Abbau eines funktionslosen Knotengitterzaunes
(Maik Przyklenk)
Für folgende Aktion werden noch helfende Hände gesucht:
Am 19. September ab 10 Uhr bauen wir bei Rethem Moor einen funktionslosen Knotengitterzaun ab. Denn für viele Wildtiere können solche Zäune zu einer tödlichen Falle werden. Auch die Europäische Wildkatze kann sich beim Versuch, einen solchen Zaun zu überklettern, schwer verletzen und im schlimmsten Fall daran sterben.
Vor etwa fünf Jahren haben Schülerinnen und Schüler in einem Waldstück südlich von Rethem Moor Bäume gepflanzt. Um die jungen Bäume vor Verbiss durch Rehwild zu schützen, wurde damals ein Knotengitterzaun errichtet. Inzwischen sind die Pflanzen groß genug, sodass sie diesen Schutz nicht mehr benötigen.
Da in der Region bereits in der Vergangenheit Europäische Wildkatzen nachgewiesen wurden, können wir mit dem Abbau des Zauns dazu beitragen, die Verletzungsgefahr für diese seltene Tierart zu verringern.
Die benötigten Werkzeuge – unter anderem Seitenschneider, Kneifzangen und Bolzenschneider – stellen wir zur Verfügung. Auch einige Handschuhe können wir mitbringen. Wenn ihr eigene Arbeitshandschuhe habt, könnt ihr diese natürlich gerne mitnehmen. Da beim Abbau Verletzungsgefahr besteht, empfehlen wir lange, robuste Kleidung und festes Schuhwerk.
Für einen kleinen Snack (vegetarisch/vegan) zwischendurch ist ebenfalls gesorgt. Die Aktion endet voraussichtlich gegen 12:30 / 13 Uhr.
Anmeldung bitte bis zum 16.09. per E-Mail an:
nora.albers(at)nds.bund.net
Nach der Anmeldung wird der genaue Treffpunkt für die Aktion bekannt gegeben.
Hinweis zu Barrieren: der Veranstaltungsort ist leider nicht barrierefrei erreichbar (kein öffentlicher Nahverkehr, unebener Boden).
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Wildkatzenwälder von morgen“ statt. Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. In Niedersachsen wird das Projekt zudem durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung gefördert.
