BUND Landesverband Niedersachsen

Über die Endlagersuche reden - BUND Niedersachsen lädt Bürger*innen und Expert*innen zur Diskussion ein

15. Juni 2021

Atommüll  (2396521 / Pixabay.com / Pixabay-Licence)

Mehr als 17.000 Tonnen hoch radioaktiver Abfälle wurden bislang in Deutschland produziert, ohne dass es eine Perspektive für eine sichere Lagerung gibt. Sie lagern vielerorts unter unzureichenden Bedingungen. Wohin mit Deutschlands Atommüll? Seit 2017 befasst sich die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mit der Suche nach einem möglichst sicheren Endlager für hochradioaktiven Atommüll und hat im vergangenen Jahr einen Zwischenbericht vorgelegt, in dem sogenannte Teilgebiete für mögliche Standorte benannt werden. Aufgrund des häufigen Vorkommens von Salz- und Tongesteinen liegen viele dieser Gebiete in Niedersachsen, sodass ein Großteil der Landesfläche betroffen ist.

Mit seiner kritischen Begleitung des Suchprozesses setzt sich der BUND dafür ein, auf Grundlage von wissenschaftlich begründeten Kriterien und mit einer verlässlichen und wirksamen Beteiligung der Öffentlichkeit das ungefährlichste Atommüll-Lager in Deutschland zu finden. Am 22. Juni lädt der BUND Niedersachsen Bürger*innen und Expert*innen zu einer Online-Veranstaltung ein. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) wird eine erste Bewertung des BGE-Zwischenberichts vorstellen. Anschließend diskutieren wir mit Umweltminister Olaf Lies und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft über die Rolle des Landes Niedersachsen bei der Endlagersuche. Im Kern geht es dabei um die Frage, wie der weitere Begleitprozess in Niedersachsen gestaltet werden kann, um eine stärkere Partizipation der Bürger*innen zu ermöglichen.

Zeit:                22. Juni 2021, 17 - 21 Uhr
Ort:                 Online-Veranstaltung

Mit: 

  • Heiner Baumgarten, Landesvorsitzender BUND Niedersachsen
  • Bettina Franke, Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG)
  • Wolfgang Ehmke, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
  • Olaf Lies, Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz
  • Bernd Redecker, Sprecher Landesarbeitskreis Atom BUND Niedersachsen
  • Rolf Wedemeyer, Bürgerinitiative Kein Endlager im Landkreis Rotenburg/Wümme
  • Monika CM Müller, Ev. Akademie Loccum (Moderation)

Medienvertreter*innen sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen und können sich direkt unter presse(at)nds.bund.net anmelden. Sie erhalten die Zugangsdaten per E-Mail.

Mehr Informationen:
Programm und Anmeldung unter www.bund-niedersachsen.de/atomdiskussion

BUND-Pressestelle:
Dr. Tonja Mannstedt, Tel. (0511) 965 69-31, Mobil (0171) 359 86 76, presse(at)nds.bund.net, www.bund-niedersachsen.de

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