BUND Landesverband Niedersachsen

Fledermausarten

In Niedersachsen heimische Fledermäuse wohnen zum Teil in oder an Gebäuden. Einige stellen wir hier vor:

Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus)

Zwergfledermaus auf Moos. Foto: Klaus Mayhack Zwergfledermaus auf Moos. Foto: Klaus Mayhack

Zwergfledermäuse leben  bevorzugt in engen Spalten, z.B. Mauerritzen, Rolladenkästen, Wand- und Deckenverkleidungen oder hinter Verschalungen und Fensterläden. Im Spätsommer und Herbst verirren sich einzelne Tiere oder kleine Gruppen häufig in Wohnungen.   

Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus)

Breitflügelfledermaus. Foto: Renate Keil Breitflügelfledermaus. Foto: Renate Keil

Breitflügelfledermäuse leben in Gruppen von etwa 20 bis 40 Tieren und nutzen Mauerspalten, Dachgebälk und Fensterläden als Quartier. Im Winter dienen unterirdische Hohlräume wie Keller, Stollen oder Tunnel als Quartier.  

Graues Langohr (Plecotus austriacus)

Graues Langohr. Foto: Andreas Zahn / Koordinierungsstelle Fledermausschutz Graues Langohr. Foto: Andreas Zahn / Koordinierungsstelle Fledermausschutz

Die wärmeliebenden Grauen Langohren leben gerne auf Dachböden, teils frei im First, teils in Spalten und Balkenlöchern versteckt. Felshöhlen, Stollen, Keller und Gewölbe dienen als Winterquartier. 

Großes Mausohr (Myotis myotis)

Große Mausohren bilden zum Teil Kolonien von über 1000 Individuen. Sie mögen Dachböden, und für den Winter Felshöhlen, Stollen und Keller. 

Zweifarbfledermaus (Vespertilio murinus)

Sowohl die Weibchen mit den Jungen als auch die Männchen finden sich in Dachkästen, Spalten und Ritzen in und an Gebäuden, im Winter in Mauerspalten von Gebäuden, in Höhlen und Gewölben. 

Fledermaus in Not?


Die Arbeitsgemeinschaft Fledermaus der BUND Region Hannover hat viele Tipps, Adressen und Hinweise.

BUND-Bestellkorb