sie, dass Europa den Anschluss an die Mobilität der Zukunft weiter verliert. Mobilität mit heimischem Ökostrom reduziert Abhängigkeiten, während Importe von Öl, biogenen Kraftstoffen oder E-Fuels sie erhöhen. E-Fuels sind ineffizient, teuer und keine Zukunftsoption für Normalverdienende. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen muss dem Lobbydruck großer Automobilkonzerne wie Volkswagen standhalten. Nur mit klaren Vorgaben kann sie die notwendige Transformation vorantreiben, die einige Konzerne bislang verschlafen."

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