Moore schützen, Torfabbau stoppen! BUND Niedersachsen veröffentlicht Positionspapier zum Torfabbau

21. Juni 2023

Torfstich. Foto: Friedhelm Niemeyer / BUND-DHM Torfstich. Foto: Friedhelm Niemeyer / BUND-DHM

In Niedersachsen befinden sich 70% aller Hoch- und 17% der Niedermoore. Damit hat das Land als Moorland Nr. 1 eine besondere Vorbildfunktion für den Moorschutz. Doch noch immer sorgt der Torfabbau dafür, dass Moore trockengelegt, Lebensräume zerstört und riesige Mengen Kohlenstoff freigesetzt werden. Allein der Torfabbau ist hierzulande für 7 % der Treibhausgasemissionen aus Moorböden verantwortlich. Seit Jahren fordert der BUND ein Torfabbauverbot.

Torf ist ein beliebtes Pflanzsubstrat für den Gartenbau, dabei gibt es umweltfreundlichere Alternativen, die auch in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen.

In seiner neuen Position zum Torfabbau fordert der BUND Niedersachen, das Verbot zum Torfabbau verbindlich im niedersächsischen Klimaschutzgesetz zu regeln. Ein Verbot des Torfeinsatzes im privaten Bereich (Hobbygärten) sollte noch deutlich vor 2026 in Kraft treten, der Einsatz im Erwerbsgartenbau vor 2030.

Außerdem muss das Land mit gutem Beispiel vorangehen und auf landeseigenen Flächen nur noch mit Torfersatzstoffen arbeiten. Auch der Verzicht auf Torfeinsatz auf kommunalen Flächen muss vorangetrieben und Torfalternativen gefördert werden.

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