BUND Landesverband Niedersachsen

Der BUND Niedersachsen wird 60 Jahre alt!

23. April 2021 | Über uns, Mitmachen

„Warum ich mich im BUND engagiere? Weil man da Menschen trifft, mit denen man die Welt verändern kann.“ Matthias Köhler, Hildesheim
„Die Natur braucht eine Lobby, gerade auch vor Ort. Es braucht Menschen, die sich ideenreich in der Gemeinde mit Rat und Tat für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen.“ Ralf Hermes, Hameln
„Ich habe mich für den BUND entschieden, weil er klare Positionen bezieht, sich konkret einmischt und auch strategische Partnerschaften mit anderen Interessensverbänden eingeht.“ Imke Zwoch, Wilhelmshaven
„Der BUND ist für mich ein erfreulich dynamischer und jung gebliebener Verein, in dem man gut engagiert alt werden kann.“ Hermann Merkord, Göttingen

So beschreiben Ehrenamtliche, warum sie sich im BUND Niedersachsen engagieren. Der Umweltverband wird am Sonntag 60 Jahre alt. Seither setzen sich Aktive in ganz Niedersachsen für eine bessere Umwelt und den Schutz von Natur, Arten und Klima ein. Gegründet in Hannover am 25. April 1961 - zunächst als Bund für Naturschutz und Landschaftspflege in Niedersachsen, wurden umweltpolitische Fragen im Verband immer wichtiger. So ist die Historie des BUND Niedersachsen stark mit dem Widerstand gegen Atomkraft verbunden. Viele Themen wie der Kampf gegen den Ausbau von Elbe und  Ems, die Förderung erneuerbarer Energien und der Schutz von Lebensräumen und Arten haben den Verband kontinuierlich begleitet. Heute ist der BUND thematisch breit aufgestellt. Das Ziel ist seit der Gründung gleich geblieben: sich mit klaren fachlichen Positionen für eine lebenswerte Zukunft für Natur und Mensch einzusetzen.

„Der BUND will eine nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft voranbringen und stellt sich den großen Herausforderungen der Zukunft: der Begrenzung der Erderwärmung auf ein erträgliches Maß und dem Stopp des nach wie vor ungebremsten Artensterbens“, sagt BUND-Landesvorsitzender Heiner Baumgarten. Die Basis des Handelns muss laut BUND die ökologische Verträglichkeit sein, wobei soziale und wirtschaftliche Fragen mitgedacht werden müssen. Der BUND hat stets den Dialog mit anderen gesellschaftlichen Gruppen gesucht, denn ohne diese Auseinandersetzung sind gemeinsame und tragfähige Lösungen nicht möglich. Wie erfolgreich dieser Ansatz ist, zeigte sich im vergangenen Jahr. „Mit der Umsetzung des Niedersächsischen Weges und der Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes haben wir in 2020 zwei wichtige Etappenziele erreicht, für die wir seit Jahrzehnten streiten: mehr Arten- und mehr Klimaschutz!“, so Baumgarten weiter.

Die BUND-Forderungen für mehr Artenschutz und Insektenvielfalt haben 2018 einen Stein ins Rollen gebracht, der zu zentralen Gesetzesänderungen, Programmen und einer erheblichen Steigerung der Landesmittel für Naturschutz geführt hat. „Diesen Gedanken der Allianz für Artenvielfalt gilt es jetzt gemeinsam mit unseren BUND-Gruppen und weiteren Partnern in der Fläche umzusetzen, um den dramatischen Verlust an Lebensräumen zu stoppen“, so Baumgarten. Die Kombination aus Fachkompetenz und  praktischer Arbeit vor Ort ist bis heute das Markenzeichen der BUND-Arbeit. „Der BUND ist ein Mitmachverband. Unsere Ehrenamtlichen bilden die Basis unseres Verbandes. Denn wir können Gesellschaft nur in der Fläche verändern, gemeinsam mit den vielen Aktiven vor Ort, die unermüdlich informieren, mit Politik und Wirtschaft diskutieren und gegen Fehlentwicklungen protestieren“, sagt Baumgarten. Dabei erfährt der BUND Niedersachen für seine Arbeit wachsenden Zuspruch: In 2020 stieg die Zahl der Mitglieder gegenüber dem Vorjahr um rund fünf Prozent, die Zahl der Unterstützer*innen erreichte mit fast 39.000 ihren Höchststand seit der Gründung.

 

Weitere Informationen:
Eine Fotocollage aus den Gesichtern von 60 BUND-Aktiven mit ihren Statements anlässlich des 60-jährigen Jubiläums finden Sie unter www.bund-niedersachsen.de.

Kontakt:
Heiner Baumgarten, Landesvorsitzender BUND Niedersachsen, heiner.baumgarten(at)bund.net

BUND-Pressestelle:
Dr. Tonja Mannstedt, Tel. (0511) 965 69-31, Mobil (0171) 359 86 76, presse(at)nds.bund.net, www.bund-niedersachsen.de

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